Die zentrale Fragestellung dieser Arbeit, warum die Transformationsprozesse der europäischen Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion divergieren, wird mit einer politikwissenschaftlichen Analyse mittels einer vergleichenden Untersuchung der Ukraine, Estland und Belarus nachgegangen.
Dabei wird besonders der Zusammenhang des nation-buildings in den Fokus gerückt.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Allgemeine Begriffsbestimmungen
- 2.1 Theoretische Grundlagen der Transformationsforschung
- 2.2 Einordnung von Regimetypen mit dem Konzept Embedded Democracy
- 3. Der Vergleich: Europäischen Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion
- 3.1 Design des Vergleiches und Kriterien der Fallauswahl
- 3.2.1 Estland: Transformation als Schnellstraße?
- 3.2.2 Ukraine: Transformation als Schlingerkurs?
- 3.2.3 Belarus: Transformation als Sackgasse?
- 3.3 Zusammenfassung und Bewertung des Vergleiches
- 4. Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit analysiert die Transformationsprozesse der europäischen Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion. Sie befasst sich mit der Frage, warum diese Prozesse divergieren, indem sie die Staaten Belarus, Estland und die Ukraine anhand vergleichender Untersuchung untersucht.
- Theoretische Grundlagen der Transformationsforschung: Modernisierungstheorie, Embedded Democracy
- Vergleichendes Design: Most Similar Systems Design
- Fallauswahl: Belarus, Estland und Ukraine
- Analyse der Transformationserfahrungen in den drei Staaten
- Bewertung der Ergebnisse und Schlussfolgerungen
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: Einleitung stellt die zentrale Fragestellung der Arbeit vor und begründet die Relevanz der Untersuchung der Transformationsprozesse in den ehemaligen Sowjetrepubliken.
- Kapitel 2: Allgemeine Begriffsbestimmungen erläutert die theoretischen Grundlagen der Transformationsforschung und die Einordnung von Regimetypen mit dem Konzept der Embedded Democracy.
- Kapitel 3: Der Vergleich: Europäische Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion präsentiert das Design des Vergleiches und die Kriterien der Fallauswahl. Es erfolgt eine detaillierte Analyse der Transformationsprozesse in Estland, Ukraine und Belarus.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den Schlüsselbegriffen Transformationsforschung, Embedded Democracy, Regimetypen, Modernisierungstheorie, Vergleichendes Design, staatliche Transformation, europäische Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion, Belarus, Estland, Ukraine, Nationalismus, politische Stabilität und Demokratie.
Häufig gestellte Fragen
Warum verlaufen Transformationsprozesse in Ex-Sowjetstaaten so unterschiedlich?
Die Arbeit analysiert Belarus, Estland und die Ukraine und zeigt, dass Faktoren wie das „Nation-Building“, die politische Stabilität und die gewählten Regimetypen zu divergierenden Ergebnissen führen.
Was ist das Konzept der „Embedded Democracy“?
Es dient zur Einordnung von Regimetypen und beschreibt eine Demokratie, die durch verschiedene Teilregime (wie Rechtsstaatlichkeit oder zivile Kontrolle) abgesichert ist.
Warum gilt Estlands Transformation als „Schnellstraße“?
Estland hat den Übergang zu Marktwirtschaft und Demokratie sehr schnell und erfolgreich vollzogen, was in der Arbeit als positives Beispiel für eine gelungene Transformation angeführt wird.
Warum befindet sich Belarus in einer „Sackgasse“?
Im Gegensatz zu Estland hat Belarus unter Lukaschenko einen autoritären Weg eingeschlagen, der demokratische Reformen blockiert und den Transformationsprozess zum Stillstand gebracht hat.
Was versteht man unter dem „Schlingerkurs“ der Ukraine?
Die Ukraine zeigt eine wechselhafte Entwicklung zwischen demokratischen Aufbrüchen und Rückschritten, geprägt durch interne politische Konflikte und Probleme beim Nation-Building.
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- Reno Veit (Author), 2011, Warum divergieren die Transformationsprozesse der europäischen Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion? , Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/172545