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Überblickspapier zum Kommunikationsprinzip „Deutlichkeit“

Title: Überblickspapier zum Kommunikationsprinzip „Deutlichkeit“

Essay , 2008 , 6 Pages , Grade: sehr gut

Autor:in: Allegra Schiesser (Author)

German Studies - Linguistics

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Summary Excerpt Details

Deutlichkeit als Kommunikationsprinzip gibt es schon seit der Antike (Asmuth 2003, S.
814). Was aber genau unter „Deutlichkeit“ verstanden wird, hat sich im Laufe der Geschichte
verändert. Ebenso existieren unterschiedliche Bezeichnungen für das kommunikative
Konzept der Deutlichkeit, und die Geltungsbereiche des Kommunikationsprinzips
verschoben sich über die Jahre.
Das Ziel war es, herauszufinden, was unter dem Kommunikationsprinzip „Deutlichkeit“
verstanden wird und wurde, welche unterschiedlichen Bezeichnungen dafür existier(t)en
und welche Aspekte dadurch jeweils hervorgehoben wurden, und welches die Geltungsbereiche
von Deutlichkeit sind und waren. Dazu wurden Textstellen aus Stilistiken,
Briefstellern, Anstandsbüchern etc. ab dem 18. Jh. bis zur Gegenwart auf Erwähnungen
und Beschreibungen von Deutlichkeit hin untersucht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Deutlichkeit als Kommunikationsprinzip

3. Entwicklung in der Geschichte

4. Nähe zu anderen Kommunikationsidealen

5. Fazit

Zielsetzung und Themenfelder

Die vorliegende Arbeit untersucht das Kommunikationsprinzip der „Deutlichkeit“ in seiner historischen Entwicklung und begrifflichen Ausdifferenzierung, um dessen Stellenwert als zentrales Ideal menschlicher Kommunikation und Verständigung zu erörtern.

  • Historische Herleitung des Begriffs der Deutlichkeit von der Antike bis zur Gegenwart.
  • Analyse der Dualität von inhaltlicher Klarheit und ausdrucksseitiger Verständlichkeit.
  • Untersuchung der Wechselwirkung zwischen Deutlichkeit und anderen Kommunikationsidealen wie Kürze oder Sachlichkeit.
  • Erörterung der sozialen und bildungspolitischen Implikationen des deutlichen Sprachgebrauchs.

Auszug aus dem Buch

2. Deutlichkeit als Kommunikationsprinzip

Deutlichkeit ist ein besonders wichtiges Kommunikationsprinzip, weil es eines der grundlegendsten Bedürfnisse von Kommunikation abdeckt: Die Verständlichkeit. Kommunikation funktioniert dann und nur dann, wenn das Gesagte/Geschriebene verstanden wird. Deutlichkeit fordert von den Sprechenden/Schreibenden also, dass sie ein möglichst gutes Verstehen beim Rezipienten ermöglichen (vgl. Asmuth 2003, S. 814). Dies soll einerseits durch inhaltliche Deutlichkeit, andererseits durch Deutlichkeit auf der Seite des Ausdrucks geschehen. Diese Dualität erhält sich weitgehend bis heute.

Deutlichkeit fordert auf der Inhaltsebene, dass die intendierte Äusserungsbedeutung identisch ist mit der tatsächlichen Äusserungsbedeutung (Klarheit), auf der Ausdrucksebene, dass die tatsächliche Äusserungsbedeutung leicht zu erfassen ist (Verständlichkeit). Kennzeichen der Deutlichkeit sind „1. Eindeutigkeit, 2. gute Anordnung, 3. hinreichende Ausführlichkeit bzw. Detailgenauigkeit, 4. Anschaulichkeit, 5. Ungewöhnlichkeit bzw. ästhetischer Glanz, 6. Verständlichkeit.“ (Asmuth 2003, S. 814f.). Die zentralen Punkte sind dabei die Eindeutigkeit, die gute Anordnung sowie die Verständlichkeit. Eindeutigkeit bezieht sich eher auf die Ausdrucksseite, die gute Anordnung auf die Inhaltsseite und die Verständlichkeit ist die Wirkung der beiden vorhergehenden Punkte (vgl. Asmuth 2003, S. 815).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, das Kommunikationsprinzip der Deutlichkeit in seiner historischen Veränderung und den verschiedenen Bezeichnungen zu untersuchen.

2. Deutlichkeit als Kommunikationsprinzip: Dieses Kapitel erläutert die Grundbedeutung der Deutlichkeit als Voraussetzung für Verständlichkeit und definiert die Dualität zwischen inhaltlicher Klarheit und ausdrucksseitiger Verständlichkeit.

3. Entwicklung in der Geschichte: Hier wird der historische Wandel des Deutlichkeitsbegriffs von einem antiken Denkprinzip hin zu einer zentralen kommunikativen Forderung während der Aufklärung beschrieben.

4. Nähe zu anderen Kommunikationsidealen: Das Kapitel beleuchtet die Interdependenz von Deutlichkeit mit anderen Idealen wie Kürze, Natürlichkeit, Richtigkeit und Reinheit.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Deutlichkeit als zentrales Kommunikationsideal zusammen, welches sowohl eine Inhalts- als auch eine Ausdrucksebene umfasst und unabdingbar für die Verständigung ist.

Schlüsselwörter

Deutlichkeit, Kommunikationsprinzip, Klarheit, Verständlichkeit, Aufklärung, Rhetorik, Ausdrucksebene, Inhaltsebene, Perspicuitas, Kommunikationsideal, Sprachphilosophie, Antike, Saphéneia, Eindeutigkeit, Anordnung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Kommunikationsprinzip der „Deutlichkeit“ als ein grundlegendes Ideal, das sicherstellen soll, dass Kommunikation zwischen Sprechenden und Rezipienten erfolgreich und verständlich abläuft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die historische Entwicklung des Begriffs, die Unterscheidung zwischen inhaltlicher und ausdrucksseitiger Deutlichkeit sowie das Verhältnis zu anderen sprachlichen Idealen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, herauszufinden, was unter „Deutlichkeit“ verstanden wurde und wird, welche Bezeichnungen existierten und wie sich der Geltungsbereich dieses Prinzips historisch verschoben hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Untersuchung von Textquellen aus Stilistiken, Briefstellern und Anstandsbüchern vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Definition von Deutlichkeit, ihre historische Genese, besonders im Kontext der Aufklärung, und ihre Nähe zu komplementären Idealen wie Kürze und Sachlichkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Deutlichkeit, Klarheit, Verständlichkeit, historische Rhetorik und Kommunikationsideal charakterisiert.

Warum spielt die Aufklärung eine zentrale Rolle für die Deutlichkeit?

Die Aufklärung festigte die Deutlichkeit als zentrales Kommunikationsideal, da Sprache stärker an das rationale Denken gebunden wurde und von ihr eine klare Ausdrucksweise eingefordert wurde.

Wie unterscheidet sich die Deutlichkeit in der Dichtung von anderen Texten?

Während in Sachtexten und Briefen Deutlichkeit unverzichtbar ist, stellt die Dichtung einen Ausnahmefall dar, in dem eine gewisse Unklarheit oder „Dunkelheit“ sogar als stilistisches Mittel geschätzt wird.

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Details

Title
Überblickspapier zum Kommunikationsprinzip „Deutlichkeit“
College
University of Zurich  (Deutsches Seminar)
Course
Kommunikationsideale
Grade
sehr gut
Author
Allegra Schiesser (Author)
Publication Year
2008
Pages
6
Catalog Number
V171886
ISBN (eBook)
9783640915125
ISBN (Book)
9783640915262
Language
German
Tags
kommunikationsprinzip
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Allegra Schiesser (Author), 2008, Überblickspapier zum Kommunikationsprinzip „Deutlichkeit“, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/171886
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