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Die Pressekrise: Ursachen, Reaktionen, Konsequenzen

Titel: Die Pressekrise: Ursachen, Reaktionen, Konsequenzen

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2003 , 61 Seiten , Note: noch nicht

Autor:in: Henryk Hielscher (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die wirtschaftliche Basis der Presse hat sich seit Ende 2001 dramatisch verschlechtert: Alarmierender Werberückgang, Auflagenschwund und rote Zahlen bestimmen die Lage. Kernziel dieser Hausarbeit ist es, die Ursachen, Reaktionen und Auswirkungen der Pressekrise und der damit einhergehenden Sparmaßnahmen zu analysieren und zu interpretieren. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den möglichen Veränderungen der journalistischen Arbeitsbedingungen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Gliederung

2. Die Ursachen der Krise

2.1 Die wirtschaftlichen Probleme der Printmedien

2.1.1 Der Anzeigenmarkt

2.1.1.1 Klassische Werbeanzeigen

2.1.1.2 Rubrikenanzeigen

2.1.2 Verlegerische Fehlentscheidungen:

2.2 Bedeutungsrückgang der Tageszeitungen

2.2.1 Auflagenhöhe

2.2.2 Reichweite und Anteil an der Mediennutzung:

2.3 Krisendefinition:

3. Reaktionen auf die Krise

3.1 Einstellung von Zeitungen

3.2 Personalreduktion

3.2.1 Kostenreduktion und Personalabbau durch Verzicht auf Zeitungsteile und Beilagen

3.2.2 Personalabbau durch verstärkte Kooperationen

3.2.3 Personalabbau durch Outsourcing

3.2.4. Personalabbau durch Aufgabenverlagerung

3.3 Kürzungen der Redaktionsetats

3.3.1 Gehaltsverzicht

3.3.2 Honorarkürzungen bei freien Mitarbeitern

3.3.3 Verzicht auf Foto- und Grafikmaterial und sonstiges Kürzungen

3.3.4 Veränderung der Reisekostenetats

3.4 Auflagenrelevante Maßnahmen:

3.4.1 Einschränkung der Marketingaktivitäten

3.4.2 Senkung der Remissionsquote

3.4.3 Erhöhung der Vertriebspreise

3.4.4 Rentable Auflage?

4. Die Konsequenzen der Krise

4.1 Individuelle Konsequenzen für Journalisten

4.1.1 Auswirkungen auf dem Arbeitsmarkt

4.1.2 Auswirkungen für freie Journalisten

4.1.3 Auswirkungen für Redakteure

4.2 Steigender Einfluss von Anzeigenkunden und PR-Unternehmen

4.3 Rückgang journalistischer Qualität

5. Zusammenfassung und Schluss

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit analysiert die Ursachen, Reaktionen und Auswirkungen der aktuellen Pressekrise auf den deutschen Tageszeitungsmarkt, mit besonderem Fokus auf die sich verändernden journalistischen Arbeitsbedingungen und die ökonomischen Sparmaßnahmen der Verlage.

  • Analyse der wirtschaftlichen Ursachen (Anzeigenmarkt, Fehlentscheidungen der Verlage)
  • Untersuchung von Sparmaßnahmen wie Personalabbau, Outsourcing und Aufgabenverlagerung
  • Auswirkungen der Krise auf die journalistische Arbeitswelt und Arbeitsplatzsicherheit
  • Einfluss von Anzeigenkunden und PR-Unternehmen auf redaktionelle Unabhängigkeit
  • Qualitätsveränderungen im Journalismus als Resultat der ökonomischen Zwänge

Auszug aus dem Buch

3.2.3 Personalabbau durch Outsourcing

Einige Verlage setzen auch auf eine neue Form der Personalreduktion: das Outsourcing. Vereinfacht ist darunter die Ausgliederung eines Unternehmensteils zu verstehen. Die ehemaligen Mitarbeiter arbeiten damit rechtlich unabhängig vom Verlag und werden oft deutlich schlechter bezahlt. Inzwischen werden auf diesem Weg ganze Ressorts und sogar Redaktionen zu externen Dienstleistern gemacht. Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung aus Essen lässt etwa ihre Auto-, Reise- und Ratgeberseiten von einer eigens vom Verlag gegründeten Gesellschaft zuliefern. Und das Offenburger Tageblatt ließ seine Wirtschaftsredaktion durch eine Textagentur ersetzen.

Mittlerweile werden auch fünf Lokalseiten der Zeitung von externen Dienstleistern zugeliefert, so dass rund die Hälfte des Zeitungsinhaltes nicht mehr in der Redaktion entsteht und der Verlag auf ein Drittel Personal verzichten kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Gliederung: Die Einleitung umreißt die akute Krise der Printmedien und legt das Ziel fest, die Auswirkungen der Sparmaßnahmen auf die journalistische Arbeitssituation zu analysieren.

2. Die Ursachen der Krise: Dieses Kapitel identifiziert den Einbruch des Anzeigenmarktes sowie managementbedingte Fehlinvestitionen als Hauptauslöser der ökonomischen Schwierigkeiten.

3. Reaktionen auf die Krise: Hier werden konkrete Sparmaßnahmen wie Stellenstreichungen, Kooperationen, Outsourcing und Budgetkürzungen detailliert beschrieben und ihre Folgen für die Redaktionen beleuchtet.

4. Die Konsequenzen der Krise: Das Kapitel befasst sich mit den langfristigen Folgen, insbesondere der Verschlechterung der Arbeitsbedingungen für Journalisten sowie dem schwindenden Einfluss der Redaktion gegenüber PR und Anzeigenkunden.

5. Zusammenfassung und Schluss: Der Abschlussteil fasst die Ergebnisse zusammen und warnt vor einem langfristigen Qualitätsverlust, der den Wettbewerbsvorteil der Tageszeitungen gefährdet.

Schlüsselwörter

Pressekrise, Tageszeitungen, Anzeigenmarkt, Sparmaßnahmen, Personalabbau, Outsourcing, Journalismus, Redaktionsetat, Stellenanzeigen, Medienkonzentration, Qualität, PR-Einfluss, Arbeitsbedingungen, Reichweite, Auflagenrückgang

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der aktuellen Krise der deutschen Tageszeitungen, ihren strukturellen sowie konjunkturellen Ursachen und den Reaktionen der Verlage darauf.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentral sind die ökonomische Basis der Printmedien, die Sparmaßnahmen der Verlage, die Veränderungen der journalistischen Arbeitswelt und der zunehmende Druck durch Anzeigenkunden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Auswirkungen der sparbedingten Umstrukturierungen in den Verlagen auf die journalistische Qualität und Unabhängigkeit zu interpretieren.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor stützt sich auf eine Analyse von Fachliteratur, Medienberichten sowie empirischen Untersuchungen, um die Entwicklung der Pressekrise wissenschaftlich einzuordnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Ursachen der Krise, eine detaillierte Auflistung der Reaktionen wie Personalreduktion und Outsourcing sowie die Analyse der Konsequenzen für Journalisten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Pressekrise, Sparmaßnahmen, journalistische Qualität, Outsourcing, Anzeigeneinbrüche und der Wandel der Arbeitsbedingungen.

Warum wird im Dokument das Beispiel der „Geldidee“ und des externen Dienstleisters Brunomedia angeführt?

Das Beispiel illustriert die Gefahren des Outsourcings für die journalistische Unabhängigkeit, da der Dienstleister gleichzeitig PR-Aufgaben für Kunden übernimmt und so Interessenkonflikte provoziert.

Welche Rolle spielt der Deutsche Presserat in der Analyse?

Der Presserat dient als Experteninstanz, anhand deren Spruchpraxis und steigender Rügenzahlen der Autor eine messbare Verschlechterung der journalistischen Standards belegt.

Ende der Leseprobe aus 61 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Pressekrise: Ursachen, Reaktionen, Konsequenzen
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Instutut für Kommunikationswissenschaft)
Veranstaltung
Hauptseminar: Presse unter Druck
Note
noch nicht
Autor
Henryk Hielscher (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
61
Katalognummer
V17176
ISBN (eBook)
9783638218115
ISBN (Buch)
9783638678131
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pressekrise Ursachen Reaktionen Konsequenzen Hauptseminar Presse Druck
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Henryk Hielscher (Autor:in), 2003, Die Pressekrise: Ursachen, Reaktionen, Konsequenzen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/17176
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  61  Seiten
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