Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Politics - Political systems in general and in comparison

Der skandinavische Regimetypus als best-practise-Beispiel für Kommunalreformen?

Eine Analyse von NPM-Reformen im Königreich Schweden

Title: Der skandinavische Regimetypus als best-practise-Beispiel für Kommunalreformen?

Term Paper (Advanced seminar) , 2009 , 26 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Patrick Hausen (Author)

Politics - Political systems in general and in comparison

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit soll der Versuch unternommen werden aufzuzeigen, aus welchen Gründen sich die Suche nach best-practise-Lösungen in Schweden für Deutschland lohnen könnte. Forschungsgegenstand sind die schwedischen Kommunalreformen seit den 1990er Jahren. Zunächst wird kurz der schwedische Wohlfahrtsstaat in seiner Entstehung dargestellt, bevor in einem kurzen Problemabriss aufgezeigt werden soll, warum kommunalpolitische Reformen international und besonders in Schweden nötig wurden. Anschließend wird das politische System Schwedens und der heutige Staatsaufbau des Landes vorgestellt, bevor das Land in die von Sabine Kuhlmann aufgestellte Typologie unterschiedlicher Reformstaaten verortet wird. Im Anschluss wird herausgearbeitet, warum Schweden dem „skandinavischen Regimetypus“ zugerechnet wird. Anschließend soll argumentiert werden, warum sich die BRD trotz aller Unterschiede zu Schweden ein Vorbild an den Reformen aus dem Königreich nehmen kann (und sollte), bevor die Ergebnisse dieser Arbeit abschließend zusammengefasst werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Organisation des schwedischen Wohlfahrtsstaates vor den Reformen der 1990er Jahre

3. Das Entstehen eines unausweichlichen Reformdrucks

3.1 Weltweite Entwicklungen und ihre Folgen

3.2 Schwedische Besonderheiten

4. Staatsaufbau Schweden

4.1 Zentralstaatliche Ebene

4.2 Kommunalebenen

4.2.1 Primärkommunen

4.2.2 Sekundärkommunen

5. Unterschiedliche Typen von Reformstaaten

5.1 Der angelsächsische Regimetypus

5.2 Der kontinentaleuropäische Regimetypus

5.3 Der skandinavische Regimetypus

6. Der schwedische Reformweg

6.1 Phase 1: Gebietsreformen

6.2 Phase 2: Paradigmenwechsel ab 1982

6.3 Phase 3: NPM-Reformen der (kommunalen) Verwaltung ab 1991

7. Schweden als ‚best-practice-Beispiel’ für NPM-Reformen in der Kommunalpolitik?

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, inwiefern die schwedischen Kommunalreformen als Vorbild für Deutschland dienen können, und analysiert hierzu die Entwicklung und Umsetzung von New Public Management (NPM) im schwedischen Kontext.

  • Historische Entwicklung des schwedischen Wohlfahrtsstaates
  • Struktureller Aufbau der staatlichen und kommunalen Ebene in Schweden
  • Typologisierung von Reformstaaten (angelsächsisch, kontinentaleuropäisch, skandinavisch)
  • Detaillierte Phasenanalyse des schwedischen Reformwegs
  • Bewertung von Schweden als Best-Practice-Beispiel für deutsche kommunalpolitische Reformen

Auszug aus dem Buch

3.1 Weltweite Entwicklungen und ihre Folgen

„Der Erdölpreisschock des Jahres 1973 und die darauf folgende weltweite Wirtschaftskrise trafen alle westeuropäischen Länder und wirkten sich in den meisten Feldern der Sozialpolitik deutlich aus.“ „Rezessive ökonomische Entwicklungen zu Beginn der 80er Jahre“ führten zu einer steigenden „Nachfrage nach staatlichen Sozialleistungen.“ Millionen Menschen verloren ihre Arbeit, weshalb die Ausgaben der Staaten, z.B. in Form von Arbeitslosengeld, stiegen. Gleichzeitig brachen die Steuereinnahmen ein, sodass den staatlichen Mehrausgaben Mindereinnahmen gegenüber standen. „Auch zu Beginn der 80er Jahre und im Zuge der Auswirkungen der zweiten Ölpreiskrise“ erhöhte dies den Druck auf die Staaten, Reformen anzugehen. So wurden Verwaltungsstrukturen auch zwischen Zentralstaat und kommunaler Ebene neu überdacht und es kam zu einer „fortschreitenden Ökonomisierung des öffentlichen Sektors.“ Zu der weltweiten Krise kam das Phänomen der Globalisierung. Denn da diese immer weiter fortschritt, kamen staatliche Bürokratien in allen westlichen Industriestaaten in den 1970er Jahren unter einen weiteren Druck: Während neue, schnellere Kommunikationswege gefunden wurden, waren die staatlichen Behörden mit ihrem Aktensystem, nach dem Max Weberschen Bürokratiemodell aufgebaut, nicht mehr zeitgemäß. Durch die neuen Kommunikationswege gab es enorme Einsparpotenziale in den Verwaltungen des öffentlichen Sektors. „Veränderungen der Makrostrukturen“ führten also zu einem „gestiegenen Aufgabenvolumen staatlichen Handelns“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema des Benchmarkings in der Politik ein und begründet das Interesse an Schweden als möglichem Vorbild für kommunale Reformen in Deutschland.

2. Die Organisation des schwedischen Wohlfahrtsstaates vor den Reformen der 1990er Jahre: Hier wird die historische Genese des schwedischen Wohlfahrtsmodells und die traditionell bedeutende Rolle der Kommunen in Schweden beleuchtet.

3. Das Entstehen eines unausweichlichen Reformdrucks: Dieses Kapitel analysiert die weltweiten wirtschaftlichen Krisen und globalen Entwicklungen, die den Druck auf öffentliche Verwaltungen in den 1980er Jahren massiv erhöhten.

4. Staatsaufbau Schweden: Es folgt eine Darstellung des schwedischen politischen Systems sowie der administrativen Strukturierung in zentralstaatliche Ebene, Primär- und Sekundärkommunen.

5. Unterschiedliche Typen von Reformstaaten: Das Kapitel differenziert verschiedene Regimetypen der Staats- und Verwaltungsreform, wobei der angelsächsische, kontinentaleuropäische und skandinavische Typus einander gegenübergestellt werden.

6. Der schwedische Reformweg: Dieser Abschnitt unterteilt den Reformprozess in Schweden in drei Phasen, von Gebietsreformen über einen Paradigmenwechsel bis hin zur Implementierung von NPM-Reformen ab 1991.

7. Schweden als ‚best-practice-Beispiel’ für NPM-Reformen in der Kommunalpolitik?: Die zentrale Frage der Übertragbarkeit schwedischer Lösungsansätze auf die deutsche Kommunalpolitik wird unter Berücksichtigung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden diskutiert.

8. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bekräftigt die Ansicht, dass Schweden trotz systemischer Unterschiede wertvolle Impulse für Reformen, insbesondere im Bildungssektor, bieten kann.

Schlüsselwörter

Schweden, Kommunalreformen, New Public Management, NPM, Wohlfahrtsstaat, Dezentralisierung, Verwaltungsreform, Best Practice, Benchmarking, Kommunalpolitik, Verwaltungsmodernisierung, Zielsteuerung, Skandinavischer Regimetypus, Öffentlicher Sektor, Strukturreform

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das schwedische Modell der Kommunalreformen unter dem Aspekt des New Public Management (NPM) und untersucht, inwieweit dieses als Vorbild für die deutsche Kommunalpolitik dienen kann.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die Geschichte des schwedischen Wohlfahrtsstaates, die Auswirkungen von NPM-Reformen, die Typologisierung verschiedener Reformregime und eine kritische Diskussion der Übertragbarkeit auf Deutschland.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, aus welchen Gründen sich eine Suche nach best-practice-Lösungen in Schweden für die Bundesrepublik Deutschland lohnen kann und wo die spezifischen Potenziale für Reformen liegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine vergleichende Analyse, die auf einer Auswertung bestehender Literatur, sozialwissenschaftlicher Typologien und empirischer Befunde zur Verwaltungsmodernisierung basiert.

Welche Inhalte werden im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Problembeschreibung, die Analyse des Staatsaufbaus, eine theoretische Einordnung der Reformregime sowie eine detaillierte Darstellung der schwedischen Reformphasen seit den 1980er Jahren.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Schlüsselbegriffe sind New Public Management (NPM), Dezentralisierung, schwedisches Wohlfahrtsmodell, Kommunalreform und Best-Practice-Beispiel.

Wie unterscheidet sich der skandinavische Regimetypus von anderen Ansätzen?

Der skandinavische Regimetypus zeichnet sich laut Arbeit besonders durch die Verknüpfung von lokaler Demokratie und Nutzerpartizipation mit moderaten Wettbewerbselementen sowie einer starken Dezentralisierung aus.

Warum ist das Beispiel des schwedischen Bildungssystems für Deutschland laut Autor besonders relevant?

Der Autor argumentiert, dass der Übergang von einer regelbasierten zu einer ergebnisorientierten Steuerung in schwedischen Kommunen, bei gleichzeitig hoher Handlungsfreiheit der Schulen, eine Alternative zu den föderalen Strukturen in Deutschland darstellt.

Excerpt out of 26 pages  - scroll top

Details

Title
Der skandinavische Regimetypus als best-practise-Beispiel für Kommunalreformen?
Subtitle
Eine Analyse von NPM-Reformen im Königreich Schweden
College
University of Trier
Grade
2,0
Author
Patrick Hausen (Author)
Publication Year
2009
Pages
26
Catalog Number
V171507
ISBN (Book)
9783640908936
ISBN (eBook)
9783640910939
Language
German
Tags
regimetypus kommunalreformen eine analyse npm-reformen königreich schweden
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Patrick Hausen (Author), 2009, Der skandinavische Regimetypus als best-practise-Beispiel für Kommunalreformen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/171507
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  26  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint