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Eltern- und Angehörigenarbeit

Eine Studie in sozialpädagogischen Wohngemeinschaften

Title: Eltern- und Angehörigenarbeit

Bachelor Thesis , 2011 , 55 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Veronika Tritt (Author)

Psychology - Social Psychology

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Summary Excerpt Details

Eltern- und Angehörigenarbeit:
Eltern- und Angehörigenarbeit bei fremduntergebrachten Kindern und Jugendlichen in sozialpädagogischen Wohngemeinschaften rückte in den vergangenen Jahren immer deutlicher in den Vordergrund pädagogischen Handelns. In der vorliegenden Arbeit wird geklärt, was generell unter dem Begriff Elternarbeit verstanden werden kann und welcher Methoden und Ziele sich diese Arbeitshaltung bedient. Im Text geht hervor, dass kein normiertes und allgemeingültiges Elternarbeitskonzept erstellt werden kann. Denn die Eltern- und Angehörigenarbeit soll prozessorientiert sein und sich an den Bedürfnislagen des Herkunftsklientels orientieren.

Im Zuge der Bachelorarbeit wurde eine psychologische Studie zu diesem Themenkomplex erhoben. Für die Untersuchung wurde eine Vielzahl an qualitativen Kriterien aus vorangegangnen Forschungen entnommen. Diese zentralen, empirisch geprüften Annahmen, welche sich förderlich auf die Zusammenarbeit zwischen Herkunftssystem und Mitarbeiter auswirken, wurden in Zusammenhang gesetzt und bilden die Grundlage für den konstruierten Fragebogen. Die Fragebogenerhebung umfasst alle Mitarbeiter eines Sozialträgers. Weiters wurde mit den Führungskräften eine begleitende Leitfadenstudie durchgeführt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. THEMA-FRAGESTELLUNG

1.1. Relevanz der Problematik

1.2. Fragestellung

1.3. Vorgangsweise

2. THEORIEHINTERGRUND

2.1. Fachzuordnung

2.2. Literaturrecherche

2.3. Stand der Forschung

2.4. Elternarbeit

2.4.1. Begriffsklärung: Elternarbeit

2.4.5. Ziele und Nutzen der Elternarbeit

2.4.2. Der Wandel der Elternarbeit

2.4.3. Grundannahmen zur Eltern- und Angehörigenarbeit

2.4.6. Methoden der Elternarbeit

2.4.4. Forderungen an die Mitarbeiter um effiziente Elternarbeit zu leisten

2.4.7. Probleme und Hindernisse in der Elternarbeit

2.5. Beschreibung des Untersuchungsfeldes

2.5.1. Sozialpädagogische Wohngemeinschaften

2.6. Die Bedeutung der Familie

3. DESIGN

4. STICHPROBE

4.1. Tatsächlicher Stichprobenumfang

4.2. Feldzugang

5. ERHEBUNGSMETHODIK

5.1. Fragebogen

5.2. Ablauf der Fragebogenstudie und der Entwicklung des Testinstrumentes

5.3. Die praktische Forschung/Fragebogen

5.4. Das Leitfadeninterview

5.5. Ablauf des Leitfadeninterviews und die Entwicklung des Testinstrumentes

5.6. Die praktische Forschung/Leitfadeninterview

6. AUSWERTUNGSMETHODIK

6.1. Fragebogenstudie

6.2. Leitfadeninterview

6.3. Erfahrung mit der Methodik

6.4. Ergebnisdarstellung

6.4.1. Fragebogenstudie

6.4.2. Leitfadenstudie

6.4.3. Gesamtergebnis der Leitfaden- und Fragebogenstudie:

7. GÜTEKRITERIEN, METHODENKRITIK

7.1. Fragebogenstudie

7.2. Leitfadeninterview

7.3. Methodenkritik

8. AUSBLICK, SCHLUSSFOLGERUNGEN

9. LITERATUR

10. ANHANG

10.1. Das Leitfadeninterview

10.1. Der Fragebogen

10.3. Ergebnisdarstellung der Leitfadeninterviews

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den aktuellen Stand der Eltern- und Angehörigenarbeit in sozialpädagogischen Wohngemeinschaften einer Kärntner Einrichtung der Jugendwohlfahrt. Ziel ist es, anhand einer empirischen Erhebung zu bestimmen, ob die praktizierte Elternarbeit den modernen Anforderungen an eine systemische und familienorientierte Arbeitsweise entspricht.

  • Grundverständnis und Begriffsdefinitionen der Elternarbeit in der Heimerziehung.
  • Empirische Erhebung der praktizierten Methoden mittels Fragebogenstudie unter Mitarbeitern.
  • Leitfadeninterviews mit Führungskräften zur tiefergehenden Analyse der institutionellen Praxis.
  • Identifikation von Störvariablen, Ressourcen und Verbesserungspotenzialen in der Zusammenarbeit mit Herkunftssystemen.
  • Empfehlungen für konzeptionelle Weiterentwicklungen und die Professionalisierung der Elternschulung.

Auszug aus dem Buch

2.4.6. Methoden der Elternarbeit

Die Methoden der Eltern- und Angehörigenarbeit sind so vielseitig wie das Themengebiet an sich. Es handelt sich dabei um eine Arbeit mit und für Menschen, welche ihre Kinder in fremden Händen wissen. Die Elternarbeit umfasst weit mehr als nur das Einzelgespräch mit der Kindesmutter und dem Kindesvater. (vgl. CONEN 1990, S. 44) Die Arbeit mit dem Herkunftssystem umfasst komplexe und systemische Familienarbeit, Elternberatung und Elternförderung. In einigen Fällen wird auch Familientherapie innerhalb stationärer Unterbringung angeboten. Diese ist auf die institutionellen Bedingungen zugeschnitten und so für diesen Rahmen optimal. (vgl. BÖSCH und CONEN 1987, S. 61) Die Eltern- und Angehörigenarbeit umfasst dabei verschiedene Zielsetzungen und bedient sich an der am Einzelfall orientierten Methodik.

Conen stellte anhand ihrer durchgeführten Studie (1990) einen Katalog der verschiedenen Methoden zusammen. So beschreibt sie unter anderem Institutionen, welche Elternarbeit im Rahmen themenzentrierter Seminare anbieten und gemeinsam mit den Eltern/Angehörigen Wochenenden veranstalten. (vgl. CONEN 1990, S. 44 ff.)

Nach neueren Studien versteht die Methodik der Elternarbeit den Teil der Wissensvermittlung als äußerst wichtig. Denn häufig benötigen die Eltern/Angehörigen ein grundständiges Wissen über die Entwicklung eines Kindes und dessen Bedürfnisse. Darüber hinaus benötigen die meisten Personen des Herkunftssystems flexible neue Handlungsoptionen im Umgang mit ihren Kindern. Um dies zu gewährleisten, müssen Übungsfelder angeboten werden, in welchen alternative Handlungsoptionen ausprobiert werden dürfen. Ein weiterer Schritt der Methodologie ist der Transfer des Gelernten/Erprobten in den Alltag. Hierfür benötigen die Eltern viele Gespräche und Motivation. Bis es zu einer Veränderung im Verhalten kommt, bedarf es genügend Zeit und Raum zur Selbsterfahrung im Zusammenhang mit individuellen Sinn- und Erziehungsfragen. Durch gezielte Anleitung die eigenen Sichtweisen kritisch zu hinterfragen, können die Eltern/Angehörigen mehr Verständnis für sich selbst erlangen. Unter anderem können sie wahrnehmen, dass Schwierigkeiten, welche sie als volljährige Personen haben, unbewusste Auswirkungen auf die Beziehung zu ihren minderjährigen Kindern haben können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. THEMA-FRAGESTELLUNG: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz der Elternarbeit in der stationären Erziehung und definiert die zentrale Forschungsfrage nach der Qualität der praktizierten Arbeit in der untersuchten Einrichtung.

2. THEORIEHINTERGRUND: Hier werden theoretische Grundlagen, Begriffsdefinitionen und der aktuelle Stand der Forschung zur Elternarbeit dargelegt, inklusive methodischer Ansätze und systemischer Grundannahmen.

3. DESIGN: Es wird begründet, warum ein deskriptives Forschungsdesign für die Zielsetzung der Studie am besten geeignet ist.

4. STICHPROBE: Dieses Kapitel beschreibt die Auswahl der Teilnehmer sowie den Feldzugang innerhalb des Trägervereins und definiert den tatsächlichen Stichprobenumfang.

5. ERHEBUNGSMETHODIK: Hier werden die Konstruktion und Durchführung des Fragebogens sowie des Leitfadeninterviews detailliert erläutert.

6. AUSWERTUNGSMETHODIK: Das Kapitel beschreibt die quantitative Auswertung der Fragebögen sowie die interpretative Analyse der Interviews und führt die Gesamtergebnisse beider Erhebungsmethoden zusammen.

7. GÜTEKRITERIEN, METHODENKRITIK: Es erfolgt eine kritische Reflexion der Forschungsarbeit hinsichtlich Objektivität, Reliabilität, Validität sowie der methodischen Vorgehensweise.

8. AUSBLICK, SCHLUSSFOLGERUNGEN: Auf Basis der Ergebnisse werden Schlussfolgerungen für die Praxis gezogen und Empfehlungen für notwendige Maßnahmen innerhalb der Institution ausgesprochen.

9. LITERATUR: Auflistung aller verwendeten wissenschaftlichen Quellen.

10. ANHANG: Dieser Teil enthält die verwendeten Erhebungsinstrumente (Leitfadeninterview und Fragebogen) sowie detaillierte Ergebnistabellen.

Schlüsselwörter

Elternarbeit, Angehörigenarbeit, stationäre Erziehung, sozialpädagogische Wohngemeinschaft, Fremdunterbringung, Systemische Pädagogik, Erziehungspartnerschaft, Herkunftssystem, Bindungstheorie, Elternförderung, Elternschulung, Biografiearbeit, Methoden der Elternarbeit, Interventionsmöglichkeiten, Qualitätssicherung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Stellenwert und der praktischen Umsetzung der Eltern- und Angehörigenarbeit in sozialpädagogischen Wohngemeinschaften einer Kärntner Institution der Jugendwohlfahrt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Im Zentrum stehen die Begriffsdefinition von Elternarbeit, systemische Grundannahmen in der Heimerziehung, die Bedeutung der Herkunftsfamilie und der methodische Umgang mit Eltern innerhalb stationärer Einrichtungen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den Status quo der Elternarbeit in einer konkreten Einrichtung zu erheben und auf einem Kontinuum zwischen „guter“ und „ungenügender“ Praxis einzuordnen.

Welche wissenschaftlichen Methoden wurden verwendet?

Es wurde ein deskriptives Forschungsdesign gewählt, welches eine quantitative Fragebogenstudie unter Mitarbeitern mit einer qualitativen Leitfadeninterviewstudie mit Führungskräften kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen umfassenden Theoriehintergrund und einen Forschungsteil. Er beleuchtet institutionelle Störvariablen, die Bedeutung der Familienressourcen sowie Methoden wie Biografiearbeit oder das Selbstmanagementtraining.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Elternarbeit, Fremdunterbringung, Systemische Pädagogik, Erziehungspartnerschaft und die Unterstützung von Herkunftsfamilien.

Welche Rolle spielt die Rückführung der Kinder in das Herkunftssystem?

Die Rückführung wird als zentrales, aber oft schwer erreichbares Ziel beschrieben, für dessen erfolgreiche Umsetzung eine intensivere und planmäßigere Einbindung der Eltern in den Betreuungsprozess erforderlich wäre.

Wie bewerten die Mitarbeiter die Qualität der Elternarbeit?

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die grundlegende Arbeitssituation als positiv bewertet wird, jedoch spezifische Bereiche wie strukturierte Elternschulungen und aktive Einbindung in den Alltag verbesserungswürdig sind.

Welche Empfehlungen gibt die Autorin am Ende der Arbeit?

Es wird empfohlen, die Kooperation mit Eltern durch gezielte Konzepte zur Kompetenzsteigerung auszubauen und seitens des Dienstgebers die notwendigen zeitlichen und finanziellen Ressourcen bereitzustellen.

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Details

Title
Eltern- und Angehörigenarbeit
Subtitle
Eine Studie in sozialpädagogischen Wohngemeinschaften
College
Klagenfurt University  (Psychologie)
Grade
1,0
Author
Veronika Tritt (Author)
Publication Year
2011
Pages
55
Catalog Number
V171411
ISBN (Book)
9783640908578
ISBN (eBook)
9783640910540
Language
German
Tags
Elternarbeit Sozialpädagogische Wohngemeinschaft Angehörigenarbeit Fremdunterbringung Kinder Jugendliche Herkunftsfamilie Erziehung Heimunterbringung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Veronika Tritt (Author), 2011, Eltern- und Angehörigenarbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/171411
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