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John Henry Kardinal Newman - Sein Leben und sein Wandel im Glauben in den Jahren 1816 bis 1845

Der Wechsel von der Kirche von England in die Kirche von Rom

Title: John Henry Kardinal Newman - Sein Leben und sein Wandel im Glauben in den Jahren 1816 bis 1845

Seminar Paper , 2009 , 15 Pages

Autor:in: Anne Biernath (Author)

Theology - Historic Theology, Ecclesiastical History

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Summary Excerpt Details

Ein Mann, der in einem christlichen Bildungsbürgertum in England aufgewachsen ist und eine evangelikale Position innerhalb der Anglikanischen Kirche vertritt. Sich schließlich für ein Studium der Theologie in Oxford entscheidet, und hier die Vorzüge der katholischen Lehren kennen lernt, und später Mitbegründer der Oxford-Bewegung ist, welche die hochchristlichen Ansichten vertreten. Und dann eine lange Zeit an seinem Glauben zweifelt und nach langer Überlegung am 9. Oktober 1845 sich dazu entschließt, dem Katholischen glauben beizutreten, wird heute als einer der bedeutendsten Theologen und Glaubensgestalten der Neuzeit bezeichnet.
Die Rede ist von John Henry Newman, der 1801 geboren ist, und im Jahre 1879, von Papst Leo XIII zum Kardinal ernannt wird und 1890 gestorben ist. Außerdem soll er am 2. Mail 2010 in Birmingham selig gesprochen werden1. Ein Mann, der es, wie kaum ein anderer, geschafft hat die christliche Menschheit zu spalten, um letztendlich doch alle von sich zu überzeugen. Ein Mann der stets auf der Suche nach dem wahrem Glauben war, bis er im Katholizismus angelangt, keinen Zweifeln darüber hatte, dass er die wahre Kirche Jesu Christi gefunden hat.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Die Einleitung

2. Die Zeit vor der Oxford – Bewegung - „Bekehrung zu Gott“

3. Die Oxford – Bewegung - Der hochchristliche Einfluss auf Newman

4. Zweifel an der Kirche von England - Der Weg zum katholischen Glauben

5. Die Schlussbetrachtung

6. Bibliographie

6.1. Quellen

6.2. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den religiösen Werdegang von John Henry Newman zwischen seinem 15. Lebensjahr und seinem Übertritt zur katholischen Kirche im Jahr 1845, um die Beweggründe für diesen tiefgreifenden Glaubenswechsel zu analysieren.

  • Biografische Entwicklung Newmans vom evangelikal geprägten Elternhaus bis zur akademischen Laufbahn in Oxford.
  • Die Rolle der Oxford-Bewegung und der Einfluss hochkirchlicher Strömungen auf Newman.
  • Der Prozess des inneren Zweifelns an der Anglikanischen Kirche im Kontext theologischer Auseinandersetzungen.
  • Die Bedeutung persönlicher Überzeugungen und des Gewissens für die Konversion zum Katholizismus.

Auszug aus dem Buch

4. Zweifel an der Kirche von England – Der Weg zum katholischen Glauben

Der Mittlere Weg war für die Protagonisten der Oxford-Bewegung zu dieser Zeit die beste Lösung. Doch schon im Sommer 1939 merkte Newman, als er sich erneut mit den Kirchenvätern beschäftigte, dass es nicht so bleiben würde.

Im vierten Konzil von Chalecedon im Jahr 451 entschieden die größten Theologen dieser Zeit den Streit um das Verhältnis zwischen der göttlichen und der menschlichen Natur in Jesus Christus. Newman fiel auf, dass die damalige Situation mit seiner jetzigen vergleichbar ist und als er dann den Satz von Augustinus, der wie folgt lautet: „Das wohl überlegte Urteil, in dem die ganze Kirche schließlich übereinstimmt und zur Ruhe kommt, stellt ein unfehlbares Gebot und einen endgültigen Schiedsspruch gegen solche Teile dar, die sich auflehnen und abfallen.“, lass, der über dieses Streit schrieb, musste er feststellen: „Diese großen Worte des alten Kirchenvaters lösten die Theorie der Via Media vollständig in Staub auf“. Newman fing an zu zweifeln, ob sein Glaube der Richtige war. Er erkannte, dass die Kirche von England nicht die Kontinuität des rechtgläubigen Weges der Christenheit in der Mitte zwischen Extremen beanspruchen konnte.

Im Februar 1941 veröffentlichten die Männer der Oxford-Bewegung den 90. und letzten Tract, in dem Newman sich mit der Position der 39 Artikel der anglikanischen Kirche zwischen Protestantismus und Katholizismus beschäftigt. Im Prinzip, so die Grundthese, ist die anglikanische Kirche eher katholisch als protestantisch. Auch lassen sich, laut Newman, die Beichte, das Mönchtum oder der Heiligenkult mit den 39 Artikeln vereinbaren. Damit hat Newman den einst angestrebten mittleren Weg zugunsten einer deutlich katholisierenden Interpretation des Anglikanismus verlassen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Einleitung: Diese Einleitung stellt John Henry Newman als bedeutenden Theologen vor und erläutert das Ziel der Arbeit, seinen Weg von der Anglikanischen zur Katholischen Kirche nachzuzeichnen.

2. Die Zeit vor der Oxford – Bewegung - „Bekehrung zu Gott“: Dieses Kapitel beschreibt Newmans Jugend, seine religiöse Erweckung mit 15 Jahren sowie seine Studienzeit in Oxford und den Beginn seines Weges in den kirchlichen Dienst.

3. Die Oxford – Bewegung - Der hochchristliche Einfluss auf Newman: Hier wird der Ursprung der Oxford-Bewegung durch John Keble sowie Newmans Mitwirkung an den „Tracts of the Times“ und der Entwicklung des „Mittleren Weges“ (Via Media) thematisiert.

4. Zweifel an der Kirche von England - Der Weg zum katholischen Glauben: Das Kapitel analysiert den Zusammenbruch der „Via Media“-Theorie für Newman, seinen Widerruf gegen die Kirche von Rom und den schmerzlichen, aber letztlich konsequenten Prozess seiner Konversion.

5. Die Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung resümiert den beschwerlichen Weg Newmans und hebt seine Bedeutung als Beispiel für Gewissenstreue und beharrliche Suche nach dem wahren Glauben hervor.

6. Bibliographie: Das Verzeichnis enthält die verwendeten Quellen und die literarische Aufarbeitung zum Leben von John Henry Newman.

6.1. Quellen: Listet die autobiografischen Schriften, Briefsammlungen und historischen Traktate von John Henry Newman auf.

6.2. Literatur: Führt die wissenschaftliche Sekundärliteratur auf, die zur Analyse von Newmans Leben und der Oxford-Bewegung herangezogen wurde.

Schlüsselwörter

John Henry Newman, Oxford-Bewegung, Anglikanische Kirche, Konversion, Katholizismus, Via Media, Apologia pro vita sua, Tracts of the Times, Gewissen, Theologie, 1845, Glaubenswechsel, Kirchenväter, Diakonat, Priesteramt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem religiösen Werdegang von John Henry Newman und seinem Übertritt von der Anglikanischen Kirche zur römisch-katholischen Kirche im Jahr 1845.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf Newmans Jugend und Bekehrung, seinem Wirken innerhalb der Oxford-Bewegung, der theologischen Krise des „Mittleren Weges“ und dem finalen Prozess der Konversion.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die zentrale Fragestellung der Arbeit lautet, wie es zu John Henry Newmans tiefgreifendem Glaubenswechsel kam und welche inneren und äußeren Prozesse ihn dazu bewegten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine historische Analyse unter Auswertung von Primärquellen, insbesondere Newmans Autobiografie „Apologia pro vita sua“, seinen Briefen, Tagebüchern sowie einschlägiger Sekundärliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Phasen: Newmans frühe religiöse Entwicklung, die Gründung und Bedeutung der Oxford-Bewegung sowie die schrittweise Entfremdung von der anglikanischen Lehre bis hin zur vollen Anerkennung der römischen Kirche.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind John Henry Newman, Konversion, Oxford-Bewegung, Via Media, Glaube, Gewissen und die Kirche von England.

Warum war das Vierte Konzil von Chalecedon ein Wendepunkt für Newman?

Die Lektüre über das Konzil und das Urteil des Kirchenvaters Augustinus führte Newman vor Augen, dass die Kontinuität der Kirche nicht im „Mittleren Weg“ der Anglikaner zu finden war, was seine bisherige Theorie ins Wanken brachte.

Welche Rolle spielten die „Tracts of the Times“?

Diese Flugschriften dienten als Sprachrohr der Oxford-Bewegung, um hochkirchliche Ansichten zu verbreiten und eine Rückbesinnung auf katholische Elemente innerhalb der anglikanischen Kirche zu fordern.

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Details

Title
John Henry Kardinal Newman - Sein Leben und sein Wandel im Glauben in den Jahren 1816 bis 1845
Subtitle
Der Wechsel von der Kirche von England in die Kirche von Rom
College
Ernst Moritz Arndt University of Greifswald  (Historisches Institut)
Course
Das viktorianische Zeitalter
Author
Anne Biernath (Author)
Publication Year
2009
Pages
15
Catalog Number
V171169
ISBN (eBook)
9783640904068
ISBN (Book)
9783640904273
Language
German
Tags
Newman Kardinal Anglikanische Kirche England Oxford Glauben Glaubenswandel Glaubensbekenntnis Kirche Bedeutung Bewertung Urteil
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anne Biernath (Author), 2009, John Henry Kardinal Newman - Sein Leben und sein Wandel im Glauben in den Jahren 1816 bis 1845 , Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/171169
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