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Gleich oder ungleich?

Frauen und Männer in Führungspositionen

Title: Gleich oder ungleich?

Term Paper , 2010 , 19 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

VORWORT

Angela Merkel ist Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland und weitere Ministerinnen sind inzwischen in der Bundesregierung vertreten. Marot Käßmann ist Vorsitzende des Evangelischen Kirchenrates in Deutschland und auch in der Wirtschaft sind Frauen in Führungspositionen zu finden.
Diese Beispiele zeigen, dass Frauen inzwischen Führungsaufgaben übernehmen und ihren Platz in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft einnehmen. Obwohl es immer mehr Frauen in Führungspositionen gibt, bilden sie dennoch eine deutliche Minderheit. Hier stellt sich die Frage, warum das so ist. Das Thema Frauen in Führungspositionen ist sehr aktuell und wird immer wieder diskutiert. Häufig werden
Frauen andere Führungskompetenzen und eine geringere Durchsetzungs-fähigkeit als Männern unterstellt. Im Rahmen des berufsbegleitenden Fernstudiengangs:
Master of Arts: Advanced Professional Studies (MAPS) Soziale Arbeit, wird dieses Thema hier im Rahmen einer Hausarbeit zum Vertiefungsmodul V3 näher betrachtet.
Mit einem Blick in die Vergangenheit wird die Entwicklung von Frauen in Führungspositionen aufgezeigt, wobei auch auf die Führungs-forschung eingegangen wird. Im Anschluss daran sind Geschlechts-stereotype und die Geschlechterhierarchie Thema, worauf ein Überblick über das Führungsverhalten von Männern und
Frauen gegeben wird. In diesem Kontext wird auch der soziale Einfluss auf Führung thematisiert. Zum Schluss der Arbeit werden die Erkenntnisse in einer abschließenden Einschätzung zusammengefasst. Es wird der Fragestellung nachgegangen,
inwieweit Unterschiede im Führungsverhalten von Frauen und Männern bestehen, oder ob diese Unterschiede aus der Wahrnehmung des Führungsumfeldes resultieren
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

VORWORT

1. GESCHICHTLICHER HINTERGRUNG

1.1. Entwicklung von Frauen in Führungspositionen

1.2. Führungsforschung im Bezug auf Geschlechter

1.3. Aktuelle Zahlen

2. GESCHLECHTSSTEREOTYPE

1.4. Was ist Geschlecht?

1.5. Sozialisationstheoretische Ansätze

1.1.1. Zweigeschlechtlichkeit als kulturelles System

1.1.2. Mädchen spielen mit Puppen und Jungs mit Autos

1.1.3. Familie und Beruf

1.6. Geschlechtsstereotype in der Gesellschaft

3. FÜHRUNG DURCH MÄNNER UND DURCH FRAUEN

3.1 Situation von Frauen

3.2 Führungsverhalten von Männern und Frauen

4. ABSCHLIEßENDE EINSCHÄTZUNG

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die bestehenden Unterschiede im Führungsverhalten von Frauen und Männern sowie die Frage, ob diese Unterschiede real oder das Resultat gesellschaftlicher Wahrnehmungs- und Rollenmuster sind. Ziel ist es, die geschlechtsspezifische Benachteiligung in Führungspositionen durch die Analyse historischer Entwicklungen, sozialisationstheoretischer Ansätze und aktueller Führungsforschung kritisch zu beleuchten.

  • Historische Entwicklung von Frauen in Führungspositionen
  • Sozialisation und die Entstehung von Geschlechtsstereotypen
  • Vergleich des Führungsverhaltens von Frauen und Männern
  • Einfluss von Rollenbildern auf die Karriereentwicklung
  • Strukturelle Barrieren in der heutigen Arbeitswelt

Auszug aus dem Buch

1.1. Entwicklung von Frauen in Führungspositionen

Betrachtet man den Lauf der Geschichte, dann zeigt sich, dass bis vor wenigen Jahren 50 Prozent der Menschen nicht die Möglichkeit hatten in eine Führungsposition zu gelangen. Dies, nicht aufgrund von minderer Befähigung, sondern aufgrund des Geschlechts. Noch vor etwa 100 Jahren war es undenkbar, dass Frauen eine Führungsposition ausüben könnten. Rechtliche Bestimmungen untermauerten dies (vgl. Klingen: 2001, S. 6f). „In der herkömmlichen Industrie- und Berufssoziologie erschienen Frauen als „besondere und mindere“ Arbeitskräfte, denen eine „ausreichende“ männlichen Arbeitskräften entsprechende berufliche Orientierung fehlte“ (Bührmann / Diezinger / Metz-Göckel: 2007, S. 13). In dieser Annahme wurde auch der Grund für die Benachteiligung von Frauen im Berufsleben gesehen. Somit wurde den Frauen selbst die Schuld für ihre Benachteiligung gegeben (vgl. ebd. S. 6).

In ersten Frauenbewegungen nach dem ersten Weltkrieg, begannen die Frauen für ihre Rechte zu kämpfen. Die Beschränkungen für Frauen, bestimmte Berufe auszuüben, wurden aufgelöst. Jedoch wurde der Weg für Frauen in die Führungsebene nicht frei (vgl. Dienel: 1996, S. 146). Nach dem zweiten Weltkrieg stieg die Zahl von Frauen in Führungspositionen stark an. Häufig übernahmen die Frauen die Positionen ihrer Väter oder Ehemänner. Gesellschaftlich wurde dieses Phänomen jedoch lediglich als Lösung auf absehbare Dauer gesehen. Auf diese Weise blieben den folgenden Frauengenerationen die Führungsetagen wieder verschlossen. Weiterhin nahmen Frauen nur in seltenen Fällen Führungspositionen ein. In den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts traten dann einige Veränderungen ein, welche den Frauen neue Perspektiven aufzeigten.

Zusammenfassung der Kapitel

VORWORT: Einleitung in die Thematik der unterrepräsentierten Frauen in Führungspositionen und Vorstellung der Zielsetzung der Hausarbeit.

1. GESCHICHTLICHER HINTERGRUNG: Analyse der historischen Entwicklung von Frauen in Führungspositionen sowie ein Überblick zur Führungsforschung und aktuellen statistischen Zahlen.

2. GESCHLECHTSSTEREOTYPE: Erläuterung des Begriffs Geschlecht aus sozialisationstheoretischer Perspektive und Untersuchung der Macht von Stereotypen in der Gesellschaft.

3. FÜHRUNG DURCH MÄNNER UND DURCH FRAUEN: Detaillierte Betrachtung der Lebens- und Arbeitssituation von Frauen sowie ein direkter Vergleich der verschiedenen Führungsverhaltensweisen.

4. ABSCHLIEßENDE EINSCHÄTZUNG: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und kritischer Ausblick auf zukünftige gesellschaftliche Veränderungen.

Schlüsselwörter

Führungspositionen, Geschlechterrolle, Frauen, Führungskraft, Sozialisation, Geschlechtsstereotype, Führungskultur, Arbeitswelt, Macht, Management, Karriere, Personalführung, Geschlechterhierarchie, Gleichberechtigung, Organisationsstruktur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Geschlechterproblematik in Führungspositionen und untersucht, warum Frauen trotz formaler Qualifikationen weiterhin in Führungsetagen unterrepräsentiert sind.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind historische Entwicklungen, der Einfluss der Sozialisation auf die Entstehung von Geschlechterrollen, Geschlechtsstereotype in der Gesellschaft und der Vergleich zwischen männlichen und weiblichen Führungsstilen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Ziel ist es herauszufinden, ob tatsächliche Unterschiede im Führungsverhalten von Frauen und Männern bestehen oder ob wahrgenommene Differenzen lediglich auf Stereotypen und Rollenerwartungen des sozialen Umfelds beruhen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der verschiedene soziologische und psychologische Theorien sowie aktuelle Studien und Statistiken zum Thema Führung und Geschlecht zusammengeführt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Geschlechtsstereotypen, die Analyse der Situation von Frauen in Führungspositionen und einen Vergleich der Führungsverhaltensweisen zwischen den Geschlechtern.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren das Dokument?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Geschlechtsstereotype, Sozialisation, Führungskultur, Karrierebremsen und Organisationshierarchie geprägt.

Was besagt das im Text erwähnte „Zwei-Welten-Theorem“?

Das Theorem von Clemens und Gilligan besagt, dass Männer und Frauen in zwei verschiedenen kulturellen Welten leben, die durch unterschiedliche Werte, Normen und Rollenerwartungen geprägt sind.

Wie unterscheiden sich laut der Arbeit das Führungsverständnis von Männern und Frauen?

Während Männer sich häufig in einer hierarchischen Struktur an der Spitze sehen ("Oben" vs. "Unten"), verstehen sich Frauen öfter als Zentrum eines Netzwerkes, das auf Kooperation und Kommunikation basiert.

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Details

Title
Gleich oder ungleich?
Subtitle
Frauen und Männer in Führungspositionen
College
University of Applied Sciences Koblenz
Course
Steuerung in der Kinder- und Jugendhilfe
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2010
Pages
19
Catalog Number
V171084
ISBN (Book)
9783640901050
ISBN (eBook)
9783640901586
Language
German
Tags
Führung Geschlechter Gleichberechtigung Geschlechterforschung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2010, Gleich oder ungleich?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/171084
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