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Bildungs- und Chancenungleichheiten von Kindern und Jugendlichen in Deutschland

Title: Bildungs- und Chancenungleichheiten von Kindern und Jugendlichen in Deutschland

Term Paper , 2009 , 23 Pages , Grade: 2,5

Autor:in: Sabine Wübben (Author)

Pedagogy - School System, Educational and School Politics

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Diese Hausarbeit wird sich mit den Bildungs- und Chancengleichheiten bzw. –Ungleichheiten Kinder und Jugendlicher in Deutschland befassen, welches seit Jahrzehnten ein Thema hitziger Diskussionen ist. Das deutsche Bildungssystem, welches ein entscheidender Faktor sozialer Ungleichheiten und Selektion darstellt, beginnt bereits mit dem Kindergarten, da auch dieser einen Bildungsauftrag hat und schon die ersten Lebensjahre des Kindes nicht ausschlaggebend, aber nachhaltig beeinflussend auf die Zukunft wirken können, welches ich in meiner Hausarbeit darstellen möchte. Desweiteren wird auf die deutsche Grundschule sowie Sekundarstufe intensiver eingegangen, da von hier aus bzw. nach dieser bereits die Weichen für das spätere Leben und den damit verbundenen Lebenschancen gestellt werden.
Meine Hausarbeit wird sich daher zunächst einmal mit den beiden Begriffen – Bildungs- und Chancenungleichheit – beschäftigen und diese im Zusammenhang mit dem deutschen Bildungssystems definieren, um einen Einstieg ins Thema zu bieten.
Im Hauptteil wird die Entwicklung der Bildungs- und Chancenungleichheiten in Deutschland dargelegt, indem die Veränderungen, die das deutsche Schulwesen, sowohl in Hinsicht auf eine gewandelte Bedeutung der Schulen der Sekundarstufe sowie der politischen Bemühungen, Bildung allen Schichten im gleichen Maße zugänglich zu machen, welche die Bundesrepublik von den Anfängen bis heute durchlaufen hat, analysiert werden. Danach werde ich auf die aktuelle Problematik des dreigliedrigen Schulsystems und der in Deutschland herrschenden, zum Teil extrem stark wirkenden Schichtunterschiede, die ebenfalls ihren Beitrag zu den Bildungs- und Chancenungleichheiten leisten, eingehen, um die Frage zu klären, wie sich diese Ungleichheiten heutzutage äußern und ob bzw. wie diese vom deutschen bzw. dreigliedrigen Schulsystem systematisch produziert werden.
Diese aus dem Hauptteil gewonnenen Erkenntnisse werden im letzten Teil dieser Hausarbeit nochmals zusammenfassend dargestellt werden, um diese zu einem Abschluss zu bringen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsklärung: Bildungs- und Chancenungleichheiten

3. Geschichte des Bildungssystems in Deutschland

4. Bildung in Deutschland im 21. Jahrhundert

4.1. Vorschulische Erziehung und Bildung im Kindergarten

4.2. Bildungsentscheidung – Von der Grundschule zur Sekundarstufe: Förderung oder Selektion?

5. Zusammenfassende Bewertung des deutschen Schulsystem mit Blick auf die Bildungs- und Chancenungleichheiten

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die strukturellen Ursachen und Auswirkungen von Bildungs- und Chancenungleichheiten innerhalb des deutschen Schulsystems. Dabei wird analysiert, wie soziale Herkunft und institutionelle Selektionsmechanismen – beginnend bei der vorschulischen Bildung bis hin zum Übergang in die Sekundarstufe – maßgeblich über den weiteren Bildungs- und Lebensweg von Kindern und Jugendlichen entscheiden.

  • Historische Entwicklung des dreigliedrigen Schulsystems in Deutschland.
  • Die Rolle der vorschulischen Erziehung als erste Weichenstellung für Bildungschancen.
  • Der Einfluss der Grundschule und des Übergangsverfahrens auf soziale Selektion.
  • Die Bedeutung des "primären" und "sekundären" Effekts der sozialen Herkunft.
  • Politische Hürden und Legitimationsfunktionen bei der Reform des Schulwesens.

Auszug aus dem Buch

4.2. Bildungsentscheidung – Von der Grundschule zur Sekundarstufe: Förderung oder Selektion?

In Deutschland verbringen alle Kinder die ersten 4 Jahre ihrer schulischen Bildungslaufbahn, unabhängig von deren Herkunft und der sozialen Stellung der Eltern, zusammen in der Grundschule. Die Idee, die hinter der Grundschule als 4-jährige Einheitsschule steckt, ist nicht neu: bereits 1920 wurde diese mit dem Reichsgrundschulgesetz eingeführt, welches der Grundschule die Aufgabe zukommen ließ, allen Kindern die notwendigen Voraussetzungen für die weiterführenden Schulen in Form einer gemeinsamen Grundbildung zu vermitteln. Was Anfang des 20. Jahrhunderts festgelegt wurde, gilt heute nach wie vor. Deutschland ist damit eines der wenigen Länder Europas, bei denen die Kinder bereits ab einem Alter von 10 bis 11 Jahren nach 4-jähriger gemeinsamer Grundschule voneinander getrennt werden und in der Regel die Haupt oder Realschule oder das Gymnasium besuchen.

Die Grundschule spricht zum Ende des vierten Schuljahrs für die Schüler eine Empfehlung für die weiterführende Schule aus. Diese Empfehlungen beziehen sich jedoch nicht ausschließlich auf die schulischen Leistungen, sprich die Noten, welche jedoch den „größten Einfluss auf die Schulformempfehlung“ haben, wohingegen „Schülermerkmale keinen direkten Einfluss zeigen, aber vermittelt über die Noten dennoch Einfluss nehmen“. Aber haben Noten auch den Effekt, subjektiver Natur zu sein, da diese einen „großen individuellen Spielraum der Lehrkraft zulassen“, so spielen in die Benotung Faktoren wie Schülerverhalten oder die persönliche Einstellung des Lehrers gegenüber dem Schüler mit rein. Die sozioökonomische Herkunft spielt auch eine entscheidende Rolle bei der Empfehlung, wie die IGLU-Studien belegen. „Selbst wenn die Leistungen und die Lesekompetenz kontrolliert werden, haben Kinder aus „oberen Dienstleistungsklassen“ eine 2,68 Mal höhere Chance, eine Empfehlung für ein Gymnasium zu erhalten als ein Kind aus einer unteren sozialen Klasse“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Bildungs- und Chancenungleichheit im deutschen Schulwesen ein und skizziert den Aufbau der Untersuchung von der Kita bis zur Sekundarstufe.

2. Begriffsklärung: Bildungs- und Chancenungleichheiten: Das Kapitel definiert zentrale Begriffe der Bildungsforschung und erläutert den Zusammenhang zwischen Ressourcenverteilung, Bildungserfolg und individuellen Lebenschancen.

3. Geschichte des Bildungssystems in Deutschland: Es wird der historische Kontext des Bildungsausbaus seit 1945 analysiert und aufgezeigt, warum trotz Bildungsexpansion soziale Selektionsmechanismen fortbestehen.

4. Bildung in Deutschland im 21. Jahrhundert: Hier werden aktuelle Daten und bildungspolitische Bemühungen betrachtet, wobei der Fokus auf dem Wandel der Schulformen und der Problematik der sozialen Herkunft liegt.

4.1. Vorschulische Erziehung und Bildung im Kindergarten: Das Kapitel untersucht die frühkindliche Bildung als ersten Ort, an dem soziale Disparitäten entstehen, und diskutiert die Bedeutung des Kitabesuchs für den Bildungsausgleich.

4.2. Bildungsentscheidung – Von der Grundschule zur Sekundarstufe: Förderung oder Selektion?: Dieser Abschnitt analysiert die Mechanismen der Schullaufbahnempfehlung und den Einfluss des Elternhauses auf die Bildungsentscheidung nach der Grundschulzeit.

5. Zusammenfassende Bewertung des deutschen Schulsystem mit Blick auf die Bildungs- und Chancenungleichheiten: Abschließend wird resümiert, dass das Bildungssystem die Klassengesellschaft oft reproduziert, da politische Reformen häufig hinter notwendigen strukturellen Änderungen zurückbleiben.

Schlüsselwörter

Bildungsungleichheit, Chancenungleichheit, deutsches Bildungssystem, soziale Herkunft, Selektion, Grundschule, Gymnasium, Hauptschule, Bildungsexpansion, Lebenschancen, Schullaufbahnempfehlung, Primärer Effekt, Sekundärer Effekt, frühkindliche Bildung, Schulreform.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit untersucht die Ursachen und die Persistenz von Bildungs- und Chancenungleichheiten in Deutschland sowie deren Zusammenhang mit dem gegliederten Schulsystem.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Untersuchung umfasst die historische Entwicklung, die vorschulische Erziehung, den Übergang von der Grundschule zur Sekundarstufe sowie die Rolle sozioökonomischer Faktoren bei der Schulwahl.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, wie soziale Ungleichheiten in der Bildung systematisch entstehen, sich äußern und warum das deutsche Schulwesen diese oft eher verstärkt als abbaut.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse sowie der Auswertung bestehender Bildungsstudien wie PISA und IGLU basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historischen Reformbemühungen, die Funktion des Kindergartens, die Problematik der frühen Selektion nach der Grundschule und den Einfluss der elterlichen Entscheidung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Bildungsungleichheit, soziale Herkunft, Selektionsmechanismen, Bildungsexpansion und die Rolle des dreigliedrigen Schulsystems.

Inwiefern beeinflusst die soziale Herkunft den Übergang in die Sekundarstufe?

Die Arbeit zeigt, dass Kinder aus privilegierten Schichten eine deutlich höhere Chance auf eine Gymnasialempfehlung haben, da die Notengebung subjektive Spielräume lässt und der "sekundäre Effekt" der sozialen Herkunft eine Rolle spielt.

Warum wird das Gymnasium im Text als ständestaatliche Tradition bezeichnet?

Das Gymnasium gilt als prestigeträchtige Schulform, deren Erhalt laut Experteninterviews politisch so mächtig verankert ist, dass eine radikale Schulreform kaum umsetzbar erscheint.

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Details

Title
Bildungs- und Chancenungleichheiten von Kindern und Jugendlichen in Deutschland
College
University of Wuppertal
Grade
2,5
Author
Sabine Wübben (Author)
Publication Year
2009
Pages
23
Catalog Number
V171014
ISBN (eBook)
9783640901340
ISBN (Book)
9783640901739
Language
German
Tags
Bildung Bildungungleichheiten Ungleichheiten Chancen Chancenungleichheiten Kinder Jugendliche Deutschland Bildungssystem Schule Schulsystem
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sabine Wübben (Author), 2009, Bildungs- und Chancenungleichheiten von Kindern und Jugendlichen in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/171014
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