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Die Auswirkungen des Wettbewerbs auf den Schienenpersonennahverkehr (SPNV)

Title: Die Auswirkungen des Wettbewerbs auf den Schienenpersonennahverkehr (SPNV)

Term Paper , 2011 , 26 Pages , Grade: 1,00

Autor:in: Dipl. Verwaltungsbetriebswirt (FH) Gero Janze (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance

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Gebrochene Achsen, Winterchaos, Fahrplanverspätungen und aktuell der Streik der Lokführer. Immer wieder steht die Deutschen Bahn AG (DB AG) im Fokus der Me-dien. Ganz überwiegend bezieht sich die Berichterstattung auf negative Ereignisse. Doch ist „die Bahn“, die häufig nur als DB AG wahrgenommen wird, tatsächlich so schlecht wie ihr Ruf?
Die folgende Arbeit zeigt, dass seit der Bahnreform zum 01.01.1994 und der damit verbundenen Regionalisierung zum 01.01.1996 erhebliche Verbesserungen im SPNV zu beobachten sind und „die Bahn“ nicht mehr nur die DB AG ist, sondern mittlerweile eine nicht unerhebliche Anzahl an Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) am Markt agiert. Die sogenannte Regionalisierung, also die Aufgabenübertra-gung für den SPNV auf die Länder, legte die gesetzliche Basis für die wettbewerbli-che Vergabe von Schienenpersonenverkehrsleistungen im SPNV.
Zu Beginn der Arbeit wird zunächst der Begriff Nahverkehr definiert, um im Folgen-den die Bahnreform, soweit sich diese auf das Thema der vorliegenden Arbeit be-zieht, zu erörtern. Dies ist im Wesentlichen die Regionalisierung des SPNV, die mit Hilfe des Regionalisierungsgesetz (RegG) umgesetzt wurde und unter Punkt 4. dar-gestellt wird. Im Weiteren werden die Auswirkungen des Wettbewerbs auf den ge-samtdeutschen SPNV geschildert, hier stehen fiskalische Aspekte, die Entwicklung der Verkehrsleistungen sowie die Verschiebung von Marktanteilen vom Monopolisten DB AG zu privaten Wettbewerbern im Vordergrund. Diese Parameter bilden die Auswirkungen des Wettbewerbs auf den SPNV am deutlichsten ab. Die Arbeit wird jedoch zeigen, dass das Gesamtausmaß des Wettbewerbs am Gesamtvolumen des SPNV eher gering ist. Abschließend werden die Auswirkungen an konkreten Beispie-len aus Niedersachsen erörtert. Der größte Niedersächsische Aufgabenträger, die Landnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) dient hier als Beispiel, da bereits seit Gründung der Gesellschaft im Jahre 1996 die konsequente wettbewerbli-che Vergabe von SPNV-Leistungen mit einem eigenen Instrument – dem Fahrzeug-pool – gefördert wurde. Die Arbeit endet mit einem Fazit und einem Ausblick.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition Nahverkehr

3. Die Bahnreform

4. Regionalisierung

5. Wettbewerb im SPNV

5.1 Rechtliche Rahmenbedingungen

5.2 Auftakt zum Wettbewerb im SPNV

5.3 Wettbewerb im SPNV – Entwicklung bis heute

5.4 Wettbewerb im SPNV in Niedersachsen im Bereich der LNVG

6. Fazit / Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen des Wettbewerbs auf den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) in Deutschland seit der Bahnreform 1994 und der Regionalisierung 1996. Ziel ist es, die fiskalischen Effekte, die Verschiebung von Marktanteilen und die qualitativen Auswirkungen auf das Verkehrsangebot zu analysieren sowie die Rolle des Wettbewerbs kritisch unter Berücksichtigung spezifischer Beispiele aus Niedersachsen zu beleuchten.

  • Grundlagen der Bahnreform und Regionalisierung des SPNV
  • Analyse der Marktzutrittsbarrieren und Wettbewerbsdynamik
  • Vergleich der Leistungsfähigkeit zwischen DB AG und privaten Wettbewerbern
  • Effizienzgewinne durch wettbewerbliche Vergaben und Qualitätsstandards
  • Fallbeispiel: Die Rolle der LNVG in Niedersachsen bei der Etablierung des Wettbewerbs

Auszug aus dem Buch

5.2 Auftakt zum Wettbewerb im SPNV

Wie dargestellt hatten die SPNV-Aufgabenträger seit 1996 grundsätzlich die Möglichkeit SPNV-Leistungen im Wettbewerb zu vergeben. Zu diesem Zeitpunkt bediente die DB Regio AG 99,9 % aller Verkehre im SPNV. Die SPNV-Aufgabenträger standen jedoch bei Gründung vor vielfältigen Problemen bei der Initiierung von wettbewerblichen Vergabeverfahren. Während bei den Aufgabenträgern selber mangelndes Fachwissen und mangelnde Erfahrungen kaum eine Rolle spielten, bestanden für nicht bundeseigene Bahnen (NE-Eisenbahnen) zahlreiche Hürden beim Wettbewerbseintritt. So lagen den NE-Bahnen kaum gesicherte Zahlen zu Fahrgastströmen, Kosten, Erträgen, Effizienzpotenziale usw. vor. Die DB Regio AG weigerte sich - aus nachvollziehbaren Gründen - entsprechende Ergebnisse zu veröffentlichen. Im Übrigen wurden für die Nutzung für Stationen, Trassen und Vertriebssystemen von der DB Netz bzw. DB Station & Service (zu hohe) Preise ohne jegliche Transparenz über die Ermittlung dieser Daten gefordert. Eigene Werkstätten und Erfahrungen im SPNV vor Ort fehlten ebenfalls. Für viele NE-Bahnen lagen diese Hürden derart hoch, dass letztlich häufig aufgrund der unüberschaubar hohen Risiken kein Angebot abgeben wurde. Faktisch stand den neuen Aufgabenträgern also nur ein etablierter Monopolist gegenüber.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Bahnreform und die damit verbundene Regionalisierung ein und definiert das Ziel, die Auswirkungen des Wettbewerbs auf den SPNV zu untersuchen.

2. Definition Nahverkehr: Dieses Kapitel erläutert die rechtliche Abgrenzung des SPNV und führt die für die Arbeit maßgeblichen Merkmale zur Definition von SPNV-Leistungen ein.

3. Die Bahnreform: Es wird die wirtschaftliche Situation der Bundesbahn vor der Reform skizziert und die daraus resultierende Notwendigkeit der Neuordnung sowie die Strukturänderungen der DB AG erläutert.

4. Regionalisierung: Dieses Kapitel beschreibt die Übertragung der Aufgabenverantwortung auf die Länder und die Etablierung des Besteller-Ersteller-Prinzips zur effizienteren Steuerung.

5. Wettbewerb im SPNV: Der Hauptteil analysiert die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Herausforderungen für neue Wettbewerber, die historische Entwicklung bis heute sowie das konkrete Beispiel der LNVG in Niedersachsen.

6. Fazit / Ausblick: Das Kapitel bewertet die Gesamtergebnisse des Wettbewerbs, stellt die Erfolge der Regionalisierung dar und blickt auf die künftige Notwendigkeit wettbewerblicher Vergaben.

Schlüsselwörter

Schienenpersonennahverkehr, SPNV, Regionalisierung, Bahnreform, Wettbewerb, DB Regio AG, NE-Bahnen, Aufgabenträger, LNVG, Besteller-Ersteller-Prinzip, Regionalisierungsmittel, Verkehrsleistung, Vergaberecht, Wettbewerbsbericht, Infrastruktur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Auswirkungen des Wettbewerbs auf den Schienenpersonennahverkehr in Deutschland im Kontext der Bahnreform und der Regionalisierung seit 1996.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die Entwicklung des SPNV-Marktes, die Verschiebung von Marktanteilen weg vom Monopolisten DB AG, die Bedeutung der Regionalisierung sowie der Einfluss von Qualitätsstandards und Investitionen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie wettbewerbliche Vergabeverfahren zu Effizienzsteigerungen und einer Verbesserung der Verkehrsqualität führen können, trotz weiterhin bestehender Herausforderungen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Der Autor stützt sich auf eine Analyse von Wettbewerbsberichten, gesetzlichen Rahmenbedingungen und wissenschaftlicher Literatur sowie auf die Auswertung von Datenbeispielen, insbesondere des Aufgabenträgers LNVG.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen der Vergabe, den Hürden für neue Bahnanbieter beim Markteintritt sowie der Entwicklung von Marktanteilen und Sparpotenzialen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Schienenpersonennahverkehr, Wettbewerb, Regionalisierung, Besteller-Ersteller-Prinzip und Qualitätssteigerung beschreiben.

Warum war der Wettbewerbseintritt für private Bahnen anfangs so schwierig?

Private Bahnen litten unter fehlenden Daten über Fahrgastströme, hohen Kosten für Trassen und Stationen sowie einem Mangel an verfügbarem Fahrzeugmaterial, das oft durch die DB AG gebunden war.

Welche Rolle spielt die LNVG in dieser Untersuchung?

Die LNVG dient als Best-Practice-Beispiel, da sie durch einen landeseigenen Fahrzeugpool Barrieren abbaute und durch konsequente Wettbewerbsausschreibungen signifikante Qualitäts- und Nachfragesteigerungen erzielte.

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Details

Title
Die Auswirkungen des Wettbewerbs auf den Schienenpersonennahverkehr (SPNV)
College
University of Kassel  (Öffentliches Management)
Course
Innovation in der Verwaltung
Grade
1,00
Author
Dipl. Verwaltungsbetriebswirt (FH) Gero Janze (Author)
Publication Year
2011
Pages
26
Catalog Number
V170962
ISBN (eBook)
9783640948413
ISBN (Book)
9783640948642
Language
German
Tags
Schienenpersonennahverkehr SPNV Wettbewerb Deutsche Bahn Regionalisierung Vergabe EVU Nahverkehr
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. Verwaltungsbetriebswirt (FH) Gero Janze (Author), 2011, Die Auswirkungen des Wettbewerbs auf den Schienenpersonennahverkehr (SPNV), Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/170962
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