Die Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Thema der Bahnhof Ennepetal
(Gevelsberg). In Punkt 1 der Arbeit wird der Bahnhof und seine Geschichte
vorgestellt. In Punkt 2 wird weiter auf die Erbauung des Bahnhofes und auf
seine geschichtliche Bedeutung für den Eisenbahnbau eingegangen. In Punkt
3 wird der Baustils des Bahnhofes näher betrachtet. Außerdem wird die
Bedeutung Eisenbahn in Deutschland beleuchtet. In Punkt 4 wird erläutert,
wie sich die Zeichensprache der Zeit immer weiter ändert. Am Anfang ist
noch von einem Nutzobjekt die Rede, nachdem der Bahnhof unter
Denkmalschutz gestellt wird, ergibt sich neben dem Nutzwert auch noch ein
kultureller Wert. In Punkt 5 wird erläutert, wie das neue Nutzungskonzept
des Bahnhofgebäudes aussieht. In Punkt 6 wird ein kurzer Ausblick auf die
Zukunft des Gebäudes gegeben.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Vorstellung des Bahnhofes „Ennepetal (Gevelsberg)“
3. Einordnung des Bahnhofes in die Zeichensprache zur Zeit der Erbauung sowie der Erweiterungsbauten
4. Aufnahme des Bahnhofsgebäudes in den Denkmalschutz (1986) und die damit verbundene Änderung der Zeichensprache sowie die veränderte Funktion des Bahnhofes.
5. Der Bahnhof heute: Chance oder Altlast?
6. Ausblick
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Diese Hausarbeit analysiert die historische Entwicklung, die bauliche Transformation und die soziologische Bedeutung des Bahnhofs Ennepetal vor dem Hintergrund seiner Einordnung als Denkmal sowie der aktuellen Bemühungen um ein neues Nutzungskonzept.
- Historische Entwicklung und Baugeschichte des Bahnhofs Ennepetal
- Eisenbahnbau als Motor der Industrialisierung
- Soziologische Betrachtung von Raumkonzepten und Öffentlichkeit
- Denkmalschutz und die Transformation von der Nutzfunktion zum kulturellen Erbe
- Herausforderungen einer dezentralen Lage für Stadtplanung und Nachnutzung
Auszug aus dem Buch
3. Einordnung des Bahnhofes in die Zeichensprache zur Zeit der Erbauung sowie der Erweiterungsbauten
Der Gedanke eines flächendeckenden Ausbaus eines Eisenbahnnetzes entstand um den Anfang des 19. Jahrhunderts. Bis dahin wurden Güter Hauptsächlich auf dem Wasserweg transportiert. Diese Methode des Transportes hatte den Nachteil, dass nur Orte die an schiffbaren Flüssen lagen an der Industrialisierung teilhaben konnten. Der Transport über den Wasserweg war zu der Zeit die preiswerteste Möglichkeit Güter z.B. Kohle zu transportieren. Die Eisenbahn bot die Möglichkeit Waren auch preiswert in Städte zu transportieren, die nicht an einem schiffbaren Fluss lagen. Somit hat der Eisenbahnbau nicht nur eine neue Möglichkeit des Transportes geschaffen, sondern auch die Möglichkeit Städte, die bisher von der Industrialisierung ausgeschlossen waren, zu erschließen und damit neue Produktionskapazitäten zu schaffen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Arbeit führt in das Thema des Bahnhofs Ennepetal ein und gibt einen Überblick über die historischen, baulichen und soziologischen Aspekte sowie die zukünftige Ausrichtung.
2. Vorstellung des Bahnhofes „Ennepetal (Gevelsberg)“: Dieses Kapitel skizziert die Baugeschichte vom Ursprungsbau 1846 bis hin zu den wesentlichen Umbauten um 1908 und beleuchtet die Namensentwicklung.
3. Einordnung des Bahnhofes in die Zeichensprache zur Zeit der Erbauung sowie der Erweiterungsbauten: Es wird die Bedeutung des Eisenbahnbaus für die Industrialisierung erläutert und das architektonische Baumuster kleiner Bahnhöfe mit dem Fallbeispiel Ennepetal verknüpft.
4. Aufnahme des Bahnhofsgebäudes in den Denkmalschutz (1986) und die damit verbundene Änderung der Zeichensprache sowie die veränderte Funktion des Bahnhofes.: Hier erfolgt eine theoretische Einordnung, was ein Denkmal definiert, ergänzt um soziologische Raumkonzepte nach Newton, Leibniz und Simmel.
5. Der Bahnhof heute: Chance oder Altlast?: Der Fokus liegt auf der aktuellen Situation nach der Privatisierung, dem Rückkauf durch die Stadt und den Plänen des Fördervereins für eine künftige Nutzung.
6. Ausblick: Das Kapitel diskutiert die Schwierigkeiten der dezentralen Lage bei der städtebaulichen Integration und bewertet die Chancen für den langfristigen Erhalt des Objekts.
Schlüsselwörter
Bahnhof Ennepetal, Eisenbahnbau, Industrialisierung, Denkmalschutz, Stadtentwicklung, Raumsoziologie, Architekturgeschichte, Nutzungskonzept, Förderverein, Pendler, Zeichensprache, Infrastruktur, Stadtplanung, Kulturerbe, Nutzobjekt
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Hausarbeit?
Die Arbeit untersucht den Bahnhof Ennepetal als historisches Bauwerk, seine soziologische Bedeutung nach der Unterschutzstellung und die Chancen einer zukünftigen Nutzung.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die Themen umfassen die Baugeschichte, die industrielle Bedeutung der Eisenbahn, den Denkmalschutz und soziologische Raumtheorien sowie aktuelle Stadtentwicklungsproblematiken.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, den Bahnhof als historisches Erbe zu analysieren und zu diskutieren, ob und wie trotz der dezentralen Lage ein zukunftsfähiges Nutzungskonzept realisierbar ist.
Welche wissenschaftlichen Perspektiven werden genutzt?
Die Arbeit verknüpft historische Analysen mit baugeschichtlichen Daten und ergänzt diese durch soziologische Betrachtungen des Raumbegriffs.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Bauhistorie, die Einordnung in den Kontext der Industrialisierung, die theoretische Definition von Denkmälern und Raum sowie die Bewertung des aktuellen Status quo.
Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?
Zu den prägenden Begriffen gehören Denkmalschutz, Industrialisierung, Eisenbahnarchitektur, Raumsoziologie und Stadtentwicklung.
Wie unterscheidet sich die Sichtweise auf den Bahnhof vor und nach der Denkmalschutzstellung?
Ursprünglich wurde der Bahnhof als reines Nutzobjekt betrachtet; durch den Denkmalschutz kam eine kulturelle und emotionale Dimension hinzu, die eine soziologische Betrachtung ermöglicht.
Warum wird der Bahnhof als dezentral eingestuft?
Der Bahnhof liegt außerhalb der Stadtmitte an der Grenze zu Gevelsberg, was die Einbindung in städtische Nutzungskonzepte erschwert, aber durch die Funktion als Pendlerknotenpunkt eine Relevanz behält.
- Quote paper
- Anton Mause (Author), 2011, Der Bahnhof Ennepetal (Gevelsberg) - Vom Nutzobjekt zum Denkmal mit neuem Nutzungskonzept, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/170924