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Wer wandert, wer wandert von einem Ort zum andern? Oder: Welche Faktoren beeinflussen die Entscheidung zur Migration und das Gelingen?

Title: Wer wandert, wer wandert von einem Ort zum andern? Oder: Welche Faktoren beeinflussen die Entscheidung zur Migration und das Gelingen?

Term Paper , 2010 , 16 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Irene Buchhart (Author)

Sociology - Politics, Majorities, Minorities

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Summary Excerpt Details

EINLEITUNG:
In meiner Arbeit beschäftige ich mich mit Faktoren, welche Migration begünstigen und zum Gelingen von Migration beitragen, und solchen, welche Migration hemmen.
Migration ist Wanderung, ist Bewegung. Migration bewegt. Bewegt nicht zuletzt ein Europa. Ein Europa, in welchem Etienne Balibar eine Rassismuspolitik ortet und die Lösung der Aufgabe verlangt: Wer ist fremd, wer einheimisch?
Balibar, der an der Universität Paris/Nanterre politische Philosophie lehrt, ein Schüler Louis Althussers und zudem Marxismus-Experte ist, hat sich in der Vergangenheit immer wieder in die
Diskussion um die Konstruktion Europas eingemischt (http://www.zeit.de).
Balibars Text zur fehlenden Begrifflichkeit Europas, des Europäers, des Fremden und nicht zuletzt seine Darstellung von Rassismus habe ich gewählt und an den Beginn meiner Arbeit gestellt, da mir der Einfluss politischer Gegebenheiten auf die Entscheidung zur Migration
bedeutend und als übergeordneter Faktor erscheint.
Liegt in diesem massiven politischen Einfluss die Antwort auf die Frage von Thomas Faist, Professor für Politikwissenschaft, „Warum gibt es relativ wenige internationale Migranten“?
Ist die von Annette Treibel, Professorin an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, beschriebene These des „mobilen Menschen“ ein ausschlaggebender Faktor für die Entscheidung zur Migration?
Oder wird die Entscheidung gegen Migration getroffen, um den sozialen Folgen, wie Treibel sie beschreibt, zu entgehen?
Können Entscheidungen zur Migration und die Folgen dieser Entscheidungen gelenkt werden,etwa durch Kommunikation, wie Hartmut Esser, Professor für Soziologie und Wissenschaftslehre, es in seinem Text „Assimilation, Integration und ethnische Konflikte“ untersucht?
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

I Fremde oder Einheimische: Wer kann es wissen?

Balibar, „Es gibt keinen Staat in Europa, Rassismus und Politik im heutigen Europa“

II Ge/liebtes/lobtes (Einwanderungs-)Land?

II/1 Faist, „Migration und der Transfer sozialen Kapitals oder „Warum gibt es relativ wenige internationale Migranten“

II/2 Treibel, „Migration in modernen Gesellschaften. Soziale Folgen von Einwanderung“

III Gelungene Migration?

Esser, „Assimilation, Integration und ethnische Konflikte. Können sie durch ‚Kommunikation‘ beeinflusst werden?“

Mein Resümee

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht die Faktoren, die Migrationsentscheidungen beeinflussen, sowie die Bedingungen, die das Gelingen von Integration fördern oder hemmen. Im Zentrum steht die kritische Analyse ausgewählter soziologischer und politikwissenschaftlicher Texte, um das Zusammenspiel von strukturellen Rahmenbedingungen und individuellen Entscheidungsprozessen zu beleuchten.

  • Analyse der Rolle von Rassismus und politischer Konstruktion Europas
  • Untersuchung des Konzepts von sozialem Kapital und Migrationshemnissen
  • Betrachtung der sozialen Folgen von Einwanderung und dem Verlust von Status
  • Evaluation des Einflusses von Kommunikation und Medien auf Integrationsprozesse

Auszug aus dem Buch

I Fremde oder Einheimische: Wer kann es wissen?

Balibar geht davon aus, dass durch Migration zumindest eine Bündelung des Rassismus in seiner heutigen Form erfolgt. Dies ist auch der erste Faktor, anhand dessen ich hinterfrage, ob er Migrationsentscheidungen beeinflusst.

Zuerst wirft Balibar die Frage auf: Was ist Europa? Er meint, dass die Beantwortung dieser Frage notwendig ist, um Migration und Rassismus zu analysieren. Diese Neu-Definition von Europa ist durch den Zusammenbruch des Sozialismus, der Wiedervereinigung Deutschlands sowie der Krise im Nahen Osten nötig. Balibar stellt nun Hypothesen über die Auswirkung dieser Ereignisse auf die „europäische Einigung“ an.

Seine erste Hypothese ist, dass die Idee des politisch-wirtschaftlichen Kleineuropas nicht umsetzbar ist, u.a. deshalb, weil die „europäische Einigung“ auf dem Gleichgewicht der verschiedenen Länder basiert, jedoch mit dem vorhandenen Ungleichgewicht der Macht und zudem noch unterschiedlichen Interessen nicht zurechtkommt (Balibar 2000: 108).

Ich meine, dass dieses Ungleichgewicht der verschiedenen Länder, welches sich u.a. darin zeigt, dass sich die Europäische Union (EU) offensichtlich nicht als Zuwanderungsregion versteht, ein Signal setzt. Ein Signal, welches z.B. ausländische Arbeitskräfte, die aus Ländern außerhalb der EU stammen, unabhängig von ihrer persönlichen Entscheidung, an Migration hindert.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung definiert den Fokus auf Faktoren, die Migration begünstigen oder hemmen, und stellt die zentralen Autoren und Forschungsfragen der Arbeit vor.

I Fremde oder Einheimische: Wer kann es wissen?: Dieses Kapitel analysiert Etienne Balibars Thesen zum europäischen Rassismus und die politische Konstruktion von Identität als Einflussfaktor auf Migration.

II Ge/liebtes/lobtes (Einwanderungs-)Land?: Hier werden die Theorien von Thomas Faist zum sozialen Kapital sowie Annette Treibels Thesen zu den sozialen Folgen der Einwanderung gegenübergestellt.

III Gelungene Migration?: Dieses Kapitel untersucht Hartmut Essers Ansatz zum Einfluss von Kommunikation und Massenmedien auf Integrationserfolge und ethnische Segregation.

Mein Resümee: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die übergeordnete Rolle politischer Rahmenbedingungen sowie der verschiedenen Kapitalformen für Migrationsprozesse.

Schlüsselwörter

Migration, Rassismus, Europa, soziales Kapital, Integration, Assimilation, Kommunikation, politische Rahmenbedingungen, Mobilität, Humankapital, ethnische Konflikte, Familiennachzug, Migrationsentscheidung, soziale Folgen, Arbeitsmigration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit soziologischen und politikwissenschaftlichen Debatten zum Thema Migration, insbesondere mit der Frage, welche Faktoren Wanderungsentscheidungen fördern oder behindern.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen Rassismuspolitik in Europa, die Rolle von sozialem Kapital und Netzwerken, die sozialen Folgen von Einwanderung sowie die Auswirkungen von Kommunikation auf die Integration.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie politische, ökonomische und soziale Faktoren sowie individuelle Motivationen zusammenwirken, um Migration zu ermöglichen oder zu verhindern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse, in der aktuelle wissenschaftliche Debatten verschiedener Autoren kritisch reflektiert und in einen Gesamtzusammenhang gestellt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Texte von Balibar, Faist, Treibel und Esser detailliert besprochen und deren Theorien zu Rassismus, Migrationshemnissen, Statusverlust und Integrationskommunikation ausgewertet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Migration, soziales Kapital, Integration, Rassismus, politische Rahmenbedingungen und das Konzept des mobilen Menschen.

Welchen Stellenwert hat das „soziale Kapital“ für die Migration?

Soziales Kapital spielt laut der Arbeit eine entscheidende Rolle, da es einerseits die Autonomie der Migrierenden vergrößern kann, andererseits aber auch eine starke Bindung an den Heimatort durch Netzwerke erzeugt.

Warum spielt Kommunikation laut Hartmut Esser eine so wichtige Rolle?

Esser verdeutlicht, dass Kommunikation die Basis für interethnische Beziehungen ist; das Gelingen dieser Kommunikation ist jedoch oft durch Sprachbarrieren und mediale Selektionsprozesse eingeschränkt.

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Details

Title
Wer wandert, wer wandert von einem Ort zum andern? Oder: Welche Faktoren beeinflussen die Entscheidung zur Migration und das Gelingen?
College
University of Vienna
Course
Ring-VO: Sozialwissenschaften und gesellschaftlicher Wandel – aktuelle Debatten (STEP I) WS 09/10
Grade
2,0
Author
Irene Buchhart (Author)
Publication Year
2010
Pages
16
Catalog Number
V170198
ISBN (eBook)
9783640889150
ISBN (Book)
9783640889488
Language
German
Tags
Soziologie Migration
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Irene Buchhart (Author), 2010, Wer wandert, wer wandert von einem Ort zum andern? Oder: Welche Faktoren beeinflussen die Entscheidung zur Migration und das Gelingen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/170198
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