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Die gesellschaftliche Konstruktion der ausseralltäglichen Wirklichkeiten am Beispiel esoterischer und parapsychologischer Vorstellungen vom Traum und ausserkörperlichen Erfahrungen

Title: Die gesellschaftliche Konstruktion der ausseralltäglichen Wirklichkeiten am Beispiel esoterischer und parapsychologischer Vorstellungen vom Traum und ausserkörperlichen Erfahrungen

Intermediate Examination Paper , 1999 , 39 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anna Eckert (Author)

Sociology - Religion

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Summary Excerpt Details

Der Begriff der Religion hat sich so weit gewandelt, dass er die Betrachtung der Religion und dessen, was sich dahinter verbirgt im Hintergrund auf die individuelle Auffassung über die Inhalte, ermöglicht.
Auch die außerkirchlichen Phänomene, wie z.B. das steigende Interesse am Okkulten oder auch an fernöstlichen Religionen werden in Bezug auf diese Entwicklungen in diesem
Kontext behandelt. Oft siedeln sich die außerkirchlichen Phänomene in dem Bereich des Verborgenen an.
Nicht wenig auch in den Grenzzonen zwischen Esoterik und Scharlatanerie.
Die neue Betrachtungsweise des subjektiv betonten Ansatzes ermöglicht die esoterisch, parapsychologischen Standpunkte mit einzubeziehen. Die Vorstellungen die sie in Bezug auf die außeralltäglichen Wirklichkeitszonen ausbilden erscheinen mir dabei als höchst interessant. Diese Vorstellungen, die sie für die Existenz einer anderen Bewusstseinsebene liefern, hängen stark mit den Vorstellungen, die mit Träumen und ihren Subsinnwelten
zusammenhängen. In diesen entwickeln beide Gruppierungen die Vorstellung, dass der Mensch außerkörperlich sein kann, dass heißt im Stande ist während er träumt, seine Seele auf Wanderschaft schicken kann und somit einen Ausblick einer anderen Bewusstseinsebene und damit einer außeralltäglichen Wirklichkeit erlangen kann.
In diesen Entwicklungen der Vorstellungen spielen die Interkulturellen Einflüsse eine bedeutende Rolle, denn die Ideen die die Esoterik propagiert und die zusätzlich durch die
Tätigkeit der Parapsychologie legitimiert werden, stammen oft von anderen Kulturen, man wird sie jedenfalls dort oft antreffen.
Was mich dabei insbesondere interessiert, ist der Zusammenhang des Traums mit der Ausbildung der Vorstellung und des Glaubens an außerkörperliche Erfahrungen.
Mit Hilfe dieser Vorstellungen legt sich der Mensch eine Weltanschauung zu recht, die ihn sogar von der Existenz Gottes oder einer höheren, transzendenten Macht im Universum,
überzeugen kann.
So betrachtet sind der Traum und die außerkörperlichen Erfahrungen fest miteinander verbunden.
Dabei werden dem Traum und seiner Subsinnwelten innerhalb der verschiedenen Kulturen unterschiedliche Bedeutungen beigemessen.
Dabei können Traumsymbole unterschiedliche Bedeutungen erhalten, aber auch die generelle Bedeutung des Traumes für den „Wirklichkeitsbereich“ der Alltagswirklichkeit
unterschiedlich ausfallen. In diesem Zusammenhang wird die Traumdeutung von besonderer Wichtigkeit sein.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0. Einleitung

1. Der religionssoziologische Entwurf des subjektiv betonten Ansatzes

1.1. Allgemeines Religionsverständnis

1.2. Religion ohne Institution

2. Die gesellschaftliche Konstruktion der außeralltäglichen Wirklichkeiten

2.1. Die gesellschaftliche Konstruktion der Alltagswirklichkeit

2.2. Das fraglos gegebene und das Problematische

2.3. Die Entstehung des Glaubens an außerkörperliche Erfahrungen

2.4. Das allgemeine Traumverständnis in westlichen Gesellschaften

3. Die Ausbildung des Glaubens an außerkörperliche Erfahrungen

3.1. Die Traumwelten aus der Sicht der Esoteriker

3.1.1 Vorstellungen der Esoteriker von der Astralebene

3.2. Der Traum und Subsinnwelten aus der Sicht der Parapsychologen

3.3. Die Fundamentalisierung des Glaubens aufgrund von außeralltäglichen Erfahrungen am Beispiel von Träumen als Transzendenzerlebnis

4. Traum und die Gesellschaft

4.1. Die Unterschiedlichkeit der Bedeutung der Träume im interkulturellen Vergleich

4.2. Die Verschiedenheit der Traumdeutungen in Bezug auf den gesellschaftlichen Zugehörigkeitsstatus

4.3. Der Selbsterfahrungskunde oder Wer macht in den westlichen Gesellschaften von den esoterischen Angeboten gebrauch ?

4.4. Die Esoterik als Modeerscheinung

4.5.1. Der Wandel der esoterischen Interessen innerhalb der Jahre 1970-1990

5. Schlussbemerkungen

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Traumphänomenen und der Ausbildung eines Glaubens an außerkörperliche Erfahrungen. Dabei wird analysiert, wie Individuen in einer säkularisierten Gesellschaft durch subjektive Erlebnisse und die Deutung von Träumen eigene Weltanschauungen konstruieren und wie diese Prozesse durch esoterische sowie parapsychologische Sinnangebote legitimiert werden.

  • Religionssoziologische Perspektiven auf den subjektiv betonten Glaubensansatz
  • Die gesellschaftliche Konstruktion von Wirklichkeit und Traumwelten
  • Einfluss von Esoterik und Parapsychologie auf die Deutung von Träumen
  • Interkulturelle Vergleiche und gesellschaftlicher Wandel esoterischer Interessen

Auszug aus dem Buch

Abraham Lincoln sieht im Traum sein eigenes Begräbnis

„Um mich herum schien eine todesähnliche Stille zu herrschen. Plötzlich hörte ich unterdrücktes Schluchzen, wie von einer weinenden Menschenmenge. Ich glaube, ich stieg aus dem Bett und ging die Treppe hinunter. Dort wurde die Stille von demselben jämmerlichen Weinen unterbrochen, aber nirgendwo waren Trauernde zu erblicken. Ich ging von Zimmer zu Zimmer; kein Mensch war zu sehen, doch überall hörte ich im Vorbeigehen die Laute des Kummers. Alle Zimmer waren hell erleuchtet; jeder Gegenstand war mir vertraut; aber wo waren all die Menschen, die klagten, als bräche ihnen das Herz? Ich war verwirrt, bestürzt. Was konnte das zu bedeuten haben? Fest entschlossen, die Ursache dieses schrecklichen Geheimnisses herauszufinden, ging ich weiter, bis ich zum Ortzimmer kam. Ich trat ein. Dort erwartete mich eine entsetzliche Überraschung. Vor mir stand ein Katafalk, auf dem eine verhüllter Leichnam lag. Um ihn herum waren Soldaten als Wachen postiert, und um diese drängte sich eine große Menschenmenge. Manche blickten voller Trauer auf den Leichnam, dessen Gesicht zugedeckt war, andere weinten hemmungslos. ` Wer ist gestorben im Weissem Haus?` fragte ich die Soldaten. ` Der Präsident`, lautete die Antwort. ` Er wurde von einem Attentäter ermordet! ´ in diesem Augenblick brach die gesamte Menge in laute Trauerbezeugungen aus, und ich erwachte. In dieser Nacht fand ich keinen Schlaf mehr.“

Zusammenfassung der Kapitel

0. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der subjektiven Religiosität ein und beleuchtet den Zusammenhang zwischen Traumereignissen, dem Bedürfnis nach Transzendenz und der zunehmenden Bedeutung außerkirchlicher Phänomene.

1. Der religionssoziologische Entwurf des subjektiv betonten Ansatzes: Das Kapitel erläutert den soziologischen Religionsbegriff, der nicht mehr institutionell, sondern über die individuelle Konstruktion von Sinn und die Bewältigung psychologischer Krisen definiert wird.

2. Die gesellschaftliche Konstruktion der außeralltäglichen Wirklichkeiten: Hier wird der Prozess beschrieben, wie Menschen jenseits der Alltagswirklichkeit durch Träume und Phantasien subjektive Wirklichkeitsbereiche erschaffen, die als legitim und wahrhaftig empfunden werden.

3. Die Ausbildung des Glaubens an außerkörperliche Erfahrungen: Dieses Kapitel analysiert, wie Esoteriker und Parapsychologen Traumphänomene nutzen, um Konzepte wie Astralebene, Energieaustausch und die Existenz transzendenter Mächte zu legitimieren.

4. Traum und die Gesellschaft: Das Kapitel betrachtet die unterschiedliche kulturelle Bedeutung von Träumen, deren Interpretation in Abhängigkeit vom sozialen Status und den Wandel esoterischer Modeerscheinungen zwischen 1970 und 1990.

5. Schlussbemerkungen: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über die Suche nach Selbsterkenntnis und warnt gleichzeitig vor dem Verlust des Realitätsbezugs bei einer unkritischen Übernahme esoterischer Deutungsangebote.

Schlüsselwörter

Religionssoziologie, Traumdeutung, Esoterik, Parapsychologie, außerkörperliche Erfahrungen, Alltagswirklichkeit, Transzendenz, subjektiver Glaube, Astralebene, Synchronizität, Identitätssuche, Sinnsysteme, Bewusstseinszustände.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der soziologischen Untersuchung, wie der Traum und außerkörperliche Erfahrungen als Ausgangspunkte für die Konstruktion individueller Glaubenssysteme in modernen Gesellschaften dienen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die Bedeutung von Traumwelten, die Rolle der Esoterik und Parapsychologie bei der Sinnstiftung sowie die soziologische Betrachtung veränderter Bewusstseinszustände.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Menschen durch die Deutung von Träumen und anderen nicht-alltäglichen Erfahrungen versuchen, eine transzendente Weltanschauung zu entwickeln, um in einer als unsicher empfundenen Welt Halt zu finden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um einen religionssoziologischen Ansatz, der Theorien wie die der gesellschaftlichen Konstruktion der Wirklichkeit aufgreift und mit psychologischen sowie parapsychologischen Diskursen verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil wird analysiert, wie sowohl esoterische als auch parapsychologische Strömungen Traumphänomene mystifizieren und als wissenschaftlich belegbare Beweise für eine transzendente Realität umdeuten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Religionssoziologie, Traumdeutung, Esoterik, Parapsychologie und die Konstruktion von Wirklichkeit charakterisiert.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen "realistischen" und "irrealistischen" Träumen eine Rolle?

Die Unterscheidung ist für das parapsychologische Verständnis wichtig, da realistische Träume als direkte Erfahrung einer anderen Wirklichkeit interpretiert werden, während irrealistische Träume eine symbolische Deutung erfordern.

Wie bewertet die Autorin die Rolle der Esoterik als Modeerscheinung?

Die Esoterik wird als Ausdruck eines sich wandelnden Zeitgeistes gesehen, der auf gesellschaftliche Krisen reagiert, wobei jedoch vor einem unkritischen Konsum und einer drohenden Realitätsverschiebung gewarnt wird.

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Details

Title
Die gesellschaftliche Konstruktion der ausseralltäglichen Wirklichkeiten am Beispiel esoterischer und parapsychologischer Vorstellungen vom Traum und ausserkörperlichen Erfahrungen
College
University of Tubingen  (Institut für Soziologie)
Grade
1,7
Author
Anna Eckert (Author)
Publication Year
1999
Pages
39
Catalog Number
V169810
ISBN (eBook)
9783640882458
ISBN (Book)
9783640882540
Language
German
Tags
Religion Traum
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anna Eckert (Author), 1999, Die gesellschaftliche Konstruktion der ausseralltäglichen Wirklichkeiten am Beispiel esoterischer und parapsychologischer Vorstellungen vom Traum und ausserkörperlichen Erfahrungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/169810
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