Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden

Barbie und Dragonball Z

Geschlechterrollen und deren Stereotypisierung durch Medienfiguren für Kinder

Titel: Barbie und Dragonball Z

Hausarbeit , 2008 , 30 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Maria Odoj (Autor:in)

Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wir begegnen Werbung überall: Auf Bahnhöfen, in Einkaufszentren, an Litfasssäulen und Plakatwänden. Aber nicht nur außer Haus, auch in den Familien begegnen wir ihr, denn Zeitungen und Zeitschriften, Radio und Fernsehen sind ihre wichtigsten Träger.Dabei stehen die Fernsehsender im Mittelpunkt, besonders die privaten Anbieter, die sich und ihr Programm durch die Werbung finanzieren.1 Die Produkte, die Kindern angeboten werden, sind größtenteils geschlechtsspezifisch. Barbie oder Actionfigur, viele der dargestellten Dinge werden von den Kindern äußerst begehrt. Die Werbung wird von ihnen gern geschaut, da sie bunt und ansprechend ist. Problematisch wird dies jedoch im Hinblick auf die Vorstellung sowie Ausprägung von Geschlechterrollen, zumal bei einem sehr intensiven Fernsehkonsum bzw. wenn die Eltern sich mangelhaft mit den Kindern über das Gesehene auseinandersetzen. Einseitige Vorstellungen von Geschlechterrollen werden nicht selten von Kindern unreflektiert übernommen.
Im Folgenden möchte ich diese Problematik unter dem Blickwinkel der Gender Studies erläutern. Wie entwickeln Kinder ihre Identität und ihr Geschlecht? Wonach suchen und richten sie sich bei der Bewältigung dieser Themen in ihrem Alltag? Was sind ihre Vorbilder und welche Figuren aus dem Fernsehen mögen und begleiten sie dabei? Anhand von zwei Beispielen will ich den Sachverhalt näher untersuchen: Barbie und Dragonball Z. Das sind die zwei von mir ausgewählten aktuellen Nachweisfiguren, die Kinder bevorzugen. Im Anschluss daran werde ich Genderpädagogische Anknüpfstellen aufzeigen, wie Eltern und Schule ihre Kinder durch Fernsehen vermittelte Lieblingsfiguren und damit zusammenhängende Genderstereotype kritisch sehen lehren können bzw. was sie solchen Stereotypen entgegen zu setzen hätten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundbegriffe der Gender Studies

2.1 Geschlechterdifferenzierung

2.2 Identität

2.3 Die Entwicklung der Geschlechtsidentität

2.4 Geschlechtsstereotype

2.5 Die Entwicklung von Geschlechterstereotypen

3. Geschlechterrollenvorbilder im Alltag von Kindern

4. Die Rolle der Werbung in der geschlechterspezifischen Sozialisation

4.1 Kindermarken

4.2 Medienwirkung und Rezeptionsforschung

4.3 mediatisierte Kindheit

4.4 Fan-sein

4.5 geschlechterspezifische Vorlieben für Medienfiguren

5. Genderpädagogische Untersuchung von Medienfiguren für Kinder

5.1 Barbie

5.1.1 Barbie- Die Marke

5.1.2 Barbie- Geschlechterrollenangebot für Mädchen

5.1.3 Barbie- Fazit

5.2 Dragonball Z

5.2.1 Dragonball Z- Die Marke

5.2.2 Dragonball Z- Geschlechterrollenangebot für Jungen

5.2.3 Dragonball Z- Fazit

6. Fazit- Kinder suchen nach ihrer Identität

7. Anregungen für die genderpädagogische Medienarbeit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einfluss von Medienfiguren wie Barbie und Dragonball Z auf die Entwicklung von Geschlechterrollen bei Kindern und analysiert, wie durch geschlechterspezifische Werbung traditionelle Stereotype in der Sozialisation gefestigt werden.

  • Grundlagen der Gender Studies und Identitätsentwicklung
  • Einfluss der Werbung und Kindermarken auf die Sozialisation
  • Vergleichende Analyse: Barbie (Mädchen) und Dragonball Z (Jungen)
  • Rolle von Medienfiguren bei der Identitätsgenese
  • Pädagogische Ansätze zur kritischen Medienarbeit

Auszug aus dem Buch

2.1. Geschlechterdifferenzierung

Wenn man jemanden zum ersten Mal begegnet, registriert man zwangsläufig, ob er männlich oder weiblich ist. Das Geschlecht gehört zu den wesentlichen Kategorien der Identitätsentwicklung. Geschlechtsdifferenzen, d.h. Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Personen, sind demzufolge nicht nur biologisches Faktum und psychologische Gegebenheit, sondern auch soziale Realität. Zur Bezeichnung sämtlicher Phänomene, die mit der Geschlechterdifferenzierung verknüpft sind, eignet sich am besten der Begriff der Geschlechtstypisierung (engl. sex- typing), das bedeutet Leute oder Dinge als männlich oder weiblich zu kategorisieren. Dies läuft meistens automatisch ab. Hinweise auf das Geschlecht suchen wir zuerst in physischen Eigenschaften, dazu zählen Gesichtsbehaarung, Brüste oder Kleidungsstil.

Die Entwicklung der eigenen Geschlechtsidentität beginnt schon im Säuglingsalter und beschäftigt uns unser Leben lang. Sie bezeichnet die überdauernde und von besonderen situativen Gegebenheiten unabhängige Wahrnehmung der eigenen Person oder anderer Personen als männlich oder weiblich. Identität beinhaltet die Vorstellung von unserem Selbst. Dabei wird heute davon ausgegangen, dass bei der Entwicklung dieser - und damit auch unseres Geschlechts - nicht nur biologisch- psychologische Faktoren wichtig sind, sondern die soziale Konstruktion eine bedeutende Rolle spielt. Geschlecht ist zum größten Teil Selbstdarstellung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet, wie geschlechtsspezifische Vorurteile und gesellschaftliche Erwartungen bereits im frühen Kindesalter die Entwicklung von Geschlechterrollen beeinflussen.

2. Grundbegriffe der Gender Studies: Dieses Kapitel definiert zentrale Konzepte wie Geschlechtsdifferenzierung, Identitätsbildung und Geschlechtsstereotype im Kontext der sozialen Konstruktion von Geschlecht.

3. Geschlechterrollenvorbilder im Alltag von Kindern: Hier wird untersucht, wie die familiäre Erziehung und das direkte Umfeld durch unterschiedliche Behandlungsmethoden Geschlechterrollen bei Kindern prägen.

4. Die Rolle der Werbung in der geschlechterspezifischen Sozialisation: Das Kapitel analysiert, wie Werbemaßnahmen und Kindermarken gezielt geschlechtsspezifische Konsummuster und Identitätsbilder bei Kindern fördern.

5. Genderpädagogische Untersuchung von Medienfiguren für Kinder: Dieser Teil führt eine detaillierte Untersuchung der Medienfiguren Barbie und Dragonball Z durch und bewertet deren Einfluss auf geschlechterspezifische Rollenbilder.

6. Fazit- Kinder suchen nach ihrer Identität: Das Kapitel zieht eine Bilanz über die Wirkmächtigkeit von Medienfiguren und fordert eine kritische Auseinandersetzung mit der medialen Vermittlung von Rollenbildern.

7. Anregungen für die genderpädagogische Medienarbeit: Hier werden pädagogische Strategien vorgestellt, die Kinder zu einem kritischen Medienumgang befähigen und Alternativen zu tradierten Stereotypen aufzeigen.

Schlüsselwörter

Gender Studies, Geschlechterrollen, Stereotypisierung, Medienfiguren, Identitätsentwicklung, Sozialisation, Barbie, Dragonball Z, Kindermarken, Medienwirkung, Geschlechtsidentität, Genderpädagogik, Werbung, Rezeptionsforschung, Konsumverhalten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie Medienfiguren zur Identitätsentwicklung und zur Festigung oder Aufbrechung von Geschlechterrollen bei Kindern beitragen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die soziale Konstruktion von Geschlecht, die Rolle der Werbewirtschaft bei der Konsumprägung von Kindern sowie eine Analyse von spezifischen Medienikonen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen kommerziellen Interessen der Spielzeugindustrie und einer emanzipatorischen Pädagogik aufzuzeigen und Eltern/Pädagogen Anknüpfungspunkte für die Medienarbeit zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin nutzt eine theoretische Aufarbeitung der Gender Studies in Kombination mit einer Analyse aktueller Medien- und Merchandisingangebote für Kinder.

Was wird im Hauptteil detailliert beleuchtet?

Der Hauptteil analysiert Barbie als weibliches und Dragonball Z als männliches Fallbeispiel hinsichtlich ihrer Markenstrategien und ihres Einflusses auf die Identitätsbildung.

Welche Keywords charakterisieren die Publikation?

Neben Gender Studies und Identität stehen vor allem Begriffe wie Stereotypisierung, Medienwirkung, Sozialisation und Konsumverhalten im Fokus.

Warum wird Barbie als problematisch für die Mädchenentwicklung angesehen?

Die Autorin argumentiert, dass Barbie ein einseitiges, auf Ästhetik und Konsum ausgerichtetes Ideal vermittelt, das wenig Raum für individuelle, nicht-traditionelle Entwicklungen lässt.

Was ist das Besondere an der Analyse von Dragonball Z?

Dragonball Z wird als differenzierter im Vergleich zu Barbie bewertet, da die Charaktere menschliche Schwächen zeigen und eine Entwicklung durchlaufen, auch wenn der Fokus auf Gewalt und Machtdemonstration kritisch zu sehen bleibt.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Barbie und Dragonball Z
Untertitel
Geschlechterrollen und deren Stereotypisierung durch Medienfiguren für Kinder
Hochschule
Universität Leipzig  (Erziehungswissenschaft)
Veranstaltung
Gender Studies
Note
1,0
Autor
Maria Odoj (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
30
Katalognummer
V169579
ISBN (Buch)
9783640879250
ISBN (eBook)
9783640879472
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gender Kinder Medien Medienfiguren Stereotype Barbie Dragonball Z Paus-Haase Geschlecht Geschlechterrollen Kindermedien Merchandising Merchandise Kinderwerbung Werbung Werbekinder Identität Marken
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maria Odoj (Autor:in), 2008, Barbie und Dragonball Z, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/169579
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  30  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum