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Studiengebühren. Eine Analyse aus Sicht der Anreiz-Beitrags-Theorie und der Informationsökonomik

Titel: Studiengebühren. Eine Analyse aus Sicht der Anreiz-Beitrags-Theorie und der Informationsökonomik

Hausarbeit , 2004 , 21 Seiten

Autor:in: Dr. Aleksander Szymanski (Autor:in)

BWL - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die heutigen Zustände an deutschen Universitäten sind besorgniserregend und
in den Debatten über die möglichen Reformen des Hochschulbereichs konnte bisher
kein Konsensus gefunden werden. Die derzeitigen Diskussionen beschränken sich
zumeist auf Argumente bezüglich der sozialen Gerechtigkeit sowie der finanziellen
Tragbarkeit, sei es durch den Staat oder durch den Studenten. Deswegen fand der
Vorschlag der Studiengebühreinführung zunächst nur äußerst begrenzte Zustimmung.
Jedoch bedarf diese interessante Anregung einer emotionslosen ökonomischen Analyse,
die die verschiedene Parteien vielleicht zu einem Kompromiss verhelfen könnte.
Der Zweck dieser Arbeit ist zu zeigen, dass ökonomisch gesehen, es keine
Fundierung zur Aufrechterhaltung der Studiengebührfreiheit gibt. Vor allem die
Informationsökonomik ermöglicht eine ganz neue Herangehensweise an die
problematische Lage auf dem deutschen Bildungsmarkt. Somit gilt es aus der
informationsökonomischen Perspektive zu prüfen, ob eine Studiengebühreinführung
positive Effekte auf dem Humankapitalmarkt initiieren könnte.
Die Arbeit ist in drei grundlegende Abschnitte unterteilt. Der nächstfolgende
Teil (Punkt II) soll dem Leser ein allgemeines Verständnis über die
Informationsökonomik verleihen, das für die spätere Analyse von Bedeutung ist. Der
Punkt III erklärt die theoretischen Grundlagen des bisherigen ökonomischen Ansatzes,
der eine Studiengebührfreiheit rechtfertigte. Es wird gezeigt, dass die einzige relevante
ökonomische Variable für eine kostenlose Bildung eine Informationsasymmetrie auf
dem Hochschulmarkt ist. Diese Feststellung bedarf jedoch einer genaueren
informationsökonomischen Analyse, bei der informationsökonomische externe Effekte
von höchster Wichtigkeit sind. Im Punkt IV wird die praktische Anwendung einer
Studiengebühreinführung unter den gegebenen Umständen auf dem deutschen
Hochschulbildungsmarkt beschrieben. Zusätzlich werden verschiedene Arten von
Studiengebührsystemen kurz skizziert. Es wird gezeigt, dass der Preismechanismus in
Form von Studiengebühren eine Allokationsverbesserung schaffen könnte. Desweiteren
erfolgt eine detaillierte informationsökonomische Analyse bezüglich dieses Vorschlags.
Dabei viel Wert auf die externen Effekte und deren Anreiz-Beitrags-Wirkung gelegt.
Der Punkt V fasst alle wichtigen Funde der ganzen Studie nochmals zusammen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einführung

II. Begriff und Gegenstand der Informationsökonomik

III. Theoretischer Ansatz – Die Relevanz der Informationsökonomik für das Hochschulwesen

1.Marktversagen

2. Asymmetrische Informationsverteilung auf dem Bildungsmarkt

2.1. Nachfrageseite

2.2. Angebotsseite

3. Verschiedene Charakteristika von asymmetrischen Informationsverteilung

3.1. Hidden Knowledge

3.1.1. Adverse Selection

3.1.2. Screening

3.1.3. Signaling

3.2. Hidden Action

3.2.1. Moral Hazard

IV. Praktischer Ansatz – Der Preis in Form von Studiengebühren als Information auf Humankapitalmärkten

1. Die Ausgangssituation in der Bundesrepublik Deutschland

2. Der Preis als Steuerungsmechanismus

3. Ausgewählte Arten der Studiengebührerhebung

3.1. Akademikersteuer

3.2. Fixe Studiengebühren

4. Informationsökonomische externe Effekte nach der Einführung von Studiengebühren

4.1. Adverse Selection

4.2. Screening

4.3. Signaling

4.4. Moral Hazard

V. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht aus informationsökonomischer Perspektive, ob die Einführung von Studiengebühren an deutschen Hochschulen ökonomisch sinnvoll ist, um Informationsasymmetrien abzubauen und die Effizienz des Hochschulsystems zu steigern.

  • Analyse der Anwendbarkeit der Informationsökonomik auf das Hochschulwesen
  • Untersuchung von Marktversagen und asymmetrischer Informationsverteilung
  • Bewertung von Studiengebühren als Steuerungsinstrument und Preisindikator
  • Betrachtung der Auswirkungen auf Humankapitalmärkte
  • Diskussion von Finanzierungsmodellen wie der Akademikersteuer

Auszug aus dem Buch

3.1.1.Adverse Selection

„Adverse selection“ kann definiert werden als „the general phenomenon of asymmetric information coupled with a reduction of average quality of the goods and services in the market”25. Diese Informationsasymmetrie existiert bereits vor dem Vertragabschluss. „Adverse Selection“ auf dem Hochschulmarkt ist zurückzuführen auf die fehlenden Informationen auf der Angebotsseite - die Hochschulen können nur bedingt die Qualifikationen oder Charakterzüge von potenziellen Studenten einschätzen. Eine Folge dieses Zustands ist, dass hohe Studienabbruchquoten auftreten, die sehr kostspielig für das System sind. Ein suboptimales Gleichgewicht entwickelt sich, dass sehr statisch ist, d.h. der Markt kann in seinen heutigen Zustand nicht eine wohlfahrtssteigende Allokation kreieren. Der Grund dafür ist, dass die Offenbarung der Eigenschaften der Individuen erst nach Vertragsabschluss stattfindet. Somit „if the agent tries to profit from information by keeping it private, the principal’s problem is to find a way to reduce her informational disadvantage.”26 Diese Aussage eröffnet den Weg für die Einführung von Studiengebühren, da das Auferlegen eines Preises die Wirtschaftssubjekte zwingen würde frühzeitig ihre Informationen zu enthüllen (eine genauere Analyse erfolgt unter Punkt IV).

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die festgefahrene Debatte um Studiengebühren in Deutschland und führt die Informationsökonomik als neuen theoretischen Analyseansatz ein.

II. Begriff und Gegenstand der Informationsökonomik: Dieses Kapitel definiert die Informationsökonomik als Analyse von Systemen mit unvollständigen Informationen und begrenzter Rationalität der Akteure.

III. Theoretischer Ansatz – Die Relevanz der Informationsökonomik für das Hochschulwesen: Hier wird das vermeintliche Marktversagen im Bildungswesen diskutiert und die Relevanz asymmetrischer Informationsverteilung (Hidden Knowledge/Action) theoretisch hergeleitet.

IV. Praktischer Ansatz – Der Preis in Form von Studiengebühren als Information auf Humankapitalmärkten: Das Kapitel überträgt die theoretischen Erkenntnisse auf konkrete Gebührenmodelle und analysiert deren informationsökonomische Wirkungen auf den Humankapitalmarkt.

V. Zusammenfassung: Das Fazit fasst zusammen, dass aus informationsökonomischer Sicht keine Rechtfertigung für generelle Gebührenfreiheit besteht, da Gebühren Effizienzsteigerungen durch bessere Marktsignale bewirken können.

Schlüsselwörter

Informationsökonomik, Studiengebühren, Hochschulbildung, Marktversagen, Asymmetrische Information, Adverse Selection, Screening, Signaling, Moral Hazard, Humankapitalmarkt, Preisindikator, Akademikersteuer, Bildungsfinanzierung, Allokation, Rationalität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Debatte um die Einführung von Studiengebühren in Deutschland durch eine spezifische ökonomische Brille: die der Informationsökonomik.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die Auswirkungen asymmetrischer Informationen zwischen Hochschulen und Studenten, die Rolle von Preisen als Signale und die Effizienz des aktuellen gebührenfreien Bildungssystems.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das Ziel ist zu zeigen, dass die ökonomische Begründung für eine allgemeine Studiengebührenfreiheit schwach ist und eine Einführung von Gebühren zu einer effizienteren Allokation im Hochschulwesen beitragen könnte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf der Analyse von informationsökonomischen Konzepten wie Adverse Selection, Screening und Signaling basiert.

Welche Aspekte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung der Informationsprobleme auf dem Bildungsmarkt und eine praktische Analyse, wie unterschiedliche Studiengebührenmodelle diese Probleme adressieren können.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Informationsasymmetrie, Adverse Selection, Signaling, Humankapitalmarkt und Effizienzsteigerung definieren.

Warum wird die Rolle der ZVS im Dokument kritisiert?

Die ZVS wird als kritisch bewertet, da sie aus informationsökonomischer Sicht keine adäquate Evaluation der Qualität potenzieller Studenten vornehmen kann und somit eine suboptimale Allokation des Humankapitals begünstigt.

Welche Rolle spielt die „Akademikersteuer“ als Lösungsansatz?

Sie dient als Modellbeispiel für eine nachfragerorientierte Finanzierung, die durch Kopplung an das Einkommen den Zugang für weniger vermögende Studenten erleichtern und gleichzeitig Transaktionskosten reduzieren soll.

Inwiefern beeinflussen Studiengebühren das „Signaling“?

Gebühren führen zur Herausbildung eines Reputationsmechanismus; höhere Gebühren können bei einem funktionierenden Markt ein Signal für Qualität sein, was sowohl für Arbeitgeber als auch für Studenten die Informationssuche erleichtert.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Studiengebühren. Eine Analyse aus Sicht der Anreiz-Beitrags-Theorie und der Informationsökonomik
Autor
Dr. Aleksander Szymanski (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
21
Katalognummer
V169434
ISBN (eBook)
9783640878123
Sprache
Deutsch
Schlagworte
studiengebühren eine analyse sicht anreiz-beitrags-theorie informationsökonomik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dr. Aleksander Szymanski (Autor:in), 2004, Studiengebühren. Eine Analyse aus Sicht der Anreiz-Beitrags-Theorie und der Informationsökonomik, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/169434
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Leseprobe aus  21  Seiten
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