Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › History of Europe - Modern Times, Absolutism, Industrialization

Napoleon und die Konsulatsverfassung

Demokratischer Ansatz oder Rückkehr zur Monarchie?

Title: Napoleon und die Konsulatsverfassung

Seminar Paper , 2003 , 25 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

History of Europe - Modern Times, Absolutism, Industrialization

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Im Mittelpunkt der vorherrschenden Literatur ist weniger die Verfassung, als ihr Protagonist Napoleon Bonaparte. Auch deshalb erscheint es einem wichtig, in dieser Arbeit die Umstände, zu betiteln und zu erläutern, welche den Weg zur Konsulatsverfassung ebneten. Aus diesem Grund beginnt der betrachtete Zeitraum in der Epoche des Direktoriums. Der Arbeitsschwerpunkt liegt naturgemäß auf der Verfassung selbst, auf den Ursprüngen und Gegebenheiten, die diese Verfassung herausforderte und auf der Art, wie die Verfassung des Jahres 1799 ihre Berechtigung fand. Weniger eingehend auf die herausragende Persönlichkeit Napoleons betrachtet diese Arbeit überwiegend die Konstitution an sich, die das Hervortun Napoleons ermöglichte und legitimierte. Es wird versucht zu beleuchten, warum gerade Napoleon Bonaparte in diese so unbeschreibliche Position geriet, ohne dabei auf biographische Hilfsmittel zurückgreifen zu wollen, sondern dies situationsbedingt zu klären. Ein weiteres Anliegen ist es zu klären, ob Napoleon die Spitze des Staates durch einen banalen Staatstreich erklommen hat und dabei auf fremde Hilfe verzichtete, so wie es in den Schulbüchern oft dargestellt wird. Was hält die vierte Verfassung in nicht mal einem abgelaufenen Jahrzehnt für den Leser aber vor allem für die Menschen der damaligen Zeit bereit? Ist sie gleichbedeutend eines demokratischen Ansatzes oder der Rückkehr zur Monarchie?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Der Weg zur Konsulatsverfassung

1. Die Zeit des Direktoriums

2. Die Weichenstellung zum Umbruch

3. Der 18. Brumaire

III. Die Konsulatsverfassung

1. Die Verfassung im Allgemeinen

2. Die Legislative

2.1. Das Tribunat

2.2. Das Corps législatif

2.2. Der Sénat conservateur

3. Die Exekutive

3.1. Die Konsuln

3.2. Die Minister

3.3. Der Conseil d' Etat

4. Die Judikative

IV. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Konsulatsverfassung von 1799, um zu klären, ob diese einen demokratischen Neuanfang darstellte oder den Weg zurück in eine monarchische Herrschaftsform unter Napoleon Bonaparte ebnete. Dabei wird insbesondere die Diskrepanz zwischen der demokratischen Fassade und der tatsächlichen Machtkonzentration analysiert.

  • Analyse der politischen Zustände während der Ära des Direktoriums
  • Untersuchung der Entstehung und Legitimation der Verfassung des Jahres 1799
  • Evaluation der Gewaltenteilung innerhalb der Exekutive, Legislative und Judikative
  • Aufdeckung der Machtbefugnisse des Ersten Konsuls
  • Interpretation der Konsulatsverfassung als politisches Bindeglied zwischen Revolution und Kaiserreich

Auszug aus dem Buch

3. Der 18. Brumaire

Sieyès Verhandlungen mit dem beinahe bis zur Hysterie verfolgtem Bonaparte verliefen, was den Ablauf des Staatsstreiches anging, ereignislos und konnten laut Friedrich M. Kircheisen um den 10. Brumaire zum Abschluss gebracht werden. Demnach strebte man an, sich beim beabsichtigten Unterfangen, der Bevölkerung der Hauptstadt zu entziehen, da ein Eingreifen, unerwünscht war. Als Ort des „Ausweichens“ wurde Saint-Cloud gewählt, der nicht unweit von Paris entfernt lag. Jedoch konnten die Verschwörer nicht von Willkür bestimmt die Legislative an einen anderen Ort verlegen. Das Recht dazu wurde dem Rat der Alten durch die Artikel 102., 103 und 104 der zu beseitigenden Verfassung eingeräumt. Damit dieser das Recht in Anspruch nimmt und den Rat der Fünfhundert von der Maßnahme zu überzeugen imstande war, setzte man das Gerücht eines bevorstehenden jakobinischen Aufstandes in das Treiben der Öffentlichkeit. Die Verlegung war auch deshalb nicht so unlenkbar, da der Bruder Napoleons, Lucien Bonaparte, damals Präsident des Rates der Fünfhundert war und ein nicht unbeachtlicher Teil des Rats der Alten selbst eine Verfassungsänderung wünschte. Den Umzug nach Saint-Cloud erreicht, erhielt Napoleon vom Direktorium das Kommando über die 17. Division (Paris und Umgebung), über die Garde der Legislative und die Nationalgarde.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Einordnung der Verfassung von 1799 und formuliert das Ziel, die Umstände ihrer Entstehung kritisch zu hinterfragen.

II. Der Weg zur Konsulatsverfassung: Dieses Kapitel analysiert die instabile Lage unter dem Direktorium sowie die strategischen Vorbereitungen, die schließlich zum Staatsstreich des 18. Brumaire führten.

III. Die Konsulatsverfassung: Hier werden die einzelnen Organe der Legislative, Exekutive und Judikative detailliert auf ihre tatsächliche demokratische Legitimation und Machtstruktur hin untersucht.

IV. Schlussbetrachtung: Das Kapitel resümiert, dass die Verfassung primär der Machtfestigung Napoleons diente und als Übergang von der Revolution zur autoritären Herrschaft zu bewerten ist.

Schlüsselwörter

Napoleon Bonaparte, Konsulatsverfassung, 18. Brumaire, Direktorium, Gewaltenteilung, Erster Konsul, Staatsstreich, Senat, Legislative, Exekutive, Judikative, Französische Revolution, Verfassungsgeschichte, Machtkonzentration, Autoritarismus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Konsulatsverfassung von 1799 in Frankreich und analysiert, inwieweit diese den Übergang von revolutionären Idealen zu einer monarchischen Struktur unter Napoleon Bonaparte markierte.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen umfassen die Krise des Direktoriums, den Staatsstreich vom 18. Brumaire sowie die detaillierte verfassungsrechtliche Analyse der verschiedenen staatlichen Institutionen jener Zeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu klären, ob die Konsulatsverfassung einen ernsthaften demokratischen Ansatz verfolgte oder lediglich als Instrument zur Rückkehr zur Monarchie unter dem Deckmantel der Legalität diente.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende historische Analyse und Interpretation von Verfassungstexten sowie zeitgenössischer Literatur, um das Handeln Napoleons im Kontext der damaligen Konstellationen situationsbedingt zu erklären.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Weges zur Verfassung, die Analyse der legislativen, exekutiven und judikativen Staatsorgane und deren Abhängigkeit vom Willen des Ersten Konsuls.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Napoleon Bonaparte, Konsulatsverfassung, Gewaltenteilung, Erster Konsul, Machtkonzentration, Staatsstreich und die Französische Revolution.

Welche Rolle spielt der 18. Brumaire für die Verfassung?

Der 18. Brumaire war der ausführende Staatsstreich, der es Napoleon und Sieyès ermöglichte, die bestehende Ordnung zu stürzen und den Weg für eine völlig neue Verfassung nach den Vorstellungen des künftigen Ersten Konsuls zu ebnen.

Warum wird der Begriff "Grenzgänger" in der Einleitung verwendet?

Die Arbeit beschreibt die Konsulatsverfassung als "Grenzgänger", da sie historisch zwischen dem Ende der Revolution und dem Beginn des napoleonischen Zeitalters steht und beide Epochen miteinander verbindet.

Wie bewertet der Autor das Verhältnis der Judikative zum Ersten Konsul?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass auch die Judikative durch die Ernennungspraxis und das Fehlen eines unabhängigen Verfassungsschutzes faktisch der Kontrolle und dem Einfluss Napoleons unterlag.

Was zeigt das Beispiel des Kunstraubs in Bezug auf die Verfassung?

Der Autor führt den Kunstraub und den Artikel 88 der Verfassung an, um zu illustrieren, wie Napoleon staatliche Strukturen und Propaganda nutzte, um seinen Ruhm und Machtanspruch innerhalb Europas zu zementieren.

Excerpt out of 25 pages  - scroll top

Details

Title
Napoleon und die Konsulatsverfassung
Subtitle
Demokratischer Ansatz oder Rückkehr zur Monarchie?
College
http://www.uni-jena.de/
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2003
Pages
25
Catalog Number
V169228
ISBN (Book)
9783640879113
ISBN (eBook)
9783640879311
Language
German
Tags
napoleon konsulatsverfassung demokratischer ansatz rückkehr monarchie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2003, Napoleon und die Konsulatsverfassung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/169228
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  25  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint