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Konzepte demokratischer Legitimation - unter besonderer Berücksichtigung der funktionalen Selbstverwaltung

Title: Konzepte demokratischer Legitimation - unter besonderer Berücksichtigung der funktionalen Selbstverwaltung

Seminar Paper , 2011 , 37 Pages , Grade: 17 Punkte

Autor:in: Till Kemper (Author)

Law - Miscellaneous

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Aktuell steht die demokratische Legitimation funktionaler Selbstverwaltung in wissenschaftlicher Diskussion. Diese Problematik hat insofern eine gewisse Brisanz, als die Tendenzen zu Dezentralisierung der Verwaltung in Deutschland zunehmen und die Körperschaften funktionaler Selbstverwaltung sich eines gewissen Vorzugs erfreuen. Dies ist darin begründet, als dass die Körperschaften der funktionalen Selbstverwaltung für gesellschaftliche Gruppen die Möglichkeit bieten, eigenverantwortlich und in freier Selbstbestimmung die sie betreffenden Angelegenheiten organisiert in einer Anstalt des öffentlichen Rechts zu ordnen. Für den Staat besteht insbesondere der Vorteil, dass er sich externe besondere Sach- und Fachkenntnisse zu Wahrnehmung hoheitlicher Aufgaben hinzuziehen, gleichzeitg die finanzielle Belastung der Verwaltung (zumindest teilweise) auf die Körperschaft unter Umsetzung des europrechtlichen Subsidiaritätsprinzips abwälzen kann. In diesem Beitrag sollen die Grundlagen und Konzepte demokratischer Legitimation im deutschen Rechtssystem im Allgemeinen und für die funktionale Selbstverwaltung im Besonderen erläutert und die Diskussion um die demokratische Legitimierung funktionaler Selbstverwaltung dargestellt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

B. Einleitung

C. Verfassungsrechtliche Grundlagen: Das Demokratieprinzip

I. Geltungsbereich des Art. 20 Abs. 2 GG

II. Legitimationsobjekt: Staatsgewalt

1. Begriff der Staatsgewalt

2. Verhältnis zur funktionalen Selbstverwaltung

a) Definition der funktionalen Selbstverwaltung

b) Funktionale Selbstverwaltung, ein Teil der Staatsgewalt?

III. Legitimationssubjekt: das Volk

D. Konzepte demokratischer Legitimation

I. Konzepte demokratischer Legitimation in der Rechtsprechung

1. Facharztbeschluss

2. Beschluss zum Lippeverband und zur Emschergenossenschaft

a) Konkretisierende Betrachtung zur unmittelbarer Staatsverwaltung und kommunaler Selbstverwaltung

b) Konkretisierende Betrachtungen hinsichtlich funktionaler Selbstverwaltung

3. Notarkassenbeschluss

4. Kritik an der Auffassung des BVerfG

II. Konzepte demokratischer Legitimation in der Literatur

1. Institutionell - funktionelle Legitimation

2. Organisatorisch-personelle Legitimation

3. Sachlich-inhaltliche oder materielle Legitimation

E. Legitimationsniveau

F. Demokratische Legitimation der funktionalen Selbstverwaltung

I. Ausnahmetheorie

II. Modell der autonomen Legitimation

III. Modell der kollektiven personellen Legitimation

G. Schlussbertachtung

H. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen dem verfassungsrechtlichen Demokratieprinzip (Art. 20 Abs. 2 GG) und der funktionalen Selbstverwaltung. Das primäre Ziel ist es, die demokratische Legitimation von Selbstverwaltungskörperschaften zu klären, die einerseits staatliche Aufgaben wahrnehmen, aber andererseits nicht unmittelbar in den hierarchischen Staatsaufbau integriert sind.

  • Grundlagen demokratischer Legitimation und das Verständnis der Staatsgewalt.
  • Analyse der Rechtsprechung des BVerfG (Facharzt-, Lippeverband/Emschergenossenschafts- und Notarkassenbeschluss).
  • Diskussion der theoretischen Legitimationsmodelle (institutionell-funktionell, organisatorisch-personell, sachlich-inhaltlich).
  • Erläuterung der Problematik des „Legitimationsniveaus“.
  • Kritische Würdigung der Lösungsansätze zur Legitimierung funktionaler Selbstverwaltung.

Auszug aus dem Buch

D. Konzepte demokratischer Legitimation

Im Folgenden werden zunächst die Konzepte demokratischer Legitimation erörtert, wie sie von der Resprechung herausgearbeitet wurden. Anschließend werden die Kritik der Literatur an der Rechtsprechung und die von ihr entwickelten Theorien dargestellt.

I. Konzepte demokratischer Legitimation in der Rechtsprechung

Das Konzept der demokratischen Legitimation wurde insbesondere durch das BVerfG und sein Demokratieverständnis geprägt. Durch seine Rspr. bildete sich das organisatorisch-formale Konzept demokratischer Legitimation heraus.

Im Folgenden wird anhand der drei wesentlichen Entscheidungen des BVerfG zur demokratischen Legitimation der funktionalen Selbstverwaltung (Facharztbeschluss, Beschluss in Sachen Lippeverband und Emschergenossenschaft, Notarkassenbeschluss) dieses Legitimationskonzept der Rechtsprechung erläutert.

Zusammenfassung der Kapitel

B. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Relevanz der Diskussion um die demokratische Legitimation funktionaler Selbstverwaltung im Kontext von Dezentralisierungstendenzen und Staatsaufgaben.

C. Verfassungsrechtliche Grundlagen: Das Demokratieprinzip: Dieses Kapitel definiert das Demokratieprinzip des Grundgesetzes und ordnet die Staatsgewalt als Legitimationsobjekt ein.

D. Konzepte demokratischer Legitimation: Es werden die in der Rechtsprechung des BVerfG sowie in der wissenschaftlichen Literatur entwickelten Konzepte zur demokratischen Legitimation detailliert dargestellt und kritisch hinterfragt.

E. Legitimationsniveau: Dieses Kapitel erörtert die notwendige Effektivität demokratischer Legitimation und die Frage, wie verschiedene Legitimationsformen zusammenwirken, um ein hinreichendes Legitimationsniveau zu erreichen.

F. Demokratische Legitimation der funktionalen Selbstverwaltung: Hier werden spezifische Ansätze wie die Ausnahmetheorie und Modelle zur Kompensation des Legitimationsdefizits in der funktionalen Selbstverwaltung diskutiert.

G. Schlussbertachtung: Die Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse zusammen und konstatiert, dass trotz der Bestätigung der Verfassungsmäßigkeit durch das BVerfG weiterhin ein dogmatischer Klärungsbedarf besteht.

Schlüsselwörter

Demokratieprinzip, funktionale Selbstverwaltung, demokratische Legitimation, Staatsgewalt, BVerfG, Legitimationskette, organisatorisch-formales Konzept, Staatsvolk, Wesentlichkeitstheorie, Legitimationsniveau, Ausnahmetheorie, kollektive personelle Legitimation, Selbstverwaltungskörperschaft, Parlamentsgesetz, Rechtsaufsicht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der verfassungsrechtlichen Problematik, wie Körperschaften der funktionalen Selbstverwaltung – wie beispielsweise Kammern oder Sozialversicherungsträger – im Einklang mit dem demokratischen Prinzip des Grundgesetzes stehen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die Auslegung des Demokratieprinzips (Art. 20 GG), die verschiedenen Modelle demokratischer Legitimation (institutionell, personell, materiell) sowie die spezifische Rolle der funktionalen Selbstverwaltung im modernen Staat.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Vereinbarkeit der funktionalen Selbstverwaltung mit dem Grundgesetz darzulegen und kritisch zu prüfen, ob die in Rechtsprechung und Literatur entwickelten Legitimationsmodelle dogmatisch überzeugen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine rechtsdogmatische Analyse, die sich primär auf die Auswertung von Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) und die rechtswissenschaftliche Literatur stützt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Untersuchung der verfassungsrechtlichen Grundlagen, eine detaillierte Auseinandersetzung mit der BVerfG-Rechtsprechung und eine vergleichende Analyse der theoretischen Legitimationsmodelle.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Demokratieprinzip, Staatsgewalt, Legitimationsniveau, Wesentlichkeitstheorie und die verschiedenen Modelle, wie etwa die kollektive personelle Legitimation.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Bundesverfassungsgerichts in dieser Frage?

Der Autor stellt fest, dass das BVerfG zwar die Vereinbarkeit der funktionalen Selbstverwaltung mit dem Demokratieprinzip bestätigt hat, die Begründung der Urteile jedoch in der Literatur teilweise als dogmatisch lückenhaft kritisiert wird.

Warum wird das Modell der „kollektiven personellen Legitimation“ als wichtig erachtet?

Es gilt als vielversprechender Ansatz, weil es die fachliche Befähigung und die Zuweisung von Aufgaben durch den Gesetzgeber als Vorgang personeller Legitimation deutet, um so das vermeintliche Defizit zu beheben.

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Details

Title
Konzepte demokratischer Legitimation - unter besonderer Berücksichtigung der funktionalen Selbstverwaltung
College
University of Tubingen
Grade
17 Punkte
Author
Till Kemper (Author)
Publication Year
2011
Pages
37
Catalog Number
V169191
ISBN (eBook)
9783640879502
ISBN (Book)
9783640879922
Language
German
Tags
funktionale Selbstwerwaltung demokratische Legitimation Demokratieprinzip
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Till Kemper (Author), 2011, Konzepte demokratischer Legitimation - unter besonderer Berücksichtigung der funktionalen Selbstverwaltung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/169191
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