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Implementierung eines Analyse- und Evaluationsmanagements zur Umsetzung von Gesundheitsfördermaßnahmen in einem ambulanten Pflegedienst

Von der Klienten- zur Mitarbeiterorientierung

Titel: Implementierung eines Analyse- und Evaluationsmanagements zur Umsetzung von Gesundheitsfördermaßnahmen in einem ambulanten Pflegedienst

Hausarbeit , 2011 , 37 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: cand. Dipl.-Pflegew. (FH) Klaus Schliz (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Pflegemanagement

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Hat die Pflege in ihrem Selbstverständnis in den vergangenen Jahrzehnten sich ausschließlich auf defizitorientierte Modelle der Pflege am Patienten konzentriert, wächst zunehmend die Anforderung sich um die Pflegenden selbst zu kümmern.
Im Zuge fortschreitender Ressourcenbündelung und steigendem Kostendruck scheint es jedoch unmöglich bei den immer mehr anfallenden Tätigkeiten auch noch Platz und Zeit für Gesundheitsförderung einzuräumen.
Der erste Anschein mag vermitteln, dass es hier vordergründig um fachfremde Themen und Tätigkeiten handelt, für die die Pflege nicht zuständig ist.
In diesem Zusammenhang geht es eben nicht nur um die Betrachtung der Patienten bezüglich der Gesundheitsvorsorge, sondern vielmehr auch um das große Potenzial der in der Pflege tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Unter betrieblichem Gesundheitsmanagement wird das systematische und nachhaltige Bemühen um die gesundheitsförderliche Gestaltung von Strukturen und Prozessen und um die gesundheitsförderliche Befähigung der Beschäftigten verstanden. Von Einzelmaßnahmen der Gesundheitsförderung unterscheidet es sich durch die Integration in die Betriebsroutinen und ein kontinuierliches Betreiben der vier Kernprozesse Diagnostik, Planung, Interventionssteuerung und Evaluation.
Um ein gemeinsamen Grundlagenverständnis für das Projekt zu schaffen, wurden zunächst Bezüge zur Thematik hergestellt. Im Folgenden wird das Projekt nun vorbereitet. Besondere Bedeutung erfährt hierbei eine Mitarbeiterbefragung, mit dem Ziel , den Ist-Zustand der betrieblichen Gesundheitsförderung im ambulanten Pflegedienst darzustellen. Hier werden erwartungsgemäß defizitorientierte Felder angesprochen, die später im Projekt bearbeitet werden sollen. Die Befragung dient der Analyse der Probleme aus Sicht der Mitarbeiter und wird im Rahmen eines Analyse Verfahrens ausgewertet. Auf Basis der Ergebnisse der Mitarbeiter- befragung legt die Steuergruppe die Ziele und Zielgruppen des Projektes fest. Darauf aufbauend erfolgt die Planung aller weiteren Projektelemente, d. h. der Aufgaben, Ressourcen (Personal, Sachmittel, Kosten, Information), Er- folgskontrolle und Termine.
Organisationsentwicklung stellt in diesem Zusammenhang der Veränderungsprozess einer Organisation und der darin tätigen Menschen, der sich an bestimmten Werten und Prinzipen orientiert dar.
In der Arbeit wird ein Musterprojektplan mit Kostenkalkulation zur Umsetzung dargestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

3 Einleitung

3.1 Vorstellung des Projektthemas

3.2 Bezüge des Projektes zu wissensch. Gesundheitstheorien

3.2.1 Gesundheitsmodell der Salutogenese

3.2.2 Bezug zur Ottawa-Charta

4 Vorprojektplanung

4.1 Auswahl des Projektleiters und Stellvertreters

4.2 Projektgegenstand

4.3 Projektumfeld und Projektabgrenzung

4.4 Projektstrukturplan

4.5 Kostenkalkulation für das Gesamtprojekt

4.6 Projektauftrag

5 Projektdefinition

5.1 Projektorganisation

5.2 Projektsteuerung

5.3 Informations- und Berichterstattungssystem

5.4 Kickoff-Meetings

6 Projektdurchführung

6.1 Projektcontrolling

6.2 Risikomanagement

6.3 Dokumentation, Kommunikation

6.4 Teamentwicklung

7 Projektabschluss

7.1 Projektabschlussbericht

7.2 Projektauswertung und Interpretation der Daten

7.3 Projektabschlusssitzung mit Präsentation und Moderation

7.4 Auflösung der Projektorganisation

7.5 Feedback der Teammitglieder, Ausblick

9 Anlagen

Anlage 9.1 Anregungen zur Mitarbeiterbefragung Belastungen im Betrieb

Anlage 9.2 GanttProject

Anlage 9.3 überschlägige Kostenkalkulation

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist die Implementierung eines strukturierten Analyse- und Evaluationsmanagements zur Gesundheitsförderung in einem ambulanten Pflegedienst, um von einer rein klientenzentrierten Perspektive hin zu einer stärkeren Mitarbeiterorientierung zu gelangen und somit die Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Personals langfristig zu sichern.

  • Analyse psychischer und physischer Belastungsfaktoren bei Pflegekräften
  • Anwendung des Salutogenese-Modells und der Ottawa-Charta im Pflegekontext
  • Methodische Vorbereitung und Strukturierung betrieblicher Gesundheitsprojekte
  • Integration von Instrumenten zur Projektsteuerung und zum Risikomanagement
  • Kosten-Nutzen-Betrachtung von Gesundheitsförderungsmaßnahmen in der Pflege

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Gesundheitsmodell der Salutogenese

Seit den 60er Jahren jedoch beschäftigte sich der israelische Medizinsoziologe AARON ANTONOVSKY mit der Frage, warum wird bei potentiell krankmachenden Lebenssituationen der eine krank und andere eben nicht.

ANTONOVSKY geht davon aus, dass potentielle krankmachende Probleme und Risiken zum menschlichen Leben als Regel dazugehören und eben gerade keine Ausnahme bilden. An einem Beispiel soll die neuartige Sichtweise verdeutlicht werden.

In der bisherigen, sicher naturwissenschaftlich orientierten Denkweise, würde sich ein Mediziner fragen, warum werden Pflegefachkräfte krank und bekommen Rückenleiden und Burnout? ANTONOVSKY hingegen formuliert: warum werden einige Pflegefachkräfte nicht krank und bekommen keine Rückenleiden bzw. ein Burnout Syndrom?

Diese Änderung der Sichtweise, weg von der Krankheitsorientierung hin zur Gesundheitsorientierung, löste einen Paradigmenwechsel aus (Brieskorn-Zinke 1996: 52).

Die salutogenetische Orientierung geht von einem Gesundheits- Krankheits- Kontinuum aus. Sowohl die vollständige Gesundheit, als auch die Krankheit sind hier als Extrempole zu sehen. Auf dieser Gesundheit- und Krankheitsachse bewegt sich die Mitarbeiter mit ihren entsprechenden Einflüssen die ihn wiederum veranlassen, in Richtung Gesundheit oder ihrer Krankheit zu rücken.

Zusammenfassung der Kapitel

3 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit von Gesundheitsförderung für Pflegekräfte angesichts steigender Belastungen und demografischer Herausforderungen.

4 Vorprojektplanung: Dieses Kapitel beschreibt die essenziellen Vorbereitungsschritte wie die Personalauswahl, die Ist-Analyse durch Befragungen und die strukturelle Projektplanung.

5 Projektdefinition: Hier werden die organisatorischen Rahmenbedingungen, wie die Stablinienprojektorganisation und Steuerungsinstrumente, festgelegt.

6 Projektdurchführung: Dieser Abschnitt behandelt die operative Umsetzung, inklusive Controlling, Risikomanagement und Teamentwicklung.

7 Projektabschluss: Das letzte Hauptkapitel fokussiert auf die abschließende Evaluation, Berichterstattung und die Sicherung der Ergebnisse für zukünftige Vorhaben.

Schlüsselwörter

Betriebliches Gesundheitsmanagement, Pflegemanagement, Salutogenese, Ottawa-Charta, Gesundheitsförderung, ambulante Pflege, Mitarbeiterorientierung, Burnout-Prävention, Projektorganisation, Arbeitsbelastung, Personalmanagement, Organisationsentwicklung, Risikomanagement, Leistungsfähigkeit, Gesundheitsschutz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und Implementierung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements speziell für einen ambulanten Pflegedienst, um die Gesundheit der Mitarbeiter zu fördern.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentral sind die gesundheitliche Belastungssituation von Pflegekräften, das Konzept der "gesunden Organisation" und die praktische Umsetzung präventiver Maßnahmen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist der Wandel von einer reinen Klientenorientierung hin zu einem Management, das die Mitarbeitergesundheit als kritischen Erfolgsfaktor für die Pflegequalität begreift.

Welche wissenschaftlichen Theorien dienen als Grundlage?

Die Arbeit stützt sich primär auf das salutogenetische Modell von Antonovsky sowie die Ottawa-Charta der Weltgesundheitsorganisation.

Was umfasst der operative Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in Vorprojektplanung, Projektdefinition, Projektdurchführung und Projektabschluss, inklusive konkreter Kostenkalkulationen und Instrumente.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erhebung verwendet?

Es werden Instrumente wie die Mitarbeiterbefragung (Interviews oder Fragebögen) eingesetzt, um Ist-Zustände zu analysieren und daraus Handlungsfelder abzuleiten.

Warum spielt die Stablinienprojektorganisation eine wichtige Rolle im Konzept?

Diese Organisationsform ermöglicht eine effiziente Durchführung bei geringem organisatorischem Aufwand, da Mitarbeiter ihre Routineaufgaben parallel weiterführen können.

Welche Rolle spielt die Kostenkalkulation für das Gesamtprojekt?

Die Kalkulation verdeutlicht die ökonomische Relevanz, indem sie aufzeigt, dass Investitionen in die Gesundheitsförderung durch reduzierte Krankheitstage und gesteigerte Produktivität refinanziert werden können.

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Implementierung eines Analyse- und Evaluationsmanagements zur Umsetzung von Gesundheitsfördermaßnahmen in einem ambulanten Pflegedienst
Untertitel
Von der Klienten- zur Mitarbeiterorientierung
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule  (Studienzentrum Mannheim)
Veranstaltung
Methoden und Techniken
Note
1,7
Autor
cand. Dipl.-Pflegew. (FH) Klaus Schliz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
37
Katalognummer
V169152
ISBN (Buch)
9783640872169
ISBN (eBook)
9783640872602
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Projektplan Gesundheitsförderung ambulante Pflege Evaluation Analyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
cand. Dipl.-Pflegew. (FH) Klaus Schliz (Autor:in), 2011, Implementierung eines Analyse- und Evaluationsmanagements zur Umsetzung von Gesundheitsfördermaßnahmen in einem ambulanten Pflegedienst, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/169152
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Leseprobe aus  37  Seiten
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