Das Ziel der Seminararbeit ist es, die Entstehung und Ausprägung auffälligen Sozialverhaltens bei Jugendlichen umfassend darzustellen und anhand heilpädagogischer Interventionssätze Möglichkeiten aufzuzeigen, wie betroffene Jugendliche gezielt unterstützt und in ihrer Entwicklung gefördert werden können. Vor diesem Hintergrund ist die Forschungsfrage auf folgende Aspekte ausgerichtet: Welche Unterstützungsmöglichkeiten der Heilpädagogik gibt es in der stationären Jugendhilfe für Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren, die aggressives und kriminelles Problemverhalten zeigen, und wie lassen sie sich vor dem Hintergrund entwicklungspsychologischer Erkenntnisse einordnen?
Die Seminararbeit ist in fünf Kapitel gegliedert. Beginnend mit der theoretischen Fundierung im zweiten Kapitel, in dem zunächst die soziologische und emotionale Entwicklung von Jugendlichen im Alter von 12 bis 18 Jahren (Unterkapitel 2.1) dargestellt wird. Im Anschluss wird die Entstehung von Auffälligkeiten im Sozialverhalten von Kindern analysiert (Unterkapitel 2.2). Das dritte Kapitel widmet sich den heilpädagogischen Interventionen, wobei die Erlebnispädagogik (Unterkapitel 3.1), das Coolness-Training (Unterkapitel 3.2) und Entspannungsverfahren (Unterkapitel 3.3) als Methoden vorgestellt und hinsichtlich ihrer Wirksamkeit untersucht werden. Im vierten Kapitel wird durch die entwicklungspsychologische Fundierung eine Grundlage geschaffen, anhand derer das Verständnis individueller Entwicklungsprozesse vertieft wird. Abschließend werden im fünften Kapitel die wesentlichen Erkenntnisse zusammengefasst und ein Fazit gezogen, das die Bedeutung heilpädagogischer Maßnahmen bei auffälligem Sozialverhalten verdeutlicht.
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- Anonym (Author), 2025, Heilpädagogische Interventionen in der stationären Kinder- und Jugendhilfe, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1687189