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Wissensbestände für methodisches Handeln

Title: Wissensbestände für methodisches Handeln

Term Paper , 2009 , 11 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anna Simona Spänle (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

In dieser Hausarbeit wird das Thema „Welche Bedeutung hat eine 'wissenschaftliche fundierte Praxis' für die Soziale Arbeit in ihren Handlungsfeldern?“ bearbeitet. Zuerst werde ich auf die Professionalisierungsdebatte eingehen und die Systeme „Disziplin“ und „Profession“ näher betrachten. Danach werde ich auf das Verhältnis von Wissenschaft und Praxis eingehen. Des weiteren werde ich auf das Thema der Wissensbestände für methodisches Handeln eingehen, wobei ich unter Beobachtungs- und Beschreibungswissen, Erklärungs- und Begründungswissen, Wertwissen und Handlungs- und Interventionswissen unterscheiden werde und jeden Wissensbestand näher erläutern und ihre Nutzen aufzeigen werde. Im letzten Kapitel, werde ich ein Fazit ziehen, in welchen ich den Nutzen der Wissensbestände für die Soziale Arbeit nocheinmal genauer betrachten werde.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. WISSENSCHAFTLICH FUNDIERTE PRAXIS

3. WISSENSBESTÄNDE FÜR METHODISCHES HANDELN

3.1 BEOBACHTUNGS- UND BESCHREIBUNGSWISSEN

3.2 ERKLÄRUNGS- UND BEGRÜNDUNGSWISSEN

3.3 WERTWISSEN

3.4 HANDLUNGS- UND INTERVENTIONSWISSEN

4. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht die Bedeutung einer wissenschaftlich fundierten Praxis für die Soziale Arbeit. Das primäre Ziel ist es, die zentralen Wissensbestände zu identifizieren, die ein methodisches Handeln in professionellen Kontexten ermöglichen und legitimieren.

  • Professionalisierungsdebatte: Disziplin vs. Profession
  • Das Verhältnis von Wissenschaft und Praxis in der Sozialen Arbeit
  • Systematisierung methodischen Handelns durch Wissenskategorien
  • Die Funktion von Beobachtungs-, Erklärungs-, Wert- und Interventionswissen

Auszug aus dem Buch

Beobachtungs- und Beschreibungswissen

Das Beobachtungs- und Beschreibungswissen befasst sich mit der Wahrnehmung. Es geht darum, ein Problem, bzw. einen Fall zu diagnostizieren und die richtige Lösung zu finden. Somit lässt sich sagen, dass das Beobachtungswissen ein „diagnostisches“ Wissen ist. Durch ein distanziertes und objektives Betrachten einer Situation lassen sich andere Zusammenhänge wahrnehmen als das im Alltag möglich ist. Um die individuellen Begrenzungen der eigenen Sichtweise zu überwinden, gibt es konzeptionelle Raster. Diese Raster wurden zum größten Teil in der Psychologie entwickelt. Jedoch auch in der Sozialen Arbeit besteht eine lange Tradition „sozialpädagogischer Diagnosen“, welche man bis zu Mary Richmond (1917) und Alice Salomon (1926) zurück verfolgen kann (vgl. Spiegel 2008: 62f). Silvia Staub-Bernasconi hat ein im deutschen Sprachraum weit verbreitetes Raster entwickelt, wobei vier Kategorien unterschieden werden.

Zum einen die „Ausstattungs-Kategorie“. Sie thematisiert zum Beispiel die körperliche Beschaffenheit, Beziehungskompetenzen oder Erkenntniskompetenzen eines Menschen. Diese leiten sich beispielsweise von „Bewusstheit“, „Leistungsfähigkeit“ oder „Sinnhaftigkeit“ ab. Anhand dieser Kategorie lassen sich zum Beispiel Defizite feststellen. Die zweite Kategorie ist die „Austausch Kategorie“. Sie befasst sich mit den Beziehungen zwischen gleichrangigen sozialen Gruppen oder Individuen. Thematisiert wird hierbei das Geben und Nehmen zwischen den Menschen, wobei eine Asymmetrie oder ein Fehler hierbei problematisch wäre. Die nächste Kategorie, welche Staub-Bernasconi anführt ist die „Macht-Kategorie“. Diese Kategorie thematisiert die Verhältnisse zwischen unter- und übergeordneten sozialen Einheiten. Ein Problem wäre in dieser Kategorie dann zu konstatieren, wenn Individuen oder Gruppen in ihrer gesellschaftlichen Teilhabe eingeschränkt oder ausgeschlossen werden. Die vierte und letzte Kategorie ist die „Normen/Werte- Kategorie“. Mit ihr lässt sich prüfen, ob Gruppen, Individuen, Gemeinwesen oder eine Gesellschaft von allen Normen und Werten akzeptiert werden. Anhand dieses Rasters kann man ein Problem oder eine Situationen aus verschiedenen Blickwinkeln bzw. Perspektiven betrachten.

Zusammenfassung der Kapitel

EINLEITUNG: Die Autorin legt das Ziel der Arbeit dar, das Verhältnis von Wissenschaft und Praxis sowie die vier zentralen Wissensbestände für methodisches Handeln zu beleuchten.

WISSENSCHAFTLICH FUNDIERTE PRAXIS: Dieses Kapitel diskutiert die Professionalisierung der Sozialen Arbeit und die Problematik des Wissenstransfers zwischen wissenschaftlicher Theorie und praktischer Anwendung.

WISSENSBESTÄNDE FÜR METHODISCHES HANDELN: Hier werden die methodischen Anforderungen an die Soziale Arbeit definiert und die vier Kategorien des Wissens als Grundlage für Handlungspläne eingeführt.

BEOBACHTUNGS- UND BESCHREIBUNGSWISSEN: Es wird erläutert, wie diagnostische Raster dabei helfen, Situationen objektiv zu erfassen und individuelle Begrenzungen der Wahrnehmung zu überwinden.

ERKLÄRUNGS- UND BEGRÜNDUNGSWISSEN: Das Kapitel befasst sich mit der Anwendung von Theorien zur Interpretation von Problemen und der Notwendigkeit, gesellschaftliche und individuelle Faktoren zu verknüpfen.

WERTWISSEN: Die Bedeutung von ethischen Postulaten und gesellschaftlichen Grundwerten für das professionelle Handeln unter Berücksichtigung von Hilfe- und Kontrollfunktionen wird erörtert.

HANDLUNGS- UND INTERVENTIONSWISSEN: Der Fokus liegt auf der Umsetzung von Wissen in konkrete Handlungsmodelle, Methoden und Techniken im Einzelfall.

FAZIT: Die Autorin resümiert, dass eine wissenschaftlich fundierte Praxis durch die Kombination der vier Wissensbestände erst eine professionelle und reflektierte Soziale Arbeit ermöglicht.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Professionalisierung, methodisches Handeln, Wissenschaft, Wissensbestände, Beobachtungswissen, Erklärungs- und Begründungswissen, Wertwissen, Interventionswissen, Diagnostik, Theorie-Praxis-Transfer, ethische Reflexion, Handlungsmodell, Sozialraum, Organisationskultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit setzt sich kritisch mit der wissenschaftlichen Fundierung der Sozialen Arbeit auseinander und untersucht, welche Wissensarten für ein professionelles Handeln in verschiedenen Arbeitsfeldern notwendig sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Professionalisierungsdebatte, das Verhältnis von Wissenschaft und Praxis, die Kategorisierung von Wissensbeständen (Beobachten, Erklären, Bewerten, Handeln) sowie die Bedeutung von Methodenkonzepten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Nutzen und die Notwendigkeit von wissenschaftlich fundierten Wissensbeständen aufzuzeigen, damit Fachkräfte in der Sozialen Arbeit ihr Handeln professionell begründen und reflektieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Auseinandersetzung mit fachwissenschaftlichen Konzepten, insbesondere unter Bezugnahme auf Hiltrud Spiegel und Silvia Staub-Bernasconi.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die vier Kategorien des methodischen Wissens – Beobachtungs- und Beschreibungswissen, Erklärungs- und Begründungswissen, Wertwissen sowie Handlungs- und Interventionswissen – detailliert analysiert und deren Funktionen erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselwörter sind Professionalisierung, methodisches Handeln, diagnostische Raster, ethische Reflexion und das Konzept der Handlungsmodelle in der Sozialen Arbeit.

Welche Rolle spielen konzeptionelle Raster bei der Problemdiagnose?

Konzeptionelle Raster, wie das von Silvia Staub-Bernasconi, helfen Fachkräften, eine Situation objektiv aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, um subjektive Wahrnehmungseinschränkungen zu vermeiden und Defizite oder Potenziale präziser zu erfassen.

Warum reicht wissenschaftliches Wissen allein nicht aus, um in der Praxis zu handeln?

Laut der Arbeit erfordert die Praxis eine Transformation des Wissens, da Theorien nicht starr auf jeden Einzelfall angewendet werden können. Fachkräfte müssen methodische Grundausstattungen flexibel an den jeweiligen Kontext und die spezifische Lebenslage der Adressaten anpassen.

Excerpt out of 11 pages  - scroll top

Details

Title
Wissensbestände für methodisches Handeln
College
University of Applied Sciences Frankfurt am Main
Grade
2,0
Author
Anna Simona Spänle (Author)
Publication Year
2009
Pages
11
Catalog Number
V168694
ISBN (Book)
9783640866342
ISBN (eBook)
9783640866618
Language
German
Tags
Beobachtungwissen Beschreibungswissen Erklärungswissen Begründungsiwssen Wertwissen Handlungswissen Interventionswissen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anna Simona Spänle (Author), 2009, Wissensbestände für methodisches Handeln, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/168694
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