Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Business economics - Business Management, Corporate Governance

Ansätze zur Bestimmung des Wertes von Konsumgüterunternehmen

Title: Ansätze zur Bestimmung des Wertes von Konsumgüterunternehmen

Seminar Paper , 2010 , 35 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Daniela Scheele (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Weltweit werden jährlich mehr als 20.000 Unternehmen verkauft, wobei Transaktionen von großen und bekannten Unternehmen im Fokus stehen.
In Deutschland werden nach einer Statistik von KPMG jährlich 800 bis 1000 mittelständische Unternehmen innerhalb einer Preisspanne von 150.000€ bis 15€ Mio. übernommen.
Für das Zusammenführen von Käufern und Verkäufern kleinerer und mittlerer Unternehmen wurde von UnternehmensMarkt® eine Online Plattform eingerichtet, mit der auch die
Durchführung von Transaktionen vereinfacht werden soll.

Für die Ermittlung des Unternehmenswertes gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Bewertungsmethoden, die sich schrittweise und passend zu den jeweils vorherrschenden Gesellschafts- und Wirtschaftseinstellungen entwickelt haben.

So wurde bis 1960 der Wert des „Unternehmens, wie es steht und liegt“ losgelöst von konkreten Interessen der Bezugspersonen und auf Basis von Faktoren, die für jedermann realisierbar sind, als rein objektiver Wert in der Literatur als dominierend angesehen.
Ab Mitte der 60er Jahre hat sich in Frontstellung zur objektiven Sichtweise die subjektive Unternehmensbewertung in Theorie und Praxis durchgesetzt. Bewertungsrelevant ist nur der subjektive zukünftige Nutzen, den das Bewertungsobjekt für jeden Investor stiftet („Zukunftsbezogenheit“).
Da Vertreter der objektiven und subjektiven Bewertungsmethoden keine Einigung bezüglich der Ermittlung des Unternehmenswertes fanden, entstand in den 70er Jahren die funktionale
Betrachtungsweise, die die Zweckabhängigkeit zum zentralen Prinzip der
Unternehmensbewertung macht.
Zwischenzeitlich werden viele weitere Verfahren wie z.B. marktorientierte- bzw.
die Multiplikatormethode zur Ermittlung des Unternehmenswertes herangezogen.

1.1 Problemstellung
Zur Ermittlung des Wertes eines Unternehmens ist eine Vielzahl von Bewertungsverfahren in der Praxis vorhanden, die je nach Bewertungszweck auszuwählen sind. Diese Verfahren können jedoch zu erheblich abweichenden Unternehmenswerten führen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise

2. Grundlagen der Unternehmensbewertung

2.1 Anlässe für Unternehmensbewertungen

2.2 Ausgewählte Bewertungsverfahren

2.2.1 Ertragswertverfahren

2.2.2 Discounted Cashflow-Verfahren

2.2.3 Vergleichsverfahren

2.3 Verfahren in der Praxis

3. Bewertungsverfahren in der Konsumgüterindustrie

3.1 Transaktionen in der Konsumgüterindustrie im Überblick

3.2 Transaktion Hoffman La Roche übernimmt Genentech

3.3 Transaktion Procter & Gamble übernimmt Gillette

4. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit befasst sich mit den verschiedenen methodischen Ansätzen zur Bestimmung des Unternehmenswertes, wobei der Fokus gezielt auf die Konsumgüterindustrie gelegt wird. Das primäre Ziel besteht darin, die theoretischen Bewertungsverfahren wie das Ertragswertverfahren, das DCF-Verfahren sowie Vergleichsverfahren darzustellen und deren praktische Anwendung anhand prominenter Übernahmetransaktionen zu erläutern und zu reflektieren.

  • Systematik gängiger Unternehmensbewertungsverfahren in Theorie und Praxis.
  • Analyse der Relevanz von Bewertungsanlässen für die Methodenwahl.
  • Vergleichende Betrachtung von Unternehmensübernahmen in der Konsumgüterindustrie.
  • Untersuchung der praktischen Anwendung von Bewertungsmodellen am Beispiel von Roche/Genentech und P&G/Gillette.
  • Reflexion über die Subjektivität von Unternehmenswerten im Rahmen von M&A-Prozessen.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Weltweit werden jährlich mehr als 20.000 Unternehmen verkauft, wobei Transaktionen von großen und bekannten Unternehmen im Fokus stehen.

In Deutschland werden nach einer Statistik von KPMG jährlich 800 bis 1000 mittelständische Unternehmen innerhalb einer Preisspanne von 150.000€ bis 15€ Mio. übernommen. Für das Zusammenführen von Käufern und Verkäufern kleinerer und mittlerer Unternehmen wurde von UnternehmensMarkt® eine Online Plattform eingerichtet, mit der auch die Durchführung von Transaktionen vereinfacht werden soll.

Für die Ermittlung des Unternehmenswertes gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Bewertungsmethoden, die sich schrittweise und passend zu den jeweils vorherrschenden Gesellschafts- und Wirtschaftseinstellungen entwickelt haben. So wurde bis 1960 der Wert des „Unternehmens, wie es steht und liegt“ losgelöst von konkreten Interessen der Bezugspersonen und auf Basis von Faktoren, die für jedermann realisierbar sind, als rein objektiver Wert in der Literatur als dominierend angesehen. Ab Mitte der 60er Jahre hat sich in Frontstellung zur objektiven Sichtweise die subjektive Unternehmensbewertung in Theorie und Praxis durchgesetzt. Bewertungsrelevant ist nur der subjektive zukünftige Nutzen, den das Bewertungsobjekt für jeden Investor stiftet („Zukunftsbezogenheit“).

Da Vertreter der objektiven und subjektiven Bewertungsmethoden keine Einigung bezüglich der Ermittlung des Unternehmenswertes fanden, entstand in den 70er Jahren die funktionale Betrachtungsweise, die die Zweckabhängigkeit zum zentralen Prinzip der Unternehmensbewertung macht. Zwischenzeitlich werden viele weitere Verfahren wie z.B. marktorientierte- bzw. die Multiplikatormethode zur Ermittlung des Unternehmenswertes herangezogen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Unternehmensbewertung ein, beleuchtet die historische Entwicklung von der objektiven zur subjektiven Betrachtungsweise und definiert das Ziel der Arbeit.

2. Grundlagen der Unternehmensbewertung: Hier werden die Anlässe für Bewertungen sowie die zentralen methodischen Ansätze, wie Ertragswert-, DCF- und Vergleichsverfahren, erläutert und deren Anwendungshäufigkeit in der Praxis aufgezeigt.

3. Bewertungsverfahren in der Konsumgüterindustrie: Dieses Kapitel bildet den Kern der Arbeit; es gibt einen Marktüberblick und analysiert die Bewertungsansätze der Übernahmen von Genentech durch Hoffmann La Roche sowie von Gillette durch Procter & Gamble.

4. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht, dass Unternehmenswerte in der Praxis stark subjektiv geprägt sind und Bewertungsverfahren primär zur Unterstützung der Entscheidungsfindung dienen.

Schlüsselwörter

Unternehmensbewertung, Ertragswertverfahren, Discounted Cashflow-Verfahren, DCF-Verfahren, Vergleichsverfahren, Konsumgüterindustrie, M&A, Unternehmenswert, Synergieeffekte, Marktwert, Kaufpreis, Unternehmensübernahme, Zukunftserfolgswert, Kapitalisierung, Unternehmensführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den theoretischen Methoden zur Bestimmung des Unternehmenswertes und deren praktischer Anwendung in der Konsumgüterindustrie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die verschiedenen Bewertungsverfahren (Ertragswert, DCF, Vergleichsverfahren), deren Anlässe und die praktische Umsetzung bei M&A-Transaktionen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Darstellung ausgewählter Bewertungsverfahren und die Erläuterung ihrer Anwendung anhand von zwei konkreten Beispielen aus der Konsumgüterbranche.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse theoretischer Bewertungsmodelle in Kombination mit Fallstudien zu realen Unternehmenskäufen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Unternehmensbewertung und die detaillierte Analyse der Transaktionen Roche/Genentech und P&G/Gillette.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Unternehmensbewertung, Ertragswertverfahren, DCF-Verfahren, Konsumgüterindustrie und Mergers & Acquisitions (M&A).

Warum spielt die Zweckabhängigkeit bei der Bewertung eine Rolle?

Die funktionale Betrachtungsweise macht die Zweckabhängigkeit zum Prinzip, da je nach Bewertungsanlass (z.B. Kauf oder Ausschluss von Gesellschaftern) unterschiedliche Werte relevant sein können.

Was zeigt das Beispiel der Roche-Genentech-Übernahme?

Das Beispiel illustriert, dass der tatsächlich gezahlte Kaufpreis deutlich von den rechnerischen Preisspannen der Bewertungsverfahren abweichen kann, da Management-Einschätzungen und Synergieeffekte eine maßgebliche Rolle spielen.

Welche Rolle spielen Vergleichsverfahren in der Praxis?

Vergleichsverfahren liefern laut Arbeit meist nur Näherungswerte und sollten in der Praxis primär zur Plausibilitätskontrolle der Ergebnisse aus Ertragswert- oder DCF-Verfahren dienen.

Excerpt out of 35 pages  - scroll top

Details

Title
Ansätze zur Bestimmung des Wertes von Konsumgüterunternehmen
College
University of Applied Sciences Wiesbaden Rüsselsheim Geisenheim
Course
Unternehmensführung
Grade
1,7
Author
Daniela Scheele (Author)
Publication Year
2010
Pages
35
Catalog Number
V168654
ISBN (eBook)
9783640863648
ISBN (Book)
9783640863891
Language
German
Tags
Unternehmensbwertung Anlässe zur Unternehmensbewertung Auswahlverfahren zur Unternehmensbewertung Auswahlverfahren Ertragswertverfahren Discounted Cashflow Verfahren Vergleichsverfahren Konsumgüterindustrie Procter&Gamble Roche Gillette Unternehmen Unternehmung Bewertungsanlass Bewertungsanlässe Transaktion qualitativ qualitative Bewertungsverfahren Substanzwertverfahren Multiplikationsverfahren ertragsorientierte Verfahren Einzelbewertungsverfahren Gesamtbewertungsverfahren finanzielle Überschuss Kapitalisierung Diskontierung Bruttoverfahren Nettoverfahren
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniela Scheele (Author), 2010, Ansätze zur Bestimmung des Wertes von Konsumgüterunternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/168654
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  35  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint