Prozesskostenrechnung und Relative Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung
inklusive Vortragsfolien!!!!!!
Zielgruppe: Studierende der Betriebswirtschaftslehre
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
1. Einleitung und Motivation
2. Terminologische Grundlagen
3. Prozesskostenrechnung (PKR)
3.1 Entstehung und begriffliche Abgrenzung
3.2 Grundlagen und Rechnungsziele
3.3 Methodisches Vorgehen
3.3.1 Ermittlung der Prozesse und Zuordnung von
Kosten & Ermittlung der Kostentreiber
3.3.3 Ermittlung der Prozesskostensätze
3.4 Beurteilung der PKR
3.3.4 Zusammenfassung zu Hauptprozessen
4. Relative Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung
4.1 Grundlagen und Rechnungsziele
4.2 Grundprinzipien der REDR
4.3 Konzeption von Grundrechnung und Sonderrechnung
4.4 Konzeptionelle Schwächen bei der Entscheidungsfindung
4.5 Beurteilung der REDR
5. Fazit
Anhang
Literaturverzeichnis
Vortragsfolien
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung und Motivation
2. Terminologische Grundlagen
3. Prozesskostenrechnung (PKR)
3.1 Entstehung und begriffliche Abgrenzung
3.2 Grundlagen und Rechnungsziele
3.3 Methodisches Vorgehen
3.3.1 Ermittlung der Prozesse und Zuordnung von Kosten
3.3.2 Ermittlung der Kostentreiber
3.3.3 Ermittlung der Prozesskostensätze
3.3.4 Zusammenfassung zu Hauptprozessen
3.4 Beurteilung der PKR
4. Relative Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung (REDR)
4.1 Grundlagen und Rechnungsziele
4.2 Grundprinzipien der REDR
4.3 Konzeption von Grundrechnung und Sonderrechnung
4.4 Konzeptionelle Schwächen bei der Entscheidungsfindung
4.5 Beurteilung der REDR
5. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die methodische Vorgehensweise der Prozesskostenrechnung (PKR) sowie die Grundzüge der Relativen Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung (REDR), um deren jeweilige Problembereiche aufzuzeigen und die Aussagefähigkeit der gewonnenen Daten kritisch zu analysieren.
- Vergleichende Analyse der Kostenrechnungssysteme PKR und REDR
- Methodik der Prozesskostenrechnung (Prozessanalyse, Kostentreiber, Prozesskostensätze)
- Konzeption der Relativen Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung (Identitätsprinzip, Bezugsobjekthierarchien)
- Beurteilung der Praktikabilität und Entscheidungshilfe für das Management
Auszug aus dem Buch
3.2 Grundlagen und Rechnungsziele
Mit der PKR soll ein neuer Managementansatz mit dem besonderen Merkmal verfolgt werden, die Verrechnung von Gemeinkosten nicht über Kostenstellen und den dazugehörigen wertmäßigen Bezugsgrößen, sondern über exakt definierte Prozesse und deren mengenmäßigen Wiederholungen vorzunehmen. Dadurch soll ein neues Verständnis für die in den indirekten Bereichen erstellten Leistungen geschaffen werden (vgl. Horváth/Meyer (1989), S.216) .
Für die PKR als differenzierte Vollkostenrechnung können damit im Wesentlichen folgende Ziele genannt werden:
Durch eine präzise Erfassung der realisierten Kosten soll eine detaillierte und transparente Abbildung des Unternehmensprozesses insbesondere im indirekten Leistungsbereich geschaffen werden. Darauf aufbauend soll die Bereitstellung von Kosteninformationen für die mittel- und langfristige Planung und Steuerung sowie die Bereitstellung von Informationen für die Kontrolle und Sicherung der Wirtschaftlichkeit im indirekten Leistungsbereich erreicht werden (vgl. Schweitzer/Küpper (2008), S. 347-349).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung und Motivation: Die Arbeit führt in die Relevanz moderner Kostenrechnungssysteme ein, motiviert durch ein sich wandelndes wirtschaftliches Umfeld und die Notwendigkeit präziser Basisdaten für das Management.
2. Terminologische Grundlagen: Hier wird die Kosten- und Erlösrechnung innerhalb des betrieblichen Informationssystems verortet und nach Rechnungszielorientierung sowie Verrechnungsumfang klassifiziert.
3. Prozesskostenrechnung (PKR): Dieses Kapitel beleuchtet das Entstehen, das methodische Vorgehen bei der Prozessanalyse und Kostentreiberermittlung sowie die kritische Beurteilung dieses Vollkosten-Ansatzes.
4. Relative Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung (REDR): Es werden die Grundprinzipien nach Riebel, die Anwendung des Identitätsprinzips sowie die Konzeption von Grund- und Sonderrechnungen zur entscheidungsrelevanten Datenbereitstellung analysiert.
5. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer vergleichenden Beurteilung der beiden Systeme ab, wobei die PKR für ihre praktische Handhabbarkeit und die REDR für ihren differenzierten, entscheidungsrelevanten Fokus hervorgehoben werden.
Schlüsselwörter
Prozesskostenrechnung, Relative Einzelkostenrechnung, Deckungsbeitragsrechnung, Kostenmanagement, Gemeinkosten, Prozesskostensätze, Kostentreiber, Identitätsprinzip, Bezugsobjekte, Vollkostenrechnung, Teilkostenrechnung, Unternehmenssteuerung, Prozessorientierung, betriebliches Informationssystem, Wirtschaftlichkeit.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit primär?
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und dem Vergleich zweier spezifischer Systeme der Kosten- und Erlösrechnung: der Prozesskostenrechnung (PKR) und der Relativen Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung (REDR).
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Zentrale Themen sind die methodische Vorgehensweise bei der Gemeinkostenverrechnung, die Identifikation von Kostentreibern, der Einsatz des Identitätsprinzips sowie die Eignung beider Systeme zur Bereitstellung entscheidungsrelevanter Informationen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel ist es, die Konzepte beider Systeme darzustellen, ihre Problembereiche zu identifizieren und ihre Aussagefähigkeit im Hinblick auf betriebswirtschaftliche Entscheidungen kritisch zu bewerten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine analytische Literaturanalyse, die theoretische Konzepte (insb. von Riebel, Horváth, Mayer und Ewert/Wagenhofer) systematisiert und empirische Erkenntnisse zur praktischen Verbreitung einbezieht.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung des methodischen Aufbaus der PKR, eine Analyse der Konzepte der REDR, jeweils ergänzt um eine kritische Beurteilung hinsichtlich Komplexität und Praxisnähe.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Prozesskostenrechnung, Identitätsprinzip, Kostentreiber, Deckungsbeitrag, Vollkostenrechnung und entscheidungsorientierte Kostenrechnung.
Was unterscheidet die PKR von der REDR in der Praxis?
Die PKR zeichnet sich durch einen schematischeren Charakter und eine höhere Akzeptanz in der Praxis aus, während die REDR eine theoretisch fundiertere, aber komplexere "Denkweise" darstellt.
Welche Rolle spielt das Identitätsprinzip in der REDR?
Das Identitätsprinzip ersetzt das klassische Verursachungsprinzip; Kosten und Erlöse werden demnach nur dann einem Bezugsobjekt zugerechnet, wenn sie auf einen identischen Entscheidungszusammenhang zurückgehen.
- Quote paper
- Bastian Franke (Author), 2010, Prozesskostenrechnung und Relative Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/168641