Der Fokus der heutigen Stunde liegt auf der Einführung des Past Perfect. Ziel des Fremdsprachenunterrichts ist es, dass SuS kompetent kommunizieren können. Aus eben diesen Bemühungen, kommunikative Kompetenz zu erwerben, ergibt sich nach Haß „die Notwendigkeit zur Klärung grammatischer Probleme“ . Die Bildungsstandards fordern, dass die SuS am Ende der 8. Klasse den Ablauf eines persönlich erlebten Ereignisses beschreiben können . Um ein Ereignis in der Vergangenheit beschreiben zu können, das sich bereits vor einer anderen Begebenheit ereignet hat, benötigen die SuS die Struktur des Past Perfect.
In der heutigen Stunde wird das Past Perfect im Kontext eines Eishockeyspieles eingeführt. Dabei wird ein situativer Lernanlass geschaffen, der relevante Wortschatz wurde bereits in den vorangegangenen Stunden eingeführt. Das Past Perfect wird zwar auch in der oben genannten Unit des Lehrwerks (Unit 4 des von der Fachkonferenz als Leitmedium beschlossenen Lehrwerks English G21 A3) thematisiert, dort geschieht die Vermittlung jedoch eher im Sinne einer deduktiv ausgerichteten Grammatikunterweisung.
Inhaltsverzeichnis
1. Lerngruppe
1.1 Beschreibung der Lerngruppe
1.2 Lernvoraussetzungen – Lernausgangslage und Lernstand
2. Didaktisch-methodische Überlegungen
2.1 Didaktisches Zentrum der Stunde
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Unterrichtsplanung zielt darauf ab, den Schülerinnen und Schülern der 7. Jahrgangsstufe im Rahmen eines bilingualen Englischunterrichts die grammatikalische Struktur des Past Perfect induktiv näherzubringen. Der Fokus liegt dabei auf der kommunikativen Anwendung innerhalb eines landeskundlichen Kontextes (Kanada), um die Sprachhandlungskompetenz durch situative Lernanlässe und kooperative Arbeitsformen gezielt zu erweitern.
- Einführung des Past Perfect durch induktive Methoden
- Vertiefung landeskundlicher Kenntnisse über Kanada
- Förderung der Fertigkeit Hören durch situative Einbettung
- Stärkung der Sprachhandlungskompetenz in Tandem-Arbeitsphasen
- Anwendung grammatikalischer Strukturen in kreativen Kontexten
Auszug aus dem Buch
2. Didaktisch-methodische Überlegungen
Die heutige Stunde gliedert sich als 8. Stunde in die Einheit „Canada – people, culture, animals“ ein. Die Unterrichtseinheit basiert auf Unit 4 des von der Fachkonferenz als Leitmedium beschlossenen Lehrwerks English G21 A3, die das Aufwachsen Jugendlicher in Kanada thematisiert. Den Fokus der Einheit habe ich jedoch auf das landeskundliche Lernen gelegt. Bei dem zu zeigenden Kurs handelt es sich um einen sog. Bili-Kurs. Er findet gekoppelt an einen speziellen Englisch-Kurs statt und bildet in dieser Kombination eine methodische Einheit mit Schwerpunkten u.a. aus den Fächern Geographie und Geschichte. Die SuS sollen ein weiteres und ihnen bis dahin eher unbekanntes Land des zielsprachlichen Raumes neugierig entdecken und kennenlernen. Auf diese Weise können die SuS ihr Wissen über Kanada erweitern und ihre interkulturelle Kompetenz vertiefen. Sie können aber auch eigene Erfahrungen und Vorwissen einbringen. So bietet das Thema Eishockey Redeanlässe für Jungen, während der in Ontario geborene Sänger Justin Bieber eher das Interesse der Mädchen weckt.
Der Fokus der heutigen Stunde liegt auf der Einführung des Past Perfect. Ziel des Fremdsprachenunterrichts ist es, dass SuS kompetent kommunizieren können. Aus eben diesen Bemühungen, kommunikative Kompetenz zu erwerben, ergibt sich nach Haß „die Notwendigkeit zur Klärung grammatischer Probleme“. Die Bildungsstandards fordern, dass die SuS am Ende der 8. Klasse den Ablauf eines persönlich erlebten Ereignisses beschreiben können. Um ein Ereignis in der Vergangenheit beschreiben zu können, das sich bereits vor einer anderen Begebenheit ereignet hat, benötigen die SuS die Struktur des Past Perfect.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Lerngruppe: Dieses Kapitel beschreibt die Zusammensetzung, die Lernvoraussetzungen sowie die heterogene Lernausgangslage des Bili A-Kurses der 7. Jahrgangsstufe.
2. Didaktisch-methodische Überlegungen: Hier wird der methodische Ansatz der erwerbsorientierten Grammatikeinführung erläutert und die Einbettung der Stunde in die Einheit zu Kanada sowie das didaktische Zentrum dargelegt.
Schlüsselwörter
Past Perfect, Englischunterricht, Bilingualer Unterricht, Kanada, Grammatik, Induktive Methode, Sprachhandlungskompetenz, Tandem-Arbeit, Landeskunde, Eishockey, Unterrichtsentwurf, Jahrgangsstufe 7, Lernausgangslage, Kommunikative Kompetenz, Lehrwerkanbindung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Unterrichtsentwurf primär?
Der Entwurf dokumentiert die Planung einer Englischstunde für die 7. Jahrgangsstufe, in der das Past Perfect anhand des Themas Eishockey in Kanada eingeführt wird.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Neben der Grammatikvermittlung liegt ein Schwerpunkt auf landeskundlichen Inhalten über Kanada sowie dem Alltag von Jugendlichen in diesem zielsprachlichen Raum.
Was ist das primäre Ziel der Stunde?
Das Hauptziel ist die Erweiterung der Sprachhandlungskompetenz, wobei die Schülerinnen und Schüler lernen, zeitliche Abfolgen in der Vergangenheit mittels des Past Perfect korrekt auszudrücken.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?
Die Lehrkraft wählt die erwerbsorientierte Methode nach Ziegésar, die auf induktiven Lernprozessen basiert und grammatikalische Strukturen in natürliche Kommunikationssituationen einbettet.
Was wird im Hauptteil des Dokuments thematisiert?
Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Analyse der Lerngruppe, der methodisch-didaktischen Begründung der Stundenplanung sowie dem tabellarischen Verlaufsplan inklusive der verwendeten Materialien.
Welche Schlüsselwörter beschreiben die Arbeit am besten?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Past Perfect, bilinguale Didaktik, induktives Lernen, Kanada-Landeskunde und schülerorientierte Methoden charakterisieren.
Warum wurde die erwerbsorientierte Methode für diese Stunde gewählt?
Sie wurde gewählt, um Grammatik nicht deduktiv und isoliert, sondern kontextbezogen und durch aktives Anwenden einzuführen, was dem Anspruch an einen lebendigen Fremdsprachenunterricht gerecht wird.
Wie wird die "Pechvogel"-Geschichte in den Unterricht integriert?
Die Geschichte über "Robert" dient als roter Faden für die induktive Erschließung der Zeitform, wobei die Lernenden die Ereignisse in die richtige zeitliche Reihenfolge bringen müssen.
- Arbeit zitieren
- Sarah Müller (Autor:in), 2011, Past Perfect: What happens to Robert at the hockey game? , München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/168588