Die vorliegende Hausarbeit untersucht die steuerliche Behandlung von Immobilieneinkünften und vergleicht eine Investition im Privatvermögen mit einer Investition über eine vermögensverwaltende GmbH. Aufgrund der hohen Bedeutung von Immobilien für den langfristigen Vermögensaufbau in Deutschland stellt sich insbesondere für Steuerberater und Investoren die Frage nach der steuerlich optimalen Rechtsform.
Im Rahmen der Arbeit werden die Besteuerungsfolgen der Investitionsphase, der laufenden Nutzungsphase sowie der Veräußerungsphase systematisch dargestellt. Dabei werden insbesondere die Unterschiede in der Einkommensteuer, Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer herausgearbeitet. Anhand eines praxisnahen Fallbeispiels wird die ertragsteuerliche Gesamtbelastung beider Investitionsformen über einen Betrachtungszeitraum von 20 Jahren inklusive eines anschließenden Immobilienverkaufs verglichen.
Die Ergebnisse zeigen, dass eine Investition im Privatvermögen vor allem bei einer auf Wertsteigerung und Veräußerung ausgerichteten Strategie vorteilhaft ist, während die vermögensverwaltende GmbH insbesondere bei hohen laufenden Mieteinnahmen steuerliche Vorteile bietet. Die Arbeit verdeutlicht, dass die Wahl der geeigneten Rechtsform maßgeblich von der individuellen Investitionsstrategie abhängt und einer fundierten steuerlichen Analyse bedarf.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2023, Besteuerung von Immobilieneinkünften. Ein Vergleich zwischen einer Investition im Privatvermögen und einer Investition über eine vermögensverwaltende GmbH, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1684906