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Der Wohlfahrtsstaat Schweden

Title: Der Wohlfahrtsstaat Schweden

Term Paper (Advanced seminar) , 2010 , 19 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Claudia Löb (Author)

Theology - Miscellaneous

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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Wohlfahrtsstaat Schweden und dessen Sozialleistungen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition Wohlfahrtsstaat

3. Schweden

3.1 Demografische Informationen

3.2 Die Bevölkerung

3.3 Selbstbild der schwedischen Gesellschaft

4. Die Entwicklung des Wohlfahrtsstaates Schweden

5. Das schwedische Sozialwesen

5.1 Einkommensgarantien

5.1.1 Arbeitsmarktpolitik

5.1.2 Sozialversicherung

5.1.3 Die Sozialhilfe

5.2 Umwelt und Service

5.3 Pflege

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das schwedische Wohlfahrtssystem, seine historische Entwicklung sowie die zugrundeliegenden sozialen Werte und Normen der schwedischen Gesellschaft. Zentrale Forschungsfrage ist dabei, ob spezifische Einstellungen der Bevölkerung die Entstehung und den Bestand dieses Wohlfahrtsmodells begünstigt haben.

  • Definition des Wohlfahrtsstaatsbegriffs im internationalen Vergleich.
  • Analyse demografischer und soziokultureller Rahmenbedingungen Schwedens.
  • Historische Genese der schwedischen Sozialpolitik und des "schwedischen Modells".
  • Struktur des schwedischen Sozialwesens (Einkommensgarantien, Pflege, Umwelt und Service).
  • Kritische Reflexion der gesellschaftlichen Auswirkungen, insbesondere auf das Familienleben.

Auszug aus dem Buch

3.2 Die Bevölkerung

Trotz der relativ großen flächenmäßigen Ausdehnung Schwedens, welche etwa 450 000 km² ausmacht, hat dieses Land nur eine geringe Einwohnerzahl von 9 Millionen Menschen. Bei einem Vergleich der Einwohnerzahlen Schwedens mit denen in Deutschland kann festgestellt werden, dass die Einwohnerzahl in Deutschland pro km² wesentlich höher ist. In Deutschland liegt die Einwohnerzahl pro km² bei 231 Einwohnern, in Schweden hingegen zählt die Einwohnerzahl pro km² 21 Einwohner. Bei einem genauen Blick auf die Bevölkerung Schwedens kann ein hoher gesellschaftlicher Konsens festgestellt werden. Es muss festgestellt werden, dass eine gesellschaftliche Zusammengehörigkeit eines Landes eigentlich eher in relativ kleinen Ländern erreicht werden kann. Schon der schwedische Ökonom Gunnar Myrdal stellt fest, dass ein Land eine bestimmte Größe nicht überschreiten dürfe, insofern eine bewusste Politik betrieben werden soll. Diese wichtige Tatsache verstärkt die Zusammengehörigkeit der schwedischen Bevölkerung weiter. Hierzu kommt eine weitere ethnische und kulturelle Homogenität innerhalb der schwedischen Bevölkerung. Der ausländische Anteil der Bevölkerung in Schweden beträgt etwa 5,3 %, was eine Homogenität bei der schwedischen Bevölkerung verstärkt. Ein Integrationspotenzial für ausländische Bürger bei etwa 94,7% einheimischer Schweden, welche ein hohes Zusammengehörigkeitsgefühl verinnerlicht haben, ist jedoch deshalb eher gering und es kommt zu Integrationskonflikten.

Dies wird auch in den Einzugsgebieten der Einwanderer und Ausländer deutlich, da sich immer mehr Ballungsgebiete entwickeln, in denen der Ausländeranteil besonders hoch ist. Als Beispiel hierfür kann der schwedische Vorort Rinkeby angeführt werden, in dem Menschen aus aller Welt zusammenleben. Jedoch wird hier sehr deutlich, dass „Zugewanderte unter sich“ bleiben.

Aufgrund dessen lässt sich der Schluss ziehen, dass Sprache, Tradition, Religion und Kultur in Schweden weitgehend übereinstimmen. Das Projekt eines Wohlfahrtsstaates wird so also zu einem Projekt einer ganzen Nation.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit gibt einen Überblick über die Zielsetzung, die Definition des Wohlfahrtsstaatsbegriffs und die geplante Analyse des schwedischen Modells.

2. Definition Wohlfahrtsstaat: Es werden unterschiedliche Begriffsverständnisse dargelegt und das Modell von Esping-Andersen zur Differenzierung verschiedener Wohlfahrtsstaatstypen vorgestellt.

3. Schweden: Dieses Kapitel behandelt die demografischen Daten, die soziokulturelle Homogenität sowie das Selbstbild der schwedischen Gesellschaft als Fundament des Wohlfahrtssystems.

4. Die Entwicklung des Wohlfahrtsstaates Schweden: Hier wird der historische Wandel der Sozialpolitik seit der Industrialisierung bis hin zum modernen Wohlfahrtsstaat der Nachkriegszeit nachgezeichnet.

5. Das schwedische Sozialwesen: Eine detaillierte Aufgliederung der sozialen Leistungen, unterteilt in Einkommensgarantien, Arbeitsmarktpolitik, Sozialversicherung, Umwelt/Service sowie Pflege.

6. Fazit: Die Ergebnisse werden zusammengefasst, wobei sowohl die Stärken des komplexen Sozialwesens als auch die familienpolitische Kritik am schwedischen Modell reflektiert werden.

Schlüsselwörter

Wohlfahrtsstaat, Schweden, Sozialpolitik, Sozialwesen, Gleichheit, Gerechtigkeit, Wohlfahrtssystem, Demografie, Arbeitsmarktpolitik, Sozialversicherung, Familienpolitik, Solidarität, gesellschaftlicher Zusammenhalt, Lebensstandard, Decommodification.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das schwedische Wohlfahrtssystem und dessen Entwicklung sowie die soziale Absicherung der schwedischen Bevölkerung.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die historische Entwicklung der Sozialpolitik, das schwedische Sozialwesen, Einkommenssicherung, Arbeitsmarktpolitik, Gesundheitswesen und Familienpolitik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das schwedische Wohlfahrtsmodell zu verstehen und zu prüfen, inwieweit bestimmte gesellschaftliche Einstellungen der Bevölkerung zur Entstehung dieses Modells beigetragen haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine deskriptive Analyse und Literaturrecherche, um sozialpolitische Strukturen und historische Entwicklungen anhand von Fachliteratur systematisch aufzubereiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Vorstellung des Landes Schweden, die historische Entwicklung der Sozialpolitik seit Ende des 19. Jahrhunderts und eine detaillierte Auflistung der aktuellen sozialen Leistungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wohlfahrtsstaat, soziale Sicherheit, schwedisches Modell, Gleichheit, Sozialpolitik, Arbeitsmarktpolitik und gesellschaftlicher Konsens.

Welchen Stellenwert nimmt die Familienpolitik ein?

Die Familienpolitik ist ein zentraler Bestandteil, da sie staatliche Eingriffe zur Sicherung der Geburtenrate impliziert und stark auf Erwerbstätigkeit ausgerichtet ist.

Wie bewertet die Autorin das schwedische System kritisch?

Die Autorin kritisiert, dass durch den Fokus auf die Erwerbstätigkeit beider Elternteile die Erziehung der Kinder durch die Familie in den Hintergrund tritt.

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Details

Title
Der Wohlfahrtsstaat Schweden
College
Ruhr-University of Bochum
Grade
2,7
Author
Claudia Löb (Author)
Publication Year
2010
Pages
19
Catalog Number
V168475
ISBN (eBook)
9783640854721
ISBN (Book)
9783640854929
Language
German
Tags
wohlfahrtsstaat schweden
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Claudia Löb (Author), 2010, Der Wohlfahrtsstaat Schweden, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/168475
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