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Andrés Manjón & Don Bosco. Wege zur Reformpädagogik und der Begriff des Erziehers im Vergleich

Title: Andrés Manjón & Don Bosco. Wege zur Reformpädagogik und der Begriff des Erziehers im Vergleich

Seminar Paper , 2010 , 11 Pages , Grade: 1,8

Autor:in: Bachelor of Arts Claudia Zimmermann (Author)

Pedagogy - History of Pedagogy

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Überblickt man die reformpädagogische Bewegung des 19. Jahrhunderts bis hin zur Jahrhundertwende, gewinnt der Betrachter vor allem aus der Perspektive der deutschsprachigen Literatur eine durchaus „gemanozentrische Sicht“, wobei ausländische Beiträge nicht selten lediglich als Reflex der deutschen Bewegung erscheinen. Doch zeugen gerade zwei Männer – der Spanier Andrés Manjón und der Italiener Don Bosco vom Gegenteil dieser Darstellung. Schon die in Italien und Spanien übliche Bezeichnung „attivismo“ bzw. „activismo“ im Gegensatz zum deutschen Begriff „Reformpädagogik“ bringen deutlich zum Ausdruck, dass man hierbei „eigene“ Anstöße ansetzt, welche sich weit weniger um eine theoretische, als um eine auf praktisches Handeln zielende Richtung drehen. So ist auch bei Manjón und Don Bosco weniger von einer neuen Pädagogik im Sinne einer Theorie der Erziehung, als einer praktischen Reform der Schule und Erziehung zu sprechen. Doch lassen sich diese Ansätze im Einzelnen nur dann wirklich verstehen, wenn man sich auch der Verhältnisse jener Zeit in der die Pädagogen wirkten bewusst wird. So sollen in der vorliegenden Arbeit zunächst vergleichsweise die Lebenswege von Andrés Manjón und Don Bosco vor ihrem historischen Kontext nachgezeichnet werden, um dabei vor allem die Wurzeln ihres pädagogischen Denkens deutlich zu machen. Schließlich wird, um den Rahmen dieser Arbeit nicht zu sprengen, beispielgebend für ihr gesamtes reformpädagogisches Erziehungssystem der Begriff Manjóns und Don Boscos vom „richtigen“ Erzieher näher dargelegt.
Leider ist es wohl der oben genannten Tatsache geschuldet, dass vor allem hinsichtlich Manjóns kaum deutschsprachige Literatur zu finden ist und lediglich eine einzige Abhandlung zu seiner Person und Pädagogik von Margarita Schweizer existiert, wobei sich die Quellenlage bei Don Bosco als wesentlich umfangreicher darstellt und auch einschlägige Sekundärliteratur zur Verfügung steht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Wege zur Reformpädagogik

II.1. Andrés Manjón und seine Zeit

II.2. Don Bosco und seine Zeit

III. Der Begriff des Erziehers

III.1. bei Andrés Manjón

III.2. bei Don Bosco

IV. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die pädagogischen Ansätze von Andrés Manjón und Don Bosco vergleichend zu analysieren und sie in den Kontext der internationalen Reformpädagogik einzuordnen. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, wie ihre persönliche Herkunft und die historischen Verhältnisse ihre Erziehungssysteme und ihr spezifisches Verständnis der Rolle des Erziehers geprägt haben.

  • Vergleichende Analyse der Lebenswege von Andrés Manjón und Don Bosco.
  • Untersuchung der historischen Kontexte im Spanien und Italien des 19. Jahrhunderts.
  • Herausarbeitung der praktischen Reformansätze für Schule und Erziehung.
  • Vergleichende Darstellung des Erzieherbegriffs beider Pädagogen.
  • Einordnung der Wirksamkeit ihrer pädagogischen Systeme.

Auszug aus dem Buch

III.1. bei Andrés Manjón

Andrés Manjón war der Meinung, ein guter Erzieher müsse seine Seele zu aller erst von jeder Selbstgefälligkeit reinigen. Nur so sei er Mitarbeiter der göttlichen Vorsehung. Denn den wahren Lehrer des Menschen sah er in Christus, an dessen Lehramt und Erziehungswerk der menschliche Erzieher nur stellvertretend und subsidiär teilhabe. An der Hand des Erziehers solle das Kind durch alle Dunkelheit hindurch den Weg der Vervollkommnung gehen. „Der Erzieher hat das Kind und den Jugendlichen so zu nehmen, wie er ist, um ihm zu helfen (…), niemals darf er ihn ersetzen oder seinen Platz einnehmen wollen“. Es sei seine Aufgabe, die von Gott in das Kind gelegten Gaben zu pflegen und zu kultivieren. Der Erzieher sei ein Führer und Lenker, ein Weckrufer für die schlummernden Kräfte des Kindes.

Durch eine reflektierende, urteilende und ordnende Erziehung soll er dennoch die natürlichen Leidenschaften zügeln und ihn Schritt für Schritt ein vernünftiges Wesen werden lassen. Von seinem Wesen her sei der Erzieher klug, gerecht, gemäßigt, zurückhaltend, ausgeglichen, uneigennützig, selbstlos, bescheiden, unaufdringlich, gebildet, reif und verständnisvoll, um damit nur einige Schlagworte Manjóns zu nennen. Selbst die organisatorischen Statuten und didaktisch- methodischen Regeln seiner Schule spielten für ihn eine untergeordnete Rolle vor der immensen Bedeutung des richtigen Lehrers. Es sei vor allem die Liebe zum Wissen, die Liebe zu den anderen und die Liebe zur dialogischen Verbundenheit von Lehrendem und Lernenden, die einen zum wirklichen Lehrer machten.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einleitung stellt Andrés Manjón und Don Bosco als bedeutende, aber oft übersehene Figuren der Reformpädagogik vor und umreißt das Ziel der vergleichenden Untersuchung ihrer pädagogischen Systeme und Erzieherbegriffe.

II. Wege zur Reformpädagogik: Dieses Kapitel zeichnet die Lebenswege von Andrés Manjón und Don Bosco vor dem Hintergrund ihrer jeweiligen Zeit in Spanien und Italien nach, um die Wurzeln ihres pädagogischen Engagements für arme Kinder freizulegen.

III. Der Begriff des Erziehers: Dieser Abschnitt vergleicht die Vorstellungen beider Pädagogen über die Rolle und die notwendigen Wesenseigenschaften des Erziehers, wobei die christliche Nächstenliebe und die Förderung des Kindes im Zentrum stehen.

IV. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass beide Männer durch ihre praktischen Reformen und ihre kritische Auseinandersetzung mit der sozialen Not ihrer Zeit das Bild der internationalen Reformpädagogik nachhaltig bereichert haben.

Schlüsselwörter

Andrés Manjón, Don Bosco, Reformpädagogik, Erzieherbegriff, christliche Pädagogik, soziale Armut, Schulreform, Erziehungspraxis, pädagogisches Handeln, historischer Kontext, Spanien, Italien, Bildungsgerechtigkeit, Jugendbildung, Pädagogen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den pädagogischen Ansätzen des Spaniers Andrés Manjón und des Italieners Don Bosco und vergleicht ihre reformpädagogischen Ideen sowie ihr Verständnis des Erzieherberufs.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die pädagogische Praxis der beiden Männer, der Einfluss ihrer Herkunft auf ihr pädagogisches Denken und die kritische Analyse ihrer Erziehungssysteme im Vergleich zur gängigen Erziehungspraxis ihrer Zeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Leistungen von Manjón und Don Bosco im Kontext der internationalen Reformpädagogik sichtbar zu machen und aufzuzeigen, wie sie durch ihre Arbeit armen Kindern Bildungschancen eröffneten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit nutzt eine historisch-vergleichende Methode, um Lebenswege und pädagogische Konzepte auf Basis von vorhandener Literatur und Quellen gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Lebenswege vor ihrem jeweiligen historischen Hintergrund und eine detaillierte Analyse ihrer Definitionen und Vorstellungen vom idealen Erzieher.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Reformpädagogik, Andrés Manjón, Don Bosco, pädagogische Praxis, soziale Erziehung, Bildungsgerechtigkeit und christliche Werte.

Welche Bedeutung maß Manjón dem Kind bei?

Manjón sah das Kind als aktives Subjekt der Erziehung und betonte die Notwendigkeit, dessen natürliche Gaben zu kultivieren, anstatt es nur passiv zu unterrichten.

Wie unterschied sich Don Boscos pädagogischer Ansatz von seiner Zeit?

Don Bosco setzte auf Liebe, Überzeugung und Vernunft anstatt auf Strenge und Strafe, was im starken Gegensatz zur damals vorherrschenden jugendfeindlichen und straforientierten Schulerziehung stand.

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Details

Title
Andrés Manjón & Don Bosco. Wege zur Reformpädagogik und der Begriff des Erziehers im Vergleich
College
http://www.uni-jena.de/  (Institut für Erziehungswissenschaften)
Grade
1,8
Author
Bachelor of Arts Claudia Zimmermann (Author)
Publication Year
2010
Pages
11
Catalog Number
V168429
ISBN (Book)
9783640855247
ISBN (eBook)
9783640855360
Language
German
Tags
italienische Pädagogik spanische Pädagogik Reformpädagogik Geschichte der Pädagogik Ave-Maria Schulen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bachelor of Arts Claudia Zimmermann (Author), 2010, Andrés Manjón & Don Bosco. Wege zur Reformpädagogik und der Begriff des Erziehers im Vergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/168429
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