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Das 4CID-Modell am Beispiel "Bildungswissenschaftler/in im Bereich der Lehre (Universität)"

Titel: Das 4CID-Modell am Beispiel "Bildungswissenschaftler/in im Bereich der Lehre (Universität)"

Hausarbeit , 2010 , 17 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Claudia Grobelny (Autor:in)

Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

1. Einleitung

„Lehren heißt, ein Feuer entfachen, und nicht, einen leeren Eimer füllen.“
Heraklit

Die berufliche Qualifikation und der Erwerb von Bildungszertifikaten sind in der heutigen Zeit bedeutender denn je. Aus diesem Grunde streben (zukünftige) Arbeitnehmer immer häufiger einen möglichst hohen Bildungsabschluss an. In der akademischen Ausbildung verlangt dies ein hohes Maß an Struktur und Effizienz bei der Gestaltung der Betreuung von Studierenden. In dieser Arbeit soll am Beispiel des 4C/ID Modells ein exemplarischer Blueprint für die Ausbildung eines Bildungswissenschaftlers im Bereich der Lehre an einer Universität dargestellt werden. Gegenstand wird hierfür die Planung und Organisation eines Seminars an einer Universität sein.

Das 4C/ID Modell ist ein wissenschaftlich und empirisch erforschtes Modell, das von van Merriënboer entwickelt wurde, um durch Darstellung der Realität komplexe, kognitive Fähigkeiten zu trainieren (vgl. Bastiaens, Deimann, Schrader, Orth, 2010, S. 90). Der Kern dieses Modells liegt im Entwurf von authentischen Lernaufgaben, mit dem Ziel komplexe Fähigkeiten zu erlangen, die sich am Ende zu einer Handlungskompetenz zusammenfügen. Das 4C/ID Modell beinhaltet die 4 Komponenten Lernaufgaben, Unterstützende Informationen, Just-in-time Informationen und Part-task Practice, die im Verlauf dieser Arbeit näher erläutert werden. Die Arbeit gliedert sich in einen praktischen und einen theoretischen Teil. Im praktischen Teil werden nach Analyse der Kompetenz die Aufgabenklassen dargestellt und die beiden Komponenten, unterstützende Informationen und Just-in-time Informationen, mit Beispielen erläutert. Im Anschluss erfolgt der zweite, theoretische Teil mit lerntheoretischen Überlegungen sowie Aspekten des situierten Lernens in Bezug auf das 4C/ID Modell und die Darstellung von didaktischen Szenarien und eine Erläuterung von Medien zur Unterstützung des Blueprints. Eine Zusammenfassung und ein Fazit schließen die Arbeit ab.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Analyse der Kompetenz

3. Aufgabenklassen

3.1 Zum Begriff „Aufgabenklassen“

3.2 Vereinfachende Annahmen

3.3 Entwurf von Lernaufgaben

4. Unterstützende Informationen und Just-in-time Informationen

5. Lerntheoretische Überlegungen & Aspekte des situierten Lernens in Bezug auf das 4C/ID Modell

6. Didaktische Szenarien zur Integration in das 4C/ID Modell

7. Medien zur Unterstützung des Blueprints

8. Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit hat zum Ziel, auf Basis des 4C/ID-Modells einen exemplarischen Blueprint für die Ausbildung von Bildungswissenschaftlern im Bereich der universitären Lehre zu entwerfen, um komplexe Handlungskompetenzen strukturiert und effizient zu vermitteln.

  • Anwendung des 4C/ID-Modells zur Seminarplanung.
  • Entwicklung einer Fertigkeitenhierarchie für die universitäre Lehre.
  • Konzeption von Lernaufgaben mittels vereinfachender Annahmen.
  • Integration lerntheoretischer Grundlagen und didaktischer Szenarien.
  • Einsatz und Auswahl geeigneter Medien zur Unterstützung des Lernprozesses.

Auszug aus dem Buch

3.3 Entwurf von Lernaufgaben

Lernaufgaben sind primäres Medium innerhalb des 4C/ID Modells. Sie sind Übungen, die innerhalb einer realen oder simulierten Umgebung zu bewältigen sind und in fünf möglichen Formaten innerhalb einer Aufgabenklasse dargeboten werden können (vgl. Bastiaens, Deimann, Schrader, Orth, 2010, S. 98 ff.). Diese Formate zeichnen sich durch ihre Variabilität aus. Dies bedeutet, dass ein Problem aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet wird, um so den späteren Transfer zu vereinfachen. Die Darstellung des Problems enthält stets einen Ist- und einen Sollzustand. Signifikant ist der Grad der Unterstützung von Lernaufgabe zu Lernaufgabe. Während bei der ersten Lernaufgabe der Lernende 100% Unterstützung erhält, nimmt das Maß an Unterstützung mit jeder weiteren Aufgabe ab. Dieses didaktische Verfahren wird Scaffolding genannt.

Als Beispiel werden exemplarisch 3 Lernaufgaben aus den zur Verfügung stehenden Formaten für die 1. Aufgabenklasse entwickelt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz der Ausbildung von Bildungswissenschaftlern im Bereich der Lehre und führt das 4C/ID-Modell als zentralen Rahmen für die Seminarplanung ein.

2. Analyse der Kompetenz: Dieses Kapitel zerlegt die komplexe Kompetenz der Seminarplanung und -durchführung in eine Fertigkeitenhierarchie, um diese für den Lernprozess strukturierbar zu machen.

3. Aufgabenklassen: Hier werden auf Basis vereinfachender Annahmen verschiedene Schwierigkeitsgrade für Lernaufgaben definiert und konkrete Lösungsbeispiele für die erste Aufgabenklasse skizziert.

4. Unterstützende Informationen und Just-in-time Informationen: Das Kapitel erläutert die Funktion dieser beiden Komponenten als Bindeglied zwischen Vorwissen und neu zu erlernendem Wissen zur Vermeidung kognitiver Überlastung.

5. Lerntheoretische Überlegungen & Aspekte des situierten Lernens in Bezug auf das 4C/ID Modell: Es werden die theoretischen Wurzeln des Modells im Behaviorismus, Kognitivismus und Konstruktivismus verankert und mit dem Ansatz des situierten Lernens verknüpft.

6. Didaktische Szenarien zur Integration in das 4C/ID Modell: Es werden verschiedene Szenarien wie der individualisierte programmierte Unterricht oder Lernnetzwerke vorgestellt, um das 4C/ID-Modell in die Praxis zu übertragen.

7. Medien zur Unterstützung des Blueprints: Dieses Kapitel unterscheidet zwischen primären und sekundären Medien und begründet deren Auswahl basierend auf der Aufgabenstruktur und der Zielgruppe.

8. Zusammenfassung und Fazit: Die Arbeit resümiert, dass das 4C/ID-Modell trotz des hohen Planungsaufwandes eine effektive Methode zur Vermittlung komplexer Handlungskompetenzen in der akademischen Lehre darstellt.

Schlüsselwörter

4C/ID Modell, Bildungswissenschaft, Seminarplanung, Handlungskompetenz, Lernaufgaben, Fertigkeitenhierarchie, Scaffolding, Kognitivismus, Konstruktivismus, situiertes Lernen, didaktische Szenarien, Medienwahl, E-Learning, universitäre Lehre, Instructional Design.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der didaktischen Strukturierung der Ausbildung von Bildungswissenschaftlern im Bereich der universitären Lehre unter Verwendung des 4C/ID-Modells.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung von Fertigkeitenhierarchien, der Gestaltung authentischer Lernaufgaben, der Einbindung lerntheoretischer Ansätze und der gezielten Medienauswahl.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen exemplarischen Blueprint für die Planung und Organisation eines universitären Seminars zu erstellen, der die Teilnehmer zur Erlangung umfassender Handlungskompetenz befähigt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methodik des 4C/ID-Modells nach van Merriënboer zur systematischen Analyse und Gestaltung von Lehr-Lern-Umgebungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Kompetenzanalyse, die Entwicklung von Aufgabenklassen mittels vereinfachender Annahmen sowie die Darstellung theoretischer Hintergründe und praktischer didaktischer Szenarien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie 4C/ID-Modell, Handlungskompetenz, Scaffolding, situierte Lernumgebungen und kompetenzorientierte Seminarplanung charakterisiert.

Warum wird im Modell mit „vereinfachenden Annahmen“ gearbeitet?

Diese dienen dazu, den Schwierigkeitsgrad der Lernaufgaben sukzessive zu steigern und somit eine Überforderung oder Frustration des Lernenden zu vermeiden.

Welche Rolle spielt die „Fertigkeitenhierarchie“ im Konzept?

Sie dient als strukturelles Fundament, um komplexe Tätigkeiten in erlernbare, konstituierende Fertigkeiten zu zergliedern und den logischen Aufbau des Trainingsprozesses festzulegen.

Wie werden „Unterstützende Informationen“ von „Just-in-time Informationen“ abgegrenzt?

Unterstützende Informationen vermitteln allgemeine mentale Modelle und werden vorab bereitgestellt, während Just-in-time Informationen punktuelle Hilfestellungen für spezifische, wiederkehrende Teilaufgaben bieten.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das 4CID-Modell am Beispiel "Bildungswissenschaftler/in im Bereich der Lehre (Universität)"
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften)
Veranstaltung
Modul 2B Allgemeine Didaktik und Mediendidaktik
Note
1,7
Autor
Claudia Grobelny (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
17
Katalognummer
V168250
ISBN (Buch)
9783640851898
ISBN (eBook)
9783640852147
Sprache
Deutsch
Schlagworte
4cid lehre Modul 2b Beispiel Universität Mediendidaktik Bildungswissenschaft Hagen fernuniversität
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Claudia Grobelny (Autor:in), 2010, Das 4CID-Modell am Beispiel "Bildungswissenschaftler/in im Bereich der Lehre (Universität)", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/168250
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Leseprobe aus  17  Seiten
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