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Nutzenpotentiale der Referenzmodellierung im Supply Chain Management

Title: Nutzenpotentiale der Referenzmodellierung im Supply Chain Management

Bachelor Thesis , 2009 , 73 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Sabrina Brück (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology

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Summary Excerpt Details

Die Bedeutung von Logistikprozessen hat in den letzten zehn Jahren stark zugenommen. Während die Logistik vorher noch überwiegend eine
vertikale Unternehmensfunktion dargestellt hat, ist die funktionsübergreifende, integrierte Betrachtung im Rahmen einer Lieferkette („Supply Chain“) immer mehr in den Vordergrund getreten. Dies kann man am Entstehen einer neuen Disziplin erkennen, dem Supply Chain Management, und der zunehmenden Verankerung dieser Disziplin innerhalb verschiedenster Unternehmen.
Aber auch die Relevanz einer angemessenen Informationsversorgung, um das Unternehmen auch zukünftig erfolgreich zu führen, ist offensichtlich. Moderne Informationssysteme bieten Unternehmen die Möglichkeit, sich flexibel an wechselnden Umfeldbedingungen anzupassen. Aufgrund des hohen Innovationsbedarfs richtet sich das Hauptinteresse der Forschung immer mehr auf die Bereitstellung von verschiedenen Konzepten, die Konstruktionsprozesse unterstützen können. Einen viel versprechenden Ansatz zur Unterstützung dieser Konstruktionsprozesse stellt die Entwicklung von Referenzmodellen dar. Referenzmodelle sind so zu konstruieren, dass sie wiederverwendbar und zugleich einfach modifizierbar sind. Mit der
Realisation, Anpassung und Optimierung dieser Referenzmodelle, den damit entstehenden Problemen und deren Lösung beschäftigt sich die Referenzmodellierung.
Man hat folglich zwei wichtige, und in Zukunft stetig an Bedeutung
zunehmende Konzepte, die beide zum Erfolg eines Unternehmens beitragen können, speziell weil sie auch beide unternehmensübergreifend agieren. Somit kommt die Frage auf, warum die Referenzmodellierung nicht enger mit dem Supply Chain Management zusammenarbeitet. Die vorliegende Arbeit versucht diese Frage zu klären, indem die Nutzenpotentiale der Referenzmodellierung für das Supply Chain Management aufgearbeitet, dargestellt und geprüft
werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsklärung

2.1. Supply Chain Management

2.1.1. Frühere Entwicklung

2.1.2. Aktueller Forschungsstand

2.2. Referenzmodellierung

2.2.1. Frühere Entwicklung

2.2.2. Aktueller Forschungsstand

3. Review Vorgehensweise

3.1. Problemformulierung

3.2. Literatursuche

3.3. Literaturauswertung

3.4. Analyse und Interpretation

3.5. Präsentation der Lösungsansätze

4. Modellierungssprachen

4.1. Verwendung

4.2. Anforderungen

4.3. Probleme

4.4. Lösungsansätze

4.5. Einsatz im Supply Chain Management

4.5.1. Vergleich der Sprachen

4.5.1.1. UML (Unified Modeling Language)

4.5.1.2. Petri-Netze

4.5.1.3. ERM (Entity Relationship Modell)

4.5.1.4. (e)EPK [(erweiterte) Ereignisgesteuerte Prozesskette]

4.5.1.5. BPML (Business Process Modeling Language)

4.5.1.6. Zusammenfassung

5. Modellierungsmethoden

5.1. Verwendung

5.2. Anforderungen

5.3. Probleme

5.4. Lösungsansätze

5.5. Einsatz im Supply Chain Management

5.5.1. Vergleich der Methoden

5.5.1.1. Rapid Application Development (RAD)

5.5.1.2. Structured Analysis and Design Technique (SADT)

5.5.1.3. Nijssen’s Information Analysis Method (NIAM)

5.5.1.4. Joint Application Development (JAD)

5.5.2. Zusammenfassung

6. Modellierungswerkzeuge

6.1. Verwendung

6.2. Anforderungen

6.3. Probleme

6.4. Lösungsansätze

6.5. Einsatz im Supply Chain Management

6.5.1. Vergleich der Werkzeuge

6.5.1.1. ARIS Toolset

6.5.1.2. Bonapart

6.5.1.3. WebSphere Business Modeler

6.5.1.4. ViFlow

6.5.2. Zusammenfassung

7. Referenzmodelle

7.1. Verwendung

7.2. Anforderungen

7.3. Probleme

7.4. Lösungsansätze

7.5. Einsatz im Supply Chain Management

7.5.1. Vergleich der Referenzmodelle

7.5.2. Supply Chain Operations Reference (SCOR) - Modell

7.5.2.1. Supply Chain Integrative Framework

7.5.2.2. Supply Chain Management Framework

7.5.2.3. Supply-Chain-Referenzmodell

7.5.3. Zusammenfassung

8. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Nutzenpotenziale der Referenzmodellierung für das Supply Chain Management (SCM), um die bisher mangelnde Zusammenarbeit dieser beiden Disziplinen zu adressieren und Forschungsbedarf zu decken.

  • Methodische Untersuchung von Modellierungssprachen im Kontext von SCM
  • Analyse von Modellierungsmethoden für die Gestaltung von Lieferketten
  • Evaluation gängiger Modellierungswerkzeuge hinsichtlich ihrer SCM-Eignung
  • Vergleich und Einordnung spezifischer Referenzmodelle für das Supply Chain Management

Auszug aus dem Buch

4.5.1.1. UML (Unified Modeling Language)

Die Unified modeling Language (UML) (zu deutsch: „Vereinheitlichte Modellierungssprache“) ist eine Sprache zur Spezifikation, Visualisierung, Konstruktion und Dokumentation von Modellen für Softwaresysteme. Sie wurde von der Object Management Group (OMG) erschaffen und wird bis heute weiter standardisiert.

Nach den im vorherigen Kapitel aufgezeigten Aspekten wird nun untersucht, in wie weit UML im Supply Chain Management eingesetzt werden kann:

1. Redundanzfreiheit: In UML werden Redundanzen vermieden, indem die Möglichkeit besteht, Klassen zu definieren. Die Oberklasse beinhaltet alle relevanten Informationen, die untergeordneten Klassen enthalten nur noch Ergänzungen und Spezialisierungen. Somit kann es nicht zu Mehrfacheinträgen kommen.

2. Wiederverwendbarkeit: Da in UML die Möglichkeit der Parametrisierung besteht, kann ein Modell auf verschiedenste Fälle angepasst werden und wird somit wiederverwendbar.

3. Allgemeingültigkeit: UML ist keine Sprache, die speziell für eine bestimmte Branche entwickelt wurde. Vielmehr war das Ziel der Entwicklung, verschiedene „kleinere“ Sprachen (beispielsweise Semantic Object Modeling Approach (SOMA) oder Object-Modeling Technique (OMT)) zu einer universell einsetzbaren, allgemeingültigen Sprache zusammenzufassen.

4. Kardinalität: In der Unified Modeling Language nennt sich diese Funktion „Multiplizität“. Einem Element kann eine untere und eine obere Schranke zugewiesen werden, wobei die untere kleiner oder gleich der oberen Schranke sein muss.

5. Interoperabilität: Beispielsweise mit Hilfe von Sequenzdiagrammen ist es in UML möglich, Interaktionen zwischen verschiedenen eigenständigen Objekten, genauer gesagt (im Fall für das Supply Chain Management) Unternehmen, darzustellen. Auch gibt es die Funktion UML2.0 Diagram Interchange, die unterschiedlichen Werkzeugen den Austausch ganzer Diagramme ermöglicht. Der Austausch z. B. von Daten, wird mittels dem Versenden von Meldungen zwischen den einzelnen Unternehmen dargestellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet den Wandel der Wirtschaft und die wachsende Bedeutung des Supply Chain Managements sowie das Potenzial der Referenzmodellierung zur Unterstützung komplexer Konstruktionsprozesse.

2. Begriffsklärung: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Supply Chain Management und Referenzmodellierung und diskutiert deren historische Entwicklung sowie den aktuellen Forschungsstand.

3. Review Vorgehensweise: Hier wird die angewandte Review-Methodik basierend auf Coopers Ansatz erläutert, inklusive der Schritte von der Problemformulierung bis zur Präsentation der Lösungsansätze.

4. Modellierungssprachen: Das Kapitel behandelt die Anforderungen, Probleme und Lösungsansätze für Modellierungssprachen und untersucht deren Eignung für den Einsatz im Supply Chain Management.

5. Modellierungsmethoden: Hier werden verschiedene Methoden zur Modellierung, wie RAD, SADT, NIAM und JAD, vorgestellt und auf ihre Funktionalitäten im SCM-Kontext hin vergleichend analysiert.

6. Modellierungswerkzeuge: Dieses Kapitel analysiert verschiedene Werkzeugtypen von der reinen Visualisierung bis hin zu dynamischen Systemen und vergleicht führende Tools wie das ARIS Toolset.

7. Referenzmodelle: Abschließend werden theoretische Grundlagen von Referenzmodellen dargelegt und spezifische Modelle wie das SCOR-Modell hinsichtlich ihrer Eignung für das Supply Chain Management evaluiert.

Schlüsselwörter

Supply Chain Management, Referenzmodellierung, Modellierungssprachen, Modellierungsmethoden, Modellierungswerkzeuge, Prozessmodellierung, SCOR-Modell, UML, Geschäftsprozessmanagement, Interoperabilität, Standardisierung, Wiederverwendbarkeit, Effizienzsteigerung, Konstruktionsprozesse, Wertschöpfungskette.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, inwieweit die Konzepte der Referenzmodellierung – bestehend aus Sprachen, Methoden und Werkzeugen – genutzt werden können, um die Effizienz und Qualität im Supply Chain Management zu steigern.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die Definition und Anwendung von Referenzmodellen, die Eignung verschiedener Modellierungssprachen und -werkzeuge sowie die methodische Unterstützung bei der Gestaltung von Lieferketten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Nutzenpotenziale der Referenzmodellierung für das Supply Chain Management aufzuarbeiten, um die bisherige Lücke in der Zusammenarbeit beider Disziplinen zu schließen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf der Review-Methode, bei der existierende Primäruntersuchungen und Ansätze systematisch gesucht, ausgewertet, interpretiert und auf die spezifische Fragestellung angewendet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert Modellierungssprachen (wie UML, EPK), Methoden (wie RAD, NIAM) und Werkzeuge (wie ARIS, Bonapart) sowie Referenzmodelle (insb. das SCOR-Modell) hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit auf Supply Chains.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Supply Chain Management, Referenzmodellierung, Prozessmodellierung, Interoperabilität, Modellierungswerkzeuge und das SCOR-Modell.

Warum ist das SCOR-Modell für das Supply Chain Management besonders relevant?

Es ist das bekannteste Referenzmodell im SCM-Bereich, da es speziell auf die Anforderungen von Lieferketten ausgerichtet ist und eine standardisierte Beschreibung sowie Bewertung von Prozessen über Unternehmensgrenzen hinweg ermöglicht.

Welche Rolle spielt die Interoperabilität bei der Auswahl von Modellierungswerkzeugen?

Die Interoperabilität ist kritisch, da in einer Supply Chain viele unabhängige Firmen kooperieren müssen; ein Werkzeug muss daher den Datenaustausch und die Integration über verschiedene Systeme hinweg unterstützen.

Was sind die Haupterkenntnisse in Bezug auf Modellierungsmethoden?

Es gibt keine "eierlegende Wollmilchsau", aber Methoden wie RAD und NIAM bieten gute Werkzeugunterstützung, während JAD besonders durch die Einbindung aller Beteiligten punktet, wenn auch mit höherem Zeitaufwand.

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Details

Title
Nutzenpotentiale der Referenzmodellierung im Supply Chain Management
College
Saarland University  (Institut für Wirtschaftsinformatik)
Grade
1,3
Author
Sabrina Brück (Author)
Publication Year
2009
Pages
73
Catalog Number
V168205
ISBN (eBook)
9783640852383
ISBN (Book)
9783640852802
Language
German
Tags
Referenzmodellierung Supply Chain Management Nutzenpotentiale SCOR Modellierungssprachen Modellierungsmethoden Modellierungswerkzeuge Referenzmodell Review SCM Sabrina Brück Brück
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sabrina Brück (Author), 2009, Nutzenpotentiale der Referenzmodellierung im Supply Chain Management, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/168205
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