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Human Capital in der Berichterstattung

Theoretische Reflexion und Analyse der Health Care Branche

Title: Human Capital in der Berichterstattung

Bachelor Thesis , 2009 , 80 Pages , Grade: 5.75

Autor:in: Danilo Godenzi (Author)

Business economics - Operations Research

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Summary Excerpt Details

In der heutigen wissensgetriebenen Unternehmensumwelt bestimmt immer stärker das intellektuelle Kapital den eigentlichen Unternehmenswert. Besonders das Human Capital - also die Mitarbeiter, mitsamt Ihren Fähigkeiten und Kompetenzen - nimmt als Wertgenerator einen hohen Stellenwert ein. Diese Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Thematik, inwiefern in Jahresabschlüssen dem Human Capital, als wohl wichtigstes Kapital eines Unternehmens, eine adäquate Berücksichtigung beimessen und ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild präsentiert wird. In diesem Zusammenhang wird zuerst eine theoretische Abgrenzung vorgenommen und das Human Capital als wertschaffendes Kapital dargestellt. In einer Analyse international anerkannter Rechnungslegungsstandards wird aufgezeigt, dass das Human Capital in der traditionellen Rechnungslegung nur sehr eingeschränkt anerkannt wird und keine Abbildung des Human Capital Wertes erlaubt. Aus diesem Grund werden die Bedeutung einer externen Human Capital Berichterstattung aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und darauf folgend einige Ansätze vorgestellt, die das Human Capital in Jahresabschlüssen integrieren. Mit einer spezifischen Untersuchung von Unternehmen der Health Care Branche kommt die vorliegende Arbeit abschliessend zum Ergebnis, dass in der Praxis die Bewertung und Kommunikation des Human Capital weder in einer systematischen qualitativen, noch in einer quantitativen Form ausreichend Berücksichtigung findet. Die Zukunft wird zeigen müssen, in-wiefern dieser zentralen Angelegenheit mehr Beachtung geschenkt wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitende Bemerkungen

1.1 Problemstellung und Ziel

1.2 Aufbau und Vorgehensweise

2 Begriffsdefinition und Abgrenzung

2.1 Intellectual Capital (IC)

2.2 Human Capital (HC)

3 Human Capital in der Rechnungslegung

3.1 Human Capital – ein Aktivum eines Unternehmens?

3.1.1 Allgemeine Ansatzvoraussetzungen für ein Asset

3.1.2 Ansatzvoraussetzungen für Intangible Assets

3.1.3 Einschränkungen bezüglich Human Capital als ein Asset

3.1.4 Exkurs: Goodwill

3.2 Fazit zum Human Capital als ein Asset

4 Human Capital – ein unerlässlicher Faktor in der Berichterstattung

4.1 Bedeutung von Human Capital in der Berichterstattung

4.1.1 Kapitalmarktwirtschaftliche Perspektive

4.1.2 Unternehmensperspektive

4.1.3 Investorenperspektive

4.2 Darstellung von Human Capital in der Berichterstattung

4.2.1 Rein qualitative Ansätze

4.2.2 Rein quantitative Ansätze

4.2.2.1 Umsatzfaktor von Human Capital (HCRF)

4.2.2.2 Human Economic Value Added (HEVA)

4.2.2.3 Kostenfaktor von Human Capital (HCCF)

4.2.2.4 Wertschöpfung von Human Capital (HCVA)

4.2.2.5 Kapitalrendite von Human Capital (HCROI)

4.2.2.6 Marktwert von Human Capital (HCMV)

4.2.3 Qualitativ-quantitativer Ansatz

4.2.3.1 Vorbemerkungen

4.2.3.2 Intellectual Capital Statement

4.3 Fazit zu den Ansätzen für eine Human Capital Berichterstattung

5 Geschäftsberichtanalyse

5.1 Untersuchungsgegenstand und Ziel der Analyse

5.2 Allgemeine Ergebnisse der Analyse

5.3 Unternehmensspezifische Ergebnisse der Analyse

5.3.1 Novartis International AG

5.3.2 F. Hoffmann-La Roche Ltd

5.3.3 Synthes, Inc.

5.3.4 Actelion Pharmaceuiticals Ltd

5.3.5 Nobel Biocare Holding AG

5.4 Fazit der Geschäftsberichtsanalyse

5.5 Ausblick

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Bachelorarbeit untersucht die zunehmende Bedeutung des Human Capital in der externen Unternehmensberichterstattung. Ziel ist es zu analysieren, inwieweit Unternehmen der Health Care Branche den Wert ihrer Mitarbeiter als zentralen Werttreiber in Jahresabschlüssen systematisch und transparent kommunizieren oder ob hierbei weiterhin erhebliche Defizite bestehen.

  • Theoretische Abgrenzung und Bedeutung von Human Capital und Intellectual Capital
  • Analyse der Anerkennung von Human Capital in internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS)
  • Untersuchung qualitativer, quantitativer und indikatorenbasierter Berichterstattungsansätze
  • Praktische Analyse von Geschäftsberichten führender Health Care Unternehmen
  • Kritische Würdigung der aktuellen Berichterstattungspraxis und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Ansatzvoraussetzungen für Intangible Assets

Werden die International Financial Reporting Standards betrachtet, sind immaterielle Vermögenswerte in IAS 38 berücksichtigt. Immaterielle Vermögenswerte charakterisieren sich gemäss IAS 38.8 (2008) durch folgende drei zentrale Merkmale:

− Identifizierbarkeit (Abgrenzbarkeit);

− keinen monetären Vermögenswert;

− ohne physische Substanz.

Laut Buchholz (2004) müssen für den Ansatz von immateriellen Vermögenswerten weitere postenspezifische Kriterien erfüllt sein, um damit einen objektiveren Aufschluss der Vermögenswerte darstellen zu können. Nebst den allgemeinen Ansatzvorschriften, welche in IAS 38 wiederholt werden, müssen immaterielle Vermögenswerte zusätzlich die spezifischen Ansatzkriterien der Abgrenzbarkeit, Kontrolle und des wirtschaftlichen Nutzens erfüllen. Die Abgrenzbarkeit meint dabei die Sicherstellung der Existenz des immateriellen Vermögenswertes (S. 75). IAS 38.11 (2008) präzisiert die Aussage und verlangt die Identifizierbarkeit für eine klare Abgrenzung des Wertes zum Geschäfts- oder Firmenwert. Nach Buchholz (2004) werden in IAS 38.12 zwei unterschiedliche Arten für die Abgrenzbarkeit unterschieden. Erstens verlangt die Separierbarkeit, dass immaterielle Vermögenswerte auf einer rechtlichen oder vertraglichen Basis aufbauen oder sich von anderen Posten unterscheiden. Ausserdem muss zweitens geprüft werden, inwiefern der Vermögenswert von anderen Werten getrennt verkauft, vermietet oder auf andere Art und Weise genutzt werden kann. Sind die eben genannten Kriterien nicht erfüllt, dann ist der Posten als Bestandteil des Firmenwertes zu berücksichtigen (S. 75f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitende Bemerkungen: Einführung in die Relevanz des Human Capital als zentraler Werttreiber in einer globalisierten Wissensökonomie und Darlegung der Zielsetzung der Arbeit.

2 Begriffsdefinition und Abgrenzung: Theoretische Einordnung des Intellectual Capital und des Human Capital unter Berücksichtigung verschiedener wissenschaftlicher Definitionen.

3 Human Capital in der Rechnungslegung: Untersuchung der IFRS-Vorgaben hinsichtlich der Aktivierungsfähigkeit von Human Capital und die damit verbundenen Restriktionen.

4 Human Capital – ein unerlässlicher Faktor in der Berichterstattung: Beleuchtung der Bedeutung aus Kapitalmarkt-, Unternehmens- und Investorensicht sowie Vorstellung verschiedener Reporting-Ansätze.

5 Geschäftsberichtanalyse: Praktische Untersuchung von Geschäftsberichten ausgewählter Health Care Unternehmen hinsichtlich ihrer aktuellen Human Capital Berichterstattung.

6 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und kritische Reflektion über die Diskrepanz zwischen theoretischer Bedeutung und praktischer Umsetzung der Human Capital Berichterstattung.

Schlüsselwörter

Human Capital, Intellectual Capital, Berichterstattung, Rechnungslegung, IFRS, Werttreiber, Intangible Assets, Human Capital Reporting, Value Reporting, Geschäftsberichtanalyse, Health Care Branche, Mitarbeiterzufriedenheit, Fluktuation, Personalmanagement, Humankapital-Rendite.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema der Arbeit?

Die Arbeit behandelt die Rolle des Human Capital als wertgenerierenden Faktor eines Unternehmens und untersucht, wie dieses Kapital in der externen Finanzberichterstattung dargestellt wird.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Neben theoretischen Grundlagen zum Intellectual und Human Capital analysiert die Arbeit die Rechnungslegungsvorschriften, verschiedene Reporting-Modelle wie das Intellectual Capital Statement sowie die Praxis in der Health Care Branche.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Untersuchung, ob und wie Unternehmen der Health Care Branche den Wert ihres Humankapitals in Jahresabschlüssen kommunizieren und ob dabei ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin kombiniert eine theoretische Literaturanalyse mit einer explorativen empirischen Analyse, bei der Geschäftsberichte von fünf führenden SMI-kotierten Unternehmen aus der Health Care Branche systematisch untersucht wurden.

Welche Schwerpunkte setzt der Hauptteil?

Der Hauptteil analysiert zunächst die Hürden in der Bilanzierung nach IFRS, evaluiert anschließend verschiedene quantitative und qualitative Reporting-Modelle und führt danach die praktische Analyse der Geschäftsberichte durch.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Human Capital, Intellectual Capital, Value Reporting, immaterielle Vermögenswerte, Unternehmensberichterstattung und spezifische Kennzahlen wie HCRF oder HEVA geprägt.

Wie unterscheidet sich die Berichterstattung zwischen den analysierten Pharmaunternehmen?

Die Analyse zeigt eine große Inkonsistenz; während einige Unternehmen zumindest Kennzahlen zur Fluktuation oder Personalkosten veröffentlichen, bleibt die Berichterstattung meist auf qualitative Beschreibungen beschränkt, die wenig über den tatsächlichen Wertbeitrag aussagen.

Welches Fazit zieht der Autor zur zukünftigen Entwicklung?

Es wird festgehalten, dass ohne allgemein akzeptierte Standards keine transparente Vergleichbarkeit möglich ist, weshalb sich Unternehmen idealerweise proaktiv als Vorläufer für eine systematische Berichterstattung etablieren sollten.

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Details

Title
Human Capital in der Berichterstattung
Subtitle
Theoretische Reflexion und Analyse der Health Care Branche
College
University of St. Gallen  (Accounting, Controlling & Auditing)
Grade
5.75
Author
Danilo Godenzi (Author)
Publication Year
2009
Pages
80
Catalog Number
V168129
ISBN (eBook)
9783640852369
ISBN (Book)
9783640852703
Language
German
Tags
human capital berichterstattung theoretische reflexion analyse health care branche
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Danilo Godenzi (Author), 2009, Human Capital in der Berichterstattung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/168129
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