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Hinduismus: Leben mit den Göttern - Lebensgestaltung im Alltag

Titel: Hinduismus: Leben mit den Göttern - Lebensgestaltung im Alltag

Studienarbeit , 2011 , 16 Seiten

Autor:in: Nina Bauhaus (Autor:in)

Theologie - Vergleichende Religionswissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Während der Auseinandersetzung mit dem Hinduismus begegnet man in nahezu allen Ausführungen über diesen breiten Themenkomplex dem Wort der Vielfalt. Sie zeigt sich bereits bei dem Versuch, den Hinduismus begrifflich gegenüber anderen Religionen und Kulturen abzugrenzen, da zum Hinduismus eine Fülle von Religionen oder Sekten, Philosophien, Lebensweisen und Kulte zählen, die sich weder vollständig benennen, noch in korrekter Weise voneinander differenzieren lassen. So farbenfroh und lebhaft wie das Frühlingsfest Holi, bei dem buntes Pulver und gefärbtes Wasser überall umhergeworfen werden und so für faszinierende Eindrücke sorgen, so bunt sind auch die Abbildungen unzähliger Götterbilder und Statuen, hinter denen sich die verschiedenartigsten, oft ambivalente Charaktere verbergen.
Abwechslungsreich und vielschichtig gestaltet sich auch der Alltag der Menschen, die im Hinduismus leben und mit ihm über ein breites Angebot an Möglichkeiten nach der Erlösung moksha aus dem ewigen Wiedergeburtenkreislauf suchen.
Mit dem Alltag, den Lebensabschnitten und mit den Feierlichkeiten und Riten, die diese Abschnitte begleiten, befasst sich die vorliegende Hausarbeit.
Besonderheiten, die sich aus dem Kastensystem ergeben, finden ebenso Berücksichtigung, wie die Stellung der Frau im Hinduismus.
Die Schlussbemerkung beinhaltet das Fazit der Eindrücke und bildet das Ende der Arbeit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Lebensziele und Lebensstadien der Hindus

2.1 Das dharma-Konzept und die Kastenzugehörigkeit

2.2 Die 4 Lebensziele

2.3 Die 4 Lebensstadien

3. Alltagsgestaltung

3.1 Verhaltensregeln und häusliche Riten

3.2 Riten im Lebenszyklus

3.2.1 Die Hochzeit

3.2.1 Das Bestattungsritual

4. Das Frauenbild im Hinduismus

5. Feste im Jahreszyklus

5.1 Holi

5.2 Durgapuja

5.3 Divapali

6. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die vielfältigen Aspekte der Lebensgestaltung im Hinduismus, wobei der Fokus auf den täglichen Riten, religiösen Pflichten und den bedeutenden Lebensabschnitten liegt. Es wird analysiert, wie das Kastensystem, die vier Lebensziele und das Rollenbild der Frau den Alltag beeinflussen und wie sich traditionelle religiöse Praktiken in einer modernen Welt behaupten.

  • Bedeutung des dharma-Konzepts und der Kastenzugehörigkeit
  • Strukturierung des Lebens durch die vier Lebensziele und Lebensstadien
  • Religiöse Alltagspraxis und häusliche Riten (puja)
  • Zeremonien im Lebenszyklus wie Hochzeit und Bestattung
  • Die ambivalent geprägte Stellung der Frau im Hinduismus

Auszug aus dem Buch

3.1 Verhaltensregeln und Häusliche Riten

Aus dem bereits erwähnten Gesetzbuch des Manu ergeben sich auch die Regeln, die für alle soziale Schichten gleichermaßen gelten und das richtige Verhalten im Alltag vorgeben. Hier werden moralische Gebote, wie z.B. das der Gewaltlosigkeit ahimsha gegenüber allen Lebenswesen oder dem Gebot nicht zu stehlen neben Geboten für Verhaltensweisen aufgezählt, die einem reinen Lebensstil sattva entsprechen.

Als Reinheit wird ein Zustand bezeichnet, der zum sozialen Kontakt und rituellen Handlungen befähigt, und der durch die Beachtung bestimmter Vorschriften aufrecht erhalten bzw. wieder hergestellt werden muss.

Die Gewinnung der spirituellen Erkenntnis und das hohe Ziel der Erlösung können erst erreicht werden, wenn die allgemeinen Verhaltensregeln befolgt werden. Doch nicht nur das äußerlich erkennbare Handeln zählt zum richtigen Verhalten, wichtig ist vor allem, sich auch innerlich von egoistischen und materiell geprägten Gedanken zu lösen, um so im hinduistischen Sinne die Reinheit zu erhalten. In der Praxis des alltäglichen Lebens ergeben sich durch das Reinheitsgebot zahlreiche Regeln, die der Vermeidung des Kontakts mit verunreinigenden Substanzen wie Blut, Speichel, Essensüberreste, falsche Nahrung, Menschen- oder Tierkadavern zugute kommen. Exemplarisch zeigt sich dies an der Nahrungsaufnahme. Die drei oberen varnas sollten bei der vorwiegend vegetarischen Ernährung zusätzlich auf den Genuss von Körper erhitzenden Lebensmitteln, wie Knoblauch, Zwiebeln oder Porree verzichten. Zudem dürfen sie nur getrennt von den Shudras speisen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Vielfalt des Hinduismus ein und skizziert den Aufbau der Untersuchung zu Lebensgestaltung, Kastensystem und Frauenbild.

2. Lebensziele und Lebensstadien der Hindus: Dieses Kapitel erläutert das dharma-Konzept, die vier hinduistischen Lebensziele (purushatha) sowie die vier Lebensstadien (aschrama).

3. Alltagsgestaltung: Hier werden die Verhaltensregeln, das Reinheitsgebot und die zentralen Rituale im Lebenszyklus, insbesondere Hochzeit und Bestattung, behandelt.

4. Das Frauenbild im Hinduismus: Es wird die Ambivalenz der gesellschaftlichen und religiösen Stellung der Frau sowie der Einfluss der Mitgiftpraxis diskutiert.

5. Feste im Jahreszyklus: Die Bedeutung regionaler und globaler hinduistischer Feste wie Holi, Durgapuja und Divapali wird anhand ihrer religiösen und sozialen Funktionen beschrieben.

6. Schlussbemerkung: Ein Fazit zur Vielfältigkeit der hinduistischen Kultur sowie ein Ausblick auf die Integration moderner Technologien in traditionelle Praktiken.

Schlüsselwörter

Hinduismus, Dharma, Kaste, Karma, Moksha, Alltag, Ritual, Puja, Hochzeit, Bestattung, Frauenbild, Holi, Durgapuja, Divapali, Lebensgestaltung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Lebensgestaltung von Anhängern des Hinduismus und beleuchtet, wie religiöse Traditionen, Kastenzugehörigkeit und Feiertage den Alltag der Menschen strukturieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit konzentriert sich auf die vier Lebensziele und -stadien, die tägliche Praxis ritueller Handlungen, die Bedeutung des Kastensystems sowie die Rolle der Frau in der hinduistischen Gesellschaft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, einen Einblick in die "Vielfalt" des Hinduismus zu geben und aufzuzeigen, wie komplexe religiöse Vorschriften und Werte den Alltag der Individuen bis heute prägen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine religionswissenschaftliche Auseinandersetzung, die auf der Analyse von Fachliteratur und dem Gesetzbuch des Manu basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert die theoretischen Grundlagen (dharma, Lebensziele), die konkrete Alltagsgestaltung (Riten, Reinheit) sowie soziale Aspekte wie das Frauenbild und wichtige Festzyklen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Hinduismus, Dharma, Kaste, Puja, Ritual sowie die spezifischen Lebensziele und Festivitäten wie Holi oder Divapali.

Wie unterscheidet sich die "zweite Geburt" von der biologischen Geburt?

Die "zweite Geburt" (upanayana) ist ein Initiationsritus für Männer der oberen drei Kasten, der ihnen rituelle Rechte und Pflichten verleiht und sie in die Lebensphase eines Haushälters einführt.

Welche Rolle spielt die Technologie im traditionellen hinduistischen Alltag?

Interessanterweise wird moderner Fortschritt integriert; so werden heute beispielsweise Online-Partnerbörsen zur Einhaltung traditioneller Kastenvorgaben genutzt oder Gottesverehrungen virtuell per Internet gebucht.

Warum wird das Frauenbild als ambivalent bezeichnet?

Es existieren widersprüchliche Quellen, die einerseits auf ein historisch hohes Ansehen der Frau hindeuten, während andererseits das Gesetzbuch des Manu sie als Gefahr darstellt, die vom Ehemann zu bändigen sei.

Warum werden bei der Durgapuja die Figuren am Ende versenkt?

Das Versenken der aus Stroh und Lehm gefertigten Figuren im Wasser dient dazu, die Vergänglichkeit aller Dinge symbolisch darzustellen.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Hinduismus: Leben mit den Göttern - Lebensgestaltung im Alltag
Hochschule
Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover  (Institut für Theologie und Religionswissenschaft)
Veranstaltung
Grundkurs Hinduismus
Autor
Nina Bauhaus (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
16
Katalognummer
V168060
ISBN (eBook)
9783640849345
ISBN (Buch)
9783640849598
Sprache
Deutsch
Schlagworte
hinduismus leben göttern lebensgestaltung alltag
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nina Bauhaus (Autor:in), 2011, Hinduismus: Leben mit den Göttern - Lebensgestaltung im Alltag, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/168060
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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