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Die Themenfacette des Social BPM

Geschäftsprozessmanagement

Title: Die Themenfacette des Social BPM

Research Paper (postgraduate) , 2010 , 37 Pages

Autor:in: B. Sc. Tom Thaler (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology

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Summary Excerpt Details

Die klassischen Organisationstheorien setzen den Fokus auf eine personelle Trennung von Planung und Ausführung der Arbeitsabläufe. Daraus resultiert für das Geschäftsprozessmanagement, die heute etablierte Methode der Experteninterviews im Rahmen des Process-Discovery. Diese Methode hat sich im Laufe der Jahre als überaus geeignet für standardisierte Prozesse erwiesen, jedoch stößt sie bei flexiblen Arbeitsabläufen, wie sie immer häufiger vom Markt gefordert werden, an ihre Grenzen. Neben dem Flexibilitätsaspekt zeichnet sich eine Ineffizienz dieser Methode ab, da in der Praxis ca. 41% der Projektressourcen (Zeit und Kapital) für diese Phase der Analyse und Dokumentation in Anspruch genommen wird.

Ein Kernprinzip des Geschäftsprozessmanagements besteht in der kontinuierlichen Anpassung des Unternehmens und der betrieblichen Abläufe an seine Umgebung. Im klassischen Geschäftsprozessmanagement wird diese Umge-bung stark auf den Markt fokussiert, in welchem das Unternehmen agiert, da dieser als Hauptträger wachsender Anforderungen an Zeit, Qualität, Kosten und Flexibilität identifiziert werden kann. Dieser Wandel der Anforderungen kann nur erfüllt werden, wenn er als permanente Herausforderung und kontinuierlicher Prozess betrachtet wird, welcher nicht nur den Markt, sondern das gesamte Unternehmen umfasst.

Das BPM 2.0 (Social BPM) versucht diese Ansatzpunkte zu einer neuen Herangehensweise zu vereinen und somit die Flexibilität der betrieblichen Abläufe zu erhöhen, die Mitarbeitermotivation zu steigern, den BPM-Lebenszyklus zu verkürzen und Innovationen voran zu treiben.

In Kapitel 2 wird zunächst auf die grundlegenden Begrifflichkeiten und Terminologien, sowie die Grundkonzepte der Thematik eingegangen. Kapitel 3 beschreibt kurz das methodische Vorgehen der vorliegenden Arbeit. Im anschließenden Kapitel 4 wird mit den erweiterten Konzepten zunächst auf die theoretischen Grundgedanken des Social BPM eingegangen und der veränderte Lebenszyklus zum klassischen BPM vorgestellt. Kapitel 5 gibt einen Überblick über die aktuellen Forschungsanstrengungen und offenen Probleme und erläutert in diesem Zusammenhang aktuelle Vorgehensansätze in unterschiedlichen Phasen des BPM-Zyklus. Anschließend wird in Kapitel 6 die Umsetzung in der Praxis anhand von existierenden Werkzeugen demonstriert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung & Motivation

2. Grundkonzepte

2.1 Web 2.0 und Social Software

2.1.1 Begriffsklärung

2.1.2 Charakteristik von Social Software

2.1.3 Prinzipien von Social Software

2.2 Enterprise 2.0

2.3 Rollenverständnis im klassischen BPM

3. Untersuchungsansatz

3.1 Review

3.2 Vorgehensweise

4. Erweiterte Konzepte

4.1 Beziehungen zwischen Social Software und BPM

4.2 Prinzipien von Social Software im BPM und deren Erfolgspotentiale

4.3 Empowerment und Agiles BPM

4.4 Social BPM Lebenszyklus

5. Aktuelle Entwicklung und offene Probleme im Social BPM

5.1 Technologieoptionen

5.2 Prozessdefinition und Modellierung

5.3 Prozessoptimierung – Vorgehen und Qualitätssicherung

5.4 Rollenverständnis im Social BPM

5.5 Charakteristik des Social BPM

6. Aktuelle Prototypen

6.1 ARISalign

6.2 collMaP (Forschungsprototyp)

7. Bedeutung für den Bezugsrahmen

8. Zusammenfassung und Fazit

9. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Potenzial von Social Software, um das klassische Geschäftsprozessmanagement (BPM) flexibler zu gestalten und die Beteiligung der Mitarbeiter zu erhöhen. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei darauf, wie Prinzipien des Web 2.0, wie Selbstorganisation und kollektive Intelligenz, in den BPM-Lebenszyklus integriert werden können, um die Effizienz zu steigern und Silo-Strukturen aufzubrechen.

  • Integration von Web 2.0-Technologien in das BPM.
  • Überwindung der starren Trennung zwischen Prozessgestaltung und -ausführung.
  • Rollenwandel von Führungskräften und Mitarbeitern im Social BPM.
  • Technische Umsetzungsbeispiele durch Prototypen wie ARISalign und collMaP.
  • Bedeutung von Empowerment und Selbstorganisation für agile Unternehmensstrukturen.

Auszug aus dem Buch

5.3 Prozessoptimierung – Vorgehen und Qualitätssicherung

Im Rahmen von Social BPM zeichnet sich eine neue „soziale“ Methode zur Prozessoptimierung ab. Prozessausführer (PA) haben hier die Möglichkeit direkt in Prozessmodelle einzugreifen, um Änderungsvorschläge zu modellieren und die Begründung bzw. Relevanz zu dokumentieren. Weitere Mitarbeiter ebenso wie Prozessverantwortliche entscheiden anschließend über die Relevanz. Wurde die Relevanz bzw. die Notwendigkeit der Prozessänderung erkannt, so erfolgt eine iterative Überarbeitung des Prozesses, bis der Prozess allgemein als Entwurfsversion akzeptiert wird. Anschließend erfolgt wiederum eine iterative Überarbeitung dieser Entwurfsversion auf der Basis von Reviews, welche die Prozessgestalter untereinander durchführen. Erfolgt ein Review ohne weitere Änderungsvorschläge wird der Prozess freigegeben und anschließend als neuer Ist-Prozess in das unternehmensweite Prozessmodelle integriert.

Das erläuterte Vorgehen wurde in Abbildung 6 unter Zuhilfenahme der Ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK) modelliert. Wie auch bei der Prozessdefinition und Modellierung kann in der Prozessoptimierung auf die Qualitätssicherungsmechanismen des Kollektivs zurückgegriffen werden. Einerseits kann frühzeitig die Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit der vorgeschlagenen Prozessänderung bzw. der aktuellen Schwachstelle sowohl mit den betroffenen Stellen (den Prozessausführern) als auch mit den Prozessgestaltern diskutiert werden, andererseits kann durch die iterative kontinuierliche Prozessverbesserung durch mehrere Beteiligte der gewünschte Ist-Prozess schneller erreicht werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung & Motivation: Einführung in das Wachstum von Web 2.0-Technologien und die daraus resultierende Notwendigkeit, klassische Organisationstheorien im BPM durch sozialere Ansätze zu ergänzen.

2. Grundkonzepte: Definition von Web 2.0, Social Software und Enterprise 2.0 sowie Analyse des klassischen Rollenverständnisses im BPM.

3. Untersuchungsansatz: Beschreibung der gewählten Review-Methode nach Cooper zur wissenschaftlichen Aufarbeitung des Themenfeldes.

4. Erweiterte Konzepte: Erläuterung der theoretischen Grundlagen von Social BPM, inklusive Empowerment und dem veränderten BPM-Lebenszyklus.

5. Aktuelle Entwicklung und offene Probleme im Social BPM: Detaillierte Untersuchung von Technologieoptionen, intuitiven Modellierungsmöglichkeiten und neuen Vorgehensweisen in der Prozessoptimierung.

6. Aktuelle Prototypen: Demonstration der praktischen Umsetzung anhand der Werkzeuge ARISalign und des Forschungsprototypen collMaP.

7. Bedeutung für den Bezugsrahmen: Zusammenfassung der Anforderungen an BPM-Suiten und Einordnung von Social BPM in den betrieblichen Bezugsrahmen.

8. Zusammenfassung und Fazit: Zusammenfassende Bewertung des Potenzials von Social BPM zur Steigerung der Prozessdynamik und Motivation.

9. Ausblick: Diskussion über zukünftige Forschungsbedarfe, insbesondere bezüglich der Unternehmensgröße und weiterer Phasen des BPM-Zyklus.

Schlüsselwörter

Social BPM, Web 2.0, Enterprise 2.0, Geschäftsprozessmanagement, Prozessoptimierung, Empowerment, Selbstorganisation, Kollektive Intelligenz, Prozessmodellierung, Social Software, Agile Organisation, ARISalign, collMaP, Prozessausführer, Prozessgestaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit untersucht, wie Methoden und Technologien des Web 2.0 in das klassische Geschäftsprozessmanagement integriert werden können, um moderne Unternehmensanforderungen an Flexibilität und Partizipation zu erfüllen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten gehören der Wandel von der starren Prozesshierarchie zur Selbstorganisation, der Einsatz von Social Software in Unternehmen (Enterprise 2.0) und neue Methoden der kollaborativen Prozessmodellierung.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Ziel ist es, den BPM-Lebenszyklus zu verkürzen, die Mitarbeitermotivation durch Empowerment zu steigern und eine Methode zu etablieren, bei der Prozessausführer aktiv an der Gestaltung und Optimierung der Abläufe mitwirken.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf der Review-Methode nach Cooper, bei der vorhandene Primärliteratur und aktuelle Forschungsansätze systematisch bewertet, zusammengefasst und in einen theoretischen Bezugsrahmen gesetzt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit erweiterten Konzepten wie dem Social BPM Lebenszyklus, stellt technische Optionen für webbasierte Plattformen vor und demonstriert die Praxisumsetzung anhand konkreter Werkzeuge wie ARISalign.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Social BPM, Empowerment, Prozessoptimierung, Selbstorganisation und kollaborative Prozessmodellierung am besten beschreiben.

Wie unterscheidet sich die Rolle des Mitarbeiters im Social BPM vom klassischen BPM?

Im klassischen BPM ist der Mitarbeiter oft passiver Ausführender. Im Social BPM wird er durch Empowerment zum aktiven Mitgestalter, der über Mitwirkungskompetenz verfügt und aktiv Verbesserungsvorschläge in den Prozess einbringt.

Welche Rolle nehmen Führungskräfte im Social BPM ein?

Führungskräfte wandeln sich von direkten Weisungsgebern zu Coaches, Koordinatoren und Designern, die Teams organisieren, Wissen vermitteln und den notwendigen Rahmen für Selbstorganisation schaffen.

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Details

Title
Die Themenfacette des Social BPM
Subtitle
Geschäftsprozessmanagement
College
Saarland University  (Institut für Wirtschaftsinformatik)
Author
B. Sc. Tom Thaler (Author)
Publication Year
2010
Pages
37
Catalog Number
V168029
ISBN (eBook)
9783640848881
ISBN (Book)
9783640849253
Language
German
Tags
Social BPM BPM 2.0 Social Software Empowerment BPM Geschäftsprozessmanagement Agiles BPM BPM Lifecycle Lebenzyklus Modellierung Prozessoptimierung Qualitätssicherung Business Engineering Business Engineering Labor
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
B. Sc. Tom Thaler (Author), 2010, Die Themenfacette des Social BPM, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/168029
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