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Darstellung der Grundzüge des Umwandlungssteuerrechts anhand von Musterfällen

Title: Darstellung der Grundzüge des Umwandlungssteuerrechts anhand von Musterfällen

Seminar Paper , 2010 , 66 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Kathrin Rienecker (Author)

Law - Tax / Fiscal Law

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Summary Excerpt Details

Umwandlungen als Gegenstand von Umstrukturierungen gehören mittlerweile zum Alltag vieler Unternehmen. Grundsätzlich lässt sich diese Entwicklung positiv beurteilen, da sie die Anpassungsfähigkeit an veränderte Rahmenbedingungen – gleich welcher Natur – wiederspiegelt. Den juristischen Lücken im Umwandlungsrecht folgte der deutsche Gesetzgeber durch die Umsetzung vorangegangener europarechtlicher Entwicklungen. Das „neue“ Umwandlungssteuergesetz 2006 (UmwStG), welches durch das SEStEG geändert wurde und positivrechtlich die Voraussetzungen für EU-/EWR-grenzüberschreitende Verschmelzungen schaffte, was im Hinblick auf das EuGH-Urteil in der Rechtssache Sevic längst überfällig war, brachte umfangreiche und systematische Neuregelungen. Diese Europäisierung des UmwStG lässt sich durchaus begrüßen, verhindert sie doch ein durch steuerliche Folgen ausgelöstes Ausbremsen betriebswirtschaftlich wünschenswerter und handelsrechtlich möglicher Umstrukturierungen, was ohne die besonderen Regelungen des UmwStG sicherlich eintreten würde.
Die Anwendung des „neuen“ Rechts führt jedoch in der Praxis häufig zu Fragen, da das von der Finanzverwaltung angekündigte BMF-Schreiben bis dato nicht veröffentlicht wurde und nunmehr frühestens im Frühjahr 2011 vorliegen soll.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der grundlegenden Systematik des UmwStG i.d.F. des SEStEG und soll einen Überblick über die wichtigsten steuerlichen Regelungsaspekte verschaffen. Der Aufbau orientiert sich hierbei an der Struktur des Gesetzes, um eine schnelle und fallspezifische Orientierung zu ermöglichen. Gegenstand der Arbeit sind die steuerlichen Grundlagen unternehmerischer Umwandlungen, auf Spezialprobleme und Einzelfälle wird hingegen nicht eingegangen.
Im Einzelnen befassen sich die jeweiligen Kapitel mit den steuerlichen Folgen für die entsprechend tangierten Rechtsträger. Anhand von Musterfällen sollen diese Auswirkungen verdeutlicht werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 Problemstellung

1.2 Gang der Untersuchung

2 ANWENDUNGSVORSCHRIFTEN DES UMWSTG

2.1 Anwendungsbereich

2.2 Zeitprobleme

3 VERSCHMELZUNG EINER KÖRPERSCHAFT AUF EINE PERSONENGESELLSCHAFT UND FORMWECHSEL IN EINE PERSONENGESELLSCHAFT (§§ 3-10 UMWSTG)

3.1 Auswirkungen auf Ebene der übertragenden Körperschaft

3.2 Auswirkungen auf Ebene der übernehmenden Personengesellschaft

3.2.1 Grundlegende Ansatzvorschriften

3.2.2 Fingierte Ausschüttung offener Rücklagen der übertragenden Rechtsträgerin

3.2.3 Ermittlung und Besteuerung des Übernahmeergebnisses

3.3 Formwechsel einer Kapitalgesellschaft in eine Personengesellschaft

4 VERSCHMELZUNG VON KÖRPERSCHAFTEN (§§ 11-13 UMWSTG)

4.1 Auswirkungen auf Ebene der übertragenden Körperschaft

4.2 Auswirkungen auf Ebene der übernehmenden Körperschaft

4.2.1 Grundlegende Ansatzvorschriften

4.2.2 Ermittlung und Besteuerung des Übernahmeergebnisses

4.3 Auswirkungen auf Ebene der Anteilseigner

5 AUFSPALTUNG UND ABSPALTUNG ZWISCHEN KÖRPERSCHAFTEN (§15 UMWSTG)

5.1 Analoge Anwendung der §§ 11-13 UmwStG

5.2 Teilbetriebserfordernis

5.3 Missbrauchsklausel

6 AUFSPALTUNG UND ABSPALTUNG AUF EINE PERSONENGESELLSCHAFT (§ 16 UMWSTG)

7 EINBRINGUNGSVORGÄNGE IN KAPITALGESELLSCHAFTEN (§§ 20-23 UND § 25 UMWSTG)

7.1 Einbringung von Unternehmensteilen in eine Kapitalgesellschaft (Sacheinlage)

7.1.1 Auswirkungen auf Ebene des Einbringenden

7.1.1.1 Grundlegende Ansatzvorschriften

7.1.1.2 Ermittlung und Besteuerung des originären Einbringungsgewinns

7.1.1.3 Auswirkungen bei Veräußerung der erhaltenen Anteile

7.1.2 Auswirkungen auf Ebene der übernehmenden Kapitalgesellschaft

7.2 Einbringung von Anteilen in eine Kapitalgesellschaft (Anteilstausch)

7.2.1 Auswirkungen auf Ebene des Einbringenden

7.2.1.1 Grundlegende Ansatzvorschriften

7.2.1.2 Ermittlung und Besteuerung des originären Einbringungsgewinns

7.2.1.3 Auswirkungen bei Veräußerung der erhaltenen Anteile

7.2.2 Auswirkungen auf Ebene der übernehmenden Kapitalgesellschaft

7.3 Formwechsel einer Personengesellschaft in eine Kapitalgesellschaft (§ 25 UmwStG)

8 EINBRINGUNG VON BETRIEBSVERMÖGEN IN EINE PERSONENGESELLSCHAFT (§ 24 UMWSTG)

8.1 Grundlegende Ansatzvorschriften

8.2 Auswirkungen auf Ebene des Einbringenden

8.3 Auswirkungen auf Ebene der übernehmenden Personengesellschaft

9 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die grundlegende Systematik des Umwandlungssteuergesetzes (UmwStG) in der Fassung des SEStEG, um einen Überblick über die steuerlichen Folgen verschiedener Umwandlungsvorgänge für die beteiligten Rechtsträger und Anteilseigner zu geben, wobei die Auswirkungen anhand von Musterfällen verdeutlicht werden.

  • Systematik der Verschmelzung von Körperschaften
  • Umwandlung auf Personengesellschaften und Formwechsel
  • Auf- und Abspaltung zwischen Körperschaften
  • Einbringungsvorgänge in Kapitalgesellschaften (Sacheinlage und Anteilstausch)
  • Einbringung von Betriebsvermögen in Personengesellschaften

Auszug aus dem Buch

1.1 Problemstellung

Umwandlungen als Gegenstand von Umstrukturierungen gehören mittlerweile zum Alltag vieler Unternehmen. Grds. lässt sich diese Entwicklung positiv beurteilen, da sie die Anpassungsfähigkeit an veränderte Rahmenbedingungen – gleich welcher Natur – wiederspiegelt. Den juristischen Lücken im Umwandlungsrecht folgte der deutsche Gesetzgeber durch die Umsetzung vorangegangener europarechtlicher Entwicklungen. Das „neue“ Umwandlungssteuergesetz 2006 (UmwStG), welches durch das SEStEG geändert wurde und positivrechtlich die Voraussetzungen für EU-/EWR-grenzüberschreitende Verschmelzungen schaffte, was im Hinblick auf das EuGH-Urteil in der Rechtssache Sevic längst überfällig war, brachte umfangreiche und systematische Neuregelungen.

Diese Europäisierung des UmwStG lässt sich durchaus begrüßen, verhindert sie doch ein durch steuerliche Folgen ausgelöstes Ausbremsen betriebswirtschaftlich wünschenswerter und handelsrechtlich möglicher Umstrukturierungen, was ohne die besonderen Regelungen des UmwStG sicherlich eintreten würde. Die Anwendung des „neuen“ Rechts führt jedoch in der Praxis häufig zu Fragen, da das von der Finanzverwaltung angekündigte BMF-Schreiben bis dato nicht veröffentlicht wurde und nunmehr frühestens im Frühjahr 2011 vorliegen soll.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Problematik und Systematik von Umwandlungen sowie den Gang der Untersuchung.

2 ANWENDUNGSVORSCHRIFTEN DES UMWSTG: Erläuterung des Anwendungsbereichs und der steuerlichen Rückwirkungsfiktion nach dem UmwStG.

3 VERSCHMELZUNG EINER KÖRPERSCHAFT AUF EINE PERSONENGESELLSCHAFT UND FORMWECHSEL IN EINE PERSONENGESELLSCHAFT (§§ 3-10 UMWSTG): Untersuchung der steuerlichen Folgen des Wechsels von der Körperschaftsteuer zur gesonderten und einheitlichen Gewinnermittlung bei Verschmelzungen auf Personengesellschaften.

4 VERSCHMELZUNG VON KÖRPERSCHAFTEN (§§ 11-13 UMWSTG): Analyse der steuerlichen Konsequenzen bei Verschmelzungen zwischen Körperschaften, bei denen die Steuersphäre erhalten bleibt.

5 AUFSPALTUNG UND ABSPALTUNG ZWISCHEN KÖRPERSCHAFTEN (§15 UMWSTG): Behandlung der steuerlichen Behandlung von Spaltungsvorgängen und der Anwendung der Fusionsvorschriften auf diese Fälle.

6 AUFSPALTUNG UND ABSPALTUNG AUF EINE PERSONENGESELLSCHAFT (§ 16 UMWSTG): Darstellung der Rechtsfolgen bei Spaltungen auf Personengesellschaften unter Anwendung der entsprechenden Verschmelzungsregeln.

7 EINBRINGUNGSVORGÄNGE IN KAPITALGESELLSCHAFTEN (§§ 20-23 UND § 25 UMWSTG): Detaillierte Untersuchung von Sacheinlagen und Anteilstauschen in Kapitalgesellschaften sowie deren Auswirkungen auf Einbringende und übernehmende Gesellschaften.

8 EINBRINGUNG VON BETRIEBSVERMÖGEN IN EINE PERSONENGESELLSCHAFT (§ 24 UMWSTG): Erläuterung der Einbringung von Betriebsvermögen in Personengesellschaften und der damit verbundenen steuerlichen Wahlrechte.

9 FAZIT: Kritische Würdigung der Neufassung des SEStEG hinsichtlich Zielsetzung, steuerlicher Hürden und Rechtsunsicherheiten.

Schlüsselwörter

Umwandlungssteuergesetz, UmwStG, SEStEG, Verschmelzung, Aufspaltung, Abspaltung, Einbringung, Sacheinlage, Anteilstausch, Formwechsel, Betriebsvermögen, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Einkommensteuer, Buchwertansatz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Systematik und die steuerlichen Grundlagen von Unternehmensumwandlungen nach dem Umwandlungssteuergesetz (UmwStG) in der aktuellen Fassung des SEStEG.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Schwerpunkte sind die Verschmelzung, Spaltung, Einbringung von Unternehmensteilen sowie der Formwechsel zwischen verschiedenen Rechtsformen wie Kapital- und Personengesellschaften.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen Überblick über die wichtigsten steuerlichen Regelungsaspekte bei Umstrukturierungen zu geben und die komplexen Auswirkungen anhand praxisnaher Musterfälle verständlich darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt eine rechts- und steuerorientierte Analyse, die sich an der Struktur des Gesetzes orientiert und die Auswirkungen durch die Darstellung von konkreten Musterfällen, Bilanzen und Berechnungsschemata verdeutlicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die einzelnen Umwandlungsarten (Verschmelzung, Spaltung, Einbringung) detailliert analysiert, wobei jeweils die steuerlichen Auswirkungen auf die übertragenden Rechtsträger, die übernehmenden Rechtsträger sowie die Anteilseigner beleuchtet werden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Umwandlungssteuergesetz, Einbringung, Sacheinlage, Anteilstausch, gemeiner Wert, Buchwertverknüpfung und steuerliches Einlagekonto.

Warum ist das "neue" Umwandlungssteuergesetz (UmwStG 2006) für Unternehmen von Bedeutung?

Es hat umfangreiche und systematische Neuregelungen gebracht, die EU-/EWR-grenzüberschreitende Verschmelzungen rechtssicher ermöglichen und verhindern, dass steuerliche Folgen notwendige wirtschaftliche Umstrukturierungen ausbremsen.

Welche Rolle spielt die "Rückwirkungsfiktion" in der Arbeit?

Die Rückwirkungsfiktion erlaubt steuerliche Wirkungen bereits zum Stichtag der Übertragungsbilanz, was Umwandlungen in der Praxis erst praktikabel macht, da andernfalls kostspielige Zwischenbilanzen erstellt werden müssten.

Was besagt die Missbrauchsklausel im Zusammenhang mit der Auf- und Abspaltung?

Die Missbrauchsklausel soll verhindern, dass steuerlich motivierte Umstrukturierungen dazu führen, dass steuerpflichtige Anteile in ein steuerfreies Freistellungssystem eingebracht werden, ohne dass ein echter unternehmerischer Grund vorliegt.

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Details

Title
Darstellung der Grundzüge des Umwandlungssteuerrechts anhand von Musterfällen
College
University of Applied Sciences Aschaffenburg
Course
Workshop Steuerrecht
Grade
1,0
Author
Kathrin Rienecker (Author)
Publication Year
2010
Pages
66
Catalog Number
V167785
ISBN (Book)
9783640845002
ISBN (eBook)
9783640847365
Language
German
Tags
UmwStG Umwandlung Verschmelzung Formwechsel Übernahmeergebnis Teilbetriebserfordernis Spaltung Aufspaltung Abspaltung Einbringung Sacheinlage Einbringungsgewinn Anteilstausch SEStEG Sevic FusionsRL Rückwirkungsfiktion Übertragungsbilanz Übernahmebilanz Regimewechsel Entstrickung Buchwertansatz Zwischenwertansatz Up-Stream-Merger Aufwärtsverschmelzung Beteiligungskorrekturgewinn Gesamtrechtsnachfolge fingierte Ausschüttung Sphärenwechsel Down-Stream-Merger Abwärtsverschmelzung Übertragungsgewinn entgeltlicher Tauschvorgang partielle Gesamtrechtsnachfolge fiktiver Teilbetrieb doppelte Buchwertverknüpfung Anteilsveräußerung Sperrfrist Mitunternehmerschaft Sperrfristbehaftung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kathrin Rienecker (Author), 2010, Darstellung der Grundzüge des Umwandlungssteuerrechts anhand von Musterfällen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/167785
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