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Zur Shop-Startseite › Psychologie - Diagnostik

Diagnostik in der Pädagogischen Psychologie

Diagnose in Übertrittssituationen anhand zweier Fallbeispiele

Titel: Diagnostik in der Pädagogischen Psychologie

Hausarbeit , 2009 , 28 Seiten

Autor:in: Kevser Ekin (Autor:in)

Psychologie - Diagnostik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Werdegang eines Kindes ist oft eine der größten Sorgen von Eltern. Nicht selten sind sie sich unsicher, was ihre Leistungsfähigkeit in Schule, Beruf und dem Leben allgemein betrifft. Deshalb begleitet uns Eignungsdiagnostik über die gesamte Schullaufbahn (vgl. Abbildung 1) im Anhang). Immer wieder wird zum Zweck der Absicherung professionelle Hilfe in Anspruch genommen und eine entsprechende Diagnostik durchgeführt, in der Hoffnung, dass ihr Kind den Weg geht, der für es optimal ist und zu einem guten Leben führt. Spezifische Situationen sind in dem Fall oft Übertrittsereignisse, die jeder Mensch hinter sich bringen muss. Oft sind es einschneidende Entscheidungen, die getroffen werden müssen, und die auch gleichzeitig eine bestimmende Richtung für den eigenen Lebensweg haben. Aus diesem Grund ist die Diagnostik in Übertrittsituationen eine äußerst verant¬wortungsvolle Sache, die gut geplant und qualitativ wertvoll durchgeführt werden sollte, d.h. dass eine optimale Passung zwischen Anforderungen und Personenmerkmalen angestrebt wird. Aus dieser Annahme ist abzuleiten, dass für eine effektive pädagogische Arbeit eine qualitätsvolle Diagnose die Grundlage darstellt. Wir wollen uns in dieser Arbeit diesem Thema und der Qualität von Diagnostik zuwenden und haben uns dazu zwei Fallbeispiele ausgewählt, die es genauer anzuschauen gilt.

Zu Beginn unserer Arbeit möchten wir auf allgemeine Definitionen und Begriffe der Diagnostik eingehen um eine Grundlage für das Thema dieser Arbeit zu schaffen. Im zweiten Schritt wollen wir verschiedene Übertrittsituationen (Einschulung, Sonderschule, weiterführende Schule, tertiärer Bildungsbereich) im Allgemeinen beschreiben und somit die Vielfalt dieses diagnostischen Bereiches hervorheben. Im Anschluss daran befinden sich zwei Fallarbeiten zum Übertritt in weiterführende Schulen bzw. in den tertiären Bildungsbereich. Diese dienen dazu einen detaillierten und kritischen Einblick in Beratungsabläufe sowie in Testdurchführungen zu erhalten.
Ein Schlusswort rundet das Thema „Übertrittsituationen“ ab und soll gleichzeitig unsere eigene Meinung wiederspiegeln. Im Anhang wurden ergänzende Schemata und Überblicke angehängt, die eine weitere Veranschaulichung unserer Arbeit darstellen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen: Begriffsklärungen - Definitionen

3. Übertrittssituationen

3.1 Einschulung

3.2 Sonderschulbedürftigkeit

3.3 Übertritt in weiterführende Schulen

3.3.1 Diagnostische Entscheidungen

3.3.2 Diagnostische Praxis (Einzelfallberatung in Erziehungsberatungsstellen)

3.4 Diagnostik im tertiären Bereich

3.4.1 Universität

3.4.2 Ausbildung

4. Fallarbeit

4.1 Übertritt in weiterführende Schulen

4.1.1 Theoretischer Hintergrund

4.1.2 Vorüberlegungen

4.1.3 Methode

DRT 4-5

VET

Projektive Verfahren

DEF

Satzergänzungstest

4.1.4 Ergebnisse

4.1.5 Abschließende Diskussion

4.2 Übertritt im tertiären Bereich

4.2.1 Theoretischer Hintergrund/ Beratungsanlass

4.2.2 Vorüberlegungen

4.2.3 Methodenauswahl

4.2.4 Methodenvorstellung

4.2.4.1 SPM

4.2.4.2 BWT

Testdurchführung

Testaufbau

Berufsfragebogen / Interessen:

Fähigkeitstests:

Gütekriterien

Reliabilität

Objektivität

Validität

Normierung

Auswertung

4.2.5 Ergebnisse des Untersuchungsverlaufs und Fazit des Beraters

4.2.6 Fazit

4.2.6.1 Test BWT

4.2.6.2 Untersuchungsverlauf bei Alexander

5. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Qualität diagnostischer Prozesse in Übertrittssituationen während der gesamten Schullaufbahn und im tertiären Bildungsbereich. Das primäre Ziel ist es, anhand theoretischer Grundlagen und zweier praktischer Fallbeispiele die Notwendigkeit einer sorgfältigen diagnostischen Planung sowie die Herausforderungen bei der Erstellung pädagogisch wertvoller Diagnosen aufzuzeigen.

  • Grundlegende Definitionen und Begriffe der pädagogisch-psychologischen Diagnostik.
  • Analyse verschiedener Übertrittssituationen wie Einschulung, Sonderschulbedürftigkeit und weiterführende Schulen.
  • Detaillierte Fallarbeit zur Diagnostik bei einem Übertritt in eine weiterführende Schule.
  • Untersuchung von Berufswahltests und Beratungsprozessen im tertiären Bildungsbereich.
  • Kritische Reflexion über die Bedeutung der Gütekriterien bei der Testanwendung.

Auszug aus dem Buch

4.1.4 Ergebnisse

Michael ist Einzelkind und Sohn eines Mathematikers und einer Lehrerin. Die ursprünglich polnische Familie lebt aus beruflichen Gründen derzeit in Österreich. Michaels frühkindliche Entwicklung ist normal abgelaufen. Allerdings neigt er seit dem zweiten Lebensjahr öfter zu bronchialen Erkrankungen. In Erziehungsfragen seien beide Eltern gleichermaßen beteiligt, aber die Mutter könne, aufgrund ihrer Arbeitslosigkeit, mehr Zeit mit Michael verbringen. Sie empfindet seine soziale Ängstlichkeit, die auch eine Therapie veranlasst hat, als besonders auffällig. Der Vater schätzt Michael als intelligent ein und wünscht sich für ihn eine gute Bildung, worin der Übertritt ins Gymnasium eingeschlossen ist. Aus dem Satzergänzungstest kommt Michaels starkes Interesse an Modelleisenbahnen zum Vorschein. Dies ist seine liebste und wichtigste Beschäftigung in der Freizeit. Er äußert sich im Hinblick auf seine Mitschüler negativ, weil diese ihn als „dumm“ bezeichnen und verhauen würden. Sein zukünftiger Wunsch ist es eine eigene Modellbaufirma und viel Geld zu haben. Zum Testzeitpunkt steht bereits fest, dass Michael seine neue Schule nach einem halben Jahr verlassen wird, weil die Familie wieder in ihr Heimatland zurückkehren möchte.

Michael hinterlässt bei allen Tests einen äußerst ernsten Eindruck. Er ist bemüht die Testaufgaben zu lösen und zeigt dabei kaum Gefühle.

Er erzielt im AID eine sehr niedrige Intelligenzquantität (PR =3.5%). So niedrige Werte werden nur von 3,5% der Kinder in seinem Alter erlangt. Dieses Ergebnis bleibt auch nach dem Heranziehen der Untertests stabil. Die Untertests sind folgendermaßen ausgefallen: Das Ergebnis beim Unmittelbaren Reproduzieren bestätigt den Verdacht auf eine Serialitäts-Schwäche. Dagegen kann die Merkfähigkeitsschwäche in Bezug auf den akustischen Bereich Ausgeschlossen werden. Auffällig ist, dass trotz Training die Testergebnisse im unmittelbaren Produzieren extrem niedrig ausfielen. Man könnte dies durch die verstärkte Förderung des sozialen Bereichs erklären. Schließlich wurden in Untertests, wie „Soziale und Sachliche Folgerichtigkeit“ und „Funktionen Abstrahieren“, positive Steigerungen beobachtet. Rechnerisch betrachtet, wird Michael als „spezialbegabt“ bezeichnet. Hier liegen seine Leistungen deutlich über dem Altersdurchschnitt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Bedeutung der Eignungsdiagnostik im Lebenslauf dar und umreißt die Zielsetzung der Arbeit, die anhand zweier Fallbeispiele die Qualität diagnostischer Prozesse beleuchtet.

2. Grundlagen: Begriffsklärungen - Definitionen: Hier werden zentrale Begriffe wie pädagogisch-psychologische Diagnostik, diagnostische Kompetenz und verschiedene Diagnosearten (Selektions-, Förder-, Status- und Prozessdiagnostik) definiert.

3. Übertrittssituationen: Dieser Abschnitt beschreibt die Vielfalt diagnostischer Herausforderungen bei der Einschulung, Sonderschulbedürftigkeit sowie bei Übertritten in weiterführende Schulen und den tertiären Bildungsbereich.

4. Fallarbeit: Das Kapitel veranschaulicht anhand konkreter Fallbeispiele die praktische Anwendung diagnostischer Testverfahren, deren Ergebnisse sowie die daraus abgeleiteten Beratungs- und Förderstrategien.

5. Schlusswort: Das Fazit fasst die Erkenntnisse aus der Verbindung von Theorie und Fallarbeit zusammen und reflektiert kritisch über die Grenzen diagnostischer Urteile und die Notwendigkeit systemischer Verbesserungen.

Schlüsselwörter

Pädagogisch-psychologische Diagnostik, Eignungsdiagnostik, Übertrittssituationen, Selektionsdiagnose, Förderdiagnostik, Schulfähigkeit, Testverfahren, Fallarbeit, Beratungsprozess, Intelligenzdiagnostik, Gütekriterien, Berufswahltest, Schullaufbahnberatung, Teilleistungsschwäche, Bildungsberatung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der diagnostischen Praxis in verschiedenen bildungsrelevanten Übertrittssituationen, wie etwa dem Übergang von der Grundschule auf weiterführende Schulen oder dem Eintritt in den tertiären Bildungsbereich.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Grundlagen der Diagnostik, die Bedeutung von Gütekriterien, die Analyse von Testverfahren sowie die kritische Reflexion des Beratungsprozesses in der pädagogischen Praxis.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, durch die Verknüpfung von diagnostischer Theorie mit praktischen Fallbeispielen zu zeigen, wie eine qualitativ hochwertige Diagnostik gestaltet sein muss, um fundierte Entscheidungen für die Schullaufbahn und berufliche Zukunft zu ermöglichen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Autoren nutzen eine Kombination aus Literaturanalyse zu diagnostischen Verfahren (z. B. AID, DRT 4-5, VET, SPM, BWT) und die reflektierende Ausarbeitung zweier spezifischer Fallbeispiele (Michael und Alexander).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Beschreibung der Übertrittssituationen und einen umfangreichen Praxisteil, in dem Beratungsabläufe, Testdurchführungen und Testergebnisse bei zwei verschiedenen Probanden detailliert analysiert und diskutiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem pädagogisch-psychologische Diagnostik, Förderdiagnostik, Selektionsdiagnose, Eignungsdiagnostik, Schullaufbahnberatung sowie Gütekriterien und psychologische Testverfahren.

Wie wurde die Diagnose im Fallbeispiel Michael durchgeführt?

Bei Michael wurden Verfahren wie das „Adaptive Intelligenz Diagnostikum“ (AID), der „Deutsche Rechtschreibtest“ (DRT 4-5), das „Verfahren zur Erfassung von Teilleistungsschwächen“ (VET) sowie projektive Verfahren und ein Satzergänzungstest zur Analyse seines Leistungsstandes und emotionalen Zustands eingesetzt.

Was ist das Ergebnis der Fallarbeit zu Alexander?

Die Diagnose ergab keine Lernbehinderung. Als Ursachen für Alexanders Schulversagen wurden stattdessen der Ehekonflikt der Eltern und eine unbewusste Strategie zur Rückgewinnung von Aufmerksamkeit vermutet, was in eine Empfehlung für weiterführende Fördermaßnahmen mündete.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Diagnostik in der Pädagogischen Psychologie
Untertitel
Diagnose in Übertrittssituationen anhand zweier Fallbeispiele
Hochschule
Universität Augsburg
Autor
Kevser Ekin (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
28
Katalognummer
V167767
ISBN (Buch)
9783640844739
ISBN (eBook)
9783640847211
Sprache
Deutsch
Schlagworte
diagnostik pädagogischen psychologie diagnose fallbeispiele
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kevser Ekin (Autor:in), 2009, Diagnostik in der Pädagogischen Psychologie, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/167767
Blick ins Buch
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