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The Information Content of the SG&A Ratio

Title: The Information Content of the SG&A Ratio

Seminar Paper , 2010 , 27 Pages

Autor:in: Hartmut Seehoff (Author)

Business economics - Accounting and Taxes

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Summary Excerpt Details

Üblicherweise wird in der Kostenrechnung von einem linearen oder gar proportionalen Zusammenhang zwischen Kosten und Produktionsmenge ausgegangen. Kommt es hingegen dazu, „… dass die Kosten bei einem Mengen- bzw. Absatzrückgang nicht im gleichen Maße zurückgehen, wie sie zuvor bei einer Mengen- bzw. Absatzsteigerung gleichen Ausmaßes zugenommen haben“ , so spricht man von „Cost Stickiness“ oder Kostenremanenz. Anfänglich wurden Studien zum generellen Nachweis dieses Phänomens auf der Basis von Krankenhausdaten im Bundesstaat Washington, USA durchgeführt, später aber auch auf Branchen übergreifender Basis speziell in Bezug auf die Gemeinkosten für Verwaltung und Vertrieb (SG&A Costs). Da deren Verhältnis zum Umsatz Bedeutung für die Gewinnprognose eines Unternehmens sowohl durch das Management, als auch durch externe Analysten im Rahmen der Fundamentalanalyse zukommt, sind sie vielfach Gegenstand der Untersuchungen hinsichtlich des Phänomens der Kostenremanenz. Im internationalen Vergleich wurden in weiteren Studien Faktoren wie unterschiedliche gesetzliche Regelungen bezüglich des Kündigungsschutzes oder der Corporate Governance erkannt, die zu unterschiedlichen Ausprägungen der Kostenremanenz führen. Andere Studien wurden durchgeführt, um festzustellen, ob der Geschäftsbereich, in dem die Kosten anfallen, einen Einfluss auf die Stärke der Kostenremanenz hat, oder ob Manager durch ihre Entscheidungen bezüglich der Kostenstruktur des jeweiligen Unternehmens die Kostenremanenz induzieren, was auch ein Agency-Problem bedeuten kann.
Nachfolgend werden die Begriffe SG&A Costs und Ursachen der Kostenremanenz erläutert. Anschließend wird das Modell von Baumgarten/Bonenkamp/Homburg (2009), welches die Kostenremanenz der SG&A Ratio auf ihren Informationsgehalt bezüglich zukünftiger Gewinne untersucht, dargestellt und mit Anderson et al. (2007) verglichen. Danach erfolgt eine Beschreibung von Management-Aspekten, die Einfluss auf das Kostenverhalten haben und den Abschluss bildet ein Fazit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Selling General & Administrative (SG&A) Costs

3 Ursachen der Kostenremanenz

4 Gewinnprognose auf Basis der SG&A Costs

4.1 Forschungsgrundlagen

4.2 Kosteneffizienzmodell

4.3 Ergebnisse

4.3.1 Regressionen und Benchmark

4.3.2 Gegenüberstellung

4.3.3 Kritische Anmerkungen

5 Management-Aspekte

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Informationsgehalt der SG&A-Ratio (Verhältnis von Vertriebs- und Verwaltungskosten zum Umsatz) und deren Bedeutung für die Gewinnprognose. Dabei wird die wissenschaftliche Forschungsfrage analysiert, ob und unter welchen Bedingungen eine intendierte Steigerung dieser Kosten das Potenzial hat, die zukünftige Profitabilität eines Unternehmens positiv zu beeinflussen, anstatt lediglich Ineffizienz abzubilden.

  • Analyse des Phänomens der Kostenremanenz (Cost Stickiness)
  • Unterscheidung zwischen intendierten und nicht intendierten Kostensteigerungen
  • Einfluss der Kosteneffizienz auf die Aussagekraft der SG&A-Ratio
  • Evaluierung empirischer Modelle zur Gewinnprognose
  • Diskussion von Management-Entscheidungen im Kontext der Kostenremanenz

Auszug aus dem Buch

3 Ursachen der Kostenremanenz

Nachfrageschwankungen als Folge wirtschaftlicher Entwicklungen wirken sich direkt auf das Verhältnis der SG&A Costs eines Unternehmens zu dessen Gewinnen aus. Demzufolge müssen die Ursachen für dieses Kostenverhalten erforscht werden, um mögliche Anpassungen vornehmen zu können.

Ursachen können entweder technischer Natur sein oder durch Management-Entscheidungen induziert. Die Kostenremanenz ist bei Unternehmen mit einer hohen Kapitalintensität stärker ausgeprägt, als bei Unternehmen mit einer geringen Kapitalintensität. Auch eine hohe Personalintensität wirkt sich verstärkend auf die Kostenremanenz aus, wenn sie nicht flexibel an Nachfrageschwankungen angepasst werden kann.

Im Falle von Nachfrageschwankungen muss das Management entscheiden, ob und wie das Unternehmen darauf reagiert. Eine entscheidende Rolle kommt hier der Einschätzung bezüglich der Dauer der Veränderung durch das Management zu. Anpassungen werden nur dann durchgeführt, wenn die Veränderung nicht als vorübergehend eingestuft wird. Veränderungen als Reaktion auf eine gestiegene Nachfrage führen zu einem Anstieg der SG&A Costs, sind jedoch zwingend, schon um gegenüber Wettbewerbern keine Marktanteile zu verlieren. Die Anpassung an eine gefallene Nachfrage ist ungleich komplizierter. In diesem Fall steht das Management vor der Entscheidung, die frei gewordenen materiellen und personellen Ressourcen in Erwartung einer baldigen Nachfragesteigerung zu halten und die Kosten für die Leerkapazitäten zu tragen, oder die nicht mehr benötigten Ressourcen abzubauen, wenn keine kurzfristige Erholung der Nachfragesituation erwartet wird. Dieser Abbau ist wiederum mit Kosten verbunden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in das Phänomen der Kostenremanenz (Cost Stickiness) und Darstellung der Relevanz von SG&A-Kosten für die fundamentale Unternehmensanalyse.

2 Selling General & Administrative (SG&A) Costs: Definition und Abgrenzung der SG&A-Kosten sowie Erläuterung der Vergleichbarkeit dieser Daten aus statistischen Quellen.

3 Ursachen der Kostenremanenz: Analyse der Treiber hinter remanenten Kosten, insbesondere unter Berücksichtigung von Kapitalintensität und strategischen Management-Entscheidungen bei Nachfrageschwankungen.

4 Gewinnprognose auf Basis der SG&A Costs: Untersuchung der Eignung der SG&A-Ratio zur Vorhersage künftiger Unternehmenserfolge mittels empirischer Regressionsmodelle und Benchmarks.

5 Management-Aspekte: Betrachtung der menschlichen Komponente und der gezielten unternehmerischen Steuerung, die das Kostenverhalten maßgeblich beeinflussen.

6 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse, wonach eine intendierte Steigerung der SG&A-Ratio bei kosteneffizienten Unternehmen die zukünftige Profitabilität steigern kann.

Schlüsselwörter

Kostenremanenz, Cost Stickiness, SG&A-Ratio, Kostenmanagement, Gewinnprognose, Fundamentalanalyse, Kosteneffizienz, operative Effizienz, Umsatzkosten, Kapitalintensität, Personalintensität, Unternehmensführung, Benchmarking, Wirtschaftsprognose, operative Marge

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das Phänomen der sogenannten "Kostenremanenz" bei Vertriebs- und Verwaltungskosten (SG&A Costs) und untersucht, wie sich Änderungen dieser Kosten auf die zukünftige Gewinnentwicklung von Unternehmen auswirken.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die Ursachen für das asymmetrische Kostenverhalten (Cost Stickiness), die Differenzierung zwischen intendierten und nicht intendierten Kostensteigerungen sowie die Anwendung mathematischer Modelle zur Gewinnprognose.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist zu klären, ob ein Anstieg der SG&A-Kosten lediglich ein Indiz für mangelnde Kostenkontrolle ist oder ob er als strategische, gewinnsteigernde Investition des Managements interpretiert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine quantitative Analyse mittels empirischer Regressionsmodelle, die durch Benchmarking der SG&A-Ratio und der COGS-Ratio (Umsatzkosten) in verschiedenen Branchen ergänzt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Herleitung des Kosteneffizienzmodells, der Durchführung von Regressionsanalysen, der Klassifizierung von Unternehmen anhand ihrer Effizienz sowie der kritischen Würdigung der zugrunde liegenden Annahmen.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Analyse?

Wesentliche Begriffe sind Kostenremanenz (Cost Stickiness), SG&A-Ratio, fundamentale Analyse, Kapitalintensität, operative Effizienz sowie das Verhältnis von Umsatz zu Vertriebs- und Verwaltungskosten.

Warum wird zwischen "intendierter" und "nicht intendierter" Kostenremanenz unterschieden?

Diese Unterscheidung ist notwendig, um ineffiziente Ausgaben von strategischen Investitionen abzugrenzen. Während nicht intendierte Kosten auf Managementfehler oder Agency-Probleme hindeuten können, sind intendierte Kosten oft darauf ausgerichtet, langfristige Wettbewerbsvorteile oder Realoptionen zu sichern.

Welche Bedeutung hat die Branchenzugehörigkeit für die Ergebnisse?

Da Kostenstrukturen branchen- und periodenspezifisch sind, verwendet die Studie den Branchenmittelwert als Benchmark. Dies ermöglicht eine objektive Einordnung, ob ein Unternehmen effizienter oder ineffizienter als sein Wettbewerbsumfeld agiert.

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Details

Title
The Information Content of the SG&A Ratio
College
University of Cologne
Course
„The Observation of „Cost Stickiness” and its Implications on Cost Analysis“
Author
Hartmut Seehoff (Author)
Publication Year
2010
Pages
27
Catalog Number
V167634
ISBN (Book)
9783640842629
ISBN (eBook)
9783640846337
Language
German
Tags
information content sg&a ratio
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Hartmut Seehoff (Author), 2010, The Information Content of the SG&A Ratio, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/167634
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