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Implikaturen nach Grice, Horn und Levinson

Title: Implikaturen nach Grice, Horn und Levinson

Essay , 2009 , 4 Pages

Autor:in: Stud. phil. Jan Schultheiß (Author)

Didactics for the subject German - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

Bevor auf zwei der wichtigsten Bereiche der Pragmatik eingegangen werden soll, Implikaturen und Präsuppositionen, sowie auf ihre Abgrenzung zu semantischen Implikationen, widmet sich dieser Essay dem Begriff der Bedeutung nach Grice.
Des Weiteren soll das Hornsche Q- und R-Prinzip thematisiert werden. Den Abschluss bildet eine Rekapitulation der Bedeutungsebenen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Essay: Implikaturen und Präsuppositionen

1.1 Präsuppositionen

1.2 Implikaturen

1.2.1 Hornsche Prinzipien

1.3 Bedeutungsebenen

Zielsetzung und Themenbereiche

Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, die theoretischen Grundlagen der Pragmatik im Bereich der Implikaturen und Präsuppositionen zu erläutern und diese von semantischen Implikationen abzugrenzen. Dabei wird insbesondere untersucht, wie Sprecherabsichten über das explizit Gesagte hinaus kommuniziert werden und welche Rolle Kontext und Kooperationsprinzipien dabei spielen.

  • Grice'sche Theorie zu Meaning und Konversationsmaximen
  • Differenzierung zwischen semantischen Implikationen und pragmatischen Implikaturen
  • Funktionsweise und Merkmale von Präsuppositionen
  • Die Q- und R-Prinzipien nach Horn
  • Analyse von Bedeutungsebenen anhand praktischer Beispiele

Auszug aus dem Buch

Implikaturen

Implikaturen sind Schlussfolgerungen, die über den semantischen Gehalt eines Satzes hinausgehen und die in der der natürlichen Sprache angedeutet, aber nicht gesagt werden (meant but unsaid). Die Kernidee der (konversationellen) Implikaturen stammt von Grice (1967), welcher vier Konversationsmaximen und ein generelles Kooperationsprinzip voraussetzt, dem in Konversationen generell gefolgt wird.

Die Implikatur einer Äußerung ist demnach eine Proposition, die mit Bezug auf das Kooperationsprinzip und die Konversationsmaximen erschlossen werden kann. Fasst man Kommunikation als ein zielgerichtetes, kooperatives und rationales Handeln auf, das in der Norm auf dem Kooperationsprinzip und den Konversationsmaximen basiert, dann entstehen konversationelle Implikaturen entweder durch Befolgung oder Verletzung dieser Prinzipien und Maximen.

Wenn pragmatische Schlussfolgerungen auf dem Befolgen der Maximen beruhen, nennt man sie Standardimplikaturen. Werden sie bewusst missachtet oder verletzt, so nennt man diese Ausbeutung der Implikatur (traditionelle Stilfiguren, wie Tautologien, Metaphern). Nach Grice haben Implikaturen vier Eigenschaften, die sie von anderen semantischen und pragmatischen Schlussfolgerungen unterscheiden und die man mithilfe s.g. Implikaturtests ermitteln kann: (1) Tilgbarkeit (cancellable), (2) Nichtabtrennbarkeit (non-detachable), (3) Berechenbarkeit (calculable), (4) Nicht-Konventionalität.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Essay: Implikaturen und Präsuppositionen: Einleitende Betrachtung des Bedeutungsbegriffs nach Grice sowie Abgrenzung der zentralen Themenfelder Semantik und Pragmatik.

1.1 Präsuppositionen: Definition und Erläuterung von Präsuppositionen als notwendige, kontextabhängige Voraussetzungen für die sinnvolle Verwendung eines Satzes.

1.2 Implikaturen: Detaillierte Darstellung der Grice'schen Theorie zu konversationellen Implikaturen, basierend auf Kooperationsprinzip und Konversationsmaximen.

1.2.1 Hornsche Prinzipien: Erläuterung der Reduktion der Maximen auf das Q-Prinzip (Hörerökonomie) und das R-Prinzip (Sprecherökonomie) nach Horn.

1.3 Bedeutungsebenen: Veranschaulichung der Differenzierung zwischen Ausdrucksbedeutung, Äußerungsbedeutung und kommunikativem Sinn anhand eines konkreten Fallbeispiels.

Schlüsselwörter

Pragmatik, Semantik, Implikatur, Präsupposition, Konversationsmaximen, Kooperationsprinzip, Bedeutung, Grice, Horn, Q-Prinzip, R-Prinzip, Äußerungsbedeutung, Wahrheitsbedingungen, Proposition, Inferenzen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Der Text behandelt die linguistischen Teilbereiche der Pragmatik, spezifisch die Analyse von Implikaturen und Präsuppositionen sowie deren Abgrenzung zur Semantik.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf Grice’sche Konversationsmaximen, das Kooperationsprinzip, Präsuppositionsauslöser sowie die Hornschen Q- und R-Prinzipien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die systematische Einordnung pragmatischer Schlussfolgerungen und die Erläuterung der Mechanismen, durch die Sprecher über den wörtlichen Sinn hinaus Bedeutung vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse und Literaturarbeit, die linguistische Modelle von Grice, Horn und Levinson auf sprachliche Beispiele anwendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Präsuppositionen, die Klassifikation von Implikaturen durch Maximen-Verletzungen oder Befolgung sowie eine Analyse der Bedeutungsebenen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Pragmatik, Konversationsmaximen, Implikatur, Präsupposition und die Unterscheidung zwischen Ausdrucks- und Äußerungsbedeutung.

Wie unterscheiden sich semantische Implikationen von pragmatischen Implikaturen?

Semantische Implikationen sind kontextunabhängig und an Wahrheitsbedingungen gebunden, während Implikaturen kontextabhängig sind und aus dem Kooperationsprinzip erschlossen werden.

Was versteht man unter der "Ausbeutung" einer Implikatur?

Von Ausbeutung spricht man, wenn die Konversationsmaximen bewusst verletzt werden, um einen tieferen kommunikativen Sinn (z.B. durch Metaphern) zu erzeugen.

Wie unterscheidet Horn zwischen Q- und R-Prinzip?

Das Q-Prinzip dient der Hörerökonomie ("Sage soviel du kannst"), während das R-Prinzip der Sprecherökonomie ("Mache nur eine notwendige Aussage") dient.

Warum ist das Beispiel "Hans ist eine Schnecke" für die Theorie relevant?

Es dient als Beispiel für eine Ausbeutung der Qualitätsmaxime, bei der der Hörer im Kontext erschließen muss, welche menschlichen Eigenschaften dem Subjekt zugeschrieben werden.

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Details

Title
Implikaturen nach Grice, Horn und Levinson
College
University of Tubingen
Author
Stud. phil. Jan Schultheiß (Author)
Publication Year
2009
Pages
4
Catalog Number
V167373
ISBN (eBook)
9783640837434
Language
German
Tags
implikaturen rice horn levinson
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stud. phil. Jan Schultheiß (Author), 2009, Implikaturen nach Grice, Horn und Levinson, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/167373
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