Abhandlung über das Leben und Wirken von Robert Siodmak - vom kleinen Schauspieler zum großen Regisseur.
Inhaltsverzeichnis
1. Biographie
2. Filmographie
Zielsetzung und Themen
Die vorliegende Arbeit rekonstruiert den Lebensweg und die filmische Laufbahn des Regisseurs Robert Siodmak, von seinen frühen Anfängen in der deutschen Filmindustrie bis zu seinem internationalen Wirken als prägender Regisseur des Film Noir in den USA und seiner späteren Rückkehr nach Europa.
- Biographische Stationen und Entwicklung Siodmaks vom Schauspieler zum Regisseur.
- Die Rolle der Siodmak-Brüder in der Filmgeschichte und ihr Schicksal im Exil.
- Die künstlerische Prägung Siodmaks im frühen deutschen Tonfilm und der Ufa-Zeit.
- Siodmaks internationale Karriere, insbesondere sein bedeutender Beitrag zum Film Noir bei Universal.
- Detaillierte Übersicht seines filmischen Gesamtwerks von 1927 bis 1971.
Auszug aus dem Buch
Biographie
Am 08.08 1900 wird Robert Siodmak in Dresden geboren. Eigenen, falschen Angaben zufolge kommt er in Tennesse in den USA zur Welt. Tatsache dagegen ist, daß sein Vater in die Vereinigten Staaten ausgewandert war, dort als Kaufmann zu etwas Geld kam und 1899 als amerikanischer Staatsbürger nach Deutschland zurückging. Der Familienname Siodmak stammt aus dem galizischen Krakau (Polen). Robert Siodmak ist der Älteste der sogenannten „Siodmak Bros.“, bestehend aus den vier Brüdern Robert, Kurt (später Curt), Werner und Rolf.
Seine Schulzeit verbringt Robert Siodmak im Internat in Bad Koesen und danach an einem Gymnasium in Dresden. Währenddessen arbeitet er in kleineren Rollen am Staatlichen Schauspielhaus Dresden und nimmt Schauspielunterricht. Mit 18 Jahren verläßt er das Elternhaus und zieht mit einer Wanderbühne durch Norddeutschland.
1921 wird er Buchhalter bei verschiedenen Dresdner Banken, muß diesen Beruf aber kurz darauf infolge der aufkommenden Inflation wieder aufgeben. Drei Jahre später, 1924, gibt Robert als sein eigener Verleger die Illustrierte „Das Magazin“ heraus, deren Existenz allerdings nicht besonders lange währt. Im Jahr darauf kommt er dann erstmals mit dem Metier Film in Berührung, als er als Übersetzer von Zwischentiteln sein Geld verdient.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Biographie: Dieser Abschnitt zeichnet den chronologischen Lebensweg Robert Siodmaks nach, von seiner Geburt in Dresden über seine frühen beruflichen Erfahrungen, die Flucht ins Exil bis hin zu seinem späten Wirken und seinem Tod 1973.
2. Filmographie: Dieses Kapitel liefert eine tabellarische Auflistung aller Filme, an denen Robert Siodmak beteiligt war, gegliedert nach Produktionsjahr und Funktion des Regisseurs.
Schlüsselwörter
Robert Siodmak, Film Noir, Regie, Filmgeschichte, Ufa, Hollywood, Exil, Biographie, Filmographie, Stummfilm, Tonfilm, Schauspiel, Universal, Produzent, Drehbuchautor.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit bietet eine biographische Aufarbeitung des Lebens und Wirkens des deutsch-amerikanischen Regisseurs Robert Siodmak.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentral sind der Werdegang Siodmaks, die wechselvolle Geschichte seiner Familie während der NS-Zeit sowie seine Bedeutung für die Entwicklung des Kinos, insbesondere des Film Noir.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, die künstlerische Laufbahn Siodmaks nachzuzeichnen und sein filmisches Gesamtwerk in einer umfassenden Übersicht zu dokumentieren.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es handelt sich um eine biographische und filmhistorische Recherche, die auf Primärquellen sowie zeitgenössischen Dokumenten basiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte biographische Erzählung und eine chronologische, vollständige Filmographie des Regisseurs.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Robert Siodmak, Film Noir, Exil, Regie, Hollywood-Karriere und die Siodmak-Brüder.
Inwiefern beeinflusste die Zeit des Nationalsozialismus seine Karriere?
Die Machtübernahme der Nationalsozialisten zwang Siodmak zur Flucht aus Deutschland und führte zur Zerschlagung des familiären Netzwerks der Siodmak-Brüder.
Welche Rolle spielt der Film "Menschen am Sonntag" für seine Laufbahn?
Der Film markierte 1929 Siodmaks großen Durchbruch als Regisseur und festigte seinen Ruf in der deutschen Filmbranche.
Was unterscheidet seine Arbeit in den USA von seiner deutschen Zeit?
In den USA entwickelte sich Siodmak bei Studios wie Universal zu einem Spitzenregisseur, der maßgeblich das visuelle und erzählerische Vokabular des klassischen Film Noir prägte.
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- Magister Artium Andre Hoffmann (Author), 1999, Robert Siodmak - Vom kleinen Schauspieler zum großen Regisseur, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/167333