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Case Management im Übergangsmanagement von der Schule in den Beruf

Am Beispiel des Projektes "Kompetenzagenturen"

Title: Case Management im Übergangsmanagement von der Schule in den Beruf

Diploma Thesis , 2011 , 114 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Julia Mahlstaedt (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

Was muss bei der Umsetzung des Handlungskonzeptes Case Management in der Sozialen Arbeit beachtet werden, damit es als sozialarbeitswissenschaftlich fundiertes Konzept seinen Kritikern selbstbewusst entgegen treten kann? Welche Rolle spielen die Jugendsozialarbeit, insbesondere die Jugendberufshilfe, und die Kompetenzagenturen im Übergangssystem?
Um der Beantwortung dieser Fragen näher zu kommen widmet sich diese Arbeit in einem ersten Schritt den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Jugendberufshilfe und beginnt somit aus dem Blickwinkel der Makroebene. Die gewandelte Bedeutung von (Lohn-)Arbeit, die sich verlängernde Jugendphase, die Bedeutung von Jugendarbeitslosigkeit und das Übergangssystem werden aufgezeigt. Danach wird versucht, die Soziale Arbeit - hinsichtlich ihrer Rolle im Sozialstaat und ihres Auftrages - in diesem Kontext zu verorten.

Im dritten Kapitel wird das Projekt ‚Kompetenzagenturen‘ vorgestellt. Die Entwicklungslinien der Modell- und der Durchführungsphase werden nachgezeichnet und Auftrag, Zielgruppe, projektbezogene Vorgaben und Zielsetzungen der Kompetenzagenturen werden analysiert. Die Vorstellung der Projektfinanzierung und der am Projekt beteiligten Institutionen schließt das Kapitel.

Eine, vom ESF definierte Vorgabe für Kompetenzagenturen ist die Anwendung des Konzeptes Case Management, also widmet sich das vierte Kapitel diesem Handlungskonzept. Die theoretischen Grundlagen werden herausgearbeitet und daraus werden Handlungsgrundlagen des Case Management abgeleitet. Im nächsten Schritt werden die verschiedenen Phasen eines Case Management-Prozesses vorgestellt. Das Kapitel schließt mit einem mikroperspektivischen Blick auf ein Fallbeispiel, wobei die Umsetzung des Handlungskonzeptes in der Praxis der Kompetenzagentur Eutin im Fokus steht.

Das letzte Kapitel zeigt die Möglichkeiten und Grenzen von Case Management in Kompetenzagenturen auf. Die Ursachen, die dem Handlungskonzept den ‚schlechten Ruf‘ geben werden aufgeschlüsselt und reflektiert. Ein Ausblick beschäftigt sich mit der Zukunft der Kompetenzagenturen und kann die Frage nach der Rolle und
Bedeutung der Jugendsozialarbeit nicht vermeiden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gesellschaftliche Rahmenbedingungen der Jugendberufshilfe

2.1 Die Bedeutung von Arbeit für die Gesellschaft

2.2 Der Arbeitsmarkt

2.3 Die Arbeitsmarktpolitik

2.4 Die Lebensphase Jugend

2.5 Individuelle und strukturelle Bedeutung von Jugendarbeitslosigkeit

2.5.1 Arbeit und Identität

2.5.2 Arbeitsmarktpolitik für Jugendliche: Das Übergangssystem

2.6 Die Verortung der Sozialen Arbeit in dieser Gemengelage

2.6.1 Soziale Arbeit und Sozialstaat

2.6.2 Gesellschaftlicher Auftrag der Sozialen Arbeit

2.6.3 Die Jugendberufshilfe

3. Die Kompetenzagentur, ein bundesweites Programm zur beruflichen Integration besonders benachteiligter Jugendlicher

3.1 Entstehungsprozess der Kompetenzagenturen

3.2 Kompetenzagenturen (2007-2013): Aufgaben und Ziele

3.3 Die Zielgruppe: besonders benachteiligte Jugendliche

3.4 Finanzierung und beteiligte Institutionen

4. Kompetenzagenturen und die Methode zur Zielerreichung: Case Management

4.1 Das Handlungskonzept Case Management

4.1.1 Theoretische Grundlagen des Case Managements

4.1.2 Handlungsgrundlagen des Case Managements

4.1.3 Phasen des Case Managements

4.2 Case Management in der Praxis

4.2.1 Die Kompetenzagentur Eutin

4.2.2 Case Management im Alltag der KAE

5. Fazit und Ausblick

5.1 Möglichkeiten und Grenzen von Case Management in Kompetenzagenturen

5.2 Case Management zwischen Ökonomisierung und Aktivierung

5.3 Die Zukunft der Kompetenzagenturen

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht die Rolle des Case Managements als Methode innerhalb der Jugendberufshilfe, insbesondere am Beispiel des Programms „Kompetenzagenturen“. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, wie Case Management in der Sozialen Arbeit umgesetzt werden muss, um als sozialarbeitswissenschaftlich fundiertes Konzept den Anforderungen an Integration und Unterstützung gerecht zu werden, ohne dabei in die Falle einer rein ökonomisch getriebenen Steuerung zu geraten.

  • Gesellschaftliche Rahmenbedingungen und Jugendarbeitslosigkeit
  • Strukturen und Ziele des Programms „Kompetenzagenturen“
  • Handlungskonzepte und theoretische Grundlagen des Case Managements
  • Praxisnahe Umsetzung und Reflexion der Methode in der Kompetenzagentur Eutin
  • Kritische Analyse des Case Managements zwischen Aktivierung und Ökonomisierung

Auszug aus dem Buch

4.2.2 Case Management im Alltag der KAE

Der Verlauf eines konkreten, von der Kompetenzagentur Eutin begleiteten Unterstützungsprozesses gibt Einblick in die Ausgestaltung des Arbeitsauftrages ‚Case Management‘ als Methode zur Bearbeitung von Einzelfällen. In dem folgenden Fallbeispiel wird bei der Strukturierung auf die in Kapitel 4.1.3 beschriebenen Phasen des Case Management-Prozesses Bezug genommen.

Kai F. (alle Namen geändert) war neun Monate in einem Case Management der KAE. Er wurde von der Case Managerin begleitet. Zu Beginn des Unterstützungsprozesses war Kai 18 Jahre alt, inzwischen ist er 19. Nach Beendigung des Case Management befand Kai sich noch 2 Monate in der Nachbetreuung durch die KAE.

Intake: Der zuständige persönliche Ansprechpartner der ARGE, Herr S. rief mit Kais Einwilligung bei der Case Managerin an. Kai lebe seit vier Monaten bei seinem 25-jährigen Halbbruder in einer Stadt im Einzugsbereich der KAE und benötige Unterstützung bei seiner Verselbständigung. Seit einem Monat sei Kai in einer Arbeitsgelegenheit bei einem Bildungsträger. Dort habe er im Anschluss die Möglichkeit, eine schulförmige Maßnahme zur Erreichung des Hauptschulabschlusses zu absolvieren. Kai und sein Bruder streiten viel und Kai brauchte dringend Unterstützung im Hinblick auf das Zusammenleben mit seinem Halbbruder und auf die Strukturierung des Alltags.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert den Strukturwandel der Arbeitsgesellschaft und die damit einhergehenden Herausforderungen für die Jugendberufshilfe im Übergangssystem.

2. Gesellschaftliche Rahmenbedingungen der Jugendberufshilfe: Dieses Kapitel analysiert die historische Bedeutung von Arbeit und die spezifischen Bedingungen des Übergangs von der Schule in den Beruf, einschließlich der Bedeutung von Jugendarbeitslosigkeit.

3. Die Kompetenzagentur, ein bundesweites Programm zur beruflichen Integration besonders benachteiligter Jugendlicher: Das Kapitel stellt das Programm der Kompetenzagenturen vor, beleuchtet deren Entstehung, Zielgruppen und die politische Einbettung.

4. Kompetenzagenturen und die Methode zur Zielerreichung: Case Management: Hier werden die theoretischen Grundlagen, das Handlungskonzept und die Phasen des Case Managements erläutert und anhand eines Praxisbeispiels aus der Kompetenzagentur Eutin veranschaulicht.

5. Fazit und Ausblick: Das Fazit reflektiert die Möglichkeiten und Grenzen des Case Managements in der Jugendberufshilfe vor dem Hintergrund der aktuellen sozialpolitischen Ökonomisierungstendenzen.

Schlüsselwörter

Case Management, Jugendberufshilfe, Kompetenzagenturen, Arbeitsgesellschaft, Jugendarbeitslosigkeit, Übergangssystem, soziale Integration, berufliche Qualifizierung, Sozialstaat, Lebensweltorientierung, Fallmanagement, Systemsteuerung, Benachteiligungsförderung, Jugendsozialarbeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Anwendung der Methode Case Management innerhalb des bundesweiten Programms „Kompetenzagenturen“ im Kontext der Jugendberufshilfe.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen des Übergangs von der Schule in den Beruf, der theoretischen Fundierung von Case Management in der Sozialen Arbeit sowie der kritischen Reflexion von Steuerungsinstrumenten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie Case Management in der Sozialen Arbeit fachlich fundiert eingesetzt werden kann, damit es den Bedürfnissen der Jugendlichen entspricht und nicht primär als reines Kontrollinstrument fungiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine theoretische Analyse mit soziologischen und sozialpädagogischen Ansätzen vorgenommen, ergänzt durch eine Fallstudie (Praxisbeispiel der Kompetenzagentur Eutin).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die Vorstellung des Programms „Kompetenzagenturen“ sowie eine detaillierte Ausarbeitung des Handlungskonzepts Case Management inklusive der Phasenstruktur.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Case Management, Jugendberufshilfe, Kompetenzagenturen, Arbeitsgesellschaft, soziale Integration und Aktivierungspolitik sind prägende Begriffe.

Warum ist das Programm „Kompetenzagenturen“ für Jugendliche wichtig?

Es bietet neutrale Beratung und Unterstützung für Jugendliche, die vom regulären Übergangssystem nicht erreicht werden oder bei denen eine individuelle Unterstützung zur beruflichen und sozialen Integration erforderlich ist.

Was zeigt das im Buch beschriebene Fallbeispiel von Kai F.?

Das Fallbeispiel illustriert die praktische Anwendung der Case Management-Phasen – von der Akquise über das Assessment und die Hilfeplanung bis hin zur Evaluation – und verdeutlicht die Notwendigkeit flexibler Unterstützung im ländlichen Raum.

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Details

Title
Case Management im Übergangsmanagement von der Schule in den Beruf
Subtitle
Am Beispiel des Projektes "Kompetenzagenturen"
College
Kiel University of Applied Sciences  (Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit)
Grade
1,7
Author
Julia Mahlstaedt (Author)
Publication Year
2011
Pages
114
Catalog Number
V167050
ISBN (eBook)
9783640834372
ISBN (Book)
9783640834570
Language
German
Tags
Case Management Übergangsmanagement Jugendberufshilfe Jugendsozialarbeit Hartz-Gesetze
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Julia Mahlstaedt (Author), 2011, Case Management im Übergangsmanagement von der Schule in den Beruf, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/167050
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