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Zur Shop-Startseite › Orientalistik / Sinologie - Islamwissenschaft

Terrorismus aus islamischer Perspektive

Titel: Terrorismus aus islamischer Perspektive

Hausarbeit , 2023 , 18 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Orientalistik / Sinologie - Islamwissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der 11. September 2001 gilt als einer der schwersten terroristischen Anschläge in der Geschichte und hat die Welt nachhaltig verändert. Terroristen, welche sich zur extremistischen Gruppe „Al-Qaida“ bekannten, stürzten mit zwei Flugzeugen in die Zwillingstürmen des World Trade Centers in New York City ein. Bei den Anschlägen verloren mehrere tausende Menschen ihr Leben. Darüber hinaus kam es in den folgenden Jahren zum Aufstieg des „Islamischen Staates“ (IS) und einer Menge von weiteren Anschlägen in Westeuropa. Der Zusammenhang zwischen dem Islam als Religion und der Anwendung von Gewalt wurde schließlich zunehmend Zentrum der politischen Debatte. Menschen entwickelten Vorurteile gegenüber Muslimen, fälschlicherweise seien alle Muslime Extremisten oder Terroristen.
„Die islamische Lehre verfügt ausreichend argumentative Quellen, welche den Terrorismus ablehnen.“
Die oben genannte These soll im Mittelpunkt dieser Hausarbeit stehen. In Bezug dessen, wird im zweiten Kapitel zunächst der Begriff des Terrorismus und des Jihadismus definiert und deren Hintergründe näher erläutert. Weiterhin werden im dritten Kapitel die grundlegenden Lehren des Islams betrachtet und die Quellen der islamischen Theologie näher erläutert. Im Mittelpunkt des vierten Kapitels stehen die beiden bekannten Terrorgruppen, „Al-Qaida“ und der „Islamische Staat“ (IS). Darauf aufbauend, werden im vierten Kapitel die unterschiedlichen Ansichten innerhalb des Islams durch ein analytisches Verfahren von Qur’ānversen, der Hadithen des Propheten Muhammads (Friede und Segen sei mit ihm), der Scharia, der Meinung von muslimischen Rechtsgelehrten und die Regeln des Jihad untersucht, welche als Argumentation dienen, um zu zeigen, dass der Islam den Terrorismus ablehnt. Ein Fazit und eine kurze Schlussbemerkung, beschließen die Arbeit. Für die vorliegende Hausarbeit wurden verschiedene Literaturen und weitere vertrauenswürdige Quellen genutzt. Es ist wichtig anzumerken, dass diese Hausarbeit darauf abzielt, einen Einblick in die verschiedenen Perspektiven innerhalb des Islams wiederzugeben und nicht darin, den Terrorismus zu rechtfertigen oder zu legitimieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • 1 Einleitung
  • 2 Terrorismus und Jihadismus
    • 2.1 Terrorismus: Definition und Merkmale
    • 2.2 Jihadismus: Ursprung und Ideologie
  • 3 Einführung in den Islam als Religion
    • 3.1 Grundlagen und Lehren des Islams
    • 3.2 Die Quellen der islamischen Lehre
      • 3.2.1 Der Qur'ān als Hauptquelle
      • 3.2.2 Die Hadithe und Sunnah
  • 4 Islamistischer Terrorismus
    • 4.1 Terrororganisation: „Al-Qaida“
    • 4.2 Der „Islamische Staat“ (IS)
  • 5 Terrorismus aus islamischer Perspektive
    • 5.1 Die Perspektive des Qur'āns
    • 5.2 Die Perspektive der Hadithe
    • 5.3 Die Perspektive der Scharia
    • 5.4 Die Perspektive der muslimischen Rechtsgelehrten
    • 5.5 Die Regeln des Jihads
  • 6 Fazit
  • 7 Quellen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit untersucht die Thematik des Terrorismus aus islamischer Perspektive. Sie geht der Forschungsfrage nach, ob die islamische Lehre ausreichend argumentative Quellen besitzt, die den Terrorismus ablehnen. Das Ziel ist es, durch die Analyse islamischer Primär- und Sekundärquellen zu belegen, dass der Islam den Terrorismus nicht legitimiert.

  • Definition und Abgrenzung von Terrorismus und Jihadismus.
  • Darstellung der grundlegenden Lehren und theologischen Quellen des Islams.
  • Analyse der Ideologien bekannter terroristischer Organisationen wie Al-Qaida und der Islamische Staat (IS).
  • Untersuchung der Perspektiven des Qur'āns, der Hadithe, der Scharia und muslimischer Rechtsgelehrter zum Terrorismus.
  • Beleuchtung der Regeln des Jihads im Islam und deren korrekte Auslegung.

Auszug aus dem Buch

Die Perspektive des Qur'āns

Der Qur'ān betont die Bedeutung von Frieden und Gerechtigkeit. Die Sure 22, Vers 39, ist die erste koranische Offenbarung, die besagt, dass die Gewaltanwendung (sowohl Bürgerkrieg, als auch international) nur zur Verteidigung zulässig ist: „Erlaubnis (zur Verteidigung) ist denen gegeben, die bekämpft werden - weil ihnen Unrecht angetan wurde [...]“ (Henning, Der Koran, S. 337). So ähnlich wird es auch in Sure 2, Vers 190 beschrieben: „Und bekämpft auf Allahs Pfad, wer euch bekämpft, doch übertretet nicht.² Siehe, Allah liebt nicht die Übertreter.“ (Ebd., S. 29) und in Sure 08, Vers 61: „Sind sie aber zum Frieden geneigt, so sei auch du ihm geneigt.“³ (Ebd., S.184).

Weiterhin verbietet der Qur'ān ausdrücklich das Töten unschuldiger Menschen, so heißt es in Sure 5, Vers 32: „ [...] daß wer einen Menschen tötet, ohne daß dieser einen Mord begangen oder Unheil im Lande angerichtet hat, wie einer sein soll, der die ganze Menschheit ermordet hat. Und wer ein Leben erhält, soll sein, als hätte er die ganze Menschheit am Leben erhalten [...] " (Ebd., S.113), oder in Sure 06, Vers 151: „[...] Und tötet kein Leben, das Allah verwehrt hat, es sei denn aus rechtfertigendem Grund.“ (Ebd., S.148). An diesem Punkt wird sehr deutlich, dass die Terroristen schon gegen fünf Verse des Qur'āns verstoßen. Alleine schon der Gedanke, dass unschuldige Menschen am Tag vom 11. September 2001, friedlich in ihren Büros und Arbeitsplätzen gesessen haben, macht deutlich, dass die Anschläge nichts mit den Lehren des Islams zutun haben. Selbst wenn die Terroristen lediglich einen Hass auf eine bestimmte Nationalität oder allgemein den Westen haben, was ihre Tat natürlich nicht rechtfertigt, wird auch dies im Qur'ān, Sure 5, Vers 8, thematisiert: „O ihr, die ihr glaubt! Steht in Gerechtigkeit fest, wenn ihr vor Allah bezeugt. Der Haß gegen (bestimmte) Leute verführe euch nicht zu Ungerechtigkeit. Seid gerecht, das entspricht mehr der Gottesfurcht [...]" (Ebd., S.108). Darüber hinaus fordert der Islam, dass Muslime gerecht handeln, so heißt es in Sure 16, Vers 90: „Siehe, Allah gebietet, Gerechtigkeit zu üben, Gutes zu tun und die Nahestehenden⁴ zu beschenken. Und Er verbietet das Schändliche und Unrechte und Gewalttätige [...]“ (Ebd., S. 277) und in Sure 60, Vers 08: „Allah verbietet euch nicht, gegen die gütig und gerecht zu sein, die euch nicht wegen eueres Glaubens bekämpft oder euch aus eueren Häusern vertrieben haben. Allah liebt fürwahr die gerecht Handelnden.“ (Ebd., S. 550).

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel 1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Ereignisse des 11. Septembers 2001 und den Aufstieg des IS, um die öffentliche Debatte über den Zusammenhang zwischen Islam und Gewalt aufzugreifen. Sie stellt die These auf, dass die islamische Lehre den Terrorismus ablehnt, und skizziert den Aufbau der Arbeit zur Untermauerung dieser These.

Kapitel 2 Terrorismus und Jihadismus: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Terrorismus und Jihadismus, erläutert deren Ursprung, Ideologie und die unterschiedlichen Interpretationen des Jihads im islamischen Kontext, insbesondere den Unterschied zwischen dem "großen" und "kleinen" Jihad.

Kapitel 3 Einführung in den Islam als Religion: Das Kapitel bietet eine grundlegende Einführung in den Islam, seine zentralen Lehren wie den Monotheismus und die fünf Säulen, und stellt die wichtigsten Quellen der islamischen Theologie vor: den Qur'ān als Hauptquelle sowie die Hadithe und Sunnah.

Kapitel 4 Islamistischer Terrorismus: Dieses Kapitel beschreibt zwei prominente extremistische Organisationen, Al-Qaida und den Islamischen Staat (IS), analysiert deren Gründung, Ziele und Ideologien, die ihren Terrorismus im Namen des Islams legitimieren.

Kapitel 5 Terrorismus aus islamischer Perspektive: Das Kernkapitel untersucht verschiedene islamische Quellen und Perspektiven – den Qur'ān, die Hadithe, die Scharia und die Ansichten muslimischer Rechtsgelehrter – um argumentativ zu belegen, dass der Islam Terrorismus ablehnt und Frieden sowie Gerechtigkeit betont.

Kapitel 6 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen, dass Terrorismus aus islamischer Sicht eine Sünde ist, die grundlegenden Prinzipien des Islam widerspricht. Es betont die Notwendigkeit religiöser Bildung und Dialog zur Bekämpfung radikaler Ideologien und zur Förderung einer friedlichen Gesellschaft.

Schlüsselwörter

Terrorismus, Jihadismus, Islam, Qur'ān, Hadithe, Scharia, Al-Qaida, Islamischer Staat (IS), Gewalt, Frieden, Gerechtigkeit, Muslimische Rechtsgelehrte, Religionslehre, Radikalisierung, Islamische Theologie, Ethik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Diese Arbeit befasst sich mit dem Thema Terrorismus aus islamischer Perspektive und untersucht, ob die islamische Lehre den Terrorismus ablehnt und dafür argumentative Quellen bereithält.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themenfelder sind die Definition von Terrorismus und Jihadismus, die grundlegenden Lehren und Quellen des Islams, die Analyse islamistischer Terrororganisationen sowie die Untersuchung islamischer Perspektiven auf Terrorismus durch Qur'ān, Hadithe, Scharia und Rechtsgelehrte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, zu belegen, dass der Islam den Terrorismus ablehnt und dass die islamische Lehre genügend Quellen besitzt, um dies zu untermauern. Die Forschungsfrage lautet, ob die islamische Lehre ausreichend argumentative Quellen verfügt, welche den Terrorismus ablehnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit verwendet ein analytisches Verfahren, das Qur'ānverse, Hadithe des Propheten Muhammads, die Scharia und die Meinungen muslimischer Rechtsgelehrter untersucht, um die Haltung des Islams zum Terrorismus zu beleuchten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Definitionen von Terrorismus und Jihadismus, die grundlegenden Lehren des Islams und seine Quellen (Qur'ān, Hadithe) sowie prominente Terrororganisationen (Al-Qaida, IS) behandelt. Das Kernstück bildet die detaillierte Analyse der islamischen Perspektive auf Terrorismus anhand verschiedener theologischer und rechtlicher Quellen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird charakterisiert durch Schlüsselwörter wie Terrorismus, Jihadismus, Islam, Qur'ān, Hadithe, Scharia, Al-Qaida, Islamischer Staat (IS), Gewalt, Frieden, Gerechtigkeit, Muslimische Rechtsgelehrte, Religionslehre, Radikalisierung, Islamische Theologie und Ethik.

Was ist der Unterschied zwischen dem "großen" und "kleinen" Jihad im Islam?

Der "große Jihad" bezeichnet das spirituelle Bemühen der Gläubigen um moralische und religiöse Vervollkommnung, während der "kleine Jihad" den physischen, bewaffneten Einsatz zur Verteidigung oder Ausdehnung des islamischen Herrschaftsgebiets beschreibt.

Wie legitimieren Terrororganisationen wie Al-Qaida und der IS ihre Gewaltakte?

Diese Organisationen legitimieren ihre Gewaltakte durch eine extremistische Auslegung des Jihad-Konzepts und des Märtyrertums, indem sie den bewaffneten Jihad als legitimes Mittel zur Durchsetzung ihrer Ideologie und Errichtung eines islamischen Kalifats betrachten, dabei aber den historischen Kontext und die eigentlichen Lehren des Islams ignorieren.

Welche Rolle spielen der Qur'ān und die Hadithe in der Ablehnung von Terrorismus?

Der Qur'ān und die Hadithe betonen ausdrücklich die Bedeutung von Frieden, Gerechtigkeit und den Schutz unschuldiger Menschen. Sie verbieten das Töten Unschuldiger und legen fest, dass Gewalt nur zur Verteidigung und mit strikten Regeln angewendet werden darf, wodurch terroristische Handlungen klar verurteilt werden.

Wie positionieren sich muslimische Rechtsgelehrte zum Thema Terrorismus?

Die Mehrheit der muslimischen Rechtsgelehrten verurteilt Terrorismus in jeglicher Form und betont, dass der Islam Frieden und Toleranz lehrt. Sie sind der Ansicht, dass diejenigen, die Terrorismus im Namen des Islams begehen, sich von der Religion abgewandt haben und ihre Handlungen theologisch inkorrekt sind.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Terrorismus aus islamischer Perspektive
Hochschule
Universität Erfurt  (Philosophische Fakultät)
Veranstaltung
Einführung in islamisches Recht
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
18
Katalognummer
V1668063
ISBN (eBook)
9783389165485
ISBN (Buch)
9783389165492
Sprache
Deutsch
Schlagworte
terrorismus perspektive
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2023, Terrorismus aus islamischer Perspektive, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1668063
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