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L-Arginin in der Ernährungstherapie - Aminosäuren bei Herz-Erkrankungen

Titel: L-Arginin in der Ernährungstherapie - Aminosäuren bei Herz-Erkrankungen

Essay , 2011 , 4 Seiten

Autor:in: M.Sc. Sven-David Müller (Autor:in)

Gesundheit - Ernährungswissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge kann die Aminosäure L-Arginin einen wertvollen Beitrag zur Prävention und Therapie von Herz-Kreislauf- Erkrankungen leisten. Berechnungen des Robert Koch-Instituts haben gezeigt: Obwohl die Bevölke¬rungsentwicklung rückläufig ist, werden im Jahr 2050 über 192.000 Menschen mehr einen Herzinfarkt erleiden als im Jahr 1998. Damit steigt die Zahl der neuen jährlichen Herzinfarkte bei Männern um 64,4 Prozent, bei Frauen sogar um 75,3 Prozent. 2002 starben 69.274 Menschen an einem Herzinfarkt. In der westlichen Welt stellen Herz-Kreislauf-Er¬krankungen die wichtigste Todesursache dar. Zu den typischen Risikofaktoren, um an einer koronaren Herzkrankheit zu erkranken, zählen beispielsweise erhöhter Blutdruck, erhöhte Blutfettwerte, Rauchen, Diabetes mellitus, Übergewicht, Stress und Bewegungsmangel. Die Ernährungsmedizin bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten Herz-Kreislauferkrankungen vorzubeugen. Außerdem ist eine gesunde Lebens- und Ernährungsweise ein ent¬scheidender Therapiebaustein bei koronaren Herzerkrankungen. Immer mehr Herz-Kreis¬laufpatienten nutzen mittlerweile zusätzlich zur Standardtherapie gezielte diätetische Behand¬lungsmaßnahmen, um die Krank¬heitsprozesse aktiv zu beeinflussen und ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern. Dabei spielt neben (hoch)ungesättigten Fettsäuren und wasserlöslichen Ballaststoffen auch die Aminosäure L-Arginin eine bedeutende Rolle.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. L-Arginin tut dem Herzen gut!

2. Die kardioprotektive Aminosäure L-Arginin

3. L-Arginin zur Prävention und Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

4. Das ideale Duo gegen Arteriosklerose und Herzinfarkt: L-Arginin plus Folsäure

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die präventive und therapeutische Bedeutung der Aminosäure L-Arginin bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, insbesondere im Kontext der endothelialen Dysfunktion und der kombinierten Gabe mit Folsäure.

  • Biochemische Grundlagen und physiologische Rolle von L-Arginin
  • Bedeutung der Stickstoffmonoxid-Produktion für die Gefäßgesundheit
  • Zusammenhang zwischen Homocystein, Folsäure und kardiovaskulären Risiken
  • Ernährungsmedizinische Empfehlungen und diätetische Einsatzmöglichkeiten
  • Synergieeffekte durch die kombinierte Supplementation von L-Arginin und Folsäure

Auszug aus dem Buch

Die kardioprotektive Aminosäure L-Arginin

Arginin ist eine der 20 proteinogenen (eiweißbildenden) Aminosäuren, die gemeinsam mit Lysin und Histidin den basischen Aminosäuren angehört. Diese besitzen eine basische Gruppe, hier eine Guanidinogruppe, die im Neutralbereich stets protoniert, also positiv geladen, ist. Die Halbstrukturformel (HOOC-CH(NH2)-(CH2)3-NH-C(=NH)-NH2) macht verständlich, dass Arginin die proteinogene Aminosäure mit dem höchsten Massenanteil von Stickstoff ist. Chemisch gesehen ist Arginin chiral und linksdrehend und durch seine L-Konfiguration gekennzeichnet.

In der Fischer-Projektion, bei der die C-Kette senkrecht und das C-Atom mit der niedrigsten Positionsnummer oben steht, ist die Aminogruppe der L-Aminosäuren links, die der D-Aminosäuren rechts angeordnet. Da die Aminogruppe des in Proteinen vorkommenden Arginins links angeordnet ist, wird die Aminosäure daher auch als L-Arginin bezeichnet. Früher galt Arginin als semi-essentielle Aminosäure, da sie für Säuglinge und Kinder lebensnotwendig ist. Die Aminosäure wird im Leberstoffwechsel für die Harnstoffbildung und den Ammoniakabbau benötigt, besonders in der frühen Regenerationsphase nach intensiver Belastung.

Im Körper wird Arginin schnell in Ornithin umgewandelt und umgekehrt. Daher kann Arginin weitgehend durch Ornithin ersetzt werden. Der Mensch kann zwar innerhalb des Harnstoffzyklus (Arginin entsteht aus Carbamoylphosphat, L-Ornithin und L-Aspartat und dient dabei der Entgiftung des Körpers von Ammoniak) Arginin selbst herstellen, die entstehenden Mengen sind allerdings nicht ausreichend um den Bedarf bei heranwachsenden Menschen vollständig zu decken.

Zusammenfassung der Kapitel

L-Arginin tut dem Herzen gut!: Einführung in die epidemiologische Relevanz von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und die Bedeutung diätetischer Maßnahmen.

Die kardioprotektive Aminosäure L-Arginin: Erläuterung der biochemischen Eigenschaften von Arginin, dessen Rolle im Stoffwechsel und die Notwendigkeit einer Zufuhr bei bestimmten physiologischen Zuständen.

L-Arginin zur Prävention und Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Darstellung der enzymatischen Prozesse zur Stickstoffmonoxid-Bildung und die Folgen eines Arginin-Mangels für die Gefäßfunktion.

Das ideale Duo gegen Arteriosklerose und Herzinfarkt: L-Arginin plus Folsäure: Analyse der synergistischen Wirkung von L-Arginin und Folsäure auf den Homocystein-Spiegel und die endotheliale Gesundheit.

Schlüsselwörter

L-Arginin, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stickstoffmonoxid, Endothel, Folsäure, Homocystein, Arteriosklerose, endotheliale Dysfunktion, Aminosäuren, Ernährungsmedizin, Herzinfarkt, Gefäßgesundheit, Supplementation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der medizinischen Bedeutung der Aminosäure L-Arginin als therapeutisches und präventives Mittel gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zu den Schwerpunkten zählen die Biochemie des Arginins, die Rolle von Stickstoffmonoxid für die Gefäße und die Bedeutung der Kombination mit Folsäure.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie L-Arginin und Folsäure diätetisch genutzt werden können, um endotheliale Dysfunktionen zu korrigieren und das Herz-Kreislauf-Risiko zu senken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine fundierte Literaturanalyse sowie biochemische und ernährungsmedizinische Fakten, um die Wirksamkeit der genannten Mikronährstoffe zu belegen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die biochemische Einordnung, die Pathophysiologie der Arteriosklerose durch NO-Mangel und die therapeutischen Synergieeffekte bei kombinierter Supplementation.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe L-Arginin, Stickstoffmonoxid, endotheliale Dysfunktion, Herzinfarktprävention und Folsäure definiert.

Warum ist L-Arginin für Kinder essentiell?

Obwohl der Körper Arginin im Harnstoffzyklus herstellen kann, reichen die Mengen im Wachstum nicht aus, um den gesteigerten Bedarf bei heranwachsenden Menschen vollständig zu decken.

Warum sollten L-Arginin und Folsäure kombiniert werden?

Die kombinierte Gabe ist sinnvoll, da L-Arginin die Produktion von gefäßerweiterndem Stickstoffmonoxid steigert, während Folsäure den Homocystein-Spiegel senkt, der wiederum oxidativen Stress verursacht und die NO-Verfügbarkeit einschränkt.

Gibt es Risiken bei der Einnahme von L-Arginin?

L-Arginin ist in der Regel sehr sicher, jedoch kann eine zu hohe Zufuhr das Wachstum bestimmter Viren wie Herpes simplex fördern oder in sehr hohen Einzeldosen zu einer Harnsäurebelastung führen.

Ende der Leseprobe aus 4 Seiten  - nach oben

Details

Titel
L-Arginin in der Ernährungstherapie - Aminosäuren bei Herz-Erkrankungen
Autor
M.Sc. Sven-David Müller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
4
Katalognummer
V166792
ISBN (Buch)
9783640845156
ISBN (eBook)
9783640845934
Sprache
Deutsch
Schlagworte
L-Arginin Sven-David Müller Arginin Diätberatung Diätassistent Ernährung bei Herzkrankheiten Herzkrankheit Aminosäuren
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
M.Sc. Sven-David Müller (Autor:in), 2011, L-Arginin in der Ernährungstherapie - Aminosäuren bei Herz-Erkrankungen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/166792
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Leseprobe aus  4  Seiten
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