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teleSUR - Anspruch und Wirklichkeit

Title: teleSUR - Anspruch und Wirklichkeit

Bachelor Thesis , 2006 , 86 Pages , Grade: 1.0

Autor:in: Kathrin Marisa Leimig (Author)

Communications - Media and Politics, Politic Communications

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Summary Excerpt Details

Ziel der Untersuchung ist es herauszufinden, ob der neugegründete venezolanische Fernsehsender teleSUR seinem eigenen Anspruch als Medium gerecht werden kann und inwiefern Vorwürfe durch Gegner des Senders zutreffen. Im ersten Teil der Arbeit wird die Funktion des Senders ermittelt. In diesem Zusammenhang werden das politische sowie das mediale Umfeld von teleSUR analysiert. Relevante, den Sender beeinflussende Umstände werden dargestellt und miteinander in Zusammenhang gebracht, um teleSUR als neues Medium verständlicher werden zu lassen. Der zweite Teil der Arbeit beschäftigt sich mit der Struktur teleSURs und den tatsächlichen Sendeinhalten. Zur Bestimmung der Wesensart des Senders werden die Programmierung sowie ausgewählte Sendungen analysiert. Ziel ist es herauszufinden, ob der Anspruch des Senders in den Sendeinhalten umgesetzt wird und inwieweit die Sendeinhalte der Bevölkerung eine alternative Informationsquelle bieten können. Es soll weiterhin überprüft werden, inwiefern die Vorbehalte der Kritiker auf das Programm teleSURs zutreffen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Zielsetzung und Fragestellung

1.2 Wissenschaftliche Methodik und Quellen

2. teleSUR – Umfeldanalyse des Fernsehsenders

2.1 Finanzierung/Teilhaber

2.2 Politisches Umfeld

2.2.1 Hugo Rafael Chávez Frías

2.2.2 Die Bolivarische Revolution

2.2.3 Befürworter und Kritiker der Politik von Hugo Chávez

2.2.4 Der Putschversuch von 2002 und die Rolle der Medien

2.3 teleSUR in der Medienlandschaft

2.3.1 Die venezolanischen Medien unter Hugo Chávez

2.3.2 Die Struktur der venezolanischen Medien

2.3.3 Die Macht der privaten Medien und die Rolle der USA

2.3.4 Regulierung der Medien in Venezuela

2.3.5 Inhalte des Mediengesetzes

2.3.6 Einordnung in das internationale Medienangebot

3. teleSUR – Analyse des Fernsehsenders

3.1 Selbstdarstellung des Senders /Eigener Anspruch

3.2 Zielgruppen /Empfang

3.3 Kooperationen

3.4 Kritische Reaktionen auf teleSUR

3.4.1 Reaktionen in Lateinamerika

3.4.2 Reaktionen in den USA

4. Programmstruktur und Sendeinhalte

4.1 Programmierung teleSUR

4.1.2 Zeitzonen des Programms

4.1.3 Strategien der Programmplanung

4.1.4 Instrumente der Programmplanung

4.2 Analyse von Sendeinhalten

4.2.1 Nachrichtensendungen

4.2.2 Maestra Vida Caminantes: Angeles Mastretta

4.2.3 Destino Latinoamérica

4.2.4 La revolución no será transmitida

4.2.5 Aló,Presidente

5. Vergleich Telesur mit CNN en español

5.1 Programmierung CNN en español

5.2 Programvergleich teleSUR und CNN en español

6. Bewertung und Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob der venezolanische Fernsehsender teleSUR seinem Anspruch gerecht wird, als alternative Stimme zu marktdominanten, privaten Netzwerken eine lateinamerikanische Identität zu fördern, oder ob er primär als Propagandainstrument der Regierung Chávez fungiert.

  • Analyse des politischen und medialen Umfelds in Venezuela
  • Untersuchung der Struktur und der Sendeinhalte von teleSUR
  • Vergleichende Analyse zwischen teleSUR und CNN en español
  • Kritische Auseinandersetzung mit Vorwürfen der Propaganda und einseitigen Rhetorik
  • Explorative Untersuchung der senderinternen Programmplanung und Strategie

Auszug aus dem Buch

2.2.4 Der Putschversuch von 2002 und die Rolle der Medien

Zur Jahreswende 2001/2002 kündigt Präsident Chávez die Demokratisierung der Erdöleinnahmen an. Die US-Regierung zeigt sich verstimmt über diese Entwicklung und startet gemeinsam mit der venezolanischen Opposition in den privaten Medien eine Kampagne gegen die Regierungspläne. Im Februar 2002 kündigt Chávez an, die Führungsriege des staatlichen Erdölkonzerns PDVSA neu zu besetzen, was dazu führt, dass der Unternehmerverband FEDECAMARAS und die Gewerkschaftsführung der CTV zum Generalstreik aufrufen.

Am 11. April kündigt die Opposition im Privatfernsehen eine Großdemonstration vor dem Sitz des PDVSA in Caracas an. Eine Gegendemonstration von einigen Tausend Chávez-Anhängern versammelt sich vor dem Regierungspalast, um dem Präsidenten Loyalität auszusprechen. Die Demonstration der Opposition wird daraufhin unerwartet und nicht polizeilich angemeldet ebenfalls in Richtung Präsidentenpalast gelenkt, wo nun die beiden Parteien aufeinander treffen. Während der Konfrontation fallen plötzlich Schüsse und, unter vorerst unklaren Umständen, sterben 17 Demonstranten.

An dieser Stelle divergieren die Aussagen von Chávisten und Opposition: Glaubt man den Bildern der Dokumentarfilmer Kim Bartley und Donnacha O´Briain, so wurden die Demonstranten an diesem Tag von Scharfschützen angegriffen, die sich auf Häuserdächern verschanzt hatten und wahllos in die Menge schossen. In ihrem Dokumentarfilm behaupten sie, dass die von der Opposition engagierten Scharfschützen dazu dienten, einen Putsch gegen das Regime Chávez zu rechtfertigen. Nach Meinung der Oppositionellen handelt es sich bei den Angriffen auf Demonstranten um Anhänger von Chávez, die mit Waffengewalt ihren Präsidenten verteidigen wollen und dafür Oppositionelle ermorden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Definition der Forschungsfrage und Erläuterung der explorativen Herangehensweise zur Untersuchung von teleSUR als Medium.

2. teleSUR – Umfeldanalyse des Fernsehsenders: Untersuchung der Finanzierung sowie des politischen Klimas und der venezolanischen Medienlandschaft inklusive des Putschversuchs von 2002.

3. teleSUR – Analyse des Fernsehsenders: Darstellung des Selbstanspruchs, der Empfangswege und der internationalen Kooperationen sowie der kritischen Reaktionen.

4. Programmstruktur und Sendeinhalte: Analyse der Programmierung, der Zeitzonen und spezifischer Sendungen unter Anwendung der hermeneutischen Fernsehanalyse.

5. Vergleich Telesur mit CNN en español: Gegenüberstellung der Programmstrukturen beider Sender zur Bestimmung der Konkurrenzsituation.

6. Bewertung und Zusammenfassung: Synthese der Ergebnisse zur Erfüllung des eigenen Anspruchs von teleSUR und Einordnung der Propaganda-Vorwürfe.

Schlüsselwörter

teleSUR, Venezuela, Hugo Chávez, Bolivarische Revolution, Medienpolitik, lateinamerikanische Identität, Nachrichtensendungen, CNN en español, Putschversuch 2002, Hermeneutische Fernsehanalyse, Medienkrieg, Programmplanung, Medienkonzentration, Öffentlich-rechtlicher Rundfunk, Propaganda.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelorarbeit analysiert den venezolanischen Fernsehsender teleSUR, dessen Gründung auf Präsident Hugo Chávez zurückgeht, und prüft kritisch, ob er eine wirkliche Alternative zu marktbeherrschenden privaten Medien darstellt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Untersuchung umfasst die politische und mediale Umfeldanalyse Venezuelas, die Programmstruktur von teleSUR, dessen internationale Kooperationen sowie einen detaillierten Programmvergleich mit CNN en español.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist es, zu ermitteln, ob teleSUR seinen Anspruch, eine unabhängige lateinamerikanische Alternative zu sein, in der Praxis umsetzt oder ob der Sender ein Propagandainstrument der Regierung Chávez darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine explorative Untersuchungsmethode in Verbindung mit der hermeneutischen Fernsehanalyse, um Sendeinhalte in Bezug auf Struktur und Bedeutungsebene tiefergehend zu untersuchen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Analyse der Programmierung (Zeitzonen und Instrumente) und einer qualitativen Inhaltsanalyse spezifischer Sendungen wie "Noticiero Meridiano" oder der Dokumentation "La revolución no será transmitida".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie "teleSUR", "Medienkrieg", "Bolivarische Revolution", "Programmvergleich" und "Propaganda" beschreiben.

Inwiefern hat der Putsch von 2002 die Gründung von teleSUR beeinflusst?

Der Putschversuch von 2002 verdeutlichte für die Regierung Chávez die Verwundbarkeit einer Regierung ohne mediale Rückendeckung, was direkt in die Entscheidung mündete, einen regierungsfreundlichen, regionalen Sender zu etablieren.

Wie bewertet die Autorin die Vorwürfe der US-Regierung gegen teleSUR?

Die Autorin stuft die Vorwürfe der US-Regierung, teleSUR sei ein Instrument für Terrorismus, als politisch motivierte Entscheidung ein, die eher die ideologische Angst vor dem Projekt Chávez widerspiegelt als die tatsächliche inhaltliche Ausgestaltung des Senders.

Warum wird "Aló, Presidente" trotz der Kritik analysiert?

Obwohl die Sendung als propagandistisch eingestuft wird, ist sie ein wesentlicher Bestandteil des Programms und bietet einen wichtigen Einblick in die populistische Kommunikation von Chávez und die Inszenierung seiner Führungspersönlichkeit.

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Details

Title
teleSUR - Anspruch und Wirklichkeit
College
University of Applied Sciences Mittweida  (School of Media)
Course
PR and Communications Management
Grade
1.0
Author
Kathrin Marisa Leimig (Author)
Publication Year
2006
Pages
86
Catalog Number
V166682
ISBN (eBook)
9783640830114
ISBN (Book)
9783640830404
Language
German
Tags
anspruch wirklichkeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kathrin Marisa Leimig (Author), 2006, teleSUR - Anspruch und Wirklichkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/166682
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