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Barack Obama - ein charismatischer Führer?

Title: Barack Obama - ein charismatischer Führer?

Essay , 2010 , 5 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Jan Wessel (Author)

Sociology - Politics, Majorities, Minorities

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Summary Excerpt Details

Am 04.11.2008 wurde Barack Obama mit einer überwältigenden Mehrheit der Wählerstimmen zum designierten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt. Damit konnte Obama einen langen Wahlkampf für sich entscheiden, in dem er lange Zeit als der unwahrscheinliche Kandidat galt. Zu außergewöhnlich erschien es, dass ein so junger und scheinbar unerfahrener Afroamerika-ner die Stimmen der meisten Amerikaner auf sich vereinen könnte. Andererseits stand hinter Obama eine Bewegung von unvergleichbarem Ausmaß. Wie nur wenige Politiker war er in der Lage die Massen zu mobilisieren und Begeisterung für seine Person zu erzeugen.
Als häufigster Grund für die Popularität von Obama wird immer wieder sein Charisma genannt. Charisma meint in der Alltagssprache so etwas wie Ausstrahlung. Aus soziologischer Sicht
stellt sich die Frage, inwieweit auf Obama auch der charismatischen Herrschaftsbegriff Max Webers passt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Barack Obama - ein charismatischer Führer ?

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen Barack Obamas im US-Präsidentschaftswahlkampf 2008 unter Anwendung der soziologischen Herrschaftstypologie von Max Weber. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Mittelpunkt, inwieweit Obamas Popularität und sein Wahlerfolg durch das Konzept der charismatischen Herrschaft erklärt werden können und wie er sich im Spannungsfeld zwischen charismatischer Ausstrahlung und den Erfordernissen rationaler politischer Institutionen positioniert.

  • Anwendung der Max Weber'schen Herrschaftsformen auf moderne Wahlkämpfe
  • Rolle der Personalisierung und emotionalen Mobilisierung
  • Bedeutung von Krisen als Voraussetzung für charismatische Führung
  • Organisation und Struktur des Wahlkampfstabes
  • Herausforderungen der Veralltäglichung von Charisma im Regierungsamt

Auszug aus dem Buch

Barack Obama - ein charismatischer Führer ?

Max Weber beschreibt Herrschaft als „die Chance für spezifische Befehle bei einer angebbaren Gruppe von Menschen Gehorsam zu finden.“ (Weber, 1978: 122) Obwohl Obama als Präsident schaftskandidat noch nicht über die Macht verfügt, die mit diesem Amt verbunden ist, kann er doch schon Herrschaft ausüben. Die Aufforderung an seine Anhänger, ihn zu wählen oder auf seine Wahlveranstaltungen zu kommen entspricht dem, was Weber als Befehl bezeichnet. In der Beziehung zwischen Obama und seinen Anhängern ist klar ein Verhältnis von Überordnung und Unterordnung zu finden. Und dieses Verhältnis kann man auch als dauerhaft beschreiben, da es seit mindestens den letzten beiden Wahlkampfjahren bestand und immer noch besteht. Wahlkämpfe beruhen außerdem darauf, dass die Gefolgschaft auch in gewisser Weise erwartbar ist.

Max Weber unterteilt Herrschaft nach ihren Geltungsgründen in drei legitime Formen. Neben der charismatischen Herrschaft sind dies die rationale und die traditionale Herrschaft. Charismatische Herrschaft beruht dabei „auf der außeralltäglichen Hingabe an die Heiligkeit oder die Heldenkraft oder die Vorbildlichkeit einer Person“(Weber, 1978: 124).

Die drei Formen sind dabei Idealtypen, die in der Realität als Reinform kaum je erreicht werden. Häufiger sind Mischformen zu finden. Die modernen westlichen Staatsformen, die sich auf demokratische Wahlen und einen großen Beamtenapparat stützen, sind eher den rationalen Herrschaftsformen zuzurechnen. Allerdings haben die Wahlen in diesen Demokratien, um die Positionen oberhalb des Beamtenapparat zu besetzen, auch immer charismatische Elemente.

Zusammenfassung der Kapitel

Barack Obama - ein charismatischer Führer ?: Diese Analyse untersucht den Wahlkampf Obamas 2008 anhand der soziologischen Kategorien von Max Weber, wobei insbesondere die Rolle von Charisma, Krisenkontexten und der Organisation eines persönlichen Führungsstabes beleuchtet wird.

Schlüsselwörter

Barack Obama, Charisma, Max Weber, Herrschaft, US-Wahlkampf, Idealtyp, politische Soziologie, Krisenbewältigung, Verwaltungsstab, Personalisierung, Change, Demokratie, Wahlkampfstrategie, Macht, Führung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Phänomen Barack Obama während seines Präsidentschaftswahlkampfs im Jahr 2008 vor dem theoretischen Hintergrund der soziologischen Herrschaftslehre von Max Weber.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die Anwendung von Webers Herrschaftstypologie auf moderne politische Prozesse, die Bedeutung von Krisen für den Aufstieg charismatischer Führer sowie die Struktur und Arbeitsweise des Wahlkampfstabes.

Was ist die primäre Forschungsfrage des Textes?

Die Arbeit fragt danach, inwieweit Obama als charismatischer Führer im Sinne Webers betrachtet werden kann und wie sich sein Erfolg aus der Kombination von persönlichem Charisma und den strukturellen Gegebenheiten des US-Wahlsystems erklären lässt.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Autorin oder der Autor nutzt die deduktive Methode, indem theoretische Konzepte (Idealtypen der Herrschaft nach Max Weber) auf ein konkretes, empirisches Fallbeispiel (Wahlkampf Obama 2008) angewendet werden.

Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Rolle der persönlichen Attribute Obamas, die Mobilisierung seiner Anhängerschaft, die Organisation seines Wahlkampfteams sowie die sozio-ökonomische Krisensituation der USA als Nährboden für charismatische Politik.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Charismatische Herrschaft, Personalisierung, Wahlkampfstrategie, Krisenphänomen und Machtausübung charakterisiert.

Inwieweit spielt die Hautfarbe Obamas eine Rolle für seine charismatische Wirkung?

Die Arbeit betont, dass Obamas Hautfarbe im Wahlkampf sowohl als Projektionsfläche für Hoffnungen auf ein Ende des Rassismus diente als auch ein Symbol für einen gesellschaftlichen Neuanfang war, was seine charismatische Ausstrahlung verstärkte.

Wie bewertet der Text die Rolle des Wahlkampfstabes unter Max Webers Gesichtspunkten?

Der Wahlkampfstab wird als effizientes Instrument interpretiert, das direkt dem „Führer“ Obama unterstellt war, wobei die Mitarbeiter in Analogie zu Webers „Jüngern“ eine hohe Loyalität und Interessensolidarität zeigten.

Was ist das zentrale Dilemma, dem sich Obama nach seinem Wahlsieg stellen muss?

Das Dilemma besteht im „Spagat“ zwischen der notwendigen Veralltäglichung seines Charismas durch die Anforderungen der rationalen Regierungsführung und der Erwartung, als charismatischer Erneuerer zu agieren.

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Details

Title
Barack Obama - ein charismatischer Führer?
College
University of Münster
Grade
1,3
Author
Jan Wessel (Author)
Publication Year
2010
Pages
5
Catalog Number
V166647
ISBN (eBook)
9783640829576
ISBN (Book)
9783640829712
Language
German
Tags
barack obama führer
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jan Wessel (Author), 2010, Barack Obama - ein charismatischer Führer?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/166647
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