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Ehescheidung & Wiederheirat

Die Bedeutung von Mt 5,32, Mt 19,9 und 1. Kor 7,35 für Ehescheidung und Wiederheirat

Title: Ehescheidung & Wiederheirat

Seminar Paper , 2007 , 21 Pages , Grade: 1,25

Autor:in: Rouven Hönes (Author)

Theology - Practical Theology

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Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit werden die Aussagen Jesu in Matthäus 5,32 und 19,9 wie die Aussagen von Paulus in 1. kor 7,35 exegetisch in Hinblick auf Ehescheidung und Wiederheirat analysiert. Aktuelle Theologen werden mit ihren Interpretationen verglichen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 EXEGETISCHE BETRACHTUNGEN ZU MT 5,32 (BZW. MT 19,9)

2.1 Textvergleich von Mt 5,32 und Mt 19,9

2.2 Exegetische Betrachtungen zu Mt 5,32 als Grundlage beider Matthäustexte

2.1.1 Beobachtungen zur Interpretation von Dt 24,1-4

2.1.2 Die Bedeutung von in Mt 5,32 (bzw. 19,9)

2.1.3 Der syntaktische Zusammenhang von in Mt 19,9

3 EXEGETISCHE BETRACHTUNGEN ZU 1. KOR 7,15

3.2 als ausschließlich „frei zur Scheidung“

3.3 als „frei zur Wiederverheiratung“

4 SCHLUSS

BIBLIOGRAPHIE

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit besteht in einer exegetisch-theologischen Untersuchung spezifischer neutestamentlicher Bibelstellen (Mt 5,32, Mt 19,9 sowie 1. Kor 7,15), um fundierte Antworten auf die komplexen Fragen nach Ehescheidung und Wiederverheiratung zu finden und die interpretatorischen Unterschiede sowie deren praktische Konsequenzen für die christliche Gemeinde aufzuzeigen.

  • Exegetische Analyse der Matthäus-Passagen (Bergpredigt und Lehre Jesu)
  • Untersuchung der paulinischen Aussagen in 1. Korinther 7
  • Interpretation der Ausnahmeklausel bei Ehebruch
  • Diskussion der Wiederverheiratung nach einer Scheidung
  • Harmonisierung biblischer Texte im Kontext moderner seelsorgerlicher Herausforderungen

Auszug aus dem Buch

2.1.3.1 μὴ ἐπὶ πορνείᾳ als Erlaubnis zur Scheidung

Luz bemerkt in seiner Betrachtung, dass der Wortlaut in v.9 keine Antwort ermöglicht26. Genauso sehen es Davies und Allison, wenn sie schreiben: „Does μὴ ἐπὶ πορνείᾳ qualify only the first verb (ἀπολύσῃ; so Heth and Wenham) or both verbs (also γαμήσῃ)? Grammatical reflections cannot decide“27. Luz bemerkt weiter:

Wir stehen hier vor der klassischen Alternative der Auslegungsgeschichte, die auf der einen Seite durch das katholische Verbot einer zweiten Ehe, auf der anderen Seite durch die orthodoxe bzw. erasmische und protestantische Möglichkeit einer solchen konstituiert ist28.

Seine Schlussfolgerung, wenn auch keine syntaktische, soll als erster Punkt einer Argumentationskette von der Position, dass μὴ ἐπὶ πορνείᾳ nur in Bezug auf den Vorsatz zu sehen ist, gelten: (1) Luz begründet exegetisch in dem er argumentiert, dass Mt 5,32b und Mt 19,9 sich ergänzen und das Verbot in Mt 5,32b dem Verbot der Wiederheirat in Mt 19,9 entspricht29. (2) Der direkte Textzusammenhang in Mt 5,32 und Mt 19,9 sowie in den anderen Evangelien (Mk 10,11-23; Lk 16,18) zeigen, dass wer eine Geschiedene heiratet, Ehebruch begeht. Die anderen Evangelien werfen Licht auf die Stellen in Matthäus und zeigen, dass es sich nur um eine Erlaubnis zur Scheidung handeln kann. Eine weitere etwas andere Argumentation ist folgende: (3) Die unterschiedliche Bedeutung von πορνεία (siehe dazu 2.1.2) im Gegensatz zu μοιχᾶται gibt den Anlass, dass es sich in diesem Fall um vorehelicher, sexueller Unzucht handelt30 (siehe Joh 8,41). John Piper zeigt diese Argumentation31, wenn er darauf aufmerksam macht, dass in Mt 15,19 πορνεία neben μοιχεία aufgezählt wird. Weiterhin argumentiert er, dass Matthäus in 5,32 und 19,9 auf diese voreheliche Unzucht aufmerksam machen, da Mt 1,18-20 für Matthäus als Grundlage dient.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Hinführung zum Thema Ehe als gottgewollte Institution und Darstellung der seelsorgerlichen Herausforderung durch Ehescheidung und Wiederverheiratung.

2 EXEGETISCHE BETRACHTUNGEN ZU MT 5,32 (BZW. MT 19,9): Detaillierte Analyse der matthäischen Texte, ihrer Textkritik und der Bedeutung der zentralen Begriffe im Kontext der zeitgenössischen jüdischen Debatten.

3 EXEGETISCHE BETRACHTUNGEN ZU 1. KOR 7,15: Exegetische Untersuchung der paulinischen Anweisungen für ungleiche Ehen und der Frage, ob das „Nicht-Gebundensein“ eine Wiederheirat explizit gestattet.

4 SCHLUSS: Zusammenfassende Bewertung der exegetischen Ergebnisse und Ausblick auf die Bedeutung für die heutige seelsorgerliche Praxis.

Schlüsselwörter

Ehescheidung, Wiederverheiratung, Matthäus 5,32, Matthäus 19,9, 1. Korinther 7,15, Exegese, Ehebruch, Unzucht, Porneia, neutestamentliche Ethik, Seelsorge, Schöpfungsordnung, Ehebund, Biblische Hermeneutik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht exegetisch-theologisch die biblischen Grundlagen zu den Themen Ehescheidung und Wiederverheiratung anhand zentraler Textstellen im Neuen Testament.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Fokus stehen die Aussagen Jesu in den Matthäus-Evangelien sowie die Anweisungen des Apostels Paulus im ersten Korintherbrief in Bezug auf die Auflösung von Ehen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die exegetische Bedeutung der strittigen Passagen zu klären, um eine fundierte biblische Orientierung für seelsorgerliche Fragen zu Ehescheidung und Wiederverheiratung zu gewinnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine exegetische Analyse der griechischen Urtexte vorgenommen, ergänzt durch textkritische Untersuchungen und eine kritische Auseinandersetzung mit der fachwissenschaftlichen Literatur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auslegung der Matthäus-Stellen, einschließlich der Analyse der "Ausnahmeklausel", sowie eine tiefgehende Betrachtung der paulinischen Lehre zur Scheidung in 1. Korinther 7.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Exegese, Porneia, biblische Eheethik, Seelsorge und die hermeneutische Unterscheidung zwischen alttestamentlichem Kontext und neutestamentlicher Lehre.

Wie unterscheidet sich die Interpretation der Ausnahmeklausel in Mt 19,9?

Die Auslegung schwankt zwischen der Auffassung, dass die Ausnahme lediglich eine Erlaubnis zur Ehescheidung (aber nicht zur Wiederverheiratung) darstellt, und der Sichtweise, dass sie unter bestimmten Bedingungen die Freiheit zur Wiederverheiratung impliziert.

Was bedeutet das "Nicht-Gebundensein" in 1. Kor 7,15?

Die Arbeit diskutiert, ob Paulus dem gläubigen Partner in einer gemischt-konfessionellen Ehe eine Scheidung nur aus faktischer Notwendigkeit gestattet oder ob er damit explizit auch die Freiheit zur rechtmäßigen Wiederverheiratung einräumt.

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Details

Title
Ehescheidung & Wiederheirat
Subtitle
Die Bedeutung von Mt 5,32, Mt 19,9 und 1. Kor 7,35 für Ehescheidung und Wiederheirat
Course
Mastertsudiengang
Grade
1,25
Author
Rouven Hönes (Author)
Publication Year
2007
Pages
21
Catalog Number
V166449
ISBN (eBook)
9783640825424
ISBN (Book)
9783640825721
Language
German
Tags
Ehesceidung Wiederheirat Ehe
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Rouven Hönes (Author), 2007, Ehescheidung & Wiederheirat, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/166449
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