Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › History of Germany - Modern History

Der Wiener Kongress von 1815

Totenbegräbnis der deutschen Hoffnungen auf einen Nationalstaat

Title: Der Wiener Kongress von 1815

Seminar Paper , 2010 , 19 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Arian Sahitolli (Author)

History of Germany - Modern History

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Das Bestreben bestimmte Staatsteile, die in den betroffenen Augen der jeweiligen Bevölkerung ursprünglich zusammengehören, zu einem harmonischen Ganzen zusammenzuführen, müsste uns bekannt vorkommen: Dies war das angestrebte bzw. ersehnte Ziel der beiden deutschen Staaten (der eine Staat sehnte sich überaus mehr danach als der andere) und der entzweiten deutschen Bevölkerung bis vor 20 Jahren. Stand Deutschland in seiner Historie vielleicht vor einem ähnlichen Ziel? Diese Frage ist zu bejahen. Das Streben nach einem deutschen Einheitsstaat spiegelte sich bereits in der deutschen Revolution von 1848/49 wieder. Aber reicht dieses Streben vielleicht noch länger zurück?
Der Verfasser dieser Arbeit geht dieser Frage im Hinblick auf den Wiener Kongress, der 1814/15 tagte und vor der schwierigen Aufgabe stand, Europa nach dem Koalitionssieg über Napoleon politisch neu zu ordnen, auf den Grund. Falls es dieses Streben, nämlich aus der Fülle an deutschen Einzelstaaten, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts wie Puzzleteile über das heutige Deutschland verstreut waren, zu einem Einheitsstaat zusammen zu flicken und damit das Puzzle zu vollenden, bereits zu dieser Zeitphase gab, inwiefern hat sich dann der Wiener Kongress zum Totenbegräbnis der deutschen Hoffnungen auf einen Nationalstaat aufgeschwungen? Diese Leitfrage, die sich der Verfasser gestellt hat und am Ende dieser Arbeit beantworten möchte, gilt es dabei vorerst auseinanderzunehmen: Zum einen muss die politische Ideologie des Nationalismus, die dieses Ziel der Nationalstaatsgründung beansprucht, erläutert werden. Zum anderen hat der Autor dann dieses Verständnis des deutschen Nationalbewusstseins zur Grundlage für die Auseinandersetzung mit dem Wiener Kongress genommen, wobei dem Leser auch ein flüchtiger Blick in den Deutschen Bund ermöglicht wird.Da die Gestaltung ,,Deutschlands“ natürlich zu jener Zeit mit der damaligen Habsburgermonarchie ganz eng verknüpft war, konnte und wollte der Verfasser nicht um jenen Staat und der Person Metternich einen Bogen schlagen. Dem Leser wird der Beginn des 19. Jahrhunderts folglich in aller Deutlichkeit näher gebracht und es erwartet jeden Interessenten ein informatives und spannendes Thema rund um den Wiener Kongress und dem ständigen ,,Pulverfass" des Nationalismus!

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung: Das Puzzle vollenden

I. Das Entfachen des deutschen Nationalbewusstseins

II. Der Wiener Kongress und das Schicksal ,,Deutschlands“

Schlusswort: Die Ironie des Schicksals

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwiefern der Wiener Kongress 1814/15 die Bestrebungen nach einem deutschen Nationalstaat unterband und ob er zu Recht als "Totenbegräbnis" dieser Hoffnungen bezeichnet werden kann, unter Berücksichtigung des zeitgenössischen Nationalismusverständnisses.

  • Entstehung und Entwicklung des deutschen Nationalbewusstseins
  • Die Rolle der napoleonischen Herrschaft als Katalysator
  • Strukturen und Zielsetzungen des Wiener Kongresses
  • Die Funktion des Deutschen Bundes als föderatives System
  • Widerspruch zwischen intellektuellen Nationalhoffnungen und partikularistischen Interessen

Auszug aus dem Buch

II. Der Wiener Kongress und das Schicksal ,,Deutschlands“

,,,Les États de l´Allemagne seront indépendans et unis par un lien fédératif.´´´72 Nach diesem Grundprinzip, das auf dem Ersten Pariser Frieden vom 30. Mai 1814 erklärt wurde, war das politische Schicksal ,,Deutschlands“ bereits vorbestimmt. Dieser politische Grundsatz für das zu gestaltende ,,Deutschland“ war aber nicht der erste in jene Richtung.73 Diese während der französischen Hegemonie bereits geschlossenen Verträge decken jedoch ganz klar auf, dass der Wunsch der ,,schmalen Intelligenzschicht“74 nach der Verschmelzung der deutschen Partikularstaaten zu einer einheitlichen und zentralen ,,Staatsnation“75 determiniert war. Der Sieg über Napoleon, so zeigte sich alsbald, war auch ein Sieg der alten Dynastien. So standen dem Nationalgefühl und liberalem Gedankengut die Prinzipien der Restauration und Legitimität, besonders nach der Befreiung Europas, schroff gegenüber.76

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Das Puzzle vollenden: Der Autor führt in die Fragestellung ein, inwieweit das Streben nach einem deutschen Nationalstaat zu Beginn des 19. Jahrhunderts durch den Wiener Kongress vereitelt wurde.

I. Das Entfachen des deutschen Nationalbewusstseins: Es wird die Genese des deutschen Nationalismus erläutert, wobei die napoleonische Fremdherrschaft als entscheidender Impulsgeber für die Identitätsbildung hervorgehoben wird.

II. Der Wiener Kongress und das Schicksal ,,Deutschlands“: Dieses Kapitel analysiert die Neuordnung Europas und zeigt auf, warum der Wiener Kongress im Interesse der Stabilität und der partikularistischen Mächte gegen die Bildung eines zentralen Nationalstaates agierte.

Schlusswort: Die Ironie des Schicksals: Der Autor resümiert, dass der Wiener Kongress zwar die Hoffnungen einer kleinen Intellektuellenschicht zerstörte, jedoch dem Wunsch der breiten Masse nach föderaler Kontinuität entsprach.

Schlüsselwörter

Wiener Kongress, Nationalismus, deutscher Nationalstaat, Napoleon, Deutscher Bund, Metternich, Restauration, Legitimität, Nationalbewusstsein, Partikularismus, Staatsnation, Kulturnation, föderativer Nationalismus, Doppelidentität, europäisches Gleichgewicht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die historische Rolle des Wiener Kongresses im Hinblick auf die Bestrebungen nach einem deutschen Nationalstaat Anfang des 19. Jahrhunderts.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Entstehung des deutschen Nationalismus, die Auswirkungen der napoleonischen Ära sowie die geopolitischen Interessen der Mächte auf dem Wiener Kongress.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit geht der Frage nach, ob der Wiener Kongress als "Totenbegräbnis" der deutschen Hoffnungen auf einen Nationalstaat zu werten ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse auf Basis der Fachliteratur, die den Werdegang des Nationalismus und politische Entscheidungsprozesse untersucht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des aufkommenden Nationalbewusstseins und die spezifische Ausgestaltung der territorialen Neuordnung Deutschlands durch den Wiener Kongress.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Wiener Kongress, Nationalismus, Deutscher Bund, Metternich und nationale Identität.

Warum sah Metternich im Nationalismus eine Gefahr für Österreich?

Metternich befürchtete, dass die moderne Idee des Nationalstaates den habsburgischen Vielvölkerstaat destabilisieren und zu nationalen Konflikten führen würde.

War die breite Bevölkerung an einem deutschen Nationalstaat interessiert?

Der Autor argumentiert, dass ein zentraler Nationalstaat vor allem von einer kleinen Intellektuellenschicht gefordert wurde, während die breite Masse eher an regionalen Strukturen festhielt.

Excerpt out of 19 pages  - scroll top

Details

Title
Der Wiener Kongress von 1815
Subtitle
Totenbegräbnis der deutschen Hoffnungen auf einen Nationalstaat
College
Technical University of Darmstadt  (Institut für Geschichte)
Course
Proseminar- Einführung in die Neuere Geschichte
Grade
1,3
Author
Arian Sahitolli (Author)
Publication Year
2010
Pages
19
Catalog Number
V166391
ISBN (Book)
9783640824564
ISBN (eBook)
9783640824694
Language
German
Tags
Wiener Kongress 1815 Nationalismus Deutscher Bund Metternich und Habsbuger Monarchie deutsche Nationalbewegung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Arian Sahitolli (Author), 2010, Der Wiener Kongress von 1815, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/166391
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  19  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint