Seit dem Jahr 2000 ist die Nutzung des Internets, sowohl bei Unternehmen als auch bei Privatpersonen, kontinuierlich gestiegen. 2008 kauften europaweit über 31 Millionen Menschen im Internet ein. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Online Handel 2008 um insgesamt 15 Prozent zulegen.
Diese Arbeit stellt die grundlegenden E-Commerce Begriffe und Ausprägungen vor. Durch die Einordnung des E-Commerce in die 4P (Product, Price, Place und Promotion) des Marketingmix werden hieraus die Bedeutung und die Aufgaben für das Unternehmens-Management abgeleitet.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Themenrelevante Grundlagen des E-Commerce
2.1 Definition des E-Commerce
2.2 Ausprägungen des E-Commerce
3 Einordnung in das Marketing
3.1 E-Commerce in der Distributionspolitik
3.2 Konkrete Ausprägungen der Absatzwege
4 E-Commerce als Managementaufgabe
4.1 Der Weg zur E-Commerce Strategie
4.2 Entwicklung der E-Commerce Strategie
5 Schlussfolgerung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegende Bedeutung des E-Commerce für moderne Unternehmen. Ziel ist es, E-Commerce-Begriffe und Ausprägungen zu definieren, diese in den klassischen Marketingmix (4P) einzuordnen und daraus konkrete Anforderungen an das strategische Unternehmensmanagement abzuleiten.
- Grundlagen und Begriffsbestimmung des E-Commerce
- Klassifizierung der Akteure und Marktsubjekte
- Integration von E-Commerce in die Distributionspolitik
- Strategische Managementansätze zur E-Commerce-Implementierung
Auszug aus dem Buch
2.1 Definition des E-Commerce
Der Begriff des Electronic Commerce (E-Commerce) ist in der Literatur nicht eindeutig definiert. Einige Autoren verwenden E-Commerce synonym mit der Bezeichnung Electronic Business (E-Business). Electronic Commerce wird als ein Teilbereich von E-Business betrachtet und nicht als ein Synonym für Electronic Business.
Die Definitionen reichen von dem bloßen “Online-Verkauf von Produkten und Dienstleistungen”, über die “Anwendung der Informationstechnologie zur Unterstützung von Geschäftsprozessen und dem Austausch von Gütern und Dienstleistungen”, bis hin zu globalen Spezifikationen wie der “Unterstützung von Geschäftstransaktionen, Geschäftsprozessen sowie der Beziehungen zu sämtlichen internen und externen Partnern eines Unternehmens durch Informations- und Kommunikationstechnologie”.
In dieser Arbeit wird in Anlehnung an Maier/Pützfeld unter E-Commerce verstanden, dass “E-Commerce [...] die umfassende, digitale Abwicklung der Geschäftsprozesse zwischen Unternehmen und deren Kunden über öffentliche und private Netze (ermöglicht)”.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Relevanz des E-Commerce für Unternehmen sowie Privatpersonen und skizziert die Zielsetzung der Arbeit.
2 Themenrelevante Grundlagen des E-Commerce: Dieses Kapitel definiert den Begriff E-Commerce und klassifiziert die verschiedenen Akteure und Formen des elektronischen Geschäftsverkehrs.
3 Einordnung in das Marketing: Hier wird der E-Commerce in den marketingpolitischen Kontext, insbesondere die Distributionspolitik, eingeordnet und um E-Business-spezifische Ausprägungen ergänzt.
4 E-Commerce als Managementaufgabe: Das Kapitel behandelt die strategische Herangehensweise an E-Commerce-Projekte und die Notwendigkeit, diese in die übergeordnete Unternehmensstrategie zu integrieren.
5 Schlussfolgerung: Die Arbeit schließt mit der Feststellung, dass E-Commerce ein integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie sein muss und durch Managementmethoden wie die Balanced Scorecard gesteuert werden sollte.
Schlüsselwörter
E-Commerce, E-Business, Marketingmix, Distributionspolitik, E-Commerce Strategie, Geschäftsprozesse, B2B, B2C, Managementaufgabe, Wertschöpfung, Balanced Scorecard, Absatzwege, Informationstechnologie, Marktplätze, Online-Handel.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die theoretischen Grundlagen des E-Commerce und untersucht dessen Einbettung in das unternehmerische Management und Marketing.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von E-Commerce, der Einordnung in die Distributionspolitik, der Unterscheidung von Marktteilnehmern sowie der strategischen Implementierung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, ein Verständnis für E-Commerce als strategische Managementaufgabe zu schaffen, die über reine IT-Aspekte hinausgeht.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, die Konzepte bestehender Autoren strukturiert zusammenführt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsdefinition, die Einordnung in den Marketingmix (Distributionspolitik) und die strategische Entwicklung von E-Commerce-Modellen.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Zu den wichtigsten Begriffen zählen E-Commerce Strategie, Distributionspolitik, Wertschöpfungspotenzial und Balanced Scorecard.
Warum ist eine E-Commerce Strategie für Unternehmen essenziell?
Da E-Commerce die Geschäftsprozesse und Kundeninteraktionen tiefgreifend beeinflusst, kann es nicht isoliert betrachtet werden, sondern erfordert eine ganzheitliche Integration in die Unternehmensstrategie.
Welche Rolle spielt die Balanced Scorecard in diesem Kontext?
Die Balanced Scorecard dient als Management-Methodik, um komplexe E-Commerce-Vorhaben konsequent an der Unternehmensvision auszurichten.
Wie unterscheidet sich E-Commerce von E-Business?
Gemäß der Arbeit wird E-Commerce als ein spezifischer Teilbereich des E-Business betrachtet und nicht als Synonym verwendet.
- Quote paper
- Markus Groß (Author), 2010, E-Commerce als Managementaufgabe, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/166239