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Das Internet als neuer Vertriebsweg für Musik und die Praxis der Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen

Title: Das Internet als neuer Vertriebsweg für Musik und die Praxis der Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen

Seminar Paper , 2010 , 25 Pages , Grade: 9

Autor:in: Patrick Hempel (Author)

Law - Media, Multimedia Law, Copyright

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Summary Excerpt Details

Die Musikindustrie hat in den letzten Jahren einen enormen Wandel durchlebt. Das Internet als Massenmedium wird in der Gesellschaft immer präsenter. 2009 hatten bereits 75% der deutschen Haushalte einen Internetzugang , mittlerweile sind es fast 80%.
Neben den positiven Aspekten des Internets, wie zum Beispiel der Möglichkeit des Widerauffindens von alten Schulfreunden oder des schnellen Auffindens von Informationen durch Suchmaschinen wie „Google“ hat das Internet aber auch eine „dunkle Seite“. Die Möglichkeit, Informationen in Form von Dateien auszutauschen, stellt die Urheber von (digitalen) Werken vor immense Probleme. Hierzu gehören auch die Musikkünstler, deren Werke mittlerweile in digitaler Form angeboten werden können. Mit dem Beginn der Digitalisierung von Musik begann auch die sog. „Musikpiraterie“, d. h. die unerlaubte Vervielfältigung von Musikstücken über das Internet. Die Musikindstrie selbst scheint diese Entwicklung versäumt zu haben und erkennt erst jetzt die Chancen, welche das Internet für sie bietet. Die vorliegende Arbeit soll dieses Thema näher beleuchten und dem Leser einen Überblick geben über die Entwicklung der Vertriebswege für Musik - speziell dem Internet - und der der Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen in der Praxis.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

A. EINLEITUNG

B. DIE GESCHICHTLICHE ENTWICKLUNG DER TONTRÄGER

C. DAS INTERNET ALS NEUER VERTRIEBSWEG FÜR MUSIK

I. DIE MUSIKINDUSTRIE IN DER KRISE

1. Musik als urheberrechtlich geschütztes Gut

2. Das Tauschbörsen-Phänomen

3. Die Entwicklung in Zahlen am Beispiel Deutschlands

4. Das Problem der „legalen“ Musikdienste

II. DAS URHEBERRECHT ALS RETTER DER MUSIKINDUSTRIE?

1. Urheberrechtsnovelle 2003

2. Der „zweite Korb“ 2008

3. Weitere Änderungen des Urheberrechts

III. DIE ENTWICKLUNG DES MARKTES IN DEN LETZTEN JAHREN

D. DIE PRAXIS DER VERFOLGUNG VON URHEBERRECHTSVERLETZUNGEN IM INTERNET

I. RECHTLICHE WÜRDIGUNG EINES MUSIKDOWNLOADS AM BEISPIEL DER TAUSCHBÖRSEN

1. Vorbereitende Handlungen

2. Der „Download“

3. Der „Upload“

4. Unterschiede zu anderen Downloadarten

III. STRAFRECHTLICHE VERFOLGUNG

IV. ZIVILRECHTLICHE VERFOLGUNG

1. Problem der „Störerhaftung“

2. Unterlassungs- und Beseitigungsanspruch

3. Schadensersatz

4. Abmahnung

a) Problem „Massenabmahnungen“

b) § 97a II UrhG

E. ZUKUNFTSPERSPEKTIVEN

I. „KULTURFLATRATE“

II. „WARNEN STATT ABMAHNEN“

F. ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den Wandel der Musikindustrie durch das Internet als neuen Vertriebsweg und analysiert kritisch die rechtliche Praxis bei der Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen im Bereich des Filesharings.

  • Die historische Evolution von Tonträgern und die Entstehung des Musikmarktes im digitalen Zeitalter.
  • Die Auswirkungen von Tauschbörsen auf die Umsätze der Musikindustrie und die Rolle von DRM-Maßnahmen.
  • Die Entwicklung des Urheberrechts in Deutschland durch verschiedene Reformstufen zur Bekämpfung der Musikpiraterie.
  • Die rechtliche Einordnung von Download- und Upload-Vorgängen in Peer-to-Peer-Netzwerken.
  • Die Praxis der straf- und zivilrechtlichen Verfolgung, einschließlich der Problematik der Abmahnungen und Störerhaftung.

Auszug aus dem Buch

C. Das Internet als neuer Vertriebsweg für Musik

Mit der Entstehung des Internets bzw. der Erfindung des World-Wide-Web 1991 in Genf tat sich für nahezu alle Industriezweige eine vollkommen neue Vertriebsform auf. Plötzlich konnten Menschen auf der ganzen Welt Tonträger erwerben ohne dafür auch nur aus der Wohnung gehen zu müssen.

Eine weitere Entwicklung erhöhte den Komfort für den Endverbraucher sogar noch weiter. Schon bevor das World-Wide-Web entstand, wurde Musik digitalisiert und konnte auf Computern abgespielt werden. Da aber digitalisierte Musik in Form von Dateien noch sehr viel Speicherplatz kostete - welcher zu damaligen Zeiten noch knapp war – konnte sich Musik als digitales Gut noch nicht durchsetzen. Eine sog. „wav“-Datei, also ein unkomprimiertes Musikdateiformat, ist beispielsweise ca. 40-60 Megabyte (MB) groß. Mitte der Neunziger Jahre eroberte daher ein schon lange in Planung befindliches Dateiformat die Welt, welches die Musikindustrie in eine enorme Krise stürzen sollte; das „mp3“-Format. Eine solche „mp3“-Datei hat nur ein Zehntel der Größe einer „wav“-Datei. Dieses Format ermöglichte es, größere Sammlungen von Musikstücken auf einem Computer zu speichern und abzuspielen. Grundsätzlich stellte dies noch keine Gefahr für die Tonträgerindustrie dar, denn man benötige meist immernoch die originalen Tonträger um die Musik auf dem eigenen Computer zu digitalisieren. 1998 kam dann ein Programm auf den Markt, welches seinen Benutzern ermöglichte, Dateien über das Internet zu verschicken bzw. herunterzuladen (grundsätzlich war dies schon länger in sog. „Newsgroups“ möglich, da diese aber recht kompliziert waren wurden diese nur von erfahrenen Menschen genutzt). Da Musikdateien mittlerweile eine akzeptable Größe besaßen, begannen die Benutzer auch diese zu „tauschen“. Der Mythos „Napster“ war geboren und die Musikindustrie sah sich sinkenden Verkaufszahlen ausgesetzt.

Zusammenfassung der Kapitel

A. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet den Wandel der Musikbranche durch das Internet und führt in die Thematik der Musikpiraterie ein.

B. DIE GESCHICHTLICHE ENTWICKLUNG DER TONTRÄGER: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung von der Erfindung des Phonographen über Schallplatte und CD bis hin zum digitalen Zeitalter nach.

C. DAS INTERNET ALS NEUER VERTRIEBSWEG FÜR MUSIK: Hier wird die Krise der Musikindustrie durch Tauschbörsen, das Scheitern von DRM-Modellen und die Reformen des Urheberrechts thematisiert.

D. DIE PRAXIS DER VERFOLGUNG VON URHEBERRECHTSVERLETZUNGEN IM INTERNET: Dieses zentrale Kapitel analysiert die rechtliche Würdigung von Filesharing-Handlungen sowie die straf- und zivilrechtlichen Konsequenzen, insbesondere die Abmahnkultur.

E. ZUKUNFTSPERSPEKTIVEN: Das Kapitel diskutiert alternative Modelle wie die Kulturflatrate und das „Warnen statt Abmahnen“-Prinzip als mögliche Auswege aus der Krise.

F. ZUSAMMENFASSUNG: Die Zusammenfassung resümiert die Marktentwicklung und reflektiert über die Wirksamkeit der Verfolgungsstrategien.

Schlüsselwörter

Musikindustrie, Internet, Urheberrecht, Filesharing, Tauschbörsen, Musikpiraterie, Abmahnung, Störerhaftung, Digital Rights Management, Kulturflatrate, Schadensersatz, Musikdownload, Vervielfältigung, Urheberrechtsnovelle, Schutz geistigen Eigentums.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Transformation der Musikindustrie durch das Internet und der daraus resultierenden rechtlichen Auseinandersetzung mit Urheberrechtsverletzungen beim Filesharing.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind der historische Wandel von Tonträgern, die ökonomischen Auswirkungen illegaler Downloads, der rechtliche Rahmen des Urheberrechts in Deutschland sowie die gerichtliche Praxis bei der Rechtsdurchsetzung.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Ziel der Arbeit ist es, einen Überblick über die Entwicklung der Vertriebswege für Musik zu geben und zu untersuchen, wie die Praxis der Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen den heutigen digitalen Musikmarkt beeinflusst.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine juristische und ökonomische Analyse unter Einbeziehung von Fachliteratur, Gesetzestexten, aktuellen Gerichtsurteilen und statistischen Daten zur Marktentwicklung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die technischen Aspekte von Tauschbörsen, die straf- und zivilrechtliche Haftung (insbesondere Störerhaftung) sowie die Abmahnproblematik im Detail erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Besonders prägend für die Arbeit sind Begriffe wie Musikpiraterie, Filesharing, Abmahnung, Urheberrecht und der Wandel der Vertriebswege.

Warum ist laut Autor die „Störerhaftung“ ein so schwieriges Thema?

Die Störerhaftung ist problematisch, da die Gerichte uneinheitlich beurteilen, inwieweit Anschlussinhaber für Verstöße ihrer Angehörigen oder Dritte über WLAN haften, was zu einer hohen Rechtsunsicherheit führt.

Wie bewertet der Autor das Modell der „Kulturflatrate“?

Der Autor stellt fest, dass dieses Modell umstritten ist, da es einerseits die Künstler durch pauschale Vergütungen schützen könnte, andererseits aber moralische Bedenken aufwirft und von der Industrie skeptisch gesehen wird.

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Details

Title
Das Internet als neuer Vertriebsweg für Musik und die Praxis der Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen
College
Martin Luther University
Grade
9
Author
Patrick Hempel (Author)
Publication Year
2010
Pages
25
Catalog Number
V165953
ISBN (eBook)
9783640817634
ISBN (Book)
9783640821174
Language
German
Tags
Musik Urheberrecht Urheberrechtsverletzung Schutzrechte Schutzrechtsverletzung Abmahnung Abmahnwelle Abmahnwahn Internet Vertrieb mp3 Napster Filesharing Peer-to-peer Tauschbörse Kulturflatrate Warnen statt abmahnen UrhG Internetrecht Musikindustrie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Patrick Hempel (Author), 2010, Das Internet als neuer Vertriebsweg für Musik und die Praxis der Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/165953
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