Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Business economics - Controlling

Primäre Wirtschaftlichkeitsfaktoren bei IT-Investitionen

Title: Primäre Wirtschaftlichkeitsfaktoren bei IT-Investitionen

Research Paper (undergraduate) , 2011 , 22 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Florian Klink (Author)

Business economics - Controlling

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Im Rahmen eines Business Case einer IT-Investition ist es erforderlich eine Wirtschaftlichkeits-rechnung der geplanten Investition vorzulegen. Hierbei sollen alle möglichen im Voraus bekannten Kosten aufgeschlüsselt werden. Die Aufschlüsselung der Kosten dient der späteren Gegenüberstel-lung des zu erwartenden Nutzens, um feststellen zu können, ob die geplante Investition sich wirt-schaftlich trägt.
Im Bereich der primären Wirtschaftlichkeitsfaktoren handelt es sich um die Betrachtung der direk-ten Kosten und dem direkten Nutzen. Bei sekundären Wirtschaftlichkeitsfaktoren werden speziell die indirekten Kosten sowie der indirekte Nutzen betrachtet.
Bei Betrachtung der primären Wirtschaftlichkeitsfaktoren sind bestimmte Problemfelder zu beach-ten, die im weiteren Verlauf dieser Arbeit noch näher erläutert werden. Zum einen sollte nicht da-von ausgegangen werden, dass der Finanzbedarf, der aus der Buchhaltung ersichtlich ist, allen Kos-ten einer Investition entspricht. Zum anderen sollte bedacht werden, dass auch sekundäre Wirt-schaftlichkeitsfaktoren neben den primären Wirtschaftlichkeitsfaktoren für einen Business Case in Betracht gezogen werden sollten.
Um dem Problem der Kostenerfassung entgegen zu wirken, empfiehlt es sich, zunächst die mögli-chen Kostenarten nach deren Herkunft oder nach der zeitlichen Haltbarkeit zu klassifizieren. Im Anschluss daran, um eine vollständige Transparenz der Kosten zu erreichen, sollten die klassifizier-ten Kostenfaktoren noch weiter differenziert werden, z.B. nach internen bzw. externen Kosten.
Die vorliegende Arbeit zeigt für die Ermittlung der direkten Kosten und des direkten Nutzen einer Investition Vorgehensweisen und Beispiele auf, welche im Rahmen eines Business Case für die Wirtschaftlichkeitsrechnung zu beachten sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Direkte Kosten

2.1 Projektkosten

2.2 Interne/Externe Kosten

2.3 Investitionskosten

2.4 Betriebskosten

3 Kostentreiber

3.1 Verfügbarkeit

3.2 Technologie

3.3 Migrationsphase

4 Methoden zur Kostenschätzung

4.1 Basismethoden

4.1.1 Analogiemethode

4.1.2 Multiplikatormethode

4.1.3 Prozentsatzmethode

4.2 Schätzmethoden

4.2.1 Function Point-Methode

4.2.2 Cocomo-Methode

5 Direkter Nutzen

5.1 Nutzenerhebung

5.2 Unterscheidung nach der Quantifizierbarkeit

5.3 Unterscheidung nach der Herkunft

5.4 Einmaliger Nutzen

5.5 Laufender Nutzen

6 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die primären Wirtschaftlichkeitsfaktoren bei IT-Investitionen, wobei der Fokus auf der strukturierten Identifikation und Quantifizierung direkter Kosten sowie direkter Nutzenpotenziale liegt, um eine fundierte Entscheidungsgrundlage für einen Business Case zu schaffen.

  • Klassifizierung und Differenzierung von Kostenarten (Projekt- vs. Betriebskosten)
  • Analyse wesentlicher Kostentreiber in IT-Projekten (Verfügbarkeit, Technologie, Migration)
  • Vergleich und Anwendung verschiedener Methoden zur Aufwandsschätzung
  • Systematik der Nutzenerhebung und Unterscheidung nach Quantifizierbarkeit

Auszug aus dem Buch

3.1 Verfügbarkeit

Ein Kostentreiber im IT-Betrieb sind Anforderungen über die Verfügbarkeit von System bzw. Servern. Eine Verfügbarkeit einzelner Systeme von 99,5% ist relativ leicht realisierbar. Die 99,5% entsprechen einer Ausfalldauer von 3,6 Stunden bzw. 3 Stunden und 36 Minuten im Monat. Der Rechenweg ist hier entsprechend einfach. Es werden 30 Tage (für ein Monat) mit 24 Stunden (für einen Tag) multipliziert und anschließend noch mit dem Prozentsatz (0,5%) für die Ausfallrate (100%-99,5%) multipliziert. Die hauptsächlichen Kostenfaktoren liegen hierbei im Bereich der Überwachung bzw. dem Monitoring der Systeme und die notwendige redundante Hardware. Um Ausfälle des Hauptsystems kompensieren zu können, ist es erforderlich die Hardware redundant zu halten z.B. durch Backup-Systeme oder durch gespiegelte Server. Soll die Ausfallrate eines Gesamtsystems mit 10 Komponenten ebenfalls bei 99,5% liegen, sind Mehrkosten zu erwarten. Dies liegt daran, dass die Verfügbarkeit jetzt nicht mehr bei einem einzelnen System bei 99,5% liegt, sondern nun für das Gesamtsystem. Demzufolge darf jedes Einzelsystem nur noch zu 0,05% ausfallen. Berechnen lässt sich dies mit der Division der Ausfallrate durch die Anzahl der Einzelkomponenten. Es ergibt sich nun eine Ausfallrate von 21,6 Minuten im Monat für jedes Einzelsystem. Die Berechnung verläuft analog zur vorherigen Berechnung für das Einzelsystem.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Definiert die Aufgabenstellung und die Relevanz einer Wirtschaftlichkeitsrechnung für IT-Investitionen sowie die Differenzierung zwischen primären und sekundären Wirtschaftlichkeitsfaktoren.

2 Direkte Kosten: Erläutert die Kategorisierung von direkt zurechenbaren Kosten in Projekt- und Betriebskosten sowie die Unterscheidung zwischen internen und externen Kosten.

3 Kostentreiber: Analysiert technologische und betriebliche Einflussfaktoren, welche maßgeblich die Gesamtkosten eines IT-Projekts bestimmen.

4 Methoden zur Kostenschätzung: Stellt verschiedene Verfahren vor, um Aufwände von IT-Projekten zu kalkulieren, unterteilt in Basis- und Schätzmethoden.

5 Direkter Nutzen: Beschreibt den Prozess der Nutzenerhebung und verschiedene Möglichkeiten, diesen zu klassifizieren und monetär zu bewerten.

6 Schlussbetrachtung: Führt die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer monetären Bewertung für eine fundierte Wirtschaftlichkeitsrechnung.

Schlüsselwörter

IT-Investition, Wirtschaftlichkeit, Business Case, Projektkosten, Betriebskosten, Kostentreiber, Verfügbarkeit, Technologiezyklus, Aufwandsschätzung, Function-Point-Methode, Cocomo-Methode, Nutzenanalyse, Quantifizierbarkeit, Investitionscontrolling, Kostenmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den ökonomischen Grundlagen von IT-Investitionen und zeigt auf, wie Kosten und Nutzen identifiziert, strukturiert und quantifiziert werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den Schwerpunkten gehören die Kostenklassifizierung, die Identifikation von Kostentreibern, Methoden zur Aufwandsschätzung sowie die systematische Bewertung direkter Nutzenaspekte.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, eine methodische Vorgehensweise für die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung im Rahmen eines IT-Business-Case bereitzustellen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden gängige betriebswirtschaftliche und IT-spezifische Schätzverfahren (wie die Function-Point- und Cocomo-Methode) sowie Konzepte zur Kosten-Nutzen-Analyse auf Basis bestehender Literatur untersucht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Betrachtung direkter Kostenarten, die Analyse von Kostentreibern, die Vorstellung von Schätzmethoden und eine systematische Erhebung von Nutzenpotenzialen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind IT-Investition, Business Case, Wirtschaftlichkeitsrechnung, Kostentreiber, Aufwandsschätzung und Nutzenquantifizierung.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Projekt- und Betriebskosten so wichtig?

Da diese Kosten unterschiedliche Zeiträume und Ursachen haben, ist eine Trennung für die Quantifizierung im Business Case essenziell, um die Wirtschaftlichkeit über die gesamte Lebensdauer korrekt beurteilen zu können.

Inwiefern beeinflusst die Wahl der Einführungsstrategie die Betriebskosten?

Die Strategie (z.B. Big-Bang vs. stufenweise) bestimmt die Dauer der Übergangsphase, in der oft doppelte Kosten für Altsysteme und neue Systeme anfallen, was die Betriebskosten kurzfristig beeinflusst.

Warum ist die monetäre Quantifizierung des Nutzens oft schwieriger als die der Kosten?

Nutzenvorteile, insbesondere in der IT, resultieren häufig aus Prozessoptimierungen, die nicht unmittelbar als Geldbeträge verbucht werden können und daher schwerer in monetäre Größen zu übersetzen sind.

Excerpt out of 22 pages  - scroll top

Details

Title
Primäre Wirtschaftlichkeitsfaktoren bei IT-Investitionen
College
University of Applied Sciences Nuremberg
Grade
1,0
Author
Florian Klink (Author)
Publication Year
2011
Pages
22
Catalog Number
V165905
ISBN (eBook)
9783640818778
ISBN (Book)
9783640821983
Language
German
Tags
IT-Controlling Primäre Wirtschaftlichkeitsfaktoren IT-Investitionen Direkte Kosten Direkter Nutzen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Florian Klink (Author), 2011, Primäre Wirtschaftlichkeitsfaktoren bei IT-Investitionen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/165905
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  22  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint