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Die Unnachahmlichkeit des Koran

Title: Die Unnachahmlichkeit des Koran

Essay , 2009 , 5 Pages , Grade: 2,2

Autor:in: Student Fatih Kilic (Author)

Orientalism / Sinology - Islamic Studies

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Summary Excerpt Details

In diesem Essay wird auf die Unnachamlichkeit des Koran eingegangen. Es werden zudem Beispiele erwähnt, die in der islamischen Geschichte stattgefunden haben. Dies macht schließlich die Wirkung des Koran auf die Menschen, die zu Zeit des Mohammed gelebt haben, deutlich. Die soziale Lage der Gesellschaft in der vorislamischen Zeit spielt ebenfalls eine sehr wichtige Rolle, demnach bin ich in diesem Essay ebenfalls auf diese Thematik eingegangen. Wenn man von der Unnachahmlichkeit des Koran redet, kommt zuerst die Sprache in Vergeltung, daher habe ich die Importanz der Sprache, die maßgebend war in der arabischen Gesellschaft, wiedergegeben. Die Araber waren schließlich ein Dichtervolk, daher kann man die Sprache nicht außer Acht lassen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Teil

2. Teil

3. Teil

4. Teil

Nazm Theorie

Sarfe Theorie

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die sprachliche Einzigartigkeit und die rhetorische Überlegenheit des Korans im Kontext der vorislamischen arabischen Kultur, um darzulegen, warum der Koran als unnachahmlich (Idchaz) betrachtet wird und welche Rolle diese Ästhetik für die Vermittlung der göttlichen Botschaft spielte.

  • Die Bedeutung der Sprache und Dichtkunst in der vorislamischen Zeit.
  • Die historische Wirkung der Koranrezitation auf Zeitgenossen des Propheten Mohammed.
  • Theoretische Ansätze zur Unnachahmlichkeit (Idchaz) des Korans, insbesondere die Nazm- und Sarfe-Theorie.
  • Die Abgrenzung des Korans von zeitgenössischer Poesie und Prosa durch rhetorische Mittel (Belagat).
  • Das Verhältnis von ästhetischer Rezeption und inhaltlicher Botschaft bei der Koranrezitation.

Auszug aus dem Buch

Der Größte Beweis für die Unnachahmlichkeit des Korans sind die Tahaddi Verse im Koran.

Dies sind Verse, in denen Allah die Ungläubigen herausfordert, ähnliche gar bessere Verse oder Suren hervorzubringen. Ein Beispiel für ein Tahaddi Vers wäre in der Sure 36, Vers 69-70 Ich zitiere: ,, Und wir lehrten ihn nicht das Dichten, noch wäre es der Botschaft angemessen. Dies ist nichts als eine Erinnerung und ein unzweideutiger Koran. Damit die Lebenden gewarnt werden und damit sich sein Wort gegen die Ungläubigen bewahrheitet.“

Ein anderes Beispiel ist in der Sure 17, Vers 88 Ich zitiere: ,,Sprich: Wahrlich, selbst wenn sich Menschen und Dschinn zusammentäten, um einen Koran wie diesen hervorzubringen, brächten sie nichts Gleiches hervor, auch wenn die einen den anderen beistünden.“ Man muss sich jetzt die Frage stellen, warum der Koran als Wunder gilt und unnachahmlich ist? Als der Prophet Mohammed seine Prophetenschaft verkündete, hatten die Menschen Schwierigkeiten ihm dies zu glauben. Sie verlangten einen Beweis, also musste der Prophet Mohammed etwas hervorbringen, was die Araber zu der damaligen Zeit nicht übertreffen konnten.

Propheten, wie Jesus oder Moses mussten ebenfalls Beweise vorführen, die ihre Prophetenschaft bezeugten. Denn zur Zeit Moses, wurde die Zauberei seitens der Gesellschaft sehr geschätzt und geehrt und Moses übertraf alle mit seinem Stab, der sich in einen Drachen verwandelte. Auch bei Jesus war die übernatürliche Begabung zu sehen. Zu seiner Zeit spielte die Medizin eine sehr bedeutsame Rolle in der Gesellschaft. Er überzeugte die Menschen, in dem er blinde Menschen heilte und die Toten wiedererweckte. Dasselbe trifft auch auf den Propheten Mohammed (s.a.v) zu. Ich hatte bereits die Stellung der Dichtkunst in der vorislamischen Zeit erwähnt. Sie wurde in der arabischen Gesellschaft sehr hoch geschätzt. Daher mussten die Menschen von der Dichtung überzeugt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Teil: Dieser Abschnitt beschreibt die bekehrungsstiftende Wirkung der Koranrezitation anhand historischer Beispiele wie Umar bin Hattab und At-Tufayl, die durch den Klang und Inhalt des Korans von Gegnern zu Anhängern wurden.

2. Teil: Hier wird die zentrale Rolle der Sprache und Dichtkunst in der vorislamischen arabischen Gesellschaft sowie der Begriff der Identitätsbildung durch sprachliche Fähigkeiten erläutert.

3. Teil: Das Kapitel befasst sich mit dem Konzept der "Tahaddi-Verse" und begründet die Unnachahmlichkeit des Korans im Vergleich zu anderen prophetischen Wundern durch seine sprachliche und rhetorische Überlegenheit.

4. Teil: Dieser Teil thematisiert die Funktion des Korans als reines Mittel zur Vermittlung der göttlichen Nachricht und warnt davor, die Rezitation rein ästhetisch oder wie ein Musikkonzert zu konsumieren.

Nazm Theorie: Die Theorie erklärt die Unnachahmlichkeit des Korans primär durch seine spezifische Technik im Satzbau, die über die bloße Verwendung bekannter Wörter hinausgeht.

Sarfe Theorie: Dieser Abschnitt erläutert die Muteziliten-Theorie, nach der die Unnachahmlichkeit nicht zwingend in der Sprache selbst liegt, sondern darin, dass Allah die Araber daran hinderte, dem Koran Gleichwertiges entgegenzusetzen.

Schlüsselwörter

Koran, Idchaz, Unnachahmlichkeit, Koranrezitation, Prophet Mohammed, Tahaddi-Verse, Belagat, Nazm-Theorie, Sarfe-Theorie, vorislamische Zeit, Dichtkunst, Offenbarung, Rhetorik, Araber, Wahy.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung der sprachlichen und rhetorischen Qualität des Korans als Beweis für dessen göttlichen Ursprung im historisch-kulturellen Kontext der vorislamischen Zeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Verhältnis von Dichtkunst und Koran, die rhetorischen Besonderheiten (Belagat) und die wissenschaftlich-theologischen Theorien zum Konzept des Idchaz.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die ästhetische Form des Korans genutzt wurde, um die Aufmerksamkeit der Zeitgenossen zu gewinnen und die göttliche Botschaft erfolgreich zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine analytische Untersuchung, die historische Überlieferungen, Koranverse und theologische Theorien (Nazm und Sarfe) gegenüberstellt und interpretiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die historische Bedeutung der Sprache bei den Arabern, die Herausforderungsverse (Tahaddi), die Rhetorik des Korans sowie die Unterschiede zwischen verschiedenen theologischen Erklärungsmodellen zur Unnachahmlichkeit behandelt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Idchaz (Unnachahmlichkeit), Tahaddi, Belagat, Offenbarung (Wahy) sowie die Abgrenzung zu poetischen Gattungen.

Was genau sind die Tahaddi-Verse?

Es sind jene Koranverse, in denen Gott die Ungläubigen herausfordert, selbst eine vergleichbare Sure oder ein vergleichbares Werk zu verfassen, was historisch betrachtet niemandem gelang.

Wie unterscheidet sich die Nazm-Theorie von der Sarfe-Theorie?

Die Nazm-Theorie führt die Unnachahmlichkeit auf die einzigartige Struktur und den Satzbau des Korans zurück, während die Sarfe-Theorie besagt, dass Gott die Menschen schlichtweg daran hinderte, ebenbürtige Werke zu erschaffen.

Warum wird die ästhetische Rezeption kritisiert?

Kritiker mahnen, dass die Rezitation nicht nur als ästhetischer Genuss oder "Musikkonzert" betrachtet werden darf, da dies vom eigentlichen Ziel – der Aufnahme der göttlichen Mahnung – ablenken könnte.

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Details

Title
Die Unnachahmlichkeit des Koran
College
University of Frankfurt (Main)
Grade
2,2
Author
Student Fatih Kilic (Author)
Publication Year
2009
Pages
5
Catalog Number
V165796
ISBN (eBook)
9783640814572
Language
German
Tags
Koran Die Unnachahmlichkeit Sprache Koranverse Theorien der Unnachahmlichkeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Student Fatih Kilic (Author), 2009, Die Unnachahmlichkeit des Koran, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/165796
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