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Der Mensch - Gottes Bild auf der Erde

Titel: Der Mensch - Gottes Bild auf der Erde

Hausarbeit , 2009 , 14 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Alexander Epp (Autor:in)

Theologie - Biblische Theologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Was ist und bewirkt die Ebenbildlichkeit Gottes, die den Menschen vom Rest der Schöpfung unterscheiden sollte? Ist nun das „Bild, das Gott ähnlich sei“ eine analogia entis – eine Entsprechung im Sein, oder eine analogia relationis – eine Entsprechung in der Beziehung? Diese und weitere Fragen und Gedanken können entstehen, wenn man sich den Auszug aus dem biblischen Schöpfungsbericht durchliest, welche die Erschaffung des Menschen beschreibt.
„Und Gott sprach: Wir wollen Menschen machen nach unserm Bild uns ähnlich; die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh auf der ganzen Erde, auch über alles, was auf Erden kriecht!“
Um einige Fragen zu diesem biblischen Textabschnitt zu beantworten und Gedanken zu diesem Abschnitt zu sammeln, werde ich in dieser Hausarbeit die Antworten und Ansichten einiger Autoren anführen, die sich mit der Bedeutung dieser Bibelstelle auseinandergesetzt haben. Dieser Hausarbeit zugrundegelegt werden jedoch Dietrich Bonhoeffers Gedanken in seinem Aufsatz „Das Bild Gottes auf Erden“.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Der Mensch - Gottes Bild auf der Erde

1. Einleitend

2. Die Schöpfung, ausgenommen der Mensch, ist nicht Ebenbild Gottes

3. Zur Tragweite der Schöpfungsworte „Lasset uns…/ Wir wollen…“

4. Was ist die Ebenbildlichkeit des Menschen?

5. Das Paradoxon der geschaffenen Freiheit

6. Ebenbildlichkeit = analogia entis oder analogia relationis?

7. Freiheit für Gott ist Freiheit vom Rest der Schöpfung!

8. Die verlorene Gottebenbildlichkeit

9. Eigene Stellungnahme zur Ebenbildlichkeit des Menschen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das theologische Konzept der Gottebenbildlichkeit des Menschen und hinterfragt dessen Bedeutung sowie Abgrenzung gegenüber dem Rest der Schöpfung unter Einbeziehung prominenter Denker wie Dietrich Bonhoeffer, Martin Luther und Karl Barth.

  • Theologische Analyse der Ebenbildlichkeit Gottes (imago Dei).
  • Gegenüberstellung der Konzepte "analogia entis" und "analogia relationis".
  • Diskussion der menschlichen Freiheit als konstitutives Merkmal der Ebenbildlichkeit.
  • Untersuchung der biblischen Schöpfungsberichte und ihrer exegetischen Auslegung.
  • Kritische Betrachtung der Frage nach dem Verlust der Gottebenbildlichkeit durch den Sündenfall.

Auszug aus dem Buch

3. Zur Tragweite der Schöpfungsworte „Lasset uns…/ Wir wollen…“

Als Bedingung für die Erschaffung eines Ebenbildes Gottes, nennt Bonhoeffer die Erschaffung der Schöpfung durch Gott in Freiheit. In der Erschaffung des Menschen wird, laut Bonhoeffer, diese Erschaffung in Freiheit deutlich. Diese Ansicht macht Bonhoeffer an folgenden Aspekten fest. Zum Einen wird die Erschaffung des Menschen im Schöpfungsbericht mit einem Plural eingeleitet, „Lasset uns…“, was im Hebräischen die Wichtigkeit und Erhabenheit dieses Tuns bezeichnet. Zum Anderen werden wir bei der Erschaffung des Menschen „in das Planen Gottes mithineingezogen [sic!]“, was auf eine Besonderheit des Geschehens und auf etwas „Neues, noch nicht Dagewesenes, ganz Eigentümliches“, eine Neuschöpfung hinweist. Im Gegenteil dazu wird der Rest der Schöpfung, laut Bonhoeffer, aus dem Nichtsein erschaffen.

Bonhoeffer betont, dass ihm der Zusammenhang zwischen der Tier-und Menschenwelt wichtig ist. Jedoch darf dadurch, laut Bonhoeffer, das besondere, das „eigentümliche Verhältnis von Mensch und Gott“ nicht „ausgeklammert“ werden. Denn das wahre Ebenbild Gottes, den anfänglichen Menschen können wir, Bonhoeffers Ansicht nach, „nur in der Mitte, als die von Christus her Lebenden“ in Christus sehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitend: Einführung in die Thematik der Gottebenbildlichkeit und Vorstellung der leitenden Fragestellung auf Basis von Dietrich Bonhoeffers Aufsatz.

2. Die Schöpfung, ausgenommen der Mensch, ist nicht Ebenbild Gottes: Untersuchung der Distinktion zwischen der restlichen Schöpfung und dem Menschen als bewusstes Ebenbild Gottes.

3. Zur Tragweite der Schöpfungsworte „Lasset uns…/ Wir wollen…“: Analyse der Bedeutung des göttlichen Plurals als Ausdruck der Besonderheit und Freiheit der Erschaffung des Menschen.

4. Was ist die Ebenbildlichkeit des Menschen?: Reflexion über den "gemeinsamen Nenner" von Gott und Mensch, insbesondere mit Fokus auf Freiheit und Beziehung.

5. Das Paradoxon der geschaffenen Freiheit: Diskussion der theologischen Spannung, wie Freiheit geschaffen sein kann und inwiefern sie sich im Angewiesensein auf das Gegenüber äußert.

6. Ebenbildlichkeit = analogia entis oder analogia relationis?: Vergleich der philosophisch-theologischen Deutungsmodelle hinsichtlich der Entsprechung zwischen Schöpfer und Geschöpf.

7. Freiheit für Gott ist Freiheit vom Rest der Schöpfung!: Darstellung des Herrschaftsauftrags des Menschen in einem christozentrischen und verantwortungsvollen Verständnis.

8. Die verlorene Gottebenbildlichkeit: Kritische Auseinandersetzung mit der Frage, ob der Sündenfall die Ebenbildlichkeit des Menschen zerstört hat, unter Einbeziehung konträrer theologischer Positionen.

9. Eigene Stellungnahme zur Ebenbildlichkeit des Menschen: Persönliche Synthese der erarbeiteten Erkenntnisse und abschließende Würdigung des Themas.

Schlüsselwörter

Gottebenbildlichkeit, imago Dei, Dietrich Bonhoeffer, Schöpfungsbericht, Freiheit, analogia relationis, analogia entis, Karl Barth, Martin Luther, Sündenfall, Menschsein, Theologie, Schöpfung, Gottesbeziehung, Christus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert das christliche Verständnis der Gottebenbildlichkeit des Menschen und untersucht, was es bedeutet, als "Bild Gottes" erschaffen zu sein.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Fragen nach der Freiheit, der Abgrenzung zu anderen Kreaturen, der Beziehung zwischen Gott und Mensch sowie der Rolle des Sündenfalls.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Bedeutung der Ebenbildlichkeit unter Einbezug namhafter Theologen zu erhellen und eine fundierte persönliche Position zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theologisch-hermeneutische Arbeit, die primär auf der Literaturanalyse und Auslegung biblischer Texte sowie theologischer Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine exegetische Analyse der Schöpfungsworte, eine philosophische Diskussion über analoge Seins- oder Beziehungsmodelle sowie eine ethische Reflexion über menschliche Freiheit und den Sündenfall.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Gottebenbildlichkeit, Freiheit, imago Dei, analogia relationis und das Wirken von Dietrich Bonhoeffer.

Wie unterscheidet sich die Auffassung von Bonhoeffer zu jener von Luther?

Während Bonhoeffer die Ebenbildlichkeit stark über die gelebte Freiheit und Beziehung definiert, bezieht sich Luther stärker auf die durch den Sündenfall getrübten menschlichen Seelenkräfte wie Verstand und Wille.

Warum hält Barth die Frage nach der "verlorenen" Ebenbildlichkeit für irrelevant?

Barth vertritt die Ansicht, dass die Bibel den Menschen nicht als ein Wesen darstellt, das einen einstigen, idealen Zustand der Ebenbildlichkeit durch den Sündenfall verloren habe, da ein solcher Status nirgends explizit postuliert wird.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Mensch - Gottes Bild auf der Erde
Hochschule
Universität Koblenz-Landau  (Institut für Evangelische Theologie)
Veranstaltung
Schöpfung
Note
1,3
Autor
Alexander Epp (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
14
Katalognummer
V165790
ISBN (Buch)
9783640815029
ISBN (eBook)
9783640815661
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schöpfung Ebenbild Ebenbildlichkeit Anthropologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alexander Epp (Autor:in), 2009, Der Mensch - Gottes Bild auf der Erde, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/165790
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Leseprobe aus  14  Seiten
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