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Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Familienerziehung

Erziehungsunsicherheit. Herausforderungen der Elternschaft

Der Elternkurs "Starke Eltern - Starke Kinder" zur Stärkung der elterlichen Erziehungskompetenz

Titel: Erziehungsunsicherheit. Herausforderungen der Elternschaft

Diplomarbeit , 2010 , 117 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Lena Giller (Autor:in)

Pädagogik - Familienerziehung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Erziehung der Kinder ist eine alltägliche Aufgabe und Herausforderung, bei der immer mehr Eltern an ihre Grenzen stoßen. Die meisten Eltern lieben ihre Kinder und möchten in der Erziehung alles richtig machen. Ihre Kinder sollen sich zu starken, selbstbewussten Persönlichkeiten entwickeln. Aber wie sieht eine „gute“ und „richtige“ Erziehung aus?
Eltern stehen vor vielen Fragen und Entscheidungen, wenn es um die Entwicklung und Erziehung ihrer Sprösslinge geht: Braucht mein Kind klare Grenzen oder vor allem Freiraum, um sich entwickeln zu können? Welcher Erziehungsstil ist am besten? Wie kann ich mein Kind optimal fördern? Mit diesen und anderen Fragen müssen sich Eltern immer wieder auseinandersetzen.
Viele Eltern fühlen sich in ihrer Erziehungsaufgabe allein gelassen und sind auf der Suche nach Orientierung und Unterstützung. Seit Jahren ist das Interesse an den zum Teil sehr umstrittenen Medienangeboten, wie „Teenager außer Kontrolle - Letzer Ausweg Wilder Westen“ (zuletzt ausgestrahlt von Februar bis April 2010) oder „Die Super Nanny“ (RTL) ununterbrochen groß. „So kam Diplom-Pädagogin Katharina Saalfrank (…) auf einen Marktanteil von satten 21,7 Prozent (…), 2,59 Millionen 14 bis 49-Jährige waren dabei. Dies war zugleich Rang zwei in den Quoten-Top-Ten vom Mittwoch“ (Tv-Tipps 2009).
In „Die Super Nanny“ besucht eine Diplom-Pädagogin Familien mit Erziehungsproblemen in ihrem häuslichen Umfeld und steht ihnen beratend zur Seite. In der Reality Show „Teenager außer Kontrolle - Letzer Ausweg Wilder Westen“ werden schwer erziehbare Jugendliche einer Therapie in der freien Natur unterzogen. Sie sollen, weit entfernt von der Zivilisation, resozialisiert werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Wandel der Familie

2.1 Die Entstehung der modernen Kleinfamilie

2.2 Die Individualisierungsthese von Beck

2.2.1 Wertewandel

2.3 Destabilisierung der traditionellen Kernfamilie

2.3.1 Demographischer Wandel

2.3.2 Pluralisierung der Familienformen

2.4 Wandel des familialen Binnenlebens

2.4.1 Wandel der Geschlechterrollen

2.4.2 Veränderte Erziehungsvorstellungen

2.5 Herausforderungen der Elternschaft und Erziehungsunsicherheit

3 Erziehungskompetenz

3.1 Begriffsdefinition Erziehung

3.1.1 Erziehungsstile

3.2 Elterliche Erziehungskompetenz

3.2.1 Die Fünf Säulen der Erziehung

3.2.1.1 Entwicklungsfördernde Erziehung

3.2.1.2 Entwicklungshemmendes Erziehungsverhalten

4 Elternbildung

4.1 Begriffsbestimmung und Abgrenzung

4.2 Rechtliche Grundlagen

4.2.1 UN-Kinderrechtskonvention

4.2.2 Das Recht auf eine gewaltfreie Erziehung

4.2.3 Das Kinder- und Jugendhilfegesetz

4.3 Formen der Elternbildung

4.3.1 Informelle Elternbildung

4.3.2 Institutionelle Elternbildung

4.3.3 Mediale Elternbildung

4.4 Kategorisierung

4.5 Aufgaben und Ziele

4.5.1 Prävention durch Elternbildung

4.6 Methoden und Ansatzpunkte

4.7 Teilnehmer von institutionellen Elternbildungsangeboten

4.7.1 Kenntnis und Nutzungsverhalten

4.7.2 Teilnehmermotivation

4.7.3 Teilnehmerproblematik

4.7.3.1 Sprachbarrieren

4.7.3.2 Verhaltensbarrieren

4.7.3.3 Institutionelle Barrieren

4.7.4 Forderungen und Perspektiven

5 Der Elternkurs „Starke Eltern – Starke Kinder“

5.1.1 Entstehungsgeschichte

5.1.2 Konzeptionelle Grundlagen

5.1.3 Inhalte und Ziele

5.1.3.1 Das Modell der anleitenden Erziehung

5.1.4 Aufbau und Ablauf der Kursabende

5.1.5 Kursleitung

5.1.6 Teilnehmer und Teilnehmermotive

5.1.6.1 Starke Eltern, Starke Kinder – ganz praktisch

6 Evaluation des Elternkurses

6.1 Überblick zum bisherigen Forschungsstand

6.2 Evaluationsstudie von Tschöpe-Scheffler und Niermann

6.2.1 Teilnehmerbefragung

6.2.2 Tiefeninterviews

6.2.3 Kinderbefragung

6.2.4 Zusammenfassende Ergebnisse

6.3 Wirkungsanalyse des Elternkurses von Rauer

6.3.1 Fragebogenuntersuchung der Eltern

6.3.2 Fragebogenuntersuchung der Kinder

6.3.3 Follow-up Erhebung

6.3.4 Interaktionsbeobachtung

6.3.5 Zusammenfassende Ergebnisse

7 Resümee

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Herausforderungen moderner Elternschaft und die damit einhergehende Erziehungsunsicherheit. Das primäre Ziel ist die Analyse des Elternkurses „Starke Eltern – Starke Kinder“ hinsichtlich seiner Eignung, Eltern bei ihrer Erziehungsaufgabe zu unterstützen und dabei Unsicherheiten sowie Überforderung zu reduzieren.

  • Wandel der Familienstrukturen und Erziehungsvorstellungen
  • Grundlagen elterlicher Erziehungskompetenz
  • Konzept und Inhalte des Elternkurses „Starke Eltern – Starke Kinder“
  • Wissenschaftliche Evaluation und Wirkungsanalyse von Elternkursen
  • Zugangsbarrieren zur Elternbildung und Lösungsstrategien

Auszug aus dem Buch

2.1 Die Entstehung der modernen Kleinfamilie

Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung war während der vorindustriellen Zeit in der Landwirtschaft für die Selbstversorgung tätig, um das eigene Überleben zu sichern. Insbesondere für die Bauern, aber auch für Handwerker, Kaufleute und dem Adel war das sogenannte „ganze Haus“ das am weitesten verbreitete Wirtschafts- und Sozialgebilde. Alle Mitglieder, zu denen neben Blutsverwandte auch nicht verwandte Personen wie Knechte, Mägde oder Gesellen gehörten, waren in das Arbeitsleben eingebunden.

Im „ganzen Hauses“ gab es eine hierarchisch organisierte Sozialstruktur. Der Hausvater war das patriarchalisch-autoritäre Oberhaupt, Kinder und Gesinde bildeten das Ende der Hierarchieabfolge. Jeder war in das Arbeitsleben eingebunden, denn das Familienleben war primär auf die wirtschaftliche Produktion ausgerichtet. Dementsprechend waren die Beziehungen untereinander eher zweckmäßig und durch eine affektive Neutralität gekennzeichnet (vgl. Peuckert 2008, S. 17).

Geheiratet wurde nicht aus Liebe, sondern aus ökonomischen Gründen. Ausschlaggebend für eine Partnerwahl waren der Besitz und die Arbeitsfähigkeit. Auch die Beziehung der Eltern zu ihren Kindern war eher gefühlsarm. Sie wurden als potentielle Arbeitskräfte angesehen und schon sehr früh in das Arbeitsleben eingegliedert. „Die Erziehung der Kinder () erfolgte – bei geringer Aufmerksamkeit durch die Eltern – auf eine gleichsam ‚natürliche‘ und beiläufige Art, indem diese in die bäuerliche Arbeitswelt () hineinwuchsen“ (Meyer 1992, S. 37).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den gesellschaftlichen Wandel und die steigende Erziehungsunsicherheit, die den Bedarf an Unterstützung durch Angebote wie Elternkurse wachsen lässt.

2 Wandel der Familie: Dieses Kapitel analysiert den historischen Wandel von Familienstrukturen und Werten, der maßgeblich zur heutigen Verunsicherung in Erziehungsfragen beiträgt.

3 Erziehungskompetenz: Es werden Begriffsdefinitionen und das Modell der „Fünf Säulen der Erziehung“ vorgestellt, um Kriterien für eine gelungene und entwicklungsfördernde Erziehung zu definieren.

4 Elternbildung: Das Kapitel bietet einen Überblick über Formen, Methoden und rechtliche Grundlagen der Elternbildung sowie die Problematik des Zugangs für bildungsferne Schichten.

5 Der Elternkurs „Starke Eltern – Starke Kinder“: Hier werden Entstehung, konzeptionelle Grundlagen, Inhalte und das Modell der anleitenden Erziehung des spezifischen Kurses detailliert dargelegt.

6 Evaluation des Elternkurses: Dieser Teil setzt sich kritisch mit verschiedenen Evaluationsstudien und Wirkungsanalysen auseinander, um die Wirksamkeit des Elternkurses wissenschaftlich einzuordnen.

7 Resümee: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse, die den hohen Stellenwert von Elternkursen trotz bestehender Herausforderungen in der Zielgruppenansprache bestätigt.

Schlüsselwörter

Elternbildung, Erziehungskompetenz, Starke Eltern - Starke Kinder, Familienwandel, Erziehungsunsicherheit, Prävention, anleitende Erziehung, Erziehungsstile, Kinderschutzbund, Elternkurs, Bildungsbarrieren, Erziehungsalltag, Evaluation, Erziehungshaltung, Familienberatung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den wachsenden Anforderungen an die Elternschaft und der daraus resultierenden Unsicherheit im Erziehungsalltag, wobei der Fokus auf unterstützenden Angeboten liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind der historische Wandel der Familienstrukturen, die Definition von Erziehungskompetenz, die verschiedenen Formen der Elternbildung und eine detaillierte Analyse des Elternkurses „Starke Eltern – Starke Kinder“.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Die Leitfrage untersucht, ob der Elternkurs „Starke Eltern – Starke Kinder“ Eltern tatsächlich bei der Erziehung unterstützen und Unsicherheiten oder Überforderungen effektiv reduzieren kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der kritischen Analyse bestehender Evaluationsstudien und Wirkungsanalysen, um wissenschaftliche Aussagen über die Qualität des Kurses zu treffen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen der Erziehung und des Familienwandels das Konzept des Kinderschutzbund-Kurses, dessen Methoden und die Ergebnisse wissenschaftlicher Wirksamkeitsprüfungen diskutiert.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Elternbildung, Erziehungskompetenz, präventive Elternarbeit, Familienwandel und Evaluation charakterisieren.

Welche Bedeutung haben die „Fünf Säulen der Erziehung“ für den Kurs?

Dieses Modell dient als inhaltliche Orientierungshilfe für Eltern, um zwischen entwicklungsförderndem und entwicklungshemmendem Erziehungsverhalten zu unterscheiden und das eigene Verhalten zu reflektieren.

Warum wird speziell der Kurs „Starke Eltern – Starke Kinder“ untersucht?

Der Kurs wurde gewählt, weil er weit verbreitet ist, eine hohe Bekanntheit genießt und bereits mehrfach wissenschaftlich evaluiert wurde, was eine fundierte Analyse ermöglicht.

Wie gehen Elternbildungsangebote mit bildungsfernen Zielgruppen um?

Die Arbeit identifiziert soziale Barrieren und fordert niedrigschwellige Zugänge, wie wohnortnahe Angebote und eine stärkere Praxisorientierung, um auch benachteiligte Familien zu erreichen.

Welche Rolle spielt die Selbsteinschätzung der Eltern in den Studien?

Die Studien basieren teilweise auf Selbsteinschätzungen der Eltern, was als methodische Einschränkung gewertet wird; daher zieht die Autorin ergänzend Interaktionsbeobachtungen heran, um ein objektiveres Bild zu erhalten.

Ende der Leseprobe aus 117 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Erziehungsunsicherheit. Herausforderungen der Elternschaft
Untertitel
Der Elternkurs "Starke Eltern - Starke Kinder" zur Stärkung der elterlichen Erziehungskompetenz
Hochschule
Universität Bielefeld
Note
1,3
Autor
Lena Giller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
117
Katalognummer
V165337
ISBN (eBook)
9783640816880
ISBN (Buch)
9783640820504
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Erziehung Kinder Elternkurs Starke Eltern starke Kinder
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lena Giller (Autor:in), 2010, Erziehungsunsicherheit. Herausforderungen der Elternschaft, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/165337
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  117  Seiten
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