In der Hausarbeit geht es um die Durchführung eines Trainings des Backside Top-Turns im Wellenreiten. Hierzu werden zunächst grundlegende Begriffsdefinitionen des Wellenreitens vorgenommen. Anschließend wird ausführlich auf die spezielle Trainingslehrer des Wellenreitens eingegangen und der Aufbau einer Trainingseinheit exemplarisch beschrieben. Danach ist eine Beschreibung der Trainingsdurchführung zu finden, welche in einem Fazit ausgewertet wird.
Inhaltsverzeichnis
1. Was ist Surfen?
1.1 Begriffsdefinitionen
1.1.1 Allgemeine Begriffe des Surfens – Surf Talk
1.1.2 Spezielle Definition des „Top Turn“
1.1.3 Spezielle Definition des „Backside“ surfen
2. Spezielle Trainingslehre des Surfens
2.1 Konditionelle Fähigkeiten
2.2 Koordinative Fähigkeiten
2.3 Auf- und Abwärmen
3. Die Trainingseinheit
4. Trainingsdurchführung
4.1 Tag 1 – 30.03.2010, 10:00 Uhr
4.2 Tag 2 – 31.03.2010, 10:00 Uhr
4.3 Tag 3 – 01.04.2010
4.4 Tag 4 – 02.04.2010
4.5 Tag 5 – 03.04.2010
4.6 Tag 6 – 04.04.2010
4.7 Tag 7 – 05.04.2010
4.8 Tag 8 – 06.04.2010
4.9 Tag 9 – 07.04.2010
4.10 Tag 10 – 08.04.2010
5. Auswertung der Trainingsdurchführung
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die gezielte Verbesserung des "Backside Top-Turns" im Surfen durch ein strukturiertes, zehntägiges Trainingsprogramm, wobei die Forschungsfrage darauf abzielt, wie konditionelle und koordinative Fähigkeiten effektiv zur Leistungssteigerung dieses spezifischen Manövers eingesetzt werden können.
- Grundlegende Begriffsdefinitionen des Surfens (Surf Talk)
- Leistungsphysiologische Grundlagen der speziellen Trainingslehre
- Methodische Gestaltung und Protokollierung der Trainingseinheiten
- Anwendung und Optimierung des Backside Top-Turns in der Praxis
- Auswertung von Lernfortschritten unter variierenden Bedingungen
Auszug aus dem Buch
4.5 Tag 5 – 03.04.2010
Die Wellen haben sich von gestern auf heute enorm verbessert. Ein neuer Groundswell ist angekommen und bringt große Wellen. Außerdem hat der Wind leicht gedreht und bläst ablandig. Also perfekte, hohle Wellen.
Ich paddele raus und komme ganz aufgeregt am Break an. Die erste Welle lässt nicht lange auf sich warten. Nach 5 Minuten habe ich eine knapp 2 Meter hohe Welle in die ich einfach herein komme. Nach dem Take-Off kommt die Geschwindigkeit von ganz alleine, weil ich die große Wellenwand herunter gleite. Der Bottom-Turn ist durch die letzten Tage sehr sicher und ich verliere keine Geschwindigkeit, sondern fahre mit allem Schwung die Welle hinauf. Am oberen Ende versuche ich die gleiche Bewegung wie gestern. Po raus und dazu den Oberkörper eindrehen. Dabei drehe ich zunächst den Kopf zum Wellental und habe das Gefühl, dass mein restlicher Oberkörper automatisch folgt. Ich fahre eine sehr schnelle Kurve, die mich fast vom Brett wirft. Ich fange mich aber wieder und gleite hinunter. Buttom-Turn und wieder nach oben, dann folgt eine radikale Bewegung an der Wellenoberkante, bei der ich diesmal allerdings falle. Ich versuche diese Bewegung zu stabilisieren, indem ich die Bewegung von Po und Oberkörper versuche parallel durchzuführen. Nach 5 weiteren Wellen und 60 Minuten auf dem Wasser ist meine Bewegung recht stabil und ich stehe fast jeden meiner Top-Turns auf der Backside. Nach knapp 120 Minuten merke ich allerdings wieder die Kraft schwinden und werde unkonzentrierter. Also beschließe ich diese Trainingseinheit zu beenden, um für den morgigen Tag noch Kraft zu haben.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Was ist Surfen?: Dieses Kapitel definiert den Sportbegriff Surfen und führt die für die Arbeit relevanten Fachbegriffe (Surf Talk) ein.
2. Spezielle Trainingslehre des Surfens: Hier werden die für das Surfen essenziellen konditionellen und koordinativen Fähigkeiten sowie Methoden zum Auf- und Abwärmen erläutert.
3. Die Trainingseinheit: Das Kapitel legt den theoretischen Rahmen für den strukturellen Aufbau einer Trainingseinheit fest, unterteilt in Vorbereitung, Hauptteil und Abschluss.
4. Trainingsdurchführung: Dieses Kapitel dokumentiert detailliert den zehntägigen Trainingsverlauf mit Protokollen zu den äußeren Bedingungen, dem Trainingsinhalt und den erzielten Fortschritten.
5. Auswertung der Trainingsdurchführung: Abschließend wird der Erfolg des Trainingsprogramms reflektiert und die beobachteten physiologischen Lernprozesse zusammengefasst.
Schlüsselwörter
Surfen, Backside Top-Turn, Trainingslehre, Konditionelle Fähigkeiten, Koordinative Fähigkeiten, Wellenreiten, Sportliches Training, Leistungssteigerung, Take-Off, Bottom-Turn, Trainingsprotokoll, Wassersport, Trainingsanpassung, Bewegungslehre, Surfspot
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dokumentiert einen zehntägigen Trainingsversuch zur gezielten Verbesserung des "Backside Top-Turns" beim Wellenreiten.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit behandelt die sportwissenschaftlichen Grundlagen des Surfens, insbesondere die konditionellen und koordinativen Leistungsfaktoren, sowie deren praktische Anwendung im Training.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das primäre Ziel ist die Leistungssteigerung beim Backside Top-Turn durch systematisches Training unter Einbeziehung von Kraft-, Ausdauer- und Koordinationsübungen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Autor nutzt die Methode der Trainingsprotokollierung (Trainingsdurchführung), um seine sportliche Entwicklung über zehn Tage empirisch festzuhalten und mit trainingswissenschaftlichen Theorien zu verknüpfen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen (Trainingslehre) und das detaillierte Protokoll der zehn Trainingstage inklusive Bedingungen, Vorhaben und Ergebnissen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Surfen, Backside Top-Turn, Trainingslehre, Kondition, Koordination, Trainingsprotokoll und Leistungssteigerung.
Welche Rolle spielt der Wind für das Training?
Der Wind hat einen direkten Einfluss auf die Wellenqualität (hohl brechend vs. platt) und damit auf die Möglichkeit, das Manöver erfolgreich auszuführen.
Wie geht der Autor mit Muskelkater und Erschöpfung um?
Der Autor achtet auf eine Belastungssteuerung, baut Pausentage bzw. leichtere Trainingseinheiten ein und integriert Stretching zur Regeneration.
- Quote paper
- Benjamin Müller (Author), 2010, Trainingslehre des Wellenreitens , Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/164766