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Pädagogische Organisationen und Organisationstheorie

Schule im Fokus konstruktivistischen Denkens

Title: Pädagogische Organisationen und Organisationstheorie

Seminar Paper , 2008 , 21 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Bettina Nicole Dorscheid (Author)

Pedagogy - School System, Educational and School Politics

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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Thematik der konstruktivistischen Organisationstheorie in ihrer Übertragbarkeit auf pädagogische Institutionen. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie sich die Organisationsstruktur einer pädagogischen Organisation anhand der konstruktivistischen Organisationstheorie realisiert und ob sich daraus eine Sinnhaftigkeit ableiten lässt. Diesbezüglich wird anhand einer Darstellung der Gründzüge des konstruktivistischen Ansatzes eine Übertragung, erst allgemein auf pädagogische Organisationen und folgend im Speziellen auf Schule, diskutiert werden. Nach eingängiger Begriffsklärung wird dazu eine theoretische Verortung des konstruktivistischen Ansatzes vorgenommen, sowohl organisations- als auch wissenschaftstheoretisch. Der zentralen Erörterung des Menschenbildes folgt die Darstellung des Organisationsprozesses, sowie einschließend entsprechende Reorganisation. Anschließend erfordert die Anwendung der konstruktivistischen Organisationstheorie auf eine pädagogische Organisation die detailliertere Differenzierung der Begrifflichkeiten Institution und Organisation im besonderen Hinblick auf deren pädagogische Merkmalsausprägung. Auch Schule bedarf einer näheren Betrachtung in Bezug auf die strukturellen Aspekte in ihrer Funktion als pädagogische Organisation. Danach werden nun – sowohl allgemein als auch im Speziellen im System Schule – gegebene Organisationsstrukturen, denen der konstruktivistischen Sichtweise folgenden, gegenübergestellt und hinsichtlich ihrer Möglichkeiten und Grenzen diskutiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsklärung

3. Darstellung der konstruktivistischen Organisationstheorie

3.1 Theoretische Verortung

3.2 Abgrenzung der wissenschaftstheoretischen Grundpositionen

3.3 Menschenbild

3.4 Prozess der Organisation und Reorganisation

4. Pädagogische Institutionen und Organisationen unter organisationstheoretischer Perspektive

4.1. Spezifische Merkmale von Institution und Organisation

4.2. Die Besonderheit des Pädagogischen in Bezug auf Institution und Organisation

4.3. Beispiel Schule als pädagogische Institution bzw. Organisation

4.3.1. Klassifizierung von Schule

4.3.2. Strukturelle Merkmale der Organisation Schule

5. Übertragung der OT auf eine pädagogische Organisation

5.1. Pädagogische Organisationen im Fokus der konstruktivistischen Organisationstheorie

5.2. Die pädagogische Organisation Schule im Fokus der konstruktivistischen Organisationstheorie

6. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht die Übertragbarkeit der konstruktivistischen Organisationstheorie auf pädagogische Institutionen, insbesondere auf das System Schule. Ziel ist es zu analysieren, wie sich Organisationsstrukturen aus konstruktivistischer Sicht realisieren und inwiefern dieser Ansatz neue Impulse für das Verständnis und die Weiterentwicklung schulischer Organisationsformen bieten kann.

  • Grundlagen der konstruktivistischen Organisationstheorie
  • Unterscheidung zwischen Institution und Organisation
  • Analyse des bürokratischen Modells im Bildungssystem
  • Potenziale und Grenzen konstruktivistischer Ansätze in der Schule
  • Spannungsfeld zwischen formaler Struktur und pädagogischer Freiheit

Auszug aus dem Buch

3.4 Prozess der Organisation und Reorganisation

Aufgrund des konstruktivistischen Menschenbildes lässt sich also feststellen, dass Organisation mit dem primären Ziel der Ordnungsbildung – im Sinne einer Reduktion an Mehrdeutigkeit – notwendig ist. Die Ordnungsbildung und somit auch die Konstituierung organisationaler Wirklichkeit geschieht fortlaufend durch einen Prozess ständiger Interpretation, Kommunikation und Interaktion. Aufgabe dieses Organisationsprozesses ist eine gemeinsame Sichtweise und damit eine verbindliche Organisationswirklichkeit (vgl. Bea, Göbel 2002, S.190f.). Richtlinie ist dabei ein formales Regelsystem, welches jedoch individuell interpretiert werden muss und vor einer konkreten Handlungsumsetzung einer kommunikativ ausgehandelten Perspektivenkongruenz bedarf (vgl. Kieser 2002, S.303; Bea, Göbel 2002, S.192). Formale Regeln müssen somit durch ständige Interpretation und Kommunikation präzisiert werden um organisationale Wirklichkeit zu gestalten. Der Freiheitsgrad liegt hierbei in der Differenz zwischen der offiziellen Handlungstheorie einer Organisation (vorgegebene Ordnung) und der tatsächlich praktizierten Theorie (ausgehandelte Ordnung) (vgl. Bea, Göbel 2002, S.193). Nach Friedberg (1995) ist es deshalb nicht die „Rolle der Formalstruktur einer Organisation […] Verhaltensweisen direkt zu bestimmen, sondern Verhandlungsspielräume für die Akteure zu strukturieren.“ (Kieser 2002, S.306).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Forschungsgegenstandes und der Fragestellung zur konstruktivistischen Organisationstheorie in pädagogischen Institutionen.

2. Begriffsklärung: Differenzierung der Begriffe Institution und Organisation sowie deren Bedeutung für soziale Systeme.

3. Darstellung der konstruktivistischen Organisationstheorie: Theoretische Einbettung des Konstruktivismus, Klärung des Menschenbildes und des Prozesses der Organisationsbildung.

4. Pädagogische Institutionen und Organisationen unter organisationstheoretischer Perspektive: Analyse der Besonderheiten des Bildungssystems und der bürokratischen Struktur der Schule.

5. Übertragung der OT auf eine pädagogische Organisation: Diskussion über die Anwendung konstruktivistischer Prinzipien auf das System Schule und deren Auswirkungen.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Möglichkeiten und Grenzen einer konstruktivistischen Perspektive auf die Schulorganisation.

Schlüsselwörter

Konstruktivismus, Organisationstheorie, pädagogische Institution, Schule, Organisationsstruktur, Systemtheorie, soziale Wirklichkeit, bürokratisches Modell, Schulentwicklung, Interaktion, Kommunikation, Selbstorganisation, Konstruktion, Handlungstheorie, Bildungsmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit befasst sich mit der Anwendung der konstruktivistischen Organisationstheorie auf das System Schule und untersucht, inwieweit pädagogische Institutionen als sozial konstruierte Gebilde verstanden werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Organisation und Institution, die wissenschaftstheoretische Verortung des Konstruktivismus, das bürokratische Verständnis der Schule sowie das Spannungsfeld zwischen formaler Struktur und subjektiver Sinnhaftigkeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt danach, wie sich die Organisationsstruktur einer Schule aus konstruktivistischer Sicht realisiert und ob sich daraus eine sinnvolle, praxisorientierte Perspektive für moderne Schulentwicklung ableiten lässt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen theoretisch-analytischen Ansatz, indem sie bestehende organisationstheoretische Literatur (u.a. Bea, Göbel, Kieser, Merkens) auf das spezifische Handlungsfeld der Schule überträgt und kritisch reflektiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Konstruktivismus, die Analyse der Schule als pädagogische Organisation sowie die Diskussion über die Realisierbarkeit konstruktivistischer Ansätze im aktuellen, stark bürokratisch geprägten Schulsystem.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind: Konstruktivismus, Organisationstheorie, Schule, pädagogische Institution, soziale Konstruktion von Wirklichkeit, bürokratisches Modell und Selbstorganisation.

Warum wird Schule in der Arbeit häufig als bürokratisch beschrieben?

Die Arbeit bezieht sich auf etablierte Theorien, die das deutsche Bildungswesen als ein durch staatliche Verantwortung, hierarchische Zielvorgaben und leistungsorientierte Prüfungsstandards geprägtes bürokratisches System im Sinne Max Webers definieren.

Welches Fazit zieht die Autorin zur radikalen Umsetzung der Theorie?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass eine rein konstruktivistische Ausrichtung der Schule nicht sinnvoll wäre, da der bürokratische Rahmen für soziale Stabilität und die Einheitlichkeit der Bildungsprozesse unverzichtbar bleibt.

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Details

Title
Pädagogische Organisationen und Organisationstheorie
Subtitle
Schule im Fokus konstruktivistischen Denkens
College
University of Trier
Grade
2,3
Author
Bettina Nicole Dorscheid (Author)
Publication Year
2008
Pages
21
Catalog Number
V164429
ISBN (Book)
9783640952069
ISBN (eBook)
9783640952205
Language
German
Tags
Organisation Organisationstheorie Konstruktivismus Institution Schule Schultheorie konstruktivistische organisationstheorie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bettina Nicole Dorscheid (Author), 2008, Pädagogische Organisationen und Organisationstheorie , Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/164429
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